28.08.2022
Formel 1

„Wie auf Schienen“ – Verstappen fährt in Spa allen davon

Auch Teamkollege Perez staunt: „In einem eigenen Universum“ - Vettel auf Abschiedstournee? „Ich sehe das nicht so“ - Formel-1-Chef Domenicali zu Deutschland-Comeback: „Würde ich lieben“ - Sky Experte Timo Glock zum WM-Kampf: „Kann man gut verwalten“

Unterföhring, 28.08.2022

Die wichtigsten Stimmen zum Großen Preis von Belgien – die komplette Formel 1 live bei Sky.

Max Verstappen (Red Bull) zum Rennen: „Es war eine ziemlich hektische erste Runde, da ist sehr viel vor mir passiert. Aber wenn sich alles gelegt hat, war das Auto wie auf Schienen und ich konnte mir die Stellen aussuchen, wo ich die Leute überhole. Als wir in Führung lagen, ging es darum, alles zu managen. Das war ein unglaubliches Wochenende. Es ist ein Wochenende, das ich mir so nicht hätte vorstellen können. Aber wir wollen mehr davon, also arbeiten wir weiter hart.“

 

Sergio Perez (Red Bull) ...

... zum Rennen: „Ich habe auf etwas mehr gehofft. Heute war eine super Gelegenheit, aber Max ist einfach davongeflogen und war in einem eigenen Universum unterwegs. Es ist trotzdem ein starkes Resultat für das Team. Wir haben viele Punkte eingefahren, das ist wichtig und ich freue mich auf das, was noch kommt.“

... zum Start: „Da war einiges an Chaos in der ersten Runde. Ich hatte einen schlechten Start und habe einige Positionen verloren, aber habe sie bis zu Kurve fünf zurückerobert.“

 

Carlos Sainz jr. (Ferrari) ...

... zum Rennen: „Es war unglücklicherweise härter als erwartet. Wir hatten einen guten Start, einen guten Restart nach dem Safetycar, aber die Pace war einfach nicht da. Wir hatten auch viel Reifenverschleiß und sind herumgerutscht. Unser Paket war dieses Wochenende nicht da, aber wir stehen auf dem Podium und nehmen das gerne mit.“

... zum Duell mit George Russel: „Die ersten Runden waren stark, aber dann ist der Verschleiß immer stärker geworden und war stärker als erwartet. Red Bull war heute in einer eigenen Liga und wir konnten nicht wirklich gegen sie kämpfen. Wir müssen einfach verstehen, warum wir auf dieser Strecke nicht so konkurrenzfähig sind.“

 

Charles Leclerc (Ferrari) ...

... zum Rennen: „Was uns am meisten Probleme gebracht hat, war die erste Runde mit dem verstopften Bremslüftungsschacht. Wir mussten in die Box und dann wieder ganz von vorne, beziehungsweise von hinten anfangen.“

... zur Konkurrenzfähigkeit im nächsten Rennen: „Ich weiß es nicht. Zunächst müssen wir verstehen, warum wir diese Woche so weit dahinter waren. Ich denke nicht, dass es nächste Woche ein Wunder geben wird und wir dann ganz nah an Red Bull dran sind. Wir müssen hart weiterarbeiten.“

 

George Russel (Mercedes) zum Rennen: „Es war nicht die Pace, die wir wollten, aber Platz vier und vor einem Ferrari, nur zwei Sekunden vom Podium entfernt. Wenn es etwas anders gelaufen wäre, hätten wir auf das Podium fahren können. Insgesamt ist es ein bittersüßes Gefühl, aber wir nehmen den vierten Platz gern mit.“

 

Alexander Albon (Williams) ...

... zum Rennen: „Es war ein hartes Rennen. Wir hatten ein gutes Gefühl nach ein paar Runden und wussten, wohin das Rennen gehen würde. Der Verschleiß war hoch, aber das ging allen so. Man musste schnell fahren, um die anderen hinten zu halten, aber dabei zerstört man die eigenen Reifen. Man ist da in so einem Zyklus drin. Ich bin einfach froh, dass das Rennen vorbei ist.“

… zur Zusammenarbeit mit Teamchef Jost Capito: „Es ist großartig. Er ist sehr leidenschaftlich und ein Typ der alten Schule. Er lebt und atmet den Motorsport. Wir stehen noch nicht da, wo wir gerne wären, aber machen Schritte nach vorne, das hat man dieses Wochenende gesehen. Wir haben ein solides Rennen gezeigt. Es braucht Zeit, aber ich habe Vertrauen in ihn. Es ist auch schön für mich, ich habe jetzt etwas mehr Stabilität. Wenn man fährt, ist es immer gut, dass Gefühl zu haben, dass man ein langfristiges Projekt hat. Nicht nur für dieses Jahr, sondern auch für das nächste und darüber hinaus.“

 

Sebastian Vettel (Aston Martin) ...

… zum Rennen: „Der siebte Platz fuchst mich natürlich ein wenig. Wir haben aus der Box das Momentum verpasst und ich konnte Pierre in der ersten Runde dann nicht überholen. Wenn ich das geschafft hätte, dann hätten wir vielleicht den siebten Platz halten können. Esteban war zum Schluss ein bisschen schneller, aber ich wusste, dass die Reifen am Ende wieder abbauen und das war heute unsere Stärke gegenüber den zwei blauen Autos. Deshalb ist es schade, dass es nicht gereicht hat. Der achte Platz ist kein Sieg, aber für uns heute sehr gut. Was wir hier mitnehmen, ist jetzt keine riesige Neuerung: Das Qualifying ist wichtig und das ist momentan bei uns zu schlecht.“

… zu den Gründen für die Probleme im Qualifying: „Unser Auto ist nicht schnell genug, ganz einfach. Gestern waren wir am neunt- oder zehntschnellsten, die Williams waren deutlich schneller. Gestern habe ich mich auch nicht ganz wohlgefühlt. Wir verstehen das Auto im Qualifying noch nicht so ganz.“

… zu seiner „Abschiedstournee: „Ich hasse dieses Wort. Ich sehe das nicht so. Ich fahre meine Saison fertig, und danach geht es weiter. Zwar nicht mit mehr Rennen, aber irgendwas wird ja passieren. Deswegen sehe ich das nicht als Abschiedstournee, aber ich bin dann weg. Ich freue mich jetzt, auf die Rennen, die kommen, dann erstmal auf das Nichts, und dann glaube ich, dass herumsitzen und nichts machen nicht geht. Dafür bin ich auch nicht der Typ.“

… zu Mick Schumachers Zukunft: „Ich wünsche ihm noch ein bisschen mehr Drive für die letzten Rennen. Leider wird man heutzutage schnell nach den letzten Ergebnissen beurteilt und es fehlt ein wenig die Weitsicht. Mick ist jemand, der stetig lernt, und auch, wenn viele aufgehört haben zu lernen, weiter lernen wird. Das ist eine absolute Stärke. Er hatte nicht den Auftakt, den er sich gewünscht hätte, aber kam dann gut in Schwung. Jetzt muss man auch sehen, dass das Auto nicht mehr so gut ist wie Anfang des Jahres. Mit dem Auto wirst du nicht mehr Fünfter oder Sechster, deswegen ist es schwer, da aufzufallen. Aber er macht seine Sache im Hintergrund gut. Ich wünsche ihm, dass er drinbleibt und ein gutes Auto bekommt. Vielleicht bei McLaren.“

 

Mick Schumacher (Haas) ...

... zum Rennen: „Es war recht warm im Auto. Uns ist die Isolation weggefallen, deshalb habe ich die ganze Zeit heiße Luft abbekommen. Vom Speed her sind wir nicht da, wo wir sein wollen, das wussten wir aber vorher schon. Jetzt freuen wir uns auf Zandvoort, wo wir auf den größeren Flügel gehen können, und hoffentlich sind wir dann wieder bei der Musik dabei.“

… zu seinen Gefühlen nach dem Wochenende: „Ich bin mein erstes Rennen in der Formel 1 hier in Belgien gefahren, darüber bin ich happy. Hoffentlich kommen wir noch zu vielen Rennen hierher, dann auch mit mehr Deutschen.“

 

Lewis Hamilton (Mercedes) zu seinem Unfall mit Fernando Alonso (während des Rennens): „Er war in meinem toten Winkel, ich habe ihn nicht gesehen. Es tut mir einfach so leid für das Team. Es ist mir egal, was er sagt, es war mein Fehler. So etwas passiert.“

 

Dr. Helmut Marko (Motorsportchef Red Bull) …

... zum Rennen: „Es war leichter, als wir es gedacht hatten. Wir waren uns ehrlichgesagt nicht sicher, aber nach den ersten Runden haben wir gesehen, dass Max deutlich schneller war als der Rest des Feldes, wenn er freie Fahrt hatte. Er hat es souverän nach Hause gefahren. Diese Leichtigkeit, mit der momentan diese Leistungen erbringt, ist unwahrscheinlich.“

… zur Überlegenheit von Red Bull an diesem Wochenende: „Es ist eine Kombination aus dem Selbstbewusstsein und der unheimlichen fahrerischen Klasse von Max Verstappen. Unser Motor ist zuverlässig und kann mithalten. Da passt alles.“

… zur WM-Führung von 98 Punkten: „Das ist etwas beruhigender, aber es sind noch acht Rennen mit je 25 Punkten, beziehungsweise auch ein Sprint-Rennen. Zurücklehnen dürfen wir uns noch nicht. Wir werden weiterarbeiten und haben noch einiges in der Entwicklung. Wir wollen noch vier Rennen gewinnen.“

… zur Leistung von Sergio Perez: „Er hat sich definitiv gesteigert, aber er muss vom ersten Training an voll dabei sein. Vielleicht gelingen uns dann noch ein paar Doppelsiege. Das wäre das erste Mal, dass wir in der WM Platz eins und zwei erreichen. Das ist unser nächstes Ziel.“

 

Mattia Binotto (Teamchef Ferrari) ...

... zum Rennergebnis von Ferrari: „Zufrieden bin ich nicht wirklich. Wir hätten auch nicht viel machen können, denn wir waren einfach nicht schnell genug. Das waren jetzt zwei Rennen, in denen Red Bull schneller war als wir. Sie sind, was die Autoleistung angeht, einen Schritt vor uns. Das müssen wir anerkennen. Wir müssen weiter pushen, müssen das verstehen und uns verbessern.“

… zum frühen Stopp von Charles Leclerc: „Das war eine unglückliche Situation. Charles wäre vielleicht auf einer besseren Position ins Ziel gekommen, man weiß es nicht. Es geht jetzt aber nicht darum, ob es Pech war oder nicht, sondern wir müssen weiter fokussiert sein und verstehen, was wir für die nächsten Rennen verbessern können.“

... zum Rückstand in der WM-Wertung: „Natürlich ist es ein großer Abstand und selbst wenn man eine Rechnung aufstellt, in der man alle Rennen gewinnt, ist es trotzdem schwierig. Wir müssen definitiv alle Rennen zu Ende fahren.“

... zu Mick Schumacher: „Für uns ist es wichtig, seine Fortschritte während der ganzen Saison zu betrachten. Er hat sich gerade in den letzten Rennen verbessert. Es ist immer noch zu früh, um ein Urteil zu treffen, aber er hat gezeigt, dass er Fortschritte macht. Später werden wir dann ein Gespräch mit Günther Steiner darüber führen, was das Beste für seine Zukunft ist.“

 

Stefano Domenicali (CEO der Formel 1) ...

... zum Formel-1-Einstieg von Audi (vor dem Rennen): „Das sind großartige Nachrichten, ein toller Moment und eine historische Entscheidung für Audi. Ich bin aus vielen Gründen glücklich. Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Ich bin sicher, sie sind schon bereit. 2026 scheint weit weg, aber es gibt viel zu tun, denn sie wollen absolut konkurrenzfähig sein. Das liegt in der DNA der Marke.“

… zu einer möglichen Rückkehr eines Grand Prix nach Deutschland (vor dem Rennen): „Das würde ich lieben. Wir arbeiten daran, eine Lösung zu finden. Es gibt viele Anfragen im Moment, es ist beeindruckend. Und ich kann bestätigen, dass der belgische Grand Prix auch nächstes Jahr im Rennkalender sein wird. Das sind großartige Neuigkeiten.“

… zu Mick Schumacher (vor dem Rennen): „Mick ist ein super Typ und ein starker Fahrer. Er hat seine Stärken gezeigt. Er verdient es, in der Formel 1 zu fahren, und zwar nicht wegen seines Namens. Er hat die Fähigkeiten, um hier zu sein.“

 

Sky Experte Timo Glock...

... zur Leistung von Red Bull: „Das ist für alle eine Demonstration gewesen heute. Sie werden schwer ins Grübeln kommen, Ferrari als Verfolger an erster Stelle. Alle Teams haben heute gesehen, in welch großen Schritten Red Bull ihnen enteilt und dass Max Verstappen heute in einer eigenen Liga war. Es war eine Gala-Vorstellung, er hat es von der ersten Sekunde an sehr gut umgesetzt. Da kann man ihm nur gratulieren.“

... zu den WM-Chancen von Charles Leclerc: „Ich will nicht sagen null und die Hoffnung nehmen, aber es ist schon ein großer Dämpfer im WM-Kampf gewesen. Mit 98 Punkten Rückstand wäre es am Ende auf den einen Punkt auch nicht mehr angekommen. Natürlich ist die Saison noch lang, aber die Dominanz, die Red Bull gezeigt hat, ist nicht von heute auf morgen weg. Das Punktepolster kann man gut verwalten auf Seiten von Red Bull. Ferrari ist momentan nicht einen, sondern zwei Schritte hinten dran.“

... zur Rennstrategie von Ferrari: „Ich glaube, da hätte man nichts anderes machen können. Das Problem war, dass Leclerc nach ein paar Runden in die Box musste, dann hat man wieder von vorne anfangen müssen. Das war mit Sicherheit nicht optimal, aber es war klar, dass nicht viel mehr drin war. Der Abstand zu Red Bull ist so groß, dass es egal war, was man strategisch versucht hätte. Es wäre nicht möglich gewesen, Max Verstappen heute zu schlagen. Die Überlegung muss jetzt sein, wo dieses Defizit herkommt.“

... zu Mick Schumacher: „Jeder sieht, dass Mick Schritte in die richtige Richtung macht und von Rennen zu Rennen seine Performance steigert und konstant ist, seit er die ersten Punkte eingefahren hat. Das muss er in den nächsten Rennen umsetzen. Das ist aber immer schwierig, wenn er ein Wochenende hat, an dem ein technisches Problem auftritt. Das macht es für ihn nicht einfacher, aber er muss es nehmen, wie es kommt und versuchen, sich in Szene zu setzen, wenn er die Möglichkeit hat.“


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