Sieg „fast surreal“ – FCB-Frauen nehmen VfL auseinander: „Riesenschritt Richtung Meisterschaft.“
Bonn, 23.03.2024
Am Ende war es die vermutete Machtdemonstration des FC Bayern München beim VfL Wolfsburg vor 20.000 Fans: 4:0-Sieg im Top-Spiel der Frauen-Bundesliga. Die FCB-Frauen als Spitzenreiter haben nun 7 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Wolfsburg (38 Punkte). „Fast surreal“, nennt FCB-Star Giulia Gwinn diesen Erfolg in Wolfsburg: „Wenige Spielerinnen von uns haben hier schon mal gewonnen. Von daher war´s doppelt emotional und war natürlich ein Riesenschritt Richtung Meisterschaft. Das sind Big Points hier!“ Der VfL-Trainer Tommy Stroot hatte bis zum 0:1 in der 2. Hälfte ein „extrem ausgeglichenes Spiel“ gesehen. Die Meisterschaft hat Stroot abgehakt: „Aus meiner Perspektive ja. Ich glaube nicht, dass die Bayern diese 7 Punkte noch irgendwo verspielen. Da glaube ich nicht dran.“ Wolfsburgs Kathrin-Julia Hendrich räumte einen verdienten FCB-Sieg ein: „Bayern war effektiv und hat deshalb auch verdient gewonnen. Man muss auch sagen – wir waren nicht zwingend genug.“ Traurig ergänzt Hendrich zum 0:4: „Ja, das tut weh!“
Nachfolgend die Stimmen und Clips vom Top-Spiel der Frauen Bundesliga am 17. Spieltag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. In der 3. Liga geht´s am Ostersamstag – u.a. mit dem Topspiel Münster gegen Dresden. Live ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr als Einzelspiel abrufbar.
VfL Wolfsburg – FC Bayern München 0:4
Die FCB-Frauen nutzen jeden Fehler in der löchrigen Wolfsburger Abwehr in der 2. Halbzeit – maximal effektiv. Danach feierten die Münchenerinnen so selbstbewusst und selbstverständlich ausgelassen, wie sie n der 2. Halbzeit auftraten.
„Wenige Spielerinnen von uns haben hier schon mal gewonnen. Von daher war´s doppelt emotional und war natürlich ein Riesenschritt Richtung Meisterschaft. Das sind Big Points hier. Wir haben jetzt 7 Punkte Vorsprung. Das nehmen wir jetzt auch mit in die Endphase“, bilanziert eine sehr glückliche, wieder gesunde Giulia Gwinn, Verbessert haben sich die FCB-Frauen vor allem in der Abstimmung und Kommunikation, sagt Gwinn: „Wir hatten ja vor der Winterpause eine Phase, wo es nicht so lief. Wir haben dann im Trainingslager viel aufgearbeitet. Gerade was die Kommunikation angeht. Und man merkt schon, wie die eine für die andere einsteht. Wie man sich versucht, bestmöglich auf dem Platz zu helfen.“ In Wolfsburg zu gewinnen, findet Giulia Gwinn sei „fast surreal“.
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=a2RhTHExT0Z2U25MbzVYbmIvdVkwRWhvUDZ2QVo5T3pLK0tqTm1GNGhIOD0=
Wolfsburgs Trainer Tommy Stroot hatte bis Münchener Führungstreffer ein „extrem ausgeglichenes Spiel“ gesehen. „Ich bin von dem Endergebnis gar nicht so überrascht, da wir trotz des 0:2 versucht haben, noch etwas möglich zu machen.“ Dem 0:1 ging eine VfL-Ecke voraus. „In dem Moment, wo Bayern führt, wissen wir, dass die 7 Punkte weg sind.“ Die Meisterschaft hat Stroot abgehakt: „Aus meiner Perspektive ja. Ich glaube nicht, dass die Bayern diese 7 Punkte noch irgendwo verspielen. Da glaube ich nicht dran.“
Der Link zum interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZSs1Slp1RXZSWXBYWFYrcTgyc2dvYnJ3eVlueWJSSkYrU0NrR3U0dHdpOD0=
„Ja, das tut weh. Gerade hier zu Hause vor so einer tollen Kulisse. Wir hatten uns so viel vorgenommen und es sah auch erst mal gar nicht so schlecht aus. Aber wir haben die Tore einfach nicht gemacht und das 0:1 sehr ärgerlich bekommen. Und das 0:2 dann auch – einfach blöde Tore“, sagt Kathrin-Julia Hendrich. „Bayern war effektiv und hat deshalb auch verdient gewonnen…Man muss auch sagen – wir waren nicht zwingend genug.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SjJabTQ5V1lURVk3QS9pYk9iNjVWL3FRYmZtVjFFK1A3RUdJN3lXZzBDWT0=
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