Fußball

VfB festigt Platz drei – Torhüter Nübel: „Wir wollen Champions-League spielen“

Dortmunds Schlotterbeck enttäuscht: „Waren die bessere Mannschaft“ - VfB-Coach Hoeneß hochzufrieden: „Macht mich stolz“ - BVB-Sportdirektor Kehl zur Atmosphäre: „Fans haben dem Klub ein großes Geschenk gemacht“ - Sky Experte Matthäus lobt Stuttgarter Stiller: „Intelligenter Spieler“

Unterföhring, 06.04.2024

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 28. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (0:1) bei Sky


Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: „Es ist ein enttäuschendes Gefühl, da wir heute ein ordentliches Spiel gezeigt und sehr viel investiert haben. Jetzt gilt es den Blick wieder nach vorne zu richten, da wir heute ein deutlich anderes Gesicht gezeigt haben als in den anderen beiden Spielen gegen den VfB Stuttgart. Wir hätten heute mindestens einen Punkt verdient und jetzt geht es darum, an den guten Dingen festzuhalten und weiterhin die Dinge zu thematisieren, die wir besser machen müssen. Wir haben nicht lange Zeit, da am Mittwoch die nächste Aufgabe wartet.“

... zur Großchance von Nico Schlotterbeck: „Es ist schwer zu sagen, da es eine Aktion ist. Sowas passiert im Fußball. Natürlich weiß er, dass er den häufiger schon besser getroffen hat, aber er hat heute trotzdem ein gutes Spiel gezeigt. Er hat uns kurz vorher im Spiel gehalten mit einer richtig wichtigen Aktion im eigenen Sechzehner. Wichtig ist, dass er da ist und wir diese Chancen haben. Wir würden uns natürlich mehr freuen, wenn der Ball drin gewesen wäre, aber da machen wir ihm keinen Vorwurf.“

... zur Stimmung im Stadion: „Die Atmosphäre war überragend und das ganze Stadion hat uns nach vorne gepusht. Sie haben gespürt, dass wir viel investiert haben, und sie haben es mit einer unglaublichen Unterstützung von den Rängen belohnt. Wenn wir so weiter auftreten, werden wir noch viele Punkte holen in dieser Saison.“

... zu seiner Verbindung zum Westfalenstadion (vor dem Spiel)„In meinem Leben ist es sowohl beruflich als auch davor ein sehr emotionaler Ort. Ich war zum ersten Stadionbesuch in der Bundesliga hier, da war ich noch relativ klein. Es gab tolle Momente, vor allem in den Neunzigern, wo ich Jugendlicher war. Es sind die ersten 50 Jahre und jetzt geht es darum, in den nächsten Jahren weitere tolle Momente zu schaffen.“

 

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: „Ich glaube, dass wir sie hatten. Sie hatten eine Chance in der zweiten Halbzeit und eine in der Nachspielzeit, bis dahin hatten wir sie. Wir hatten viele Chancen. Für mich waren wir heute die bessere Mannschaft, aber wir haben leider verpasst, die Tore zu machen.“

... zu seiner Großchance: „Es ist eine blöde Frage. Warum? Vielleicht haben sie noch nie Fußball gespielt. Ich muss den machen, das weiß ich. Aber da eine Wieso-Frage zu stellen, ist schwer. Ich weiß selber, dass ich den machen muss, aber so ist es nun mal. So ist der Fußball. Es ist ein Fehlerspiel und in dieser Situation habe ich den Fehler begangen.“

... zur Frage, was der Rückschlag für die Champions-League-Hoffnungen bedeute: „Gar nichts. Wenn wir so weiterspielen, werden wir es schaffen. Wir haben alles reingelegt, wir sind vor und zurück marschiert und wir hatten sie in den letzten 15 Minuten nur in ihrer Hälfte. Wenn wir so weiterspielen, dann machen wir das. Da bin ich felsenfest von überzeugt. Am Mittwoch erwartet uns ein schönes Spiel in Madrid, wenn wir das genauso angehen, bin ich positiv, dass wir gewinnen.“


Emre Can (Kapitän Borussia Dortmund) ...

... zur Frage, woran der BVB gescheitert sei: „Wir haben keine Tore geschossen, das ist der passende Punkt. Wir haben schon einige Chancen gehabt. Wir hatten in der ersten Halbzeit eine Hundertprozentige und in der zweiten Halbzeit eine Menge Flanken. Wir haben kein Tor gemacht, dann fährt Stuttgart einen Konter und macht das einzige Tor heute. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und die Art und Weise war gut. Am Ende haben wir kein Tor gemacht und so kann man keine Spiele gewinnen.“

... zum Gegentreffer: „Ich verliere den Ball vorne und dann fährt Stuttgart einen guten Konter und macht das Tor. Wir hatten genug Mann hinten und haben es nicht geschafft. Im Großen und Ganzen haben wir sehr gut verteidigt. Daran hat es nicht gelegen. Wir müssen vorne ein Tor machen, daran hat es gelegen.“

... zur Bedeutung der Niederlage im Kampf um die Champions-League: „Es ist ein herber Rückschlag. Wir wollten heute unbedingt gewinnen und einen Punkt an Stuttgart dran sein, jetzt sind es sieben Punkte. Aber es ist noch nichts durch. Wir haben noch sechs Spiele und werden es hoffentlich machen.“


Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...

... zur Frage, weshalb der BVB den Bayern-Erfolg nicht vergolden konnte: „Weil wir die Vielzahl an Tormöglichkeiten, die wir heute hatten, leider nicht genutzt haben. Man kann der Mannschaft wenig Vorwurf machen. Sie haben sehr aufopferungsvoll gekämpft, viel investiert und bis zum Ende dran geglaubt. Der Ball wollte heute nicht rein, die Großchancen haben wir nicht genutzt und da war der VfB heute eiskalt. Es hat das Quäntchen gefehlt, in den Räumen effektiv zu sein. Wir hätten den Punkt mehr als verdient. Es war ein sehr offenes Spiel auf hohem taktischem Niveau und am Ende war es eine bittere Niederlage.“

... zur Stimmung im Stadion: „Es ist schade, weil der Rahmen heute unfassbar schön war. Die Fans haben der Mannschaft und damit auch dem Klub ein großes Geschenk gemacht. Es war eine herausragende Atmosphäre. Schade, dass wir es nicht geschafft haben, zumindest diesen Punkt mitzunehmen.“

... zur Bedeutung der Niederlage im Kampf um die Champions-League: „Wir sind punktgleich mit Leipzig. Wir können die Tabelle ganz gut lesen und wir wissen um unser Restprogramm. Es ist ambitioniert, aber wir werden bis zum letzten Tag kämpfen. Das macht Borussia Dortmund aus. Wir glauben daran, dass wir die Champions-League am Ende erreichen werden.“


Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zur Bedeutung des Sieges: „Es war ein brutal wichtiger Schritt und wir haben jetzt 60 Punkte, aber die werden dieses Jahr nicht reichen. Die haben sehr oft gereicht, aber wir werden dieses Jahr deutlich mehr Punkte brauchen. Deshalb sind wir gut beraten, uns sehr schnell auf Frankfurt zu konzentrieren. Das heute in dieser Konstellation so abzureißen, macht mich stolz. Die Jungs haben das Herz in die Hand genommen und eine richtig gute Partie gezeigt.“

... zur Frage, ob er beim VfB direkt gespürt habe, dass es passt (vor dem Spiel)„Das kann man schon so sagen. Für mich stand relativ schnell fest, dass ich das machen möchte. Ich habe gedacht, dass man hier richtig was entwickeln kann. Das es dann so läuft, wie es gelaufen ist, damit kann man nicht rechnen.“

 

Angelo Stiller (VfB Stuttgart) ...

... zu seiner neuen Rolle als Innenverteidiger: „Das hat sich im Laufe der Woche abgezeichnet. Der Trainer hat uns die Taktik erklärt, wir haben es auf dem Platz geübt und dann hat es sich abgezeichnet, dass wir es so machen wollen, da es ganz gut geklappt hat. Die Mitspieler haben mir im Laufe der Woche viel Vertrauen geschenkt und mir versucht viele Tipps zu geben. Das erste Mal Innenverteidiger ist schon was anderes, wenn du keinen hinter dir hast. Ich denke, ich habe es gut gemacht. Am Ende ist es nur Fußball und man versucht sein Spiel runterzuspielen.“

... zum Direktspiel des VfB: „Wenn wir schnell nach vorne spielen wollen, ist es wichtig, den Gegner nicht in die Zweikämpfe kommen zu lassen. So macht man es ihnen am schwersten und wir machen es uns einfach. Wenn jeder aktiv ist, ist es das A und O für uns. Das zeichnet uns aus.“

... zur Frage, ob der VfB in der kommenden Saison in der Champions-League spiele: „Es ist ein ordentlicher Abstand, aber es sind noch sechs Spiele und 18 Punkte. Wir wollen auf jeden Fall nicht mehr weg, das steht fest. Wir wollen auf der Position bleiben und dann geht es darum, nächste Woche gegen Frankfurt anzuknüpfen.“

... zum Kontakt mit Julian Nagelsmann: „Nichts neues, da wurde alles auf der Pressekonferenz gesagt. Ich spiele mein Spiel und dann schauen wir, was wird. Ich gebe mein Bestes und es wird sich nach der Saison entscheiden.“

 

Alexander Nübel (Torhüter VfB Stuttgart) ...

... zu Angelo Stillers Leistung als Innenverteidiger: „Er hat es sehr gut gemacht und Waldi überragend vertreten. Es war heute sehr schwer für ihn auf der neuen Position, obwohl er es gegen Hoffenheim schon ein paar Minuten gespielt hat. Zweikämpfe angenommen, gut rausgespielt, das hat er überragend gemacht. Vor allem nach der Gelben Karte. Es ist sehr schwer hier gegen die schnellen Spieler. Glückwunsch an Angelo, er hat es sehr gut gemacht.“

... zur Frage, ob der Sieg als ehemaliger Schalker besonders sei: „Ja, auf jeden Fall. Ich bin immer noch Schalke-Fan. Ich gucke fast jedes Spiel und habe noch ein, zwei Leute da, die ich immer supporte. Deshalb freue ich mich extrem, dass wir mit dem VfB hier gewonnen haben.“

... zur Frage, wie man die Dortmunder Wucht gebändigt habe: „Mit etwas Glück in der ersten Halbzeit. Sie hatten ein wenig Freiraum auf der rechten Seite und sie sind sehr oft aus dem Pressing gekommen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht und dann wurde es schwer für sie. Sie haben am Ende noch ein paar Flanken reingespielt, aber die große Gefahr war nicht mehr da. Deswegen geht der Sieg verdient in unsere Richtung, da wir am Ende auch noch gute Kontersituationen haben.“

... zur Frage, ob er seinen Schnitzer der Vorwoche noch im Kopf hatte: „Ja klar, als Torwart hat man sowas am Anfang immer noch drin, das kann ich auf jeden Fall nicht leugnen. Deswegen tut es sehr gut. Ich will keine Fehler machen, aber am Ende wollen wir das Spiel gewinnen. Das ist die Hauptsache für mich. Die ersten Abschlüsse sind hilfreich für mich gewesen und dann habe ich Glück, dass Karim mich anschießt. Es freut mich, dass ich ihn halten kann.“

... zur Frage, ob der VfB Champions-League spielen will: „Wir wollen natürlich Champions-League spielen. Wir haben in dieser Saison so viele Punkte eingesammelt und jetzt wollen wir das Ding auch durchziehen. Das ist unser Ansporn intern. Wir geben Vollgas, wollen Punkte sammeln und haben noch richtig geile Spiele vor der Brust, darauf freuen wir uns.“

... zur Frage, ob sein Bayern-Vertrag verlängert werde und er weiter an den VfB ausgeliehen wird: „Es ist eine super Option, man sieht, dass ich mich wohlfühle. Es ist eine Option von vielen. Es wird sich zeigen, für was ich mich am Ende entscheide. Der VfB ist der erste Ansprechpartner, da ich immer noch dahin ausgeliehen bin.“


Sky Experte Lothar Matthäus …

... zu Angelo Stillers Leistung als Innenverteidiger: „Es war fast keine andere Lösung da, deswegen muss man Notlösungen finden. Seine Stammposition ist 15 Meter weiter vorne und zentral ist er sowieso eingestellt. Er hat seine Mitspieler, ist der freie Mann und kann dirigieren. Er ist ein intelligenter Spieler und weiß, wie er diese Position zu spielen hat. Wenn der Trainer und die Mitspieler ihm das Vertrauen geben, warum nicht? Er hat es heute gut gezeigt. Er kann es und er hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“

... zur Vertragssituation von Alexander Nübel: „Nübel wird bei Bayern verlängern, aber er wird nicht zu den Bayern zurückkehren, da dort Manuel Neuer ist. Er will spielen und solange Manuel da ist, wird kein anderer Torwart Stammtorwart sein. Solange Neuer da ist, wird Nübel an einen Verein ausgeliehen, bei dem er seine Qualitäten nicht nur national, sondern auch international unter Beweis stellen kann. Dann wird er irgendwann die Nachfolge von Manuel Neuer bei Bayern München antreten.“ 

... zur Bayern-Pleite (vor dem Spiel)„Das Ergebnis sagt einiges aus. Thomas Tuchel erreicht die Mannschaft nicht mehr. Es gibt komische Pressekonferenzen, komische Aussagen und komische Kritik von ihm. Daher könnte ich mir vorstellen, dass Bayern München in den nächsten 24, 48 Stunden reagiert. Das geht so nicht weiter. Die Mannschaft braucht einen neuen Impuls und den kann Thomas Tuchel nicht geben.“


Sky Expertin Tabea Kemme zur Dortmunder Leistung: „Es war ein Spiel auf absoluter Augenhöhe. Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Wir haben es bei Nico Schlotterbeck gesehen, dass er sich sehr geärgert hat. Es war der ungünstigste Moment, aber das passiert. Das war der Unterschied. Es war nicht die einzige Szene. Die Kompaktheit haben wir auch gesehen, nur bei dem Gegentor war keine Zuordnung zu sehen. Die Gelegenheiten müssen in einem solchen Topspiel dann sitzen.“

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