Fußball

Grandiose Rückserie von Baums FCA geht weiter: „Nach sieben Spielen ist das kein Zufall mehr“

Waldschmidt fordert: „Müssen mit anderen Tugenden glänzen“ - Banks vor Entscheidung zwischen DFB und USA: „Ich bin da ein wenig zwiegespalten“ - Kwasniok erklärt kurzen Einsatz von El Mala: „Alles andere wäre verantwortungslos“ - Hitzlsperger zur Spielweise des FC: „Dann musst du besser verteidigen“

Unterföhring, 27.02.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen FC Augsburg und 1. FC Köln (2:0) bei Sky.  

 

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...

… zu seiner emotionalen Reaktion nach Abpfiff: „Jetzt haben wir von sechs Spielen fünf gewonnen. In der Rückrundentabelle sind wir punktgleich mit dem Ersten. Nach sieben Spielen ist das kein Zufall mehr. Es ist schön zu sehen. Ich liebe es, wie die Jungs sich von Spiel zu Spiel reinbeißen.“

… zur Erklärung für den Aufschwung: „Wir haben gute Spieler. Das ist die Erklärung. Es ist wichtig, dass du die Spieler in ihre Stärke bringst. Was passt am besten zu den Spielern? Wir machen den Fußball zu kompliziert. Am Schluss geht es darum, ein Tor zu schießen oder einen Ball zu erobern. Dann überlegst du dir eine Strategie: Wie machen wir das miteinander? Welche Strategie passt am besten zu den Spielern? Du versuchst, ihnen eine gewisse Freiheit zu geben. Du versuchst, ihnen Vertrauen zu geben. Du nimmst dich als Trainer nicht so wichtig. Am Schluss schießen die die Tore.“

… zu Claude-Maurices Treffer: „Das freut mich wahnsinnig. Was der jetzt wieder für eine Form hat. In dem Moment habe ich mir fast peinlicherweise gedacht: Warum schießt der aufs Tor? Da ist doch noch ein Torwart drin. Ich habe vergessen, dass Schwäbe vorne mit dabei war. Aber er hat sich wieder für ein starkes Spiel belohnt, auch wenn es in der letzten Sekunde ist. Das ist ein Ausnahmespieler, den wir in den Reihen haben. Technisch überragend, spielintelligent.“

… zur nötigen Gier seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich habe ihnen ein Bild von einem Bären gezeigt und gesagt, dass ein hungriger Bär 22 Stunden aktiv ist, immer aggressiv und mutig. Einer der vollgefressen ist, liegt den ganzen Tag rum. Das musst du auf den Platz übersetzen. Was brauchen wir heute für ein Spiel? Wie können wir messen, ob wir hungrig waren? Zweite Bälle gewinnen, Flanken verhindern und, wenn wir Bälle gewinnen, nach vorne spielen. Um dann ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob man hungrig war oder nicht.“

… zum Ausfall von Giannoulis (vor dem Spiel): „Fabi Rieder wird als Linksfuß die Position übernehmen. Er hat gegen Wolfsburg erst auf der Zehn gespielt, dann auf der linken Schiene und das Tor gut vorbereitet. Bei Dimi ist es die Achillessehne. Da gab es kein Trauma, aber er ist früher aufgestanden und hatte kein gutes Gefühl, gestern und heute.“

… zur aktuellen Form seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Diese Kombination ist spannend. Wir haben im Moment eine gute Mischung und ich bin gespannt, was wir heute auf den Platz bekommen.“

 

Keven Schlotterbeck (Kapitän FC Augsburg) ...

… zum 1:0 von Ribeiro: „Man muss, glaube ich, auch davor Noahkai Banks loben. Wir haben unter der Woche besprochen, dass auch mal die halben Innenverteidiger durchlaufen sollen. Er macht ein super Solo, spielt den Ball perfekt rein. Auch ganz klar angesprochen: Der Stürmer läuft auf eins. Er steht richtig da, trifft mit der Hacke zum 1:0. Damit war jeder glücklich zu dem Zeitpunkt.“

… zur aktuellen Form des FCA: „Es will gerade einfach laufen. Wir stehen gerade einfach gut da, verteidigen als Mannschaft sehr, sehr gut und setzen immer wieder Nadelstiche. Wir haben gute Individualkicker vorne. Wir haben uns heute in der ersten Halbzeit ein bisschen schwergetan, weil es Köln gut gemacht hat. Sie sind viel rausgestochen, hinter der Kette war ein bisschen mehr Platz. Da hätten wir öfter die Tiefe belaufen können. Ich glaube, es ist ein bisschen Anpassung Woche für Woche. Letzte Woche Wolfsburg, diese Woche Köln. Wir machen es gerade einfach gut. Da muss man die Mannschaft gerade auch loben. Die Saison ist aber noch nicht vorbei. Wir dürfen uns jetzt freuen, haben ein paar Tage frei, und dann fahren wir nach Leipzig.“

… zur Bedeutung der drei Punkte im Abstiegskampf: „Rechnerisch ist er noch nicht möglich. Klar ist, dass diese Punkte extrem wichtig waren. Wir haben uns in der Winterpause hingesetzt und überlegt: Was können wir besser machen? Wie gehen wir rein? Jetzt haben wir sehr viele Punkte geholt. Das gibt uns ein kleines Polster. Das würde jeder gerade nehmen, der unten drin steckt. Aber wir haben es gerade und das ist sehr wichtig.“

… zum Fast-Eigentor: „Deswegen haben wir einen Fynn Dahmen hinten drin, dass wir die Null heute gehalten haben. Es ist doch schön, dass es dann so geendet ist.“

 

Noahkai Banks (FC Augsburg) ...

… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit sind wir gut ins Spiel gestartet, hatten viel den Ball. Dann wurden wir ein bisschen hinten reingedrückt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sind wir auch gut aus der Kabine gekommen, dann wurden wir wieder ein bisschen hinten reingedrückt. Das Tor hat uns das Spiel eröffnet. Danach haben wir es gut verteidigt. Es war dann nicht mehr viel nach vorne, aber so Tage gibt es.“

… zum Wechsel von Wagner auf Manuel Baum: „Für mich war Sandro ein brutal cooler Trainer, gerade für mich und Mert als junge Spieler. Er hat uns unfassbar geholfen. Es gab keinen im Team, der ihn nicht gemocht hat. Ich kann es nicht erklären, wie es jetzt läuft. Die Grundbausteine hat er geschaffen. Jetzt holen wir die Punkte, die wir davor nicht geholt haben. Ich kann nichts Negatives über Sandro sagen.“

… zu Baums Bär-Bild: „Ein Grizzlybär. Unser Coach mag es gerne, vorm Spiel mit Bildern zu arbeiten. Er hat uns damit motiviert.“

… zur Entscheidung zwischen dem DFB und den USA: „Ich habe mit beiden Nationalmannschaften Kontakt. Ich bin gerade am Entscheiden. Es ist eine schwierige Entscheidung. Ich bin 19 und will nichts überhastet entscheiden. Ich fühle mich zu beiden Nationen hingezogen. Ich bin da ein bisschen zwiegespalten und muss das mit der Familie zusammen entscheiden.“

… zur Frage, ob eine WM-Teilnahme den Ausschlag geben könnte: „Ich will es nicht von einer WM abhängig machen. Ich habe hoffentlich noch eine lange Karriere. Man kann nie sagen, was in vier, fünf Jahren ist. Ich will es nicht auf ein Turnier festlegen, wenn eine WM auch ein Traum von jedem ist. Ich muss mit ein paar Leuten reden, mit meiner Familie. Mal gucken, was in der Zukunft passiert.“

 

Rodrigo Ribeiro (Torschütze FC Augsburg) ...

… zum Sieg: „Ich bin sehr glücklich. Ich freue mich über den Sieg und über das Tor. Aber wir müssen weitermachen und weiter hart arbeiten.“

… zur Auszeichnung als Man of the Match: „Ich bin sehr glücklich. Das ist gut, weil ich jeden Tag arbeite, um diese Ziele zu erreichen, für mich und für die Mannschaft. Deshalb bin ich sehr glücklich.“

… zur Bedeutung des Sieges: „Der Sieg gibt uns sehr viel Selbstvertrauen, um weiter unsere Ziele zu verfolgen. Wir müssen jeden Tag und jede Woche weiterarbeiten, dann sind wir bereit für das nächste Spiel.“

… zu Cristiano Ronaldo als Vorbild: „Mein Lieblingsspieler ist natürlich Ronaldo. Er ist mein Vorbild, weil er Portugiese ist und für mich unglaublich ist. Ein- oder zweimal bei der Nationalmannschaft habe ich ihn getroffen. Wir trainieren am gleichen Ort, deshalb habe ich ihn ein- oder zweimal getroffen. Das war ein sehr gutes Gefühl.“

 

Michael Ströll (Geschäftsführer FC Augsburg) ...

… zur Verbindung von Fugger und FCA (vor dem Spiel): „Der Name Fugger ist mit der Stadt Augsburg und auch mit der Region sehr, sehr eng verbunden. Für uns war klar, dass wir das gerne auch auf ein anderes Podest heben möchten. Und da der 500. Todestag Ende Dezember war und wir heute unser 500. Bundesligaspiel bestreiten dürfen, war das ehrlich gesagt sogar ein No-Brainer, da eine Kombination zu finden. Umso schöner ist es, dass das heute möglich ist.“

… zur aktuellen sportlichen Entwicklung (vor dem Spiel): „Anscheinend macht Manuel Baum einiges richtig, weil wir, seit er unser Cheftrainer ist, wirklich kontinuierlich gepunktet haben. Ich glaube, wir haben unter Manuel einen Punkteschnitt von 1,6, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Manuel kennt den Klub, Manuel war schon Cheftrainer hier in Augsburg, auch erfolgreich über zweieinhalb Jahre lang. Wir haben ihn bewusst nach Augsburg zurückgeholt -nicht für die Position -, weil er ein unglaublicher Fachmann ist, weil er über die letzten Jahre viel Expertise gesammelt hat und weil er schon auch ein bisschen das Herz an den FC Augsburg verloren hat. Deswegen ist es eine gute Symbiose.“

… zur sportlichen Situation (vor dem Spiel): „Für den Moment stehen wir mit 28 Punkten gut da und haben eine gute Ausgangsbasis. Trotzdem ist auch das Spiel heute gegen Köln kein Selbstläufer, ganz im Gegenteil. Wir müssen jeden Spieltag ans Limit gehen, die 100 Prozent oder auch mehr erreichen, damit wir punkten. Wir wollen heute beginnen und den Klassenerhalt so schnell wie möglich fixen.“

… zum Profil des künftigen Trainers (vor dem Spiel): „Die Anforderungen haben sich nicht großartig verändert, um ehrlich zu sein. Wir haben vor drei Jahren mit der Präsidentschaft von Markus Krapf einen Weg eingeschlagen. Das hat nichts mit Imagewandel zu tun, sondern mit Inhalten. Wir wollen aktiveren und mutigeren Fußball spielen. Wir wollen unseren eigenen Spielern, sofern sie die Qualität haben, auch die Plattform geben, hier in Augsburg Bundesliga zu spielen. Wir brauchen einen Trainer, der den Weg mitgeht, der das lebt und natürlich auch Spieler entwickeln kann. Von daher haben sich die Anforderungen an einen neuen Cheftrainer nicht geändert im Vergleich zum letzten Sommer.“

… zu Baum über den Sommer hinaus (vor dem Spiel): „Mit Manuel gibt es eine klare Absprache, dass es bis Sommer geht. Er möchte gerne wieder in seine Rolle zurück. Wir tun, glaube ich, ganz gut daran, einfach den Moment mit ihm zu nutzen, dass wir Woche für Woche idealerweise punkten. Dann schauen wir, wie weit es uns bringt.“

… zum Traumtor von Ache in der Vorwoche (vor dem Spiel): „Das ist ein Tor für die Geschichtsbücher. Für mich nicht nur das Tor des Jahres sondern wahrscheinlich eher des Jahrzehnts sogar. Er ist ein richtig guter Spieler. Er ist in Köln ein entscheidender Faktor. Unsere Aufgabe wird es heute sein, ihn in der Verteidigung in Schach zu halten. Er ist dynamisch, er ist ein Strafraumstürmer, er hat Tempo und technische Qualitäten und Fertigkeiten, wie man gesehen hat.“

 

Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...

… zur Niederlage: „Ich möchte erst mal klarstellen, weil es ungewöhnlich ist, dass ich so schnell nach dem Spiel da bin: Wir müssen schnell zum Flieger, deswegen bin ich jetzt gleich da. Nicht, dass es missverstanden wird, dass mir so eine Niederlage egal ist. Ganz im Gegenteil. Wir haben echt daran zu knabbern.“

… zum Spiel: „Das war auf gut Deutsch ein recht zerfahrenes Spiel. Da war jetzt nicht viel los. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit ein-, zweimal eingeladen, ansonsten war es ein neutrales Spiel. Wir hatten dann eine Kopfballchance nach einem Eckball, ich glaube, von Martel war es, und hatten da aber auch ein bisschen Glück, dass es bei Eric schon eine dunkelgelbe Karte war. Deswegen haben wir ihn zur Halbzeit runtergenommen. Das Spiel ging eigentlich eher so tendenziell in unsere Richtung, ohne dass wir jetzt torgefährlich geworden sind. Dann steht es nach dem Einwurf, wo wir einfach auf der Seite nicht so zupacken, 0:1. Du läufst dann hinterher, ohne die ganz klaren Chancen zu haben, bis vielleicht ganz zum Schluss. Das Quäntchen fehlt dann eben auch und das macht die Situation aktuell nicht einfacher.“

… zur aktuellen Punkteausbeute: „Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können, aber de facto ist es so, dass wir aktuell einfach zu viele nicht gewinnen. Wir holen zu wenig Punkte. Wir haben jetzt aus den letzten vier, glaube ich, einen Punkt geholt. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich unten absetzen willst. Ansonsten bleibst du bis zum Schluss dabei, was jetzt auch nicht ganz so überraschend ist für einen Aufsteiger. Wenn du das Gefühl hast, du hättest auch ein, zwei, drei Punkte mehr machen können, dann musst du halt da sein. Das waren wir nicht. Und am heutigen Tag wäre jetzt ein Sieg völlig vermessen gewesen. Aber ich glaube schon, dass du hier einen Punkt einfach auch entführen kannst. Dann darf das 0:1 einfach nicht fallen. Das sind halt diese Momente, denen wir leider hinterherlaufen.“

… zur späten Einwechslung von El Mala: „Es war unmöglich. Ich war happy, dass er uns heute zur Verfügung stand. Alles andere wäre verantwortungslos gewesen. Eine halbe Stunde war das Maximale der Gefühle. Er hat diese Woche einfach nicht trainiert, er hat keinen Sprint gezogen. Unabhängig vom Ergebnis muss man sachlich, ruhig und auch im Sinne des Spielers handeln. Und das haben wir heute gemacht. Deshalb kann ich das schon nachvollziehen, wenn man da nicht in dieser Bubble ist, nicht in der Verantwortung, dass man sich das wünscht. Aber diesen Wunsch konnte ich uns selber eben auch nicht erfüllen. Nur zur Klarstellung: Er hat vergangene Woche ein Tor und einen Assist gemacht und ich hätte ihn auch gerne von Beginn an auf dem Feld gehabt. Aber es geht da nicht um meine Wünsche, sondern einfach um die Medizin.“

… zur Lage im Abstiegskampf: „Grundsätzlich ist es eher selten ruhig. Auch wenn es gut läuft, nimmst du diese Euphorie mit, da ist ja auch eine Unruhe im positiven Sinne da. Und jetzt ist ja klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist doch ganz logisch. Wir versuchen unser Bestes zu geben, die Jungs arbeiten, die marschieren, die machen, tun. Aber heute waren wir einfach, so ehrlich muss man sein, zu torungefährlich. Du hast diese Kopfballaktion von Martel gehabt, aber ansonsten waren wir zu torungefährlich, um hier ein Tor zu erzielen. Dann musst du halt ein dreckiges 0:0 mitnehmen, das haben wir leider nicht geschafft. Nächste Woche kommt jetzt Dortmund, da hast du wieder nichts zu verlieren. Dann müssen wir halt irgendwann mal gegen einen der Großen punkten, auch wenn das bisher noch nicht ganz so häufig gelungen ist und erst recht nicht am Samstagabend. Aber irgendwann ist immer das erste Mal.“

… zu den Diskussionen um seine Aussagen zum Fansupport (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist es im Leben so, dass du es eh nicht allen recht machen kannst. Das ist nicht meine Absicht. Aber ich will niemandem auf den Schlips treten. Wenn du das Gefühl hast, einen Fehler gemacht zu haben, dann ist es kein Problem, sich zu entschuldigen. Vor der Mannschaft, den Fans, dem Vorstand, vor der eigenen Frau. So ist das Leben nun mal. Aber grundsätzlich würde ich sagen, dass ich eine extreme Begeisterung in mir trage, Trainer des 1. FC Köln sein zu dürfen. Das versuche ich jeden Tag vorzuleben. Wenn in Köln die Emotionen auch immer relativ am Köcheln sind, dann werden Aussagen anders verstanden, wenn ich sie nicht ganz so klar sage. Deshalb war das in Ordnung.“

… zum Vergleich zwischen Köln und seinen alten Vereinen (vor dem Spiel): „Köln ist mit Abstand der größte Verein. Trotzdem ist es so, dass du in den Vereinen, in denen du arbeitest, immer in einer Bubble bist. Die Menschen um dich herum nehmen das genauso intensiv wahr. Hier ist die Berichterstattung noch mal ein bisschen größer. Aber deshalb werde ich jetzt nicht immer dreimal nachdenken, was ich sage. Wir hören immer, wir sollen geradeaus sein, wir sollen die Dinge ansprechen. Und wenn du etwas sagst und im Nachhinein das Gefühl hast, nicht alles richtig gemacht zu haben, dann kannst du die Dinge wieder geraderücken. Das tut uns allen gut, dass wir miteinander kommunizieren, diskutieren und streiten können. Das gehört zum Leben dazu. Deshalb habe ich da kein Problem. Ich glaube, als Führungskraft musst du das aushalten können.“

 

Luca Waldschmidt (1. FC Köln) ...

… zur Frage, ob mehr möglich gewesen wäre: „Generell schon, aber wenn man das Spiel sieht, eher nein, weil wir zu ungefährlich waren. Vielleicht die letzten fünf Minuten, wo hier und da noch mal eine brenzlige Situation war. Aber über das Spiel gesehen muss man ehrlich sagen, dass wenig drin war.“

… zu den Problemen im Offensivspiel: „Ich weiß nicht mal, ob es das letzte Drittel war, eher so das zweite Drittel vom Gefühl, weil wir viel den Ball bei den Innenverteidigern gehabt haben und von da irgendwie nicht so richtig ins Spiel gekommen sind, nicht in den Flow gekommen sind, um den Ball laufen zu lassen. Das war eher so das Problem. Augsburg stand tief, dann ist es auch nicht immer so einfach. Aber man muss trotzdem sagen, dass wir am Ende zu wenig den Gegner auch bedroht haben in die Tiefe und einfach wenige Lösungen gefunden haben. Wir hatten viele einfache Ballverluste. Das ist dann die Summe von allem.“

… zum 0:1: „Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber ich glaube, der läuft in der eigenen Hälfte los. Da müssen wir ihn besser stören, der darf nicht bis zur Grundlinie kommen. Spätestens da müssen wir die Flanke blocken. Dann stehen wir in der Mitte mit einem Spieler gegen zwei bis drei. Da gibt es viele Themen, die man vorher abarbeiten kann bis zum Tor.“

… zum Abstiegskampf: „Ich glaube, wir wissen, dass wir nicht mit Fußball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Das ist wichtig. Da mache ich mir keine Sorgen bei uns. Ich glaube, es hapert nie am Einsatz, an der Mentalität. Aber wir müssen einfach eng zusammen sein und hart arbeiten, um gemeinsam wieder Siege zu holen, wieder ein gutes Gefühl zu kriegen und zu wissen: Okay, wir können auch mal wieder gewinnen.“

 

Sky Experte Thomas Hitzlsperger …

… zum Auftritt des 1. FC Köln: „Das erste Gegentor ist einfach nur Begleitschutz, da greifen sie nicht stark genug ein. Genauso haben sie sich kaum Chancen herausgearbeitet. Du kannst hier auf 0:0 spielen, das kannst du machen. Dann musst du aber besser verteidigen und das haben sie beim ersten Gegentor nicht gemacht. Dann hast du ein Problem, wenn du nur mit langen Bällen kommst und dir kaum Chancen erarbeitest.“

… zum Trainerwechsel in Augsburg (vor dem Spiel): „Ich konnte die Entscheidung damals für Sandro Wagner total gut verstehen. Man hat sich in der Bundesliga etabliert und wollte den nächsten Schritt gehen. Aber es hat nicht funktioniert. Vielleicht wollte er zu viel zu schnell. Dann muss man auch einmal sagen: Okay, wir lagen da falsch. Und dann ist es gut, wenn man jemanden wie Manuel Baum in den eigenen Reihen hat, der den Klub kennt, die Abläufe kennt und jetzt wieder Kräfte freisetzt.“

 

 

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