Fußball

TSG-Geschäftsführer Schicker vorerst weiterhin in Sinsheim: „Viel Unruhe für nichts“

Eberl zu Neuer bei der WM: „Könnte ein unheimlich wichtiger Bestandteil sein“ - Sanwald zu Schmidt: „Wo wären wir ohne Frank?“ - Kompany: „Wenn man für so ein Spiel motiviert ist, dann nach einer Niederlage“ - Hamann zu Watzke: „Hat Zeit zu zeigen, dass er ein guter Präsident ist“

Unterföhring, 29.11.2025

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 12. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München) ...

... zu Toptalent Karl: „Lennart ist ein Junge, der ein unheimliches gesundes Selbstbewusstsein hat. Er hat sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt und über seine Trainingsleistungen den Respekt der Spieler erarbeitet. Man sieht auf dem Platz, dass er voll integriert ist. Man sieht seine Spielintelligenz, das ist seine große Qualität. Er macht es sehr, sehr gut.“

... zum Ausfall von Upamecano: „Nichts Schlimmes. Ein wenig wollen wir auf die Belastung schauen. Dayot hat viel gespielt, ist ein Spieler, der sehr physisch ist. Er ist leicht angeschlagen, für Mittwoch aber kein Problem.“

… zu seiner Aussage, Neuer würde die WM spielen: „Es war eher ein Augenzwinkern bei dem Satz dabei. Ich wurde gefragt, wie es mit Manu weitergeht. Dann habe ich das augenzwinkernd gesagt. Es ist am Ende Manus Entscheidung, es ist nicht meine Entscheidung. Ich kann nur die Meinung sagen, wie ich Manu momentan sehe. Ich sehe ihn als den Torwart in Deutschland, der aufgrund seiner Erfahrung ein unheimlich wichtiger Bestandteil sein könnte. Aber das ist die Meinung von Max Eberl.“

... zur Niederlage gegen den FC Arsenal: „Wir haben erfahren, dass, wenn du gegen eine andere Mannschaft auf absolutem Topniveau in Europa nicht am absoluten Leistungslimit bist, die einen oder anderen Unzulänglichkeiten passieren, die zu Toren führen. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die genauso aktiv wie PSG zu ihrer besten Zeit gepresst hat. Aus diesem Pressing konnten wir uns nicht gut befreien.“

... zur Vertragssituation von Kane: „Wir werden uns im Frühjahr hinsetzen. Harry ist ein Mann, der weiß genau, was er will. Wir haben mit ihm was vor, würden gerne weitermachen und können uns das sehr gut vorstellen. Alles werden wir mit Harry besprechen.“

... zur Zukunft von Upamecano: „Ich habe mich schon mal ins Nest gesetzt, indem ich irgendwelche Prognosen rausgehauen habe. Daher antworte ich jetzt defensiver. Wir wollen es unbedingt. Er fühlt sich sehr wohl. Ich hoffe, so schnell wie möglich, aber ich kann es nicht garantieren.“

 

Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...

... zum Spiel nach der Niederlage bei Arsenal: „Wenn man für so ein Spiel motiviert ist, dann nach einer Niederlage. Ich hoffe aus der Erfahrung meines ganzen Lebens und meiner Karriere, dass das eine Reaktion bringt.“

... zur Niederlage bei Arsenal: „Wir haben gegen eine der besten Mannschaften in Europa gespielt, dann reicht es nicht, nur 60 Minuten Leistung zu bringen. Die letzten 30 Minuten haben wir gesehen, dass wir nicht mehr auf unserem Niveau waren. Es waren wieder die Basics.“

 

Tom Bischof (FC Bayern München) ...

... zu Trainer Kompany: „Jeder weiß, dass er Spieler besser macht und ein guter Trainer ist. Man merkt, dass er vor nicht allzu langer Zeit noch Spieler war. Das hilft ihm im Umgang mit uns. Er macht es ganz gut, glaube ich.“

... zur Frage, ob er im Training auch nur Verteidiger spielen dürfe: „Ich darf beides spielen, die Woche habe ich auch mal Sechser trainiert. Ich bin zufrieden, wenn ich spiele. Wenn ich links hinten spiele, ist das okay für mich. Es macht Spaß, in der Mannschaft zu spielen.“

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...

... zu Louis Oppie, der zu Beginn nur auf der Bank sitzt: „Wir haben jetzt drei Spiele in dieser Woche, wir müssen sowieso mal durchwechseln. Ich hatte das Gefühl, dass Louis ein bisschen zu verkopft war. Er macht es immer super, hat die größten Laufleistungen. Lars hat es sehr gut gemacht, letztes Jahr hat er hier das Tor gemacht. Daher wollte ich auf der Position mal was ändern, vielleicht tut das ganz gut.“

... zur schwachen Form nach den starken ersten drei Spielen: „Ich glaube nicht, dass wir in den ersten drei Spielen überperformt haben, aber da hat vieles gestimmt. Vielleicht waren die Gegner am Ende nicht so eingespielt, aber da hat man schon gesehen, was wir für eine Qualität haben. Auf einmal ist man dann in so einem Negativstrudel und das Selbstvertrauen ist weg, was enorm wichtig ist.“

 

Holger Sanwald (Präsident 1. FC Heidenheim) ...

... zur sportlichen Lage: „Wir haben letztes Jahr bei der gleichen Anzahl von Spielen zehn Punkte gehabt, haben es dann noch geschafft. Jetzt haben wir gerade fünf Punkte, aber noch vier Spiele. Wenn wir idealerweise zwei Siege aus den letzten vier Spielen holen, haben wir sogar einen Punkt mehr als letztes Jahr. Da sieht man, dass wir die Chance haben, das noch umzudrehen. Aber selbst wenn wir gar keine Punkte mehr holen, glauben wir trotzdem dran und machen weiter.“

... zur Trainerfrage und der anstehenden Transferphase: „Erstmal zum Thema Frank und Trainer: Wir betonen es gerne immer wieder: Wo wären wir ohne Frank? Dass es eine schwierige Saison ist und wir ein paar Fehlentscheidungen getroffen haben, da brauchen wir gar nicht drum herumreden. Jetzt gibt es die Chance, das zu korrigieren und daher machen wir das weiterhin gemeinsam. Wir sprechen über alle Mannschaftsteile, außer die Torhüterposition. Wir versuchen, zwei, drei, vier Spieler in der Winterpause davon zu überzeugen, dass das der richtige Weg für sie sein kann. Junge Spieler, die Bundesliga-Zeit sammeln und sich zeigen möchten. Das haben wir zu bieten.“

 

Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport TSG 1899 Hoffenheim) ...

... zu seiner Pause als Ansprechpartner für die Medien: „Weil Interesse von anderen Vereinen da war. Es war wichtig, dass Klarheit da ist. Wir hatten am Samstag einen sehr guten Termin, wo wir Klarheit hatten und Perspektive aufgezeigt wurde. Das ist wichtig. Am Ende war es so, dass die Mannschaft in dieser Phase sehr gut performt hat. Ich bin sehr froh, dass ich wieder dastehe und Rede und Antwort stehen kann.“

... zur Klarheit, die er erhalten habe: „Auf der einen Seite, dass man im sportlichen Bereich, der das Wichtigste ist, weiter Entscheidungen treffen kann. Im letzten Monat war es so, dass wir da nicht weitergekommen sind. Das ist wichtig, die Perspektive wurde mir auch auf mittelfristige Sicht ganz klar gegeben. So, wie wir in dieser Saison auftreten, macht es Spaß und der Fokus soll endlich auf den Platz und auf die Mannschaft zurückgehen. Das hat sie sich absolut verdient.“

… zur Frage, wer den Machtkampf gewonnen habe: „Am Ende weiß man, dass sowas niemand gewinnt. Das Wichtigste ist mit Abstand die TSG Hoffenheim und dass wir da weiterkommen. Wir haben im Sommer wichtige Schritte eingeleitet und das können wir auch weiterführen. Viel Unruhe für nichts.“

... zur Zusammenarbeit mit Roger Wittmann: „Es ist Fakt, dass er gute Spieler bei uns hat. Da ist es meine Aufgabe als Geschäftsführer Sport, mit ihm weiterzuarbeiten. Daher gilt es, das professionell abzuarbeiten.“

... zu seinem Verhältnis zu Trainer Ilzer: „Es ist Fakt, dass ich mit Chris tagtäglich im Austausch bin. Er war in alle Prozesse mit eingebunden. Da haben wir über alle Themen sehr offen gesprochen. Wenn man über Jahre in Österreich und hier zusammenarbeitet, ist es ein Vertrauensverhältnis, das man aufbaut. Er war teilweise ein Ratgeber, so ist das Verhältnis zwischen Chris und mir. Das ist das, was uns am Ende auszeichnet.“

... zur Frage, ob er weitere Unruhen ausschließen könne: „Ausschließen kann man im Fußball nie etwas. Ich hoffe es für den Verein, dass diese Themen nicht mehr aufkommen. So wie die Mannschaft geschlossen auftritt, sollten wir als Verein auch geschlossen auftreten. Dann steht einer sehr guten Saison nichts im Weg.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zur Niederlage der Bayern bei Arsenal: „Dass sie irgendwann mal wieder ein Spiel verlieren, war klar. Sie haben wahrscheinlich gegen – neben den Bayern – die beste Mannschaft in Europa gespielt. Sie wollten gegen die Bayern zeigen, dass in der Champions League und der Premier League mit ihnen zu rechnen ist. Den Willen und Biss, den die Bayern in Paris gezeigt haben, haben die Londoner gegen die Bayern gezeigt. Daher haben sie auch verdient gewonnen.“

… zur knappen Wahl von Joachim Watzke als BVB-Präsident: „Es gibt Fangruppen, die dem nicht zustimmen wollten. Fakt ist, dass er Präsident ist. Jetzt hat er in den nächsten Monaten und Jahren Zeit, zu zeigen, dass er ein guter Präsident ist. Ich glaube, dass er das sehr gut machen wird.“

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