Thioune nach Debüt als Werder-Coach: „Offensichtlich, dass dieser Mannschaft die Überzeugung und das Selbstbewusstsein fehlt“ - Heidenheims Trainer Schmidt: „Sind verdient Letzter“ - DAZN-Experte Schweinsteiger zum Trainerwechsel: „Schade für Horst Steffen und eine tolle Chance für Daniel Thioune“
Berlin/München, 07.02.2026
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Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum 100. Bundesligasieg: „Danke, sehr gerne, nehme ich gerne an. Hundert ist schon eine schöne Nummer. Auch wenn er schmutzig war heute, das gehört zum Fußball dazu. In der ersten Halbzeit waren wir gut, wir haben das kontrolliert. Wir hätten dort noch mit einem Ball in Führung gehen können, zum 2:0. In der zweiten Halbzeit haben wir es genau umgekehrt gemacht. Die Wolfsburger waren viel schärfer, viel aggressiver, haben sehr viel hinter die Kette gespielt. Wir waren zu langsam, zu behäbig und haben uns das Spiel von ihnen aufzwingen lassen. Aber dann ist wieder Qualität da. Wir können reden, so viel wir wollen – Mentalität, Qualität, der Glaube, der Wille, dieses Spiel dann noch mit einer Aktion zu entscheiden.“
… zum Fortschritt: „Wir waren letzte Saison Platz elf. Im Grunde genommen ist es mehr oder weniger dieselbe Mannschaft. Mit Fabio, mit Jobe beziehungsweise mit Kani sind drei Spieler dazugekommen, sicherlich. Aber man kann nicht erwarten, dass man urplötzlich alles ganz anders widerspiegelt als in der letzten Saison. Wir haben mehr Punkte, ich denke, wir machen es ordentlich. Es geht immer besser, aber entscheidend im Fußball sind die knappen Siege. Die musst du holen. Die Spiele, die auch auf die andere Seite fallen können, holen wir im Moment. Deswegen sind wir sehr zufrieden.“
… zum Anspruch: „Das ist sicherlich der Anspruch dieses Klubs. Nur letzte Saison hatten wir 25 Punkte Rückstand auf den FC Bayern München. Jetzt ging es erst einmal darum, das ein bisschen schmelzen zu lassen, und da sind wir im Moment ganz gut unterwegs. Man kann nicht erwarten, dass man urplötzlich alles auf 180 dreht. Das funktioniert im Fußball nicht, das wäre zu leicht, dann könnte es jeder. Wir arbeiten hart dafür, und man hat heute wieder gesehen: Die Jungs sind körperlich fit, sie müssen an die Grenzen gehen und das haben sie getan. Deswegen haben sie sich heute auch wieder belohnt.“
… zur Personalsituation in der Abwehr (vor dem Spiel): „Aktuell sieht es so aus: Wir haben Rami als weiteren Innenverteidiger, dazu haben wir den jungen Luka dazugenommen. Es ist so: Einer ist weg, zwei sind verletzt, und schon hast du nur noch vier von sieben. Aber wir haben trotzdem eine gute Mannschaft. Wenn man sich das anschaut, sieht das sehr gut aus. Aber das auf dem Bild ist das eine, auf dem Platz ist immer das andere.“
… zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel): „Die Bayern sind überhaupt nicht in meinem Kopf, denn ich kenne die Bundesliga zu lange. Es geht immer darum, das jetzige Spiel zu gewinnen. Ich schaue wirklich in den Rückspiegel. Wir haben noch 14 Spiele, und ich bin vor einem Jahr gekommen, der 21. Spieltag war mein erster Spieltag. Von daher weiß ich, wie viele Punkte du holen kannst und wie viele Punkte die anderen Mannschaften auch holen können. Deswegen schauen wir auf uns. Wir müssen heute ein gutes Spiel hinlegen, weil es, wie gesagt, nicht einfach wird.“
Nico Schlotterbeck (Kapitän Borussia Dortmund) ...
… zur Reaktion auf seine Meister-Ansage: „Ich bin gerade Kapitän, weil Emre ausfällt. Wenn ich etwas sage, müssen die Jungs mir folgen, und das machen sie zurzeit. Wir haben heute drei Punkte geholt. Das war extrem wichtig. Wir haben nach hinten auf Stuttgart gutgemacht und jetzt können wir weiter vorne angreifen.“
… zum Titelrennen: „Wichtig ist, dass wir das Ganze offen halten. Ich glaube, Fußball-Deutschland will nicht, dass im März schon etwas entschieden ist. Deswegen probieren wir, dranzubleiben. Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen, das ist extrem wichtig. Jetzt sind es drei Punkte. Sie spielen morgen gegen Hoffenheim, das ist ein Topspiel. Entweder machen wir nach hinten etwas gut oder nach vorne.“
Julian Brandt (Torschütze Borussia Dortmund) zum Meisterschaftsrennen: „Erstmal tut uns das grundsätzlich gut. Es gab in dieser Saison viele Situationen, in denen wir auch glücklich waren, als Sieger vom Platz zu gehen. Aber klar: Wir versuchen weiter, Punkte zu sammeln, und am schönsten wäre es, uns so in Position zu bringen, dass wir Ende Februar direkt das Duell haben. Alles Weitere ist noch zu früh. Wir wissen, woher wir kommen, und müssen fleißig weiter unsere Siege holen. Es ist ein langer Weg.“
Lars Ricken (Geschäftsführer Sport Borussia Dortmund) ...
… zur Meisterfrage (vor dem Spiel): „Es ist eigentlich ganz schön, dass wir die Diskussion gar nicht befeuern müssen, weil das macht ihr ja, beziehungsweise die Kollegen. Erst hieß es: Ihr seid Zweiter, warum eigentlich? Und jetzt: Warum ruft ihr eigentlich nicht die deutsche Meisterschaft aus? Das ist schon eine krasse 180-Grad-Wendung. Aber wir haben Niko Kovac gehört: Er hat vor der Saison ambitionierte Ziele mit der Mannschaft erarbeitet. Wir waren am Ende der letzten Saison 25 Punkte hinter den Bayern, aktuell sind es sechs. Vielleicht schaffen wir es auch, zumindest kurzfristig, auf drei zu kommen. Aber wir sehen natürlich auch unsere Probleme, wenn wir gegen Hamburg, gegen St. Pauli Punkte liegen lassen. Das fehlt uns noch zu einem absoluten Top-Team. Unser Ziel war vor der Saison, frühzeitig die Champions-League-Plätze klarzumachen. Wenn wir dann die nächsten Schritte machen, können wir das anpassen, dann ist das ein bewegliches, flexibles Ziel. Aber da sind wir noch nicht.“
… zur Vertragssituation von Schlotterbeck (vor dem Spiel): „Solche Spieler, die ambitioniert sind, die für sich und ihre Kollegen einstehen und für ihre Ziele kämpfen wollen, das lieben wir. Daran arbeiten wir auch, weil wir solche Spieler brauchen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, die sich selbst und ihre Mitspieler ein Stück weit in die Verantwortung nehmen. Es gibt nicht so viele Innenverteidiger in der Bundesliga, die zu einem Gesicht eines Vereins werden können. Bei uns waren das mal Jürgen Kohler, Mats Hummels, bei den Bayern denke ich an Klaus Augenthaler und bei Stuttgart an Karl Allgöwer. Ich glaube, wir haben schon ein ganz gutes Gesamtpaket zu bieten.“
… zum Februar-Programm (vor dem Spiel): „Es wird ein harter Monat, aber das ist für uns Normalität. Wir spielen drei Wettbewerbe: Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal. Nationalspieler sind ständig weg, dazu kommt noch die Klub-WM, das ist für uns einigermaßen gewöhnlich. Wir haben in diesem Jahr fünf Spiele gehabt, vier gewonnen, eins unentschieden. Jetzt wollen wir gegen Wolfsburg und Mainz den zweiten Platz erst einmal festigen, um dann in diese Spiele gegen Atalanta, Leipzig und die Bayern zu gehen.“
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) zur Meisterschaft (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist es okay, wenn man auf dem zweiten Platz steht. Wenn wir da sind, wo wir sind, will ich nach vorne schauen und sehen, was möglich ist. Trotzdem muss man einen Schritt zurücknehmen und auf heute schauen: Heute geht es nur um die drei Punkte, mehr nicht.“
Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg) ...
… zum Spiel: „Die Enttäuschung ist riesengroß bei allen, auch bei mir. Das tut heute unfassbar weh, weil die Jungs sich am Ende nicht belohnt haben für eine Top-Leistung. Die zweite Halbzeit war die beste in dieser Saison. Wir hatten Dortmund ganz klar am Rande der Niederlage und müssen einfach das zweite Tor machen. Das machen wir nicht, und das ist dann der Sport. So grausam kann Fußball sein.“
… zu den Problemen der letzten Spiele (vor dem Spiel): „Wir müssen stabiler werden. Man sieht phasenweise gute Ansätze im Ballbesitz, man sieht im Pressingverhalten, wie es aussehen soll, aber nicht konstant. Dazu haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, die dann folgerichtig mit Gegentoren bestraft wurden. Wichtig ist, nach Rückschlägen bei sich zu bleiben. Torchancen des Gegners gehören in der Bundesliga dazu, die wird man nicht alle verhindern können.“
… zu den Änderungen in der Startelf (vor dem Spiel): „Beide Neuzugänge haben sich sehr gut eingefügt. Es waren wenige Einheiten, aber sie sind direkt in der Mannschaft drin. Sie sind wissbegierig, haben alles aufgesaugt. Bei Bello war es so, dass er richtig gut trainiert hat. Auf der linken Verteidigerposition hatten wir zuletzt eine Notlösung, deshalb war mit den Verpflichtungen klar, dass wir uns da verstärken wollen. Die Jungs sollen uns direkt Impulse geben, davon sind wir überzeugt.“
Peter Christiansen (Geschäftsführer Sport VfL Wolfsburg) ...
… zum Spiel: „Heute haben wir ein gutes Spiel von uns gesehen, ein gutes Bild abgegeben. Zweimal Latte, drei, vier Großchancen für Mohamed. Es ist schwierig für uns, jetzt die Punkte zu holen. Im Fußball ist es einfach so: Wenn du gegen einen Gegner wie Dortmund aus deinen Chancen keine Tore machst, wird es schwierig.“
… zum Weg: „Wir brauchen Leistungen wie heute, in denen wir alles geben. Das ist der Weg. Wenn du das Spiel heute gesehen hast, habe ich ein gutes Gefühl für die Zukunft. Wir müssen einfach so weitermachen. Das ist unser Fußball und das ist der Weg für die nächsten 13 Spiele.“
… zur Entwicklung: „Das war heute eine große Verbesserung gegenüber den letzten Spielen. In Köln hatten wir eine gute Halbzeit, heute war es auch gegen einen Top-Gegner ein ordentliches Spiel für die Zukunft. Ich habe das Gefühl, so müssen wir weitermachen. Wir wissen, wie die Situation ist, aber das ist der Weg nach vorne: intensiv, direkt, fokussiert und diszipliniert.“
Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) ...
… zur sportlichen Situation (vor dem Spiel): „Sehr durchwachsen, muss man ehrlich sagen. Die Tabelle lügt nicht. Dem gilt es aber ganz klar entgegenzugehen und sich weniger damit zu beschäftigen, was war, sondern mit dem, was kommt. Und da haben wir heute ein sehr, sehr schweres Spiel.“
… zum Weg aus der Situation (vor dem Spiel): „Nur gemeinsam. Sich der Sache schon bewusst sein, aber auch nicht zu sehr verkrampfen und nicht permanent darauf schauen. Das ist einfach die Erfahrung aus den letzten Jahren. Auf dem Platz Fehler minimieren und dann mit ein bisschen Quäntchen Glück auch mal ein paar Dinge reinschießen.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) …
… zum Sieg: „Mit Leidenschaft, mit allem, was den Fußball hier am Millerntor auszeichnet, und mit spielerischen Komponenten. Wir haben in der ersten Halbzeit ein hervorragendes Spiel gezeigt, sind verdient in Führung gegangen, haben das zweite Tor nachgelegt und zum Schluss wurde es natürlich eng. Stuttgart macht Druck, aber wir haben in der Summe vier Torschüsse zugelassen. Auch wenn der Ballbesitz von Stuttgart extrem hoch war: Es war kein unverdienter Sieg.“
… zu den Ausfällen (vor dem Spiel): „Joel Fujita ist auch noch dazugekommen. Ricky ist natürlich ganz bitter. Aber es bringt nichts zu lamentieren. Wir haben elf Spieler, die fit sind, und dann müssen wir dem VfB alles abverlangen, das ist jetzt der Auftrag.“
… zum Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir haben 14 Endspiele ausgerufen. Es bringt nichts, von den letzten Spielen zu reden, dass wir da gute Spiele gemacht und die Tore nicht erzielt haben, aber auf der anderen Seite auch dumme Tore kassiert haben. Wir müssen die vermeidbaren Tore verhindern und vorne vielleicht auch mal so einen Ball reinpressen.“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) zum Spiel: „Das ist so zu erklären, dass wir uns heute auf vielen Ebenen sehr schwergetan haben. Möglicherweise war es eines dieser Spiele. Nach den sehr vielen Spielen, die wir zuletzt hatten, sind wir nicht gut reingekommen. Du hast direkt gemerkt, dass wir im Passspiel schlampig waren, einfachste Dinge sind nicht gelungen. Es gibt solche Spiele, dann ist es wichtig, dass du dich nach und nach reinarbeitest, am besten auch ohne, dass du ein Gegentor bekommst. Ich finde, dass wir dann besser reinkamen, zumindest offensiv ein bisschen mehr Gefahr ausgestrahlt haben. Ich glaube auch, dass die ersten Situationen eher bei uns lagen, aber man hat gesehen: Das Spiel war offen. Das ist normalerweise nicht das, was wir wollen.“
Chris Führich (VfB Stuttgart) zum Spiel: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, hatten in der ersten Halbzeit Probleme, waren immer einen Schritt zu spät, hatten die Männer nicht im Griff. Deswegen wollten wir die zweite Halbzeit besser angehen, die erste Halbzeit einfach abschütteln, und die Elfmeter-Situation nimmt dann so ein bisschen die Euphorie. Scheiße gelaufen.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zur Leistung: „Nicht ausreichend genug, um sich heute einen Punkt zu verdienen. So ehrlich müssen wir sein. Ich glaube, die Rote Karte hat uns nicht gut getan. Ich fand, es war sehr ausgewogen in der ersten Halbzeit. Wenig Torchancen. Am Ende ist es offensichtlich, dass dieser Mannschaft die Überzeugung und das Selbstvertrauen fehlt, wenn man dann noch 20, 30, 35 Minuten in Überzahl spielt und relativ wenig für sich kreieren kann.“
… zur Gefahr in Überzahl: „Ich hatte den Eindruck, dass sie gewollt hat. Das will ich ja nicht absprechen. Und das merke ich auch seit Tagen. Aber für Wollen braucht man nicht nur den Körper, sondern braucht man auch den Kopf. Und ich fand, dass wir viele Dinge einfach im Abschluss nicht gut gemacht haben. Wir haben geflankt, um zu flanken. Wir haben gepasst, um zu passen. Aber wir waren in den letzten Dritteln einfach nicht so zielführend, so zwingend, dass auch ein Ball mal torgefährlich aufs Tor gegangen ist. Und ja, da kommt der Kopf dazu. Wenn man 0:1 zurückliegt und nach elf Spielen nicht gewonnen hat und dann gezwungenermaßen in die Überzahl das Spiel auch noch aktiv gestalten muss, dann fehlt der Mannschaft aktuell was. Aber das hat sie in der Vergangenheit gezeigt, dass sie es viel besser kann. Und das wollen wir wieder aufwecken. Und da brauchen wir vielleicht ein paar Inhalte mehr.“
… zu seiner Ansprache nach dem Spiel: „Dass es im Fußball auch darum geht, auch mal Momente aushalten zu müssen. Ich glaube, ein Stück weit mussten wir in der Kurve auch gerade aushalten. Ich glaube auch, dass die Enttäuschung sehr, sehr groß aktuell ist, im Umfeld groß ist. Ich glaube, das ist die Zeit, die es mit sich bringt einfach auch. Und dass es darum geht, halt einfach auch zu glauben. Ich habe ja gesagt: Sie muss an mich glauben, sie muss an den Weg glauben. Wenn sie mir glauben, dann werde ich ihnen den Weg aufzeigen, wie sie erfolgreich sein können. Und das kann man nicht innerhalb von 48 Stunden. Es wäre schön, wenn es so gewesen wäre. Da brauchen wir ein wenig Zeit. Die haben wir nicht. Deswegen müssen wir fleißig und beharrlich arbeiten.“
… zum Bundesliga-Einstand (vor dem Spiel): „Cool, ein besonderer Moment. Wenn man als Kind davon geträumt hat, in der Bundesliga zu spielen, es nur bis in die 2. Liga geschafft hat und dann beharrlich weitergearbeitet hat, um irgendwann Bundesligatrainer werden zu dürfen, dann ist das heute ein besonderer Tag für mich als Person.“
… zur Haltung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Die kurze Zeit führt dazu, dass man sich Gedanken macht: Wie erreicht man die Mannschaft, und wo kann man früh Signale setzen? Inhaltlich sind es nach drei Tagen eher situative, kleine Momente. Aber die Art und Weise, wie man auf dem Platz agiert, kann man relativ schnell vermitteln. Wir hatten da einen guten Austausch, und heute erwarte ich von meiner Mannschaft eine Haltung, dass sie dieses Spiel so annimmt, wie man es annehmen muss.“
… zur Aufstellung (vor dem Spiel): „Die letzten Wochen haben gezeigt: Die Ergebnisse waren nicht gut, die Spielleistung war okay, aber es hat nicht gereicht, um Tore zu schießen und Tore zu verhindern. Keke Topp hatte letzte Woche diese Initialzündung, deshalb ist es sinnvoll, ihn starten zu lassen. Den anderen Jungs gebe ich das Vertrauen, dass ich nicht in Aktionismus verfalle. Ich kann jederzeit Veränderungen vornehmen und werde das auch.“
Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) zum Spiel: „Der Gegner schenkt uns mit einem Platzverweis wieder das, was wir in so einer Situation brauchen. Wir hatten in den letzten Wochen Spiele, in denen die Gegner vielleicht nicht auf ihrem besten Level waren, auch zweimal 40-Minuten-Spiele, in denen du in Überzahl spielst. Wenn du dann wieder kein Tor schießt, ist es einfach zu wenig, dann reicht es so nicht. Deshalb sind wir da, wo wir nach elf Spielen in Folge ohne Sieg leider hingehören. Nichtsdestotrotz geht es im Fußball schnell weiter: Nächste Woche haben wir unfassbar schwierige Spiele. Wir werden das analysieren und weitermachen.“
Justin Njinmah (SV Werder Bremen) zum Spiel: „Wir waren gerade auch schon in der Kurve. Wir sind alle enorm enttäuscht, weil wir uns das natürlich anders vorgenommen haben. Wie wir das Tor kassieren, direkt nach einer Großchance für uns, es ist einfach enorm bitter. Wir haben so lange in Überzahl gespielt und keine klaren Torchancen herausspielen können. Die Flanken kamen ungenau. Es ist einfach scheiße.“
Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) zum Spiel: „Wir haben schon zu Beginn der Woche gesagt, dass wir genau wissen, was uns hier erwartet. Und selbst wenn du in Führung gehst, hat das Spiel der Heidenheimer etwas an sich, dass sie hinten raus noch einmal richtig nachlegen können, in einem sehr gefährlichen Sinn. Deswegen ging es für uns in der Halbzeit weniger darum, das 1:0 zu verwalten, sondern das zweite Tor zu machen. Und glücklicherweise haben wir das mit dem einen Konter auch geschafft.“
Claus Costa (Sportdirektor Hamburger SV) ...
… zum Winter-Transferfenster (vor dem Spiel): „Tatsächlich haben wir 13 Transferbewegungen gemacht, was am Ende vielleicht gar nicht so geplant war. Wir wollten auf der Abgangsseite den Kader etwas verschlanken. Auf der Zugangsseite mussten wir teilweise reagieren, auf Verletzungen oder beispielsweise im Tor auf einen Abgang. Dementsprechend ist es ein bisschen mehr geworden, aber wir haben jeden einzelnen Transfer mit Überzeugung getroffen. Deswegen freuen wir uns, dass wir dieses Transferfenster so abgeschlossen haben.“
… zur Auswärtsbilanz (vor dem Spiel): „Der Volkspark ist speziell, das kann man nicht wegdiskutieren. Trotzdem haben wir es auch hier schon im Pokal gezeigt, dass wir zu Null gespielt haben, dass wir konzentriert verteidigt haben und dass wir auch mutig und zielstrebig nach vorne gespielt haben. Wir wollen daran anknüpfen, und unser Anspruch muss sein, dass wir diese Energie, vor allem die Intensität und Bereitschaft, diese Basics, auch auswärts auf den Platz bekommen. Dann bin ich guter Dinge, dass wir auch auswärts punkten.“
… zum Umgang mit Erwartungsdruck (vor dem Spiel): „Jedes Bundesligaspiel ist für uns eine maximale Herausforderung. Wir tun gut daran, nicht davon auszugehen, dass wir auswärts als großer Favorit überall hinfahren. Wir sind nach sieben Jahren 2. Liga zurück in der Bundesliga, das ist für uns ein Riesenprivileg. Wir arbeiten hart dafür, die Trainer arbeiten hart dafür, dass wir Woche für Woche gute und stabile Leistungen bringen. Trotzdem müssen wir uns das immer wieder richtig einordnen.“
Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) zum Strafstoß: „Es ist eigentlich einfach, der Schiedsrichter hat entschieden, also war es ein Strafstoß. Punkt.“
Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05) zum Duell mit dem Ex-Klub FC Augsburg (vor dem Spiel): „Bei Augsburg habe ich im ersten Halbjahr nicht gespielt. In Mainz ist es anders, wofür ich extrem dankbar bin. Das sieht man mir auch an. Ich habe richtig Spaß an der ganzen Sache und natürlich eine extra Motivation, heute Nachmittag gegen meinen Ex-Verein zu spielen.“
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) zum ersten Elfmeter: „Boah, ich weiß schon gar nicht mehr, was ich sagen soll. Wir brechen im Sechzehner ohne Berührung zusammen. Dann sagt der vierte Offizielle zu mir: Es wird ein Kontakt gesucht, es ist aber keiner gefunden worden. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich sagen soll. Klar, die gehen dann 1:0 in Führung. Dann haben wir Chancen, bei denen wir den Ausgleich erzielen können. Der zweite Elfer war einer, das muss man sagen. Aber jetzt könnten wir irgendwann mal aufhören damit. Das war letzte Woche schon so. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich darf mich jetzt nicht so aufregen.“
Patrick Ittrich (Schiedsrichter der Partie Mainz - Augsburg) zum Elfmeter: „Ich stand auf dem Platz und habe gesehen, dass der Spieler Bell ganz klar den Ball spielt und dass der Spieler Rexhbecaj voll durchzieht, dass es zu einem klaren Kontakt am Fuß kommt. Ich höre ihn auch, und auch die Spieler drumherum haben diesen Knall fast schon wahrgenommen. Das war für mich ein glasklarer Elfmeter, ich hatte da keine Zweifel und habe mich für Elfmeter entschieden. Dann war ich in Kontakt mit dem Videoassistenten. Die haben die Bilder geprüft, konnten es weder widerlegen noch belegen. Insofern haben wir eine hohe Eingriffsschwelle, deswegen bin ich dankbar, dass so entschieden wurde.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zur Situation: „Unsere Fans haben es gerade richtig gesagt: Es ist scheiße, wir sind Letzter, wir sind verdient Letzter. Aber hier in Heidenheim müssen wir bis zum Schluss zusammenhalten. Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft wie heute alles gibt. Natürlich müssen wir effektiver Fußball spielen. Das gilt für die Defensive und gerade auch für die Offensive.“
Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) zum Spiel: „Wir haben es verpasst, wieder ein Tor zu machen. Wir hatten nach der Halbzeit eine gute Druckphase, hatten die Chance, das 1:1 zu machen, und mit dem ersten Konter, den der HSV fährt, fällt das 0:2. Dann wird es wieder extrem schwer und extrem zäh – ohne Selbstvertrauen, ohne Erfolgserlebnisse. Schießt du keine Tore, gewinnst du keine Spiele.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
… zum BVB: „Der BVB hatte in der ersten Halbzeit die eine Chance mehr, in der zweiten Halbzeit wirklich sehr, sehr viel Glück und Fortuna. Aber das ist auch etwas, das brauchst du mal oben, und das hat Borussia Dortmund zurzeit, aber das haben sie sich auch über eine lange Zeit erarbeitet.“
… zum Trainerwechsel bei Werder Bremen (vor dem Spiel): „Wenn man die Gemengelage in Bremen über das Winter-Transferfenster erlebt hat und dann wieder nicht gewonnen hat, wurde der Druck auch auf die Ebene darüber, auf Clemens Fritz, sehr groß. Über den Winter hat man versucht, mit Horst Steffen irgendwie den Schlüssel zu finden, und deshalb hat man sich jetzt folgerichtig getrennt. Es ist sehr schade für Horst Steffen und eine Chance für Daniel Thioune.“
… zu Thioune (vor dem Spiel): „Thioune war lange in Osnabrück, war kurz beim HSV, dann länger in Düsseldorf. Das ist ein Trainer, der sehr kommunikativ ist, wenig Ausschläge nach oben und unten hat, was Emotionen angeht, der einer Mannschaft eine klare Struktur geben kann, gewisse Werte vorlebt und Ruhe in einem Verein vermittelt. In Hamburg hat ihn vielleicht ein bisschen der mediale Druck überrascht, den er aus Osnabrück nicht kannte. Da hätte man ihm noch ein bisschen mehr Mut gewünscht. In Düsseldorf hat er den Aufstieg leider knapp nicht geschafft. Für ihn ist es eine super Chance, nach drei Zweitliga-Stationen jetzt einen Erstligisten zu trainieren. Ich glaube, dass er mit seiner norddeutschen Ruhe als Norddeutscher auch gut zu Werder Bremen passt. Damit sind sie eigentlich immer ganz gut gefahren.“
… zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel): „Es ist definitiv spannend – vor allem, wenn der BVB heute seine Hausaufgaben macht und vorlegt. Wir wissen alle: Die Tordifferenz gibt es auch noch. Aber man merkt gerade so ein bisschen: Die Euphorie in Dortmund ist wieder da, und die war ja lange auch weg.“
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