02.10.2021
Fußball

RB-Trainer Marsch erleichtert: „War ein Kampf“

Bochums Coach Reis enttäuscht: „Zahlen noch zu viel Lehrgeld“ - Leipzigs Szoboszlai analysiert: „Es fehlt immer irgendwas“

Unterföhring, 02.10.2021

• VfL-Torhüter Riemann frustriert: „Das ist einfach zu wenig“

• Sky Experte Matthäus zu Leipzig: „Noch Sand im Getriebe“ 


Leipzig, 2. August 2021 - Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem VfL Bochum (3:0) bei Sky. 

 

Jesse Marsch (Trainer RB Leipzig) ...  

... zum Spiel: „Wenn wir in der ersten Halbzeit konzentrierter spielen, hätten wir 4:0 führen können. Die erste Viertelstunde war sehr gut. Es ist gegen einen Gegner, der nur lange Bälle spielt, ein Kampf. Das letzte Spiel vor der Länderspielpause ist immer schwierig. Die Spieler reisen durch die ganze Welt und absolvieren viele Partien. Unser Ziel ist es, uns weiterzuentwickeln und besser zu spielen, auch wenn es schwierig ist.“ 

… zu Torschütze Andre Silva: „Andre ist ein guter Spieler und Mensch. Ich habe heute mit ihm gesprochen und im gesagt, dass er stark bleiben soll und wir an ihn glauben. In der jetzigen Situation ist es für Andre nicht leicht. Aber wir müssen bereit bleiben. Es war wichtig, dass er die Führung erzielt hat, das haben wir gebraucht.“ 

 

Andre Silva (Torschütze RB Leipzig) ...  

... zum Spiel: „Wir hatten zu Beginn sehr viele Chancen und haben auch die Latte getroffen. Aber die Führung wollte einfach nicht fallen, also mussten wir geduldig bleiben. Wir haben nicht aufgegeben und uns am Ende belohnt.“ 

 

Dominik Szoboszlai (RB Leipzig) ...  

... zu seiner verzögerten Einwechslung: „Ich glaube jeder ist sauer, wenn er nicht in der ersten Elf steht. Ich persönlich vielleicht noch mehr als alle anderen. Ich will alle Spiele spielen, egal ob wir im Jahr 60 Spiele haben. Ich bin dafür bereit. Aber natürlich braucht man auch eine Pause, ich war jetzt acht Monate verletzt.“ 

… zur Frage, was Leipzig in den letzten Wochen gefehlt hat: „Es fehlt immer irgendwas. Heute war es erst die Chancenverwertung, im letzten Spiel war es dafür die Laufleistung oder der Wille. Wir sind aber dran, dass irgendwann nichts mehr fehlen wird und wir eine perfekte Partie spielen werden.“ 

… zur Frage, mit wem Leipzig mithalten kann:„Wir schauen nur auf uns. Wir wollen in jedem Spiel unsere beste Leistung abrufen. Wenn wir das machen und jede Woche hart trainieren, dann wird sich das auszahlen. Wir haben einen richtig guten Kader und schauen, was in dieser Saison noch geht.“ 

 

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig) … 

… zu den Dingen, die ihm nicht gefallen (vor dem Spiel): „Mir gefällt derzeit nicht, wo wir in der Bundesliga stehen und, dass wir unter der Woche gegen Brügge fast chancenlos waren. Wir konnten die wichtigen drei Punkte, die wir eingeplant hatten, in dieser schweren Gruppe nicht einfahren. Das sind Dinge, die noch nicht so sind, wie wir uns das vorstellen. Das hat Gründe und an diesen arbeiten wir täglich. Wir haben bereits Fußballfeste gefeiert und hoffen nun, dass wir mehr Konstanz bekommen.“ 

… zur Aussage von Marsch, dass RB das Spiel gegen Brügge nicht verloren hätte, wenn sich die Mannschaft an seinen Plan gehalten hätte(vor dem Spiel): „Brügge hat uns schon sein Spiel aufgedrückt. Das können wir überhaupt nicht schönreden. Wir sind gut in das Spiel reingekommen, aber nur wenige Minuten. Dann haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Die zweite Halbzeit war besser, aber trotz der ordentlichen Mannschaft von Brügge, haben wir den Anspruch und die Qualität, um das Spiel zu gewinnen.“ 

… zu den derzeitigen Problemen in Leipzig (vor dem Spiel): „Wir sind mit der Ausbeute sehr unzufrieden, und auch mit der ausbleibenden Konstanz. Aber wir müssen auch festhalten, dass wir einen großen Umbruch hatten. Das gesamte Trainerteam ist neu, wir haben in der medizinischen Abteilung und in der Videoanalyse viel umgestellt, einige Topspieler sind gegangen. Innerhalb unserer Philosophie haben wir junge Spieler geholt. Natürlich will Jesse Marsch einen anderen Fußball spielen als wir ihn in den letzten beiden Jahren unter Julian Nagelsmann erlebt haben. Es müssen viele Rädchen ineinandergreifen, und das passt noch nicht zu 100 Prozent. Nichtsdestotrotz haben wir gesehen, dass es funktioniert. Marsch ist in einer gewissen Findungsphase gewesen, die Zeit hat er auch von uns. Wir sind weiterhin fest davon überzeugt, dass der Weg, den wir mit Jesse eingeschlagen haben, der richtige ist.“ 

 

Thomas Reis (Trainer VfL Bochum) ...  

... zum Spiel: „Wir haben ein Standardgegentor bekommen und es ist nicht so, dass die Mannschaft darauf nicht vorbereitet war. Wir hatten zu viele Spieler am ersten Pfosten stehen gehabt und waren zu offen. Die Lücken zwischen den einzelnen Spielern waren zu groß. Das ist sehr ärgerlich. Wir haben das Spiel bis dahin offen gestalten können. Leipzig hätte zwar in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, aber dann war Unruhe da. Wir haben es für unsere Möglichkeiten gut gemacht. Wir zahlen noch zu viel Lehrgeld.“ 

… zur Auswärtsschwäche: „Wir wussten, dass es schwierig wird, aber wir haben in Wolfsburg, Köln, beim FC Bayern und heute in Leipzig gespielt. Da muss alles passen. Nun haben wir zwei Wochen, um uns vorzubereiten. Dann kommt das Spiel gegen Fürth, in dem wir auf Augenhöhe sind. Das ist ein wichtiges Spiel.“ 

… zur Frage, was ihm an der Bundesliga gefällt (vor dem Spiel): „Dass wir in tollen Stadien und gegen starke Mannschaften spielen. Für uns ist das eine Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga. Es gibt Teams, gegen die du alles abrufen musst, ansonsten hast du keine Chance. Aber das macht den Fußball aus, wir wollen uns mit jedem messen. Darauf haben wir elf Jahre lang gewartet. Wir zahlen manchmal noch etwas Lehrgeld, aber trotzdem bin ich immer frohen Mutes, dass wir auch gegen große Mannschaften bestehen können.“ 

 

Manuel Riemann (Torhüter VfL Bochum) ...  

... zum Spiel: „Wir verlieren erneut ein Spiel wegen einer Standardsituation. Da ist es eigentlich egal, ob der Gegner 45, 100 oder 200 Millionen Euro einwechselt. Von Leipzig laufen vier Spieler dem Ball hinterher, von uns steht keiner da. Das ist einfach zu wenig. Bei einer Ecke weiß ich schon, dass ich mein eigenes Tor verteidigen muss, aber anscheinend nicht alle.“ 

… zu den Gegentoren innerhalb weniger Minuten: „Das ist genau das Problem. Wir kriegen mal wieder nach einer Ecke ein Tor und bei acht Spielern geht der Kopf nach unten. Wir schauen zu, wie vorne nur drei Mitspieler pressen. Wir müssen einfach cleverer sein. Was durften wir Leipzig auf keinen Fall ermöglichen? Dass sie mit offenem Blick auf unser Tor laufen. So sind die beiden letzten Tore entstanden. Das verstehe ich nicht.“ 

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...  

... zum Spiel: „Leipzig hatte schon in der ersten Halbzeit viele Chancen. Nach dem Seitenwechsel sind sie aber nicht so gut ins Spiel gekommen, Bochum hat es gut gemacht. Leipzig und die Zuschauer waren schon ein bisschen nervös. Mit ihren ersten drei Chancen haben sie dann drei Tore geschossen. Das war natürlich eine tolle Chancenverwertung. Aber man hat gesehen, dass sich Räume ergeben, wenn Bochum aufmachen muss. Das braucht eine Mannschaft wie Leipzig, um letztendlich für klare Verhältnisse zu sorgen.“ 

… zur Qualität im Kader von RB Leipzig: „Der Kader ist in der Breite sehr gut aufgestellt, dazu gibt es noch einige Verletzte. Es ist aber noch Sand im Getriebe. Nichtsdestotrotz sind das wichtige Punkte nach der Niederlage gegen Brügge in der Champions League. Nach einer halben Stunde hat man eine gewissen Unruhe gespürt. Es gab Pfiffe zur Halbzeit.“ 

… zu RB Leipzig (vor dem Spiel): „Man muss ihnen eine Schonfrist geben. Sie haben einen neuen Trainer und viele wichtige Spieler sind nicht mehr dabei. Aber es wird Zeit, dass sie liefern. Nicht nur ab und zu, sondern häufiger. Damit sie dahin kommen, wo sie sich auch selbst erwarten. Das sind die Top vier, und davon sind sie derzeit noch ein großes Stück entfernt. Aber nicht nur in der Bundesliga, auch in der Champions League. Die Niederlage gegen Brügge war nicht eingeplant. Sie sollten aufpassen, dass der Zug in die richtige Richtung fährt und nicht in die falsche.“ 

 

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