Frankfuurt am Main, 13.08.2026
Wie holt der traditionsreichste Vereinswettbewerb Deutschlands die junge Generation ab? Wie schaltet er auf Zukunft, ohne treue Fans hinter sich zu lassen? Genau so, wie er auf dem Platz schon immer war: voller Konflikte und Teamgeist, schnell und methodisch, ungeschliffen und perfektioniert; aber vor allem tief in der urbanen Popkultur verankert. Gegensätze müssen kein Widerspruch sein. Auch nicht in der Markenkommunikation.
Frankfurt, 13. August 2026. Ein Spiel entscheidet alles. Triumph oder Tränen. David gegen Goliath. DFB-Pokal heißt Emotionen. Doch bisher lag das Scheinwerferlicht fast ausschließlich auf dem Finale. Das krasse Potenzial der gesamten Saison? Ausbaufähig. Damit ist jetzt Schluss. Der DFB bringt den Pokal von der Auswechselbank mitten auf das digitale Spielfeld der Fans.
„Der DFB-Pokal war nie vorhersehbar. Unsere Marke zuletzt schon. Das passt nicht zu einem Wettbewerb, der von Sensationen, Gänsehaut und Fußballgeschichten lebt, die niemand kommen sieht. Deshalb drehen wir auf. Künftig zeigen wir den DFB-Pokal so, wie er wirklich ist: laut, emotional und überraschend. Die Energie vom Platz darf nicht an der Seitenlinie enden. Sie muss überall spürbar werden. Im Stadion, auf Social, im TV und in jedem Moment, in dem Menschen Fußball erleben“, erklärt Holger Merk, Markenchef beim DFB.
Basis der neuen Ausrichtung ist eine geschärfte Markenstrategie, die den besonderen Charakter des DFB-Pokals konsequent in den Mittelpunkt stellt. Denn der Pokal lebt seit jeher von Mechanismen, die weit über den Fußball hinaus eine starke kulturelle Kraft entfalten: Wettbewerb, Rivalität, Status, Underdogs und Teamgeist. Was der DFB-Pokal der Männer, Frauen und Junioren schon immer gelebt hat, ist nun endlich Storytelling. Es wird selbstbewusst, direkt, energiegeladen und voller Liebe zum Spiel – wie der Drittligist im Kampf gegen den Millionen-Kader. Der Pokal wirft alles rein. Die Dramaturgie, geprägt von Konflikten, Duellen und unweigerlichen Konsequenzen, erzeugt die Spannung, die Fans über die ganze Saison hinweg Teil der Culture werden lässt.
Köln, Köln, wir fahren nach Köln. Parallel zu den Männern und Junioren zieht der DFB-Pokal der Frauen mit. Er ist verbindend, authentisch, nahbar. 100 Prozent Fußball, 100 Prozent Euphorie. Hier sind auch die Zielgruppen zu Hause, die einen anderen Vibe fühlen. Auf der Heldinnenreise zum Finale nach Köln ist noch Platz.
Das Design überträgt die neue Brand-DNA visuell und macht vor allem digital eine Ansage. Fette Typo, bolde Botschaften. Statt in der grünen Farbpalette zu bleiben, knallt auf Social Media Violett als Kontrastfarbe. Kein glatt gebügelter Auftritt, sondern einer mit Ecken und Kanten. Dabei weiß der DFB: Kontext ist Key. Im Stadion steht das Spiel im Fokus. Das ist ein Ort für die Fans. Für die, die seit Jahren im Stadion stehen. Sie können sich auf das vertraute Pokalgrün verlassen, ohne auf den neuen Look zu verzichten. Aber für die, die den Pokal digital im Feed, in Highlights und auf Socials erleben, wird es rauer, schneller, wilder. Der neue Auftritt des DFB-Pokals passt sich immer dem jeweiligen Kontext an.
Mitgewirkt beim neuen Branding hat die Design-Agentur Strichpunkt. Markus Dunke, Studiolead Stuttgart Strichpunkt: „Der DFB-Pokal ist nicht irgendeine Marke. Er ist Spannung und vor allem Überraschung pur. Genau diese Kontraste fangen wir mit dem neuen Design ein und setzen bewusst nicht auf ein glattgebügeltes Logo, sondern auf Authentizität und echte Tradition.“
Strichpunkt blickt auf eine lange und enge Zusammenarbeit mit dem DFB zurück. Das erste gemeinsame Redesign aus 2016 wurde nun grundlegend neu gedacht. Eine besondere Herausforderung im Prozess war dabei nicht nur eine sehr diverse Zielgruppe. Auch eine extreme Bandbreite an Kontaktpunkten und Kanälen muss das neue Design beherrschen. Das Gesamtsystem ist so konzipiert, dass es den nahtlosen Spagat zwischen hochauflösenden On-Air-Animationen im TV und immersiven Marken-Erlebnissen direkt im Stadion meistert.
Der DFB-Pokal steht für Spiele, die niemand kommen sieht, und Geschichten, die lange nach dem Schlusspfiff weitererzählt werden. Auch die Tonalität wird direkter und emotionaler. Mit dem Support der Cultural-Marketing-Agentur Manera überträgt der DFB-Pokal seine Seele in die Kommunikation. Und so will er in Zukunft auch die Fans ansprechen. Ziel ist es, die Essenz des DFB-Pokals noch stärker in den täglichen Content und die digitale Lebenswelt jüngerer Fans zu bringen. Ein Wettbewerb. Neuer Auftritt. Aber dieselbe Magie. Der DFB-Pokal wird dabei nicht neu erfunden. Er wird nur endlich so erzählt, wie er ist: laut, hart und gleichzeitig gemeinschaftlich. Eben voller Brüche.
Sämtliche Brandguidelines und Markeninhalte stehen direkt im DFB-Markenportal bereit. Hochauflösendes Bildmaterial und Pressevisuals finden Sie im beigefügten Link.
Über den DFB
Der Deutsche Fußball-Bund e.V (DFB) ist die Vereinigung der Landesverbände, Regionalverbände und des Ligaverbandes, in denen Fußballsport betrieben wird. Die wichtigste Aufgabe des DFB ist die Organisation des Fußballsports in Meisterschaftsspielen und Wettbewerben. Der DFB vertritt die Interessen seiner Mitgliedsverbände im In- und Ausland und ist mit rund sieben Millionen Mitgliedern einer der größten Sportfachverbände der Welt.
Die DFB GmbH & Co.KG bündelt seit dem 1. Januar 2022 als neue Gesellschaft die wirtschaftlichen Aktivitäten und digitalen Geschäftsfelder des e.V. (u.a. der Nationalmannschaften, der 3. Liga, der Frauen-Bundesligen und der DFB-Pokalwettbewerbe) inklusive der zugehörigen Vermarktungsaktivitäten und bleibt zu 100 Prozent im Eigentum des DFB e.V. Die DFB GmbH & Co. KG umfasst die vier Geschäftsbereiche Spielbetrieb, Marketing, Vertrieb & Events, Nationalmannschaften & Akademie, IT & Digitales.
Über Strichpunkt
Strichpunkt ist mit 180 Mitarbeitenden eine der führenden Branding-Agenturen im deutschsprachigen Raum. 1996 gegründet, arbeiten die Spezialist:innen für Identity Development, Identity Experience und Identity Leadership von Berlin, Hamburg, Stuttgart und Basel aus für Kunden wie Audi, Deutsche Bahn, DHL Group, Otto Group, Porsche, BVG oder Trumpf. Mehr unter: www.sp.design
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