Fußball

Stuttgarter Befreiungsschlag in letzter Minute: „Genau so muss es sein“

Bayern wieder an der Spitze: „Schauen wir mal, was morgen passiert“ - Bochum geht in Wolfsburg unter: „Das ist definitiv nicht der VfL“ - Aufregung um Leipziger Treffer – Andrich sauer: „Meiner Meinung nach nicht richtig“ - Sky Experte Hamann sieht RB im Aufwind: „Die Leipziger sind wieder da“

Unterföhring, 29.10.2022

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 12. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky

 

Leon Goretzka (Torschütze Bayern München) zum Spiel: „Das war unser großes Ziel: Dass wir uns bei den ganzen englischen Wochen in einen Flow bringen. Der Trainer hat schon angesprochen, dass das nicht von allein kommt. Das muss man sich hart erarbeiten, das haben wir getan. Dann geht ein Spiel wie heute auch mal leichter von der Hand. Wir wollten so schnell wie möglich auf unseren Wunsch-Tabellenplatz. Das haben wir jetzt zumindest für eine Nacht geschafft – dann schauen wir mal, was morgen passiert.“


Silvan Widmer (Torschütze FSV Mainz 05) zum Spiel: „Das war keine gute Leistung von uns. Wir haben zwei Tore geschossen, was OK ist, aber wir haben im Verbund sehr schlecht verteidigt. Wir haben es den Bayern zu einfach gemacht, zu Torchancen zu kommen. Es war zu wenig Galligkeit dabei, dann steht es am Ende ernüchternder Weise 2:6.“

 

Serge Gnabry (Torschütze Bayern München) ... 

... zum Ergebnis: „Sehr zufriedenstellen. Die ganze Woche war sehr zufriedenstellend. Wir haben sehr gute Spiele gezeigt, auch von der Art und Weise her, wie wir gespielt haben. Deswegen gehen wir mit einem 6:2 heute glücklich nach Hause.“ 

... zum Aufschwung der Bayern: „Das Miteinander ist ausschlaggebend. Wir haben eine gute Energie auf dem Platz, der Eine weiß, wo der Andere steht, und es fühlt sich auf dem Platz sehr sicher an. Wenn die Tore fallen, macht das Ganze auch Spaß. Und wenn die Jungs hinten so gut es geht den Kasten sauber halten, umso mehr.“


Sven Ulreich (Torwart Bayern München) ... 

... zur Elfmeterszene: „Ich war erstens leicht am Ball, zweitens sehe ich ihn dahinten überhaupt nicht. Wir gehen beide zum Ball, es ist wie bei einem Kopfballduell keine Absicht. Ich treffe den Ball auch leicht und daher ausreichend. Es ist für mich unerklärlich, wie der Schiedsrichter da auf Elfmeter entscheiden kann, wenn er es sich sogar anschaut. Auch wenn ich den Ball nicht getroffen hätte, wäre es für mich klar eine Aktion zum Ball und keine absichtliche Bewegung zum Kopf hin.“ 

... zu seinem Austausch mit Manuel Neuer: „Ich bin mir sicher, dass Manu zur WM fit wird – da kann ich Fußballdeutschland beruhigen. Er ist auf einem guten Weg, wann er wieder bei uns spielen wird, ist von seinen Schmerzen abhängig. Er macht die richtigen Schritte in die richtige Richtung und ich kann versichern, dass er bei der WM im Tor stehen und hervorragende Leistungen bringen wird.“ 


Julian Nagelsmann (Trainer Bayern München) zum Spiel: „Die ersten 25 Minuten sind nach einem Champions-League-Spiel immer ein Charaktertest. Es war außergewöhnlich, wie wir diese Phase des Spiels bestritten haben, mit vielen Torchancen und einer guten Kontrolle. Wir haben den Gegner von Beginn an hinten eingeschnürt. Nach den Toren hatten wir eine kleine Delle, aber insgesamt war es sehr konzentriert. Es ist eine außergewöhnliche Qualität, was die Jungs gerade alle drei Tage abreißen. Wir sind alle sehr zufrieden.“


Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05) zum Spiel: „Wir haben zuletzt oft genug gezeigt, dass wir in solchen Spielen mithalten können, aber wir hatten Phasen in der ersten Halbzeit, wo ich nicht das Gefühl hatte. Wir haben ängstlich angefangen, in der zweiten Hälfte kenne ich die Mannschaft so überhaupt nicht, was die Haltung angeht.“ 


Timo Werner (Torschütze RB Leipzig) zum Umschalten im Kopf nach dem Sieg gegen Real Madrid:„Normalerweise sollte das nicht so schwer sein, weil wir auch in der Bundesliga noch viele Punkte brauchen, um unsere Ziele zu erreichen. Trotzdem war es mit der Müdigkeit in den Beinen, nach dem Riesenspiel, was wir am Dienstag gemacht haben, schwer, wieder ins Tagesgeschäft zu kommen. Es war gut, dass wir gegen Leverkusen gespielt haben, weil sie auch in der Champions League spielen und wir wissen, dass sie uns jederzeit ein Tor einschenken können. Das hat uns heute gutgetan.“ 


Robert Andrich (Bayer Leverkusen) zum umstrittenen Freistoß vor dem 0:1: „Der Schiedsrichter sagt sogar, dass er erst den Ball und dann den Gegner spielt. Ich finde, wenn man den Ball spielt kann man da kein Foul pfeifen. Er attackiert ziemlich schnell und der Spieler weiß schon, dass er jetzt einen Treffer bekommt und schreien muss, damit er den Freistoß bekommt. Durch dieses Foul kriegen wir das Gegentor, und es spielt Leipzig in die Karten. Es war eine sehr wichtige Entscheidung des Schiedsrichters, die war meiner Meinung nach nicht richtig.“ 

 

Marco Rose (Trainer RB Leipzig) zum Foulspiel vor dem Tor: „Es war Ball dabei, aber auch sehr viel Mann. Wahrscheinlich sogar mehr Mann als Ball. Aber wenn ich Xabi wäre, hätte ich mich auch darüber aufgeregt. Er räumt ihn aber schon ab, und nimmt in Kauf, dass Szoboszlai sich die Schulter verletzt, wenn er da drauffällt.“ 


Niko Kovac (Trainer VfL Wolfsburg) zur Entwicklung seiner Mannschaft: „Ich finde, dass die Mannschaft kontinuierlich Schritte nach vorne macht. Die Einstellung und Mentalität, die wir zu Beginn angesprochen haben, stimmt schon seit einigen Spielen. Jetzt kommt die spielerische Qualität dazu und der ein oder andere Spieler versteht, was wir möchten. Dann kommen solche schönen Spiele raus.“ 


Dominique Heintz (VfL Bochum) zur Leistung seines Teams: „So ist es schwer, in der Bundesliga Spiele zu gewinnen. Wenn du es einem Gegner so einfach machst, kannst du spielen wie du willst, dann hast du keine Chance.“


Kevin Stöger (VfL Bochum) zum Spiel: „Das war ein schrecklicher Nachmittag für uns. Wir können froh sein, dass es nur 0:4 ausgegangen ist. Es war unterirdisch, was wir teilweise gespielt haben. Das ist definitiv nicht der VfL.“


Enrico Maassen (Trainer FC Augsburg) zum nicht geahndeten Handspiel im Stuttgarter Strafraum: „Woche für Woche gibt es fast in jedem Spiel so eine Szene. Der eine entscheidet so, der andere so. Da blickt keiner mehr durch.“ 


Luca Pfeiffer (VfB Stuttgart) … 

… zur Handspielszene: „Ich glaube, wie ein Handspiel ausgelegt wird, ist auch Tagesform. Manchmal wird es gepfiffen, manchmal nicht. In der Situation kann man es definitiv geben. Wir sind froh, dass es nicht gegeben wurde.“ 

… zum Spiel: „Es war ein hochverdienter Sieg. Das Spiel hat hintenraus nur einen Sieger verdient, und das waren wir. Wir können uns nur vorwerfen, dass wir das Spiel nicht früher entschieden haben.“


Florian Niederlechner (Torschütze FC Augsburg) zur Handspielszene: „So, wie der Schiedsrichter es mir erklärt hat, habe ich gesagt, ich würde es mir erstmal anschauen. Im Spiel habe ich gedacht, es sei ein klarer Elfmeter. Er dreht sich um und sieht den Ball ganz klar, und behauptet, er hätte ihn nicht gesehen. Ich muss mich jetzt ehrlich zusammenreißen, dass ich nichts sage, sonst werde ich noch gesperrt. Aber es ist eine absolute Frechheit, dass das kein Elfmeter ist. So ehrlich muss man sein.“ 


Michael Wimmer (Trainer VfB Stuttgart) zu Last-Minute-Torschütze Waldemar Anton: „Genau so muss es sein. Dann soll er zum Schluss einen Krampf kriegen, dann wechseln wir ihn aus. Aber dann sind die Fans zufrieden, dann können wir die mitnehmen und es ist niemand böse, wenn mal ein Spiel in die Hose geht. Die Bereitschaft, die wir heute an den Tag gelegt haben, muss die Benchmark für die nächsten Spiele sein.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zur Leistung von Eric Maxim Choupo-Moting: „Wir haben gesehen, dass er auch einen Wert für die Mannschaft hat, wenn er nicht immer die Tore macht. Zum Schluss hat er sich selbst belohnt, aber er hat bei allen Toren eine Beteiligung. Lewandowski hat 40 Tore gemacht, aber nur wenige vorbereitet. Jetzt hast du mal einen Spieler, der uneigennützig ist und sich freut, wenn ein anderer ein Tor erzielt. Natürlich hilft das einer Mannschaft.“

... zu RB Leipzig: „Nach dem verpatzten Start und dem Trainerwechsel haben sie sich unter Marco Rose wirklich stabilisiert. Es war kein gutes Spiel heute, vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass beide unter der Woche schwere Spiele hatten. Die Leipziger könnten zu WM-Start an einer Stelle stehen, von der sie nach dem schwachen Start nicht geträumt hatten. Heute waren sie effizient. Die Leipziger sind wieder da.“ 

... zum VfL Bochum: „Sie haben jetzt alle sechs Auswärtsspiele verloren, in den sechs Heimspielen haben sie sieben Punkte geholt. Aber du kannst deine Punkte nicht nur zuhause holen. Sie brauchen bis zur Winterpause mindestens noch drei oder vier Punkte. Was aber noch mehr die Alarmglocken läuten lassen sollte, ist, dass sie heute mit Abstand die älteste Mannschaft auf dem Platz hatten. Dann ist es schwer, gegen eine viel jüngere Mannschaft läuferisch und kämpferisch mitzuhalten. Ich glaube schon, dass es ab und zu bei den Bochumern ein Fitnessproblem gibt, weil sie eine sehr alte Mannschaft haben. Über die ganze Saison wird es unglaublich schwer für sie.“ 

... zu Lukas Nmechas WM-Chancen: „Ich glaube, dass es für ihn eng wird, weil andere einfach besser drauf sind. Was er in dieser Saison bisher gezeigt hat, war OK, aber nicht so, dass ich finde, er müsse mitfahren. Aber er hat noch etwas Zeit.“ 

... zur strittigen Handspielszene des VfB Stuttgart: „Wenn man rückwärtsläuft und springt, gehen automatisch zur Balance die Arme nach oben. Der rechte Arm war genau da, wo der linke auch war. Deswegen müssen wir anfangen, den Vorteil mit in die Regel zu bringen – den hatten sie nämlich daraus nicht. Für mich ist das kein Elfmeter. Er hat es auch nicht billigend in Kauf genommen, es ist eine ganz normale Bewegung. Deswegen wurde für mich in der Szene richtig entschieden.“

 

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