Fußball

Starker Maza mit Bayer auf CL-Platz: „Es liegt jetzt bei uns“

Werner zum ersten vergebenen Matchball: „Wir haben immer gesagt, dass wir bis zum Ende gefordert sein werden“ - Hjulmand zu Maza: „Er lernt sehr, sehr schnell“ - Baumgartner trotz Pleite zur CL-Quali: „Bin zuversichtlich“ - Sky Experte Matthäus zu Leverkusens CL-Chance: „Am besten gar nicht rechnen“

Unterföhring, 02.05.2026

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 32. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig (4:1) bei Sky.  

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Sieg: „Wir haben dieses Spiel gewonnen. Es war sehr, sehr wichtig für uns. Wir haben sehr gut gespielt, vier Tore gemacht und hätten mehr Tore schießen können. Wir haben ein Top-Spiel gemacht, glaube ich.“

… zur Leistung: „Wir haben in dieser Saison sehr viele gute Spiele gemacht. Wir haben in Manchester gewonnen, wir haben zweimal im Signal Iduna Park gewonnen. Wir haben sehr viele gute Spiele gemacht. Jetzt hatten wir wieder diese Woche von Samstag bis Samstag und konnten mit dieser Energie spielen. Unsere Positionierung und unsere Flexibilität waren sehr, sehr gut. Wir haben, glaube ich, eine top erste Halbzeit gespielt, mit unserer Kontrolle und auch hinter die Kette gespielt, wenn es möglich war. Wir waren sehr direkt zum Tor. Ich glaube, wir haben heute sehr, sehr gut gespielt.“

… zu Ibrahim Maza: „Er ist ein Top-Top-Spieler. Er ist ein Top-Mensch. Er lernt sehr, sehr schnell. Du kannst mit ihm sehr gut arbeiten, auch sehr hart und sehr kritisch. Er nimmt das an und sagt Dankeschön. Dann macht er alles, um jeden Tag besser zu werden. Er ist ein super Lerner. Wenn man sieht, wo er angefangen hat und wo er jetzt ist, dann ist das ein großer, großer Schritt von Ibo. Er ist ein super Spieler. Er hat eine große Zukunft, wenn seine Persönlichkeit immer so bleibt. Lernen, jeden Tag. Auch wenn du 30 oder 35 bist, kannst du immer wieder etwas lernen. Diese Persönlichkeit hat Ibo. Top-Spieler, Top-Mensch.“

… zur Rolle als Trainer: „Ich glaube, ein Trainer ist eine Unterstützung für Entwicklung. Ich versuche nur, unsere Mannschaft und die Spieler dabei zu unterstützen, besser zu werden. Das ist meine Aufgabe. Ich brauche nur unsere Spieler in ihrer Entwicklung als Mannschaft und als Spieler zu unterstützen.“

… zum 3:3 zwischen Hoffenheim und Stuttgart (vor dem Spiel): „Ich habe das natürlich gesehen. Dieses letzte Tor zum 3:3 gibt hoffentlich einen Push. Wir können heute Abend Vierter in der Tabelle werden und das müssen wir natürlich mit allem jagen.“

… zur Form von Patrik Schick (vor dem Spiel): „Er sieht sehr, sehr gut aus. Ich hatte gestern ein kleines Gespräch mit Patrik. Er wirkt scharf und frisch. Er ist in einer guten Position. Er ist ein super Abschlussspieler, ein Angreifer. Im Strafraum ist er sehr, sehr scharf. Wir müssen natürlich da hineinspielen und die Möglichkeiten für Schicki schaffen. Wenn das passiert, ist er sehr, sehr scharf.“

 

Ibrahim Maza (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel: „Wir haben als Mannschaft super gespielt. Alle waren top. Wir haben gut gepresst, gut verteidigt, wir standen kompakt. Einen Fehler haben wir leider gemacht, der zum Tor geführt hat. Aber zum Glück haben wir vier Tore geschossen. Schick hat ein unglaubliches Spiel gemacht und gut abgeschlossen. Jeder war heute sehr stark.“

… zum 3:1: „Wir hatten vorher in der Kabine besprochen, dass ich mich immer auf der ballfernen Seite anbieten soll und nicht eher auf die Seite komme. Dort war oft der Raum frei. Schick hat mir in der Halbzeit gesagt, dass er dort oft frei ist und ich versuchen soll, ihn scharf auf seinen Vorderfuß zu spielen. Zum Glück hat es geklappt.“

… zur Champions League: „Es liegt jetzt bei uns. Wir müssen die nächsten zwei Spiele gewinnen, dann sind wir drin. Ganz einfach: beide Spiele gewinnen, dann wird es schon.“

 

Patrik Schick (Dreifachtorschütze Bayer 04 Leverkusen) ...

… zur Ehrung vor dem Spiel: „Das war natürlich schon vor dem Spiel sehr schön von den Fans. Ich bin sehr stolz auf diese Nummer und natürlich auch sehr glücklich, dass ich heute mit drei Toren unserer Mannschaft im Kampf um die Champions League geholfen habe.“

… zum Vergleich zwischen Ibrahim Maza und Florian Wirtz: „Es ist wirklich schwer, diese zwei Spieler zu vergleichen. Aber Ibrahim hat unglaubliches Potenzial. Er hat wirklich alles und heute hat er das alles gezeigt. Super Pässe, er ist stark mit den Füßen, er kann die Bälle festhalten, er kann dribbeln, er kann alles machen. Wirklich wieder eine super Leistung von ihm. Ich bin auch sehr glücklich für ihn.“

… zur Champions-League-Qualifikation: „Momentan sind wir auf dem richtigen Weg. Aber wir wissen, dass wir in dieser Saison so viele einfache Punkte liegen gelassen haben. Leider müssen wir jetzt noch bis zum letzten Spiel kämpfen. Alles ist offen.“

 

Edmond Tapsoba (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zur Vertragsverlängerung (vor dem Spiel): „Ich würde sagen: der Klub, alles. Seit ich hier bin, haben sie mir alles gegeben. Familie, dieses Zuhause, dieses Willkommen, einfach alles. Wir haben auch über das nächste Projekt gesprochen: eine starke Mannschaft aufzubauen. Wir haben jetzt eine starke Mannschaft, aber wir wollen eine noch stärkere Mannschaft als in dieser Saison aufbauen und versuchen, das zu schaffen, was wir 2023/24 geschafft haben. Das war der Hauptgrund. Für mich ist es auch ein Zeichen an die anderen Spieler, dass wir für die nächste Saison eine sehr, sehr starke Mannschaft aufbauen können.“

… zu den Zielen (vor dem Spiel): „In dieser Saison wollen wir das Rennen um die Champions League fortsetzen. Das heutige Spiel wird sehr wichtig. Für die nächste Saison geht es darum, eine Mannschaft für die Champions-League-Saison aufzubauen und auch wieder zu versuchen, den Titel zu gewinnen. Wenn du das einmal geschmeckt hast, willst du es jedes Mal wieder schmecken. Für mich ist es wichtig, dieses Zeichen auch an andere Spieler zu senden, die vielleicht gehen wollen: Wir sollten uns jetzt stärker auf uns selbst konzentrieren. Dann werden wir sehen, was im Sommer passiert.“

 

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum 3:3 zwischen Hoffenheim und Stuttgart (vor dem Spiel): „3:3 ist jetzt kein schlechtes Ergebnis, gerade nach Unterzahl war es okay. Es ist ein gutes Ergebnis, aber nur, wenn wir auch gewinnen.“

… zur Transfer-Philosophie (vor dem Spiel): „Das ist auf jeden Fall eine ähnliche Philosophie. Wir kämpfen ja auch immer mal um Talente. Da sind die Leipziger mit drin, wir sind mit drin. Von daher ist die Ausrichtung der Klubs über die letzten Jahre sehr ähnlich gewesen.“

… zur Zukunft von Kasper Hjulmand (vor dem Spiel): „Die Message ist, dass wir uns, und das ist auch die Message an die Spieler und an alle hier im Verein, auf die entscheidenden Spiele für die Saison konzentrieren, um die Saisonziele zu erreichen. Das ist der Fokus. Es gibt keine andere Entscheidung. Kasper hat einen Vertrag auch für nächstes Jahr und es gibt nichts anderes. Deswegen ist der Fokus ganz klar auf den Spielen und darauf, die Energie zusammenzubringen, um das noch zu schaffen. Das wäre ein großer Erfolg.“

 

Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...

… zum 1:0: „Ich tue mich nach dem Spiel heute schwer, weil es von uns einfach nicht das war, was wir uns vorgestellt haben, ausschließlich über diese eine Szene zu sprechen. Aber Marcel hat recht: Es gibt da mittlerweile eine klare Regel, um genau das in den Stadien nicht unterschiedlich zu haben, dass die Ballholer die Bälle reinwerfen, um das Spiel schnell zu machen. In anderen Stadien holst du dir den Ball, weil er dort hinter dem Tor liegt. Es ist erst einmal positiv, dass es eine einheitliche Regel gibt, weil das bis vor Kurzem noch nicht so war. Sie sollte dann aber auch dazu führen, dass es einheitlich gehandhabt wird und im Zweifel eben auch dazu führen kann, dass es nicht regulär ist.“

… zur Niederlage: „Was uns heute gefehlt hat, war unsere eigene Leistung. Wir haben viele Dinge, die uns sonst ausgezeichnet haben, heute nicht auf den Platz gebracht. Das fängt damit an, dass wir aggressiv auslösen und kompakte Abstände halten. Wir wussten, wie Leverkusen das macht und dass sie es gerade im Zentrum sehr, sehr spielstark machen, mit Maza jemanden haben, der immer wieder schlau Räume besetzt. Dann geht es darum, dass du in der ersten Reihe eine andere Aggressivität hast und in den Räumen dahinter besser folgst. Das haben wir heute nicht gut gemacht und deshalb hatten wir vor allem defensiv keinen Zugriff. Dazu kommt sicherlich auch, dass wir offensiv lange Zeit zu behäbig gespielt haben und die wenigen guten Phasen, die wir heute hatten, wie zum Beispiel nach Wiederbeginn, nicht zum Treffer nutzen konnten oder zu spät.“

… zum Champions-League-Ziel: „Wir haben immer gesagt, dass wir bis zum Ende gefordert sein werden. Das ist auch so. Du spielst gegen Mannschaften da oben, die alle Top-Mannschaften sind. Wenn du so ein Auswärtsspiel in Leverkusen hast, weißt du, welche Leistung so ein Gegner in diesen Spitzenspielen bringen kann. Deshalb sind wir bis zum Ende gefordert. Auch St. Pauli kämpft mit allen Mitteln um den Klassenerhalt. Auch da werden wir eine Top-Leistung brauchen, eine bessere Leistung. Darauf geht der Blick.“

… zur eigenen Zukunft: „Das ist heute Abend überhaupt nicht mein Thema und aktuell auch nicht mein Thema. Ich habe mit Marcel und allen eine ganz offene Kommunikation. Ich fühle mich wohl. Wir sind auf einem guten Weg. Wir hatten einen riesigen Umbruch, den wir, glaube ich, alle gemeinsam gut gemeistert haben. Die Mannschaft spielt überwiegend, auch wenn wir es heute nicht zeigen konnten, guten Fußball. Wir haben das Gesicht der Mannschaft verändert und eine andere Hierarchie geschaffen. Ich glaube, wir sind auf einem sehr, sehr guten gemeinsamen Weg. Aber jetzt geht es wirklich erst einmal darum, und darauf möchte ich mich auch konzentrieren, sich für die Champions League zu qualifizieren. Das wollen wir nach Möglichkeit im nächsten Heimspiel schaffen.“

… zur Ausgangsposition (vor dem Spiel): „Es liegt an uns, die Punkte zu holen, die wir jetzt noch brauchen. Das ist erst einmal die beste Ausgangsposition, die du in so einem Schlussspurt haben kannst. Wir haben die Möglichkeit, uns heute mit einem Dreier zu qualifizieren. Natürlich wollen wir diese Chance nutzen. Auf der anderen Seite wissen wir auch, gegen wen wir hier spielen. Dass das kein Selbstläufer wird, sollte allen klar sein. Zwei Mannschaften treffen aufeinander, die beide das gleiche Ziel haben und von der Qualität sehr eng beisammen sind. Das wird sicherlich ein sehr, sehr forderndes Spiel. Aber wir sind gut drauf und wollen mit breiter Brust spielen.“

… zur Verfassung von David Raum (vor dem Spiel): „Wir haben in den letzten Tagen immer gesprochen und das final heute Morgen entschieden. Wobei gestern schon von der Tendenz klar war, dass es eher so Sinn macht.“

 

Christoph Baumgartner (Torschütze RB Leipzig) ...

… zum Spiel: „Ich glaube, dass wir nicht aggressiv genug waren. Wir waren oft zwischen den Stühlen. Nicht im hohen Pressing aggressiv, aber auch nicht tief kompakt. Irgendwo dazwischen. Da ist Leverkusen dann sehr, sehr gut. In der ersten Hälfte hatten wir sehr wenig Kontrolle, wenn wir ganz ehrlich sind. In der zweiten Hälfte war es viel, viel besser. Trotzdem muss man unterm Strich sagen, dass es ein hochverdienter Sieg für Leverkusen war.“

… zur Ballholer-Szene: „Ich habe es gar nicht mitbekommen. Ich weiß schon, dass es diese Regel jetzt offiziell gibt. Aber es wird ja noch immer ein Stück weit in vielen Stadien so gemacht. Manu Neuer hat die Bälle oftmals schon, bevor der Ball noch über der Torauslinie ist. Wenn es eine Regel ist, soll sie auch eingehalten werden. Sonst können wir es auch lassen. Aber das war sicher nicht der Grund, warum wir das Spiel heute verloren haben. So ehrlich möchte ich schon sein.“

… zum nächsten Matchball: „Wir müssen an das anknüpfen, was wir die fünf Spiele davor geliefert haben: fünf Siege in Folge. Heute waren wir nicht gut genug, Leverkusen war besser. Daraus müssen wir lernen. Wir müssen die Woche richtig gut arbeiten, aber auch nicht die Köpfe in den Sand stecken. Das war jetzt ein Spiel, so etwas passiert. Das passiert auch Bayern München, das passiert allen. Klar ist es bitter, wir können da nicht zufrieden sein und das nicht kleiner machen, als es ist. Aber der Fokus muss auf der nächsten Woche liegen. Wenn wir unser Spiel zu Hause auf den Platz bringen, bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel ziehen und dann in der Champions League stehen.“

 

Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...

… zur Transfer-Philosophie (vor dem Spiel): „Sehr, sehr viele Klubs sind auf Transfererlöse angewiesen. Wir beide haben große Ambitionen und wollen konstant über all die Jahre international vertreten sein, natürlich bestmöglich immer in der Champions League, weil man da auch die meisten Einnahmen generieren kann. Ich glaube, wir fischen grundsätzlich im selben Teich, was die Spieler angeht. Wir sind daran interessiert, junge, hungrige, entwicklungsfähige Spieler für unsere Klubs zu begeistern und sie zu entwickeln. Das ist uns ein paar Mal sehr, sehr gut gelungen, sowohl in Leverkusen bei Simon als auch bei uns in Leipzig über all die Jahre.“

… zur Zukunft von Ole Werner (vor dem Spiel): „Wir haben natürlich einen riesigen Umbruch. Da ist nicht nur das Trainerteam, das bis dato herausragende Arbeit geliefert hat, sondern auch die Mannschaft und der ganze Klub. Dass wir mit Ole, der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, und den Ergebnissen sehr zufrieden sind, braucht man nicht extra zu betonen.“

… zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit Ole Werner (vor dem Spiel): „Da gehören erst einmal Gespräche dazu. Da muss man erst einmal wissen, was Ole so für Gedankengänge hat. So schnell geht es natürlich nicht.“

 

Sky Expertin Julia Simic ...

… zur Entwicklung von Maza: „Wer es nicht sieht, hat irgendwie auch nichts im Fußball verloren. Es ist ja nicht nur heute. Heute war ein außergewöhnlicher Tag, aber Maza macht seit Wochen und Monaten auf sich aufmerksam. Wenn man sagt, Tillman sei ein bisschen der Wirtz-Nachfolger, dann ist Maza vom Spielstil her der Wirtz-Nachfolger. Von den Elementen hat er Dinge, die Tillman gar nicht so sehr hat. Das zeigt er Woche für Woche. Jetzt wird er auch noch richtig effektiv, bereitet Tore vor wie heute und ist über 90 Minuten der Unterschiedsspieler. Das ist etwas, was Leverkusen lange bei sich behalten sollte, weil er für das Spiel und die Entwicklung des Klubs extrem wertvoll sein kann.“

… zur Ausgangslage für Leverkusen (vor dem Spiel): „Eine Riesenchance natürlich für Leverkusen. Sie werden jetzt noch nicht jubeln, weil sie eine schwere Aufgabe vor der Brust haben. Aber in der Kabine haben sie sich natürlich ein bisschen gefreut und gleichzeitig wahrscheinlich den mahnenden Zeigefinger gehoben. Sie müssen heute liefern, im besten Fall drei Punkte, um sich diese Chance auf die Champions League aufrechtzuerhalten. Heute können sie auf den vierten Platz springen.“

… zur finanziellen Bedeutung der Champions League (vor dem Spiel): „Da steckt natürlich viel dahinter. Wenn man die Einnahmen von 2024/25 vergleicht, Leverkusen um die 87 Millionen, RB Leipzig um die 58 Millionen, dann ist das der finanzielle Wert. Aber es gibt natürlich noch viel mehr. Du hast Spieltagseinnahmen, Top-Spiele auf dem allerhöchsten Niveau, die Ambition für junge Top-Talente zu kommen. Neben dem finanziellen Mehrwert, den es zweifelsohne gibt, steigt auch dein Stellenwert enorm. Deswegen lohnt es sich.“

… zu Ole Werner (vor dem Spiel): „Mir gefällt Ole Werner. Vielleicht fehlt ihm so ein bisschen diese ganz große Aura, dieser Glanz, den man letztes Jahr hier mit Xabi Alonso hatte oder aktuell in München mit Vincent Kompany. Aber er hat etwas mit seiner ruhigen, unaufgeregten und klar strukturierten Art. Ich glaube, er kann sich gut anpassen. Jetzt ist er bei einem Verein, der um die Champions League spielen will. Jetzt möchte er wahrscheinlich eher in die Smoking- und Anzug-Richtung, raus aus dem Trainingsanzug. Er ist bei sich geblieben, in Kiel, in Bremen und jetzt in Leipzig. Natürlich ist alles ein bisschen größer, aber das stemmt er bisher hervorragend. Die Ergebnisse der letzten Wochen geben ihm recht, egal ob er Krawatte und Anzug oder Trainingsanzug trägt.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

… zum Spiel: „Man muss der Leverkusener Mannschaft heute ein großes Kompliment machen. Sie haben wirklich ein Riesenspiel gemacht, sehr schnell nach vorne, viele Seitenwechsel. Vor allem haben sie auch die Stärken von Leipzig aus dem Spiel genommen. Über die Flügel, Nusa und Diomande, meistens gedoppelt, gut zusammengearbeitet im Team und gegen diese Stärken von Leipzig gut agiert. Leipzig hat so nichts ins Spiel gefunden. Es waren viele Dinge zu erkennen, die Leipzig in den letzten Wochen gut gemacht hat. Heute war es eben nicht so gut und wurde gegen eine starke Leverkusener Mannschaft bestraft.“

… zum Champions-League-Rennen von Bayer: „Sie müssen so spielen wie heute. Aber Stuttgart spielt gerade zu Hause auch sehr schnell, sehr attraktiv, Ballbesitzfußball. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, ein vorentscheidendes Spiel natürlich um Platz vier. Es ist schön, dass Leverkusen jetzt auf dieser Position steht. Wenn du auf andere angewiesen wärst, würde da oben im Kopf sehr viel Arbeit entstehen. Das hast du jetzt nicht. Du weißt selbst: Du kannst es schaffen. Am besten gar nicht rechnen. Zwei Spiele gewinnen, sechs Punkte holen, dann ist alles safe.“

… zur Bedeutung der Champions League (vor dem Spiel): „Für den Spieler geht es um die Emotion, um dieses Spiel. Wir wissen auch, welche Weite solche Spiele haben. Ab den K.o.-Spielen sind die Partien in der ganzen Welt zu sehen. Das ist für den Spieler eine Motivation, erst einmal so weit wie möglich zu kommen und am besten zum Schluss den Champions-League-Pokal in die Höhe zu strecken. Wenn ich nur an die letzten Wochen denke: als Bayern-Spieler in Madrid, in Paris, mit solchen Spielen und solchen Ergebnissen. Das sollte für die Spieler eine Motivation sein, an der Champions League teilzunehmen und zu versuchen, so weit wie möglich zu kommen.“

… zu Edmond Tapsobas Verlängerung (vor dem Spiel): „Er hätte die Möglichkeit gehabt, den Verein zu wechseln und vielleicht auch sicher nächstes Jahr Champions League zu spielen. Leverkusen ist ja noch am Basteln in den nächsten drei Spielen, um teilzunehmen. Wenn Tapsoba langfristig verlängert, natürlich wahrscheinlich mit Ausstiegsklauseln, ist es auch ein Zeichen an seine Kollegen, die mit großer Hoffnung hierhergekommen sind. Vielleicht haben sie in dieser Saison nicht ganz die Erwartungen erfüllt, vor allem in den Pokalwettbewerben. Aber sie sind immer noch dabei im Kampf um diese begehrten Plätze. Es lohnt sich heute, Vollgas zu geben.“

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