Schmidt zum Abstiegskampf: „Haben eine gute Grundlagenausdauer, wir sind bereit“ - Kwasniok zu Toptalent El Mala: „Auf Dauer nicht zu verteidigen“ - Baumann zur TSG auf Europakurs: „Eine Momentaufnahme“ - Hamann zu St. Pauli: „Müssen sich gegen die anderen 16 Vereine in den engen Spielen belohnen“
Unterföhring, 29.11.2025
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 12. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Manuel Neuer (Kapitän & Torwart FC Bayern München) …
… zur Ursache für den späten Sieg: „Der Glaube, dass wir bis zur letzten Minute die Tore erzielen können. Das hat man in der Schlussphase gesehen, wir haben noch zwei Tore erzielt und verdient gewonnen.“
… zu einem möglichen DFB-Comeback: „Fakt ist, dass ich absichtlich zurückgetreten bin. Für mich liegt der Fokus ganz klar auf dem Verein und was wir mit der Mannschaft erreichen können. Wir hatten jetzt mit dem Unentschieden und der Niederlage in Arsenal ein kleines Down, aber grundsätzlich läuft es bei uns in der Mannschaft und wir glauben an den Erfolg in der Saison. Wir versuchen, alles zu erreichen.“
… zur Chance, eine weitere Saison für die Bayern zu spielen: „Das weiß ich auch nicht. Entscheidend wird sein, wie ich mich gerade in der Rückrunde fühle. Richtung März hin in der Nationalmannschaftspause muss ich mir Gedanken machen, wie es weitergeht.“
Tom Bischof (FC Bayern München) zum DFB-Pokal-Achtelfinale bei Union Berlin: „Es ist ein Finale, wir müssen gewinnen. Wir bereiten uns gut vor. Bei der Bundesliga ticke ich anders, aber der Pokal ist für mich ein Finale.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) …
… zur späten Niederlage: „Hart. Wir haben alles reingeworfen. Die Mannschaft lebt, hat sich abgefeiert, ist reingerutscht und hat Blocks gesetzt. Wir haben genau gewusst, dass wir auch Glück brauchen, es gab drei Pfostenschüsse. Wir haben alles hiergelassen, man kann sie aber nicht die ganze Zeit weghalten und dann kommt so eine Flanke von außen. Da waren wir unaufmerksam und er macht ihn mit der Schulter rein. Es ist sehr ärgerlich und tut weh.“
… zum Fazit: „Wir haben gesagt, dass es hier nicht um das Ergebnis geht, sondern darum, wie wir uns präsentieren. Man kann dann sagen, dass man in so ein Spiel mit der Einstellung geht, dass man nichts zu verlieren hat. So haben wir gespielt, waren trotzdem mutig. Das müssen wir jetzt transportieren. So muss es in den nächsten Spielen weitergehen. Das sind die kleinen Steps, wie wir wieder in die Saison kommen.“
Horst Steffen (Trainer SV Werder Bremen) zum Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel von unserer Mannschaft gesehen. In der zweiten Halbzeit hat Köln ein bisschen mehr sich das 1:1 erarbeitet. Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit Situationen, wo wir besser abschließen und Konter besser fahren können. Wir müssen das zweite Tor machen, dann ist hier der Deckel drauf und wir haben das Ding mit einem Dreier gezogen. So müssen wir damit leben, dass wir mal das Gefühl haben, wie es ist, späte Gegentore zu kassieren.“
Marco Friedl (Kapitän & Torschütze SV Werder Bremen) zum späten Ausgleich: „Wir müssen uns ankreiden, dass wir aus der Kabine kommen und offensiv eigentlich nichts mehr gemacht haben. Das ist ärgerlich, weil heute es schon eine große Chance war, das Spiel zu gewinnen. Nach so einer Halbzeit, wo du verdient 1:0 führst, musst du das Spiel in der zweiten Halbzeit besser absolvieren. Deshalb ist es sehr, sehr bitter.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) …
… zur Frage, wie man sich das Unentschieden verdient habe: „Mit der zweiten Halbzeit. Da haben wir einen hohen Aufwand betrieben und ein gutes Engagement gezeigt. Wir haben den Gegner zu Beginn der zweiten Halbzeit zweimal eingeladen. Ansonsten haben wir in der zweiten Halbzeit einen besseren Zugriff gefunden, hatten die Spielkontrolle und immer das Gefühl, dass wir immer noch ein Tor erzielen können. Dennoch denkst du dir, wenn die Chance von Luca Waldschmidt nicht reingeht, dass es eng wird. Aber: Das Spiel geht 90+x Minuten, am Ende hatten wir mit dem abgefälschten Schuss das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Die Jungs haben zum Schluss alles versucht und gegeben. Über 95 Minuten war es nicht unverdient, wenn auch über den Spielverlauf etwas glücklich für uns.“
… zu 90 Minuten von El Mala: „Ich hatte schon das Gefühl, dass die Spieler auf dem Feld bleiben müssen, die in der Lage sind, ein Tor zu erzielen. Wir haben einen Wechsel leider verletzungsbedingt tätigen müssen, daher konnte ich Linton Maina leider nicht als weiteren Offensivspieler bringen. Das ist uns fast um die Ohren geflogen. Es ist aber schon wichtig, wenn du hinten liegst, Spieler auf dem Feld zu haben, die Tore erzielen können. Kainz, Waldschmidt, Kaminski, Thielmann – die können alle ein Tor erzielen, Said eben auch.“
… zur hohen Aktivität von El Mala: „Das ist nichts Neues. Das macht er die ganze Zeit, ich sehe das jeden Tag im Training. Ihn zeichnet die Tatsache aus, dass er sich von einer misslungenen Aktion nicht beirren lässt. Er macht einfach immer weiter. Der nächste Step wird sein, mal eins, zwei Aktionen wegzulassen, um der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen. Auf Dauer wird er nicht zu verteidigen sein. Schön, dass er 90 Minuten durchgehalten hat. Das ist der nächste Step und für uns ein ganz wichtiger.“
Marius Bülter (1. FC Köln) zu El Mala: „Mit seinen Eins-gegen-eins-Situationen ist er immer wieder für überraschende Situationen bei uns im Spiel verantwortlich. Das hilft uns, hier und da verliert er auch mal den Ball, da müssen wir hinterherlaufen. Wenn er dann immer wieder Tore schießt, macht man das gerne.“
Eric Martel (1. FC Köln) zu El Mala: „Ihn macht aus, dass er wirklich über die ganzen 90 Minuten da ist. Es kann mal passieren, dass er bei vier Eins-gegen-eins-Situationen den Ball verliert, aber beim fünften Mal ist er dann da und schießt ihn für uns rein. Das zeichnet ihn aus, dass er niemals aufgibt, sondern immer weiter an sich glaubt.“
Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) zum Sieg: „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben 3:0 gewonnen, die Basics auf den Platz gebracht, wovon wir gesagt haben, dass wir das auf den Platz bringen müssen, da dürfen wir keinen Millimeter nachlassen. Dann war es in der ersten Halbzeit ein begeisternder Auftritt und in der zweiten Halbzeit war es mit der 3:0-Führung ein verändertes Spiel, aber auch da hatten wir alles unter Kontrolle und zum Schluss einen hochverdienten Heimsieg eingefahren.“
Grischa Prömel (TSG 1899 Hoffenheim) zur guten Form der TSG: „Das ist doch schön, wir haben gerade einen Lauf. Den haben wir nicht geschenkt bekommen, das ist harte Arbeit. Ich sehe es jeden Tag im Training, die Jungs sind heiß und geben alles. Die Basics stimmen und darüber hinaus kommen wir mit unserer Qualität.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) …
… zum 501. Bundesligaspiel vor heimischer Kulisse: „Es war schön, hat Spaß gemacht. Es ist jetzt aber auch genug, dass darum so viel Wirbel ist.“
… zum Spiel: „Die erste Halbzeit war sehr gut, sehr attraktiv. Ich wollte erwachsen sagen, aber wir hatten schon Phasen, wo Augsburg gefährlich wurde. Ein sehr, sehr gutes Spiel. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu viele Ballverluste, da brauchen wir einfach Ballbesitz, um etwas durchzuatmen. Da mussten wir sehr viel verteidigen. Das hat mir nicht so gut gefallen. Aber trotzdem bin ich sehr glücklich. 3:0 gewonnen, das ist super. Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist gerade sehr gut. Da dürfen wir gerne drauf bleiben.“
… zum zwischenzeitlich vierten Tabellenplatz: „Eine Momentaufnahme – eine schöne, aber eine Momentaufnahme, mehr ist es nicht. Es geht um Entwicklung und, weil wir eine junge Mannschaft haben, darum, das zu halten, gerade in der Region uns zu etablieren.“
Sandro Wagner (Trainer FC Augsburg) zur Enttäuschung nach der Niederlage: „Sehr groß, weil wir in den ersten 20, 25 Minuten das Spiel hergeschenkt haben. Da haben wir uns als Gruppe schlecht angestellt. Wir wussten, dass TSG in der Offensive eine sehr hungrige Mannschaft ist, die die Box brutal besetzt. Da haben wir uns einfach nicht gut angestellt. Es tut schon weh, du nimmst dir in der Woche so viel vor und schenkst es innerhalb von 20, 25 Minuten her.“
Anton Kade (FC Augsburg) zur Stimmung in der Mannschaft: „Wir müssen die Atmosphäre wieder in unsere Mannschaft kriegen und einfach positiv bleiben. In der zweiten Halbzeit waren wir allgemein griffiger, am Ende haben wir es uns aber einfach nicht verdient, den Anschlusstreffer zu machen, weil die erste Halbzeit einfach nicht gut war.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) zur späten Niederlage: „Die passiert zwar, aber sollte nicht passieren. Hinsichtlich, dass du den Gegner relativ spät einlädst, bis dahin hatte der Gegner relativ wenig. Dann war es das Tor, was du immer kriegst, wenn du selbst kein zweites machst. Dann aber hinten raus noch ein Zweites zu kriegen, tut schon weh.“
Rani Khedira (Torschütze 1. FC Union Berlin) zur späten Niederlage: „Weil wir es hintenraus nicht perfekt verteidigt, oder das zweite Tor nicht gemacht haben. Einfach eine ganz bittere Pille, die wir schlucken mussten. Schon sehr unnötig, es wäre vermeidbar gewesen.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zum Abstiegskampf: „Bis zum Schluss müssen wir schauen, dass wir dranbleiben. Wir wollen weiter punkten, wollen dieses Selbstvertrauen, das die Mannschaft heute gesammelt hat und uns allen guttut, mit ins Spiel gegen Freiburg nehmen und idealerweise nachlegen. Es ist ein Marathon für uns, das steht schon fest. Wir haben eine gute Grundlagenausdauer, wir sind bereit.“
Stefan Schimmer (Torschütze 1. FC Heidenheim) zur Freude nach dem Sieg: „Die letzten Wochen waren sehr hart für uns. Auswärts hatten wir noch keinen Zähler geholt, zum ersten Mal jetzt zweimal getroffen. Wenn man heute nicht grinsen darf, dann so schnell nicht mehr.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
… zur Leistung der Bayern: „Das vierte Mal hintereinander, dass die Bayern in Rückstand geraten. Das sollten sie ändern. Es war eine lange Halbserie, dann eine kurze Pause im Sommer und jetzt wird es kalt. Da willst du nicht immer Rückständen hinterherlaufen. St. Pauli hat ein schönes Tor erzielt und dann standen sie hinten fest. Bayern hat es schwer gehabt, sich aus dem Spiel Chancen herauszuspielen. Dann ist es schade, dass so spät das Tor fällt. Sie hätten sich einen Punkt verdient.“
… zur Leistung von St. Pauli: „Sie sollen sich merken, wie sich dieses Gefühl anfühlt. Gegen die Bayern kann es passieren, dass du in der Nachspielzeit das Tor kriegst. Nur gegen die anderen 16 Vereine müssen sie schauen, dass sie sich in diesen engen Spielen belohnen. Im Gegensatz zu den letzten Wochen war es für St. Pauli ein großer Schritt nach vorne.“
… zum 1. FC Heidenheim: „Als Neutraler muss man Sympathien dafür haben, was die dort die letzten Jahre geschaffen haben. Es gibt keine Trainerdiskussion, der Trainer wird bleiben. Das kann schon ein Vorteil gegenüber den anderen Vereinen sein. Da stehen Mannschaften unten drin, da könnte es in den nächsten Wochen eine Trainerdiskussion geben. In Heidenheim gibt es sie nicht und solche Ergebnisse helfen.“
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