Fußball

DFB-Keeper Baumann zu Gerüchten über Neuers Rückkehr: „Er hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Punkt.“

Schmidt stolz: „Wünsche unserer Gesellschaft diesen Zusammenhalt, den wir im Verein haben“ - St. Pauli steigt ab – Wahl: „Es ist das schlimmste Gefühl“ - Rolfes ohne Bekenntnis zu Hjulmand: „Setzen uns natürlich zusammen und sprechen mit Kasper“ - Hamann zu Hecking: „Er kam gerade noch rechtzeitig“

Unterföhring, 16.05.2026

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 34. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Oke Göttlich (Präsident FC St. Pauli) zu den Emotionen nach dem Abstieg: „Es geht nicht um mich und wie es mir geht. Mir geht es um die Leute. Wir hatten hier zwei Jahre eine wunderbare Reise. Wir wollen hier wieder her. Es hat heute nicht gereicht. Es lag aber nicht an heute, es gab ein paar Spiele, wo wir nicht an unser Leistungsmaximum gekommen sind. Wir haben Ambitionen gehabt, die haben wir auch über die Jahre gezeigt. Daher gibt es auch ein paar Pfiffe und Unzufriedenheiten. Ich möchte auch allen diesen Moment des Traurigseins geben, weil wir alle sehr gerne in der ersten Liga geblieben wären. Es hat einfach nicht gereicht. Wir haben in dem Spiel viel von dem gesehen, was uns in dieser Saison schwergefallen ist. Wir waren defensiv sehr anfällig und haben zu viele Gegentore bekommen. Das war anders als in der Vorsaison. Daran werden wir arbeiten und wir wollen unbedingt wieder hierher.“

 

Hauke Wahl (FC St. Pauli) zum Abstieg: „Es ist das schlimmste Gefühl. Vor allem, wenn man sieht, wie viel dieser Verein den Leuten und Mitarbeitern bedeutet. Auf allen Ebenen haben sie in den letzten Wochen versucht zu zeigen, dass sie auf unserer Seite sind und wir deren Support haben. Das macht es umso schlimmer.“

 

Nikola Vasilj (Torwart FC St. Pauli) zur kritischen Szenen vorm 1:2: „Meine rechte Hand wird komplett geblockt, ich kann mit der rechten Hand nicht reagieren. Im letzten Moment wurde ich geschubst und musste entscheiden, was ich mache. Ich musste mit links reagieren und hatte schon keine Balance mehr. Ich weiß nicht, wie sie ihre Entscheidungen treffen, wenn der VAR eingreift. Ich verstehe das nicht. Ich habe zwei Leute an mir, meine rechte Hand wird blockiert. Jeder Torwart weiß, wie schwer solche Situationen sind.“

 

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg) zur Frage nach seinem Wunschgegner für die Relegation: „Es sind drei in der Verlosung. Dem, der direkt aufsteigt, gratuliere ich erstmal zum Aufstieg. Wir nehmen es so wie es kommt.“

 

Pirmin Schwegler (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...

... zum Erreichen der Relegation: „Es war der erste Schritt, aber noch nicht der letzte. Es darf noch nicht der letzte Schritt gewesen sein. Die Jungs haben wieder viel investiert. Wir sind die letzten Wochen auf einem guten Weg gewesen, es ist aber noch nicht zu Ende.“

... zur neuen Stärke der Mannschaft: „Wir sind in den letzten Wochen stabiler gewesen. Da wächst eine Mannschaft zusammen. Zwar spät, aber besser spät als nie.“

 

Dzenan Pejcinovic (Torschütze VfL Wolfsburg) zum Sieg: „Wir können uns nach 90 Minuten klar sein, dass wir heute den Sieg mehr wollten. Wir hatten riesige Chancen in der ersten Halbzeit. Wie wir aufgetreten sind und für den Verein gekämpft haben, war großartig. Wir wissen aber auch, dass wir noch nicht fertig sind. Wir haben noch zwei Spiele. Es war ein großer Schritt in die richtige Richtung.“

 

Daniel Siebert (Schiedsrichter der Partie St. Pauli-Wolfsburg) zur kritischen Szene vorm 1:2: „Ich hatte den Fokus voll auf dem Torwart Vasilj. Er macht für mich eine unglückliche Figur. Wenn ich das als Offensivfoul pfeife, muss ich den Eindruck haben, dass er nur aufgrund des Eingriffs sich den Ball selbst ins Tor faustet. Das habe ich ehrlich gesagt nicht gesehen. Er sucht vorher selbst den Kontakt am Stürmer. Auch noch wichtig für alle Leute in Deutschland: Der Torwart hat keine Sonderrolle mehr vorm Tor, er kann nicht bei jedem Körperkontakt erwarten, dass für ihn ein Freistoß gepfiffen wird. Die Zeiten sind längst vorbei. Ich sehe nicht das klare Offensivfoul, dass ich das Tor zurücknehme.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...

… zum Abstieg: „Ich bin wirklich nur dankbar. So abzusteigen, dann zu unseren Fans zu kommen und es werden Fahnen geschwenkt – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Da muss man mal drüber nachdenken. Das gibt es, glaube ich, nicht so oft. Ich wünsche unserer Gesellschaft, uns in Deutschland, diesen Zusammenhalt, den wir im Verein im Kleinen haben. Gerade wenn es nicht läuft, zeigt sich, wie wichtig es ist, dass man zusammensteht. Es wäre einfacher, bei Misserfolg auf andere zu zeigen und die Meinung der anderen nicht zu hören oder zu akzeptieren. Was dieser Verein hier leistet, was der Verein auch mir persönlich und uns allen gegeben hat, das kann man nicht in Worte fassen. Deswegen ein riesiges Dankeschön an jeden Einzelnen, der uns in diesem schweren Jahr unterstützt hat und auch nach dem feststehenden Abstieg immer noch die Treue hält.“

… zur Bundesliga-Reise des 1. FC Heidenheim: „Schön war es. Nicht nur ein Jahr, das haben ja die meisten gedacht. Jetzt waren es drei Jahre. Sogar Conference League durften wir spielen. Aber um ehrlich zu sein: Auch in dem Moment bin ich einer, der versucht, es ganz schnell abzuhaken. Wenn du am Boden liegst, dann kannst du jammern, dann kannst du überlegen, warum du am Boden liegst. Aber ich selbst und auch wir im Verein haben immer überlegt: Wie machen wir weiter?“

… zur Zukunft des Vereins: „Das wird morgen und übermorgen schon passieren. Ich habe mich gerade mit Holger Sanwald abgesprochen, dass wir dieses Thema ganz schnell angehen werden. Wir haben nicht darüber gesprochen, was als Nächstes kommt. Wir haben die ganze Energie in dieses Herzschlagfinale gepackt. Wir werden den Weg zusammen gehen. Wir werden Antworten finden. Wir werden Lösungen finden. Wir wissen nicht, wie es nächstes Jahr in der 2. Liga wird. Aber entscheidend ist, dass wir alle zusammenhalten, immer alles geben und ehrlich zueinander sind und bleiben. Das ist unsere DNA, das ist unser Weg.“

… zu seiner eigenen Zukunft: „Ich habe gesagt, ich werde mutmaßlich aufhören, nicht mutmaßlich weitermachen. Ich habe noch ein Jahr Vertrag. In so einer Situation ist es wichtig als Trainer, weil du dich hinterfragst. Ich kritisiere mich selbst. Ich frage mich, was ich hätte besser machen können. Ich könnte verstehen, wenn in unserer schwierigen Phase dieser Saison vielleicht ein neuer Impuls hätte gesetzt werden sollen. Ich habe die Frage dem Verein gestellt, auch Holger Sanwald, weil wir so miteinander reden können: ehrlich, auf Augenhöhe, auch in einer schwierigen Situation. Holger hat gesagt: Der Verein steht. Alle wollen, dass ich weitermache. Da habe ich gesagt: Ich habe die Energie dazu. Das ist mein Verein. Ich habe Vertrag, habe immer gesagt, auf mich kann man sich verlassen. Und das gilt jetzt auch oder insbesondere nach dem Abstieg.“

… zur kommenden Saison: „Wenn ich jetzt sagen würde, ich habe schon wieder Lust auf die neue Saison, dann wäre das nicht ganz ehrlich. Aber ich erwische mich schon dabei: Wie wird es denn nächste Saison? Was haben wir jetzt zu tun? Was müssen wir auf die Beine stellen, damit es bei uns beim FCH gut weitergeht? Ich werde natürlich auch die Pause brauchen, aber ich bin mir relativ sicher, dass ich schnell wieder die Lust habe, mit meinen Wegbegleitern, mit dem Verein, mit unseren Fans die Geschichte weiterzuschreiben. So etwas gibt man nicht so einfach auf.“

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zu seiner Zukunft: „Was ich mit Simon und den anderen bespreche, ist zwischen uns. Ich habe mich sehr auf die Spieler und die Mannschaft fokussiert. Das Spiel war sehr wichtig. Ich glaube, dass meine Aufgabe war, sich zu 100 Prozent auf die Mannschaft zu konzentrieren. Es ist nicht an mir zu spekulieren. Das ist für euch. Die Fragen sind für Simon und nicht für mich.“

 

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...

… zur Zukunft von Kasper Hjulmand: „Wir haben uns bis zum Ende der Saison total darauf fokussiert, die mögliche Champions-League-Qualifikation zu schaffen. Das haben wir gemacht. Deswegen werden wir natürlich im Dialog schauen, was wir verbessern können. Das betrifft Spieler, Mannschaft, vielleicht den Kader, den Verein: Welche Sachen können wir verbessern? Da setzen wir uns natürlich zusammen und sprechen mit Kasper.“

… zum Hjulmands Vergleich mit Xabi Alonso: „Vergleiche finde ich nie so einfach. Es sind immer ein bisschen andere Situationen. Aber was wir natürlich gezeigt haben: So müssen wir die Europa League auch angehen. Natürlich sind wir heute auch enttäuscht, dass wir die Champions League nicht geschafft haben. Aber die Europa League hat vor zwei Jahren unglaubliche Momente beschert und da werden wir attackieren. Da werden wir alles geben. Freiburg zeigt, welche Möglichkeiten dieser Wettbewerb bietet. So werden wir in diesen Wettbewerb reingehen, mit dieser Zielsetzung. Da bin ich mir sicher, dass wir mit einem guten Mindset und guter Energie reingehen.“

 

Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zur verpassten Champions-League-Qualifikation: „Wir waren in zu vielen Spielen einen Tick zu schlecht. Sei es im Verteidigen oder im Toreschießen, sei es im puncto Aggressivität. Es waren viele Punkte, wo ein bisschen was gefehlt hat.“

 

Sander Tangvik (Torwart Hamburger SV) zu seinem Debüt: „Sie sind glücklich für mich und ich bin froh, heute mein Debüt gegeben zu haben. Es war ein tolles Spiel.“

 

Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) zu den Problemen in der Saison: „Wir müssen einfach viel konstanter werden. Wir reden schon lange über Konstanz. Wir hatten mal eine Phase, da gewinnst du auf einmal vier Spiele hintereinander. Dann hast du wieder Spiele, wo du auf einmal vier verlierst. Das sind so Sachen, die nicht sein dürfen. Wir müssen grundlegend an unseren Basics arbeiten. Wir haben es in dieser Saison nicht immer geschafft, die abzurufen.“

 

Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) zur Saison der TSG: „Am Ende haben wir über 3.000 Minuten gespielt und das zum Großteil erfolgreich. Deshalb muss das, was auf unseren T-Shirts steht – nicht so schlecht für einen Dorfverein – uns allen bewusst sein. Wir sind Fünfter in einer absoluten Topliga geworden. Wir haben heute nicht gezeigt, aber weite Strecken der Saison, dass wir uns verdient für die Europa League qualifiziert haben.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) zum Einzug in die Champions League: „Es sind ein bisschen gemischte Gefühle, komischerweise. Jetzt schlägt es langsam so durch, aber natürlich hätten wir das Spiel auch gerne gewonnen. Die zweite Halbzeit war zäh. Aber am Ende zählt nur die Tatsache, dass wir nach 34 Spieltagen Vierter sind und in die Champions League eingezogen sind. Überragend.“

 

Deniz Undav (Kapitän VfB Stuttgart) zum Einzug in die Champions League: „Das bedeutet mir sehr viel. Wir haben die ganze Saison darauf hingearbeitet, dass wir das schaffen wollen. Wir haben es wieder unnötig spannend gemacht, aber im Endeffekt sind wir durch. Wir sind nächstes Jahr in der Champions League. Das dritte Jahr hintereinander international – besser kann es nicht laufen.“

 

Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart) zum Einzug in die Champions League: „Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl. Wir haben das ganze Jahr sehr, sehr hart gearbeitet. Ich würde nicht sagen, dass es von Anfang an unser Ziel war, in die Champions League zu kommen. Aber mit guten Leistungen und guten Ergebnissen hat sich das in der Saison so entwickelt, dass wir unsere Ziele anpassen konnten. In den letzten Wochen war es dann unser klares Ziel, in die Champions League zu kommen. Das haben wir jetzt geschafft, sind überglücklich und freuen uns auf die nächste Saison.“

 

Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) zum Sieg: „Wir haben Augsburg ein bisschen überrascht mit doch viel Ballbesitz. Wir waren das erste Mal seit langer Zeit ruhig am Ball, haben uns Chancen herausgespielt und sind natürlich überglücklich, dass es so in die Pause geht.“

 

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) zum Umgang mit der Niederlage zum Saisonende: „Wir kriegen das ganz gut hin. Wir treffen uns heute Abend und werden gemeinsam die Saison Revue passieren lassen. Bis dahin denken wir an das Spiel und heute Abend werden wir an die ganze Saison denken.“

 

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) zum Sieg vorm Finale in Istanbul: „Die Mannschaft hat ihr wahres Gesicht gezeigt und den Spagat hinbekommen. Wir haben gesagt, dass das Finale heute beginnt. Die Leistung gibt auch Vertrauen. Ich möchte, dass jedes Spiel genutzt wird, um sich weiterzuentwickeln und daraus zu lernen.“

 

Jochen Saier (Sportvorstand SC Freiburg) zum Sieg vorm Finale in Istanbul: „Ich habe gesagt, dass der Fokus voll auf dem Leipzig-Spiel ist. Wir wollten es unbedingt aus eigener Kraft schaffen. Auch, um gut gerüstet mit einem guten Gefühl ins Finale gehen zu können. Die Mannschaft hat das eindrucksvoll gemacht.“

 

Matthias Ginter (Torschütze SC Freiburg) zur Bedeutung des Siegs: „Es war in erster Linie wichtig, im Rhythmus zu bleiben. Natürlich hilft so ein Erfolgserlebnis auch fürs Selbstvertrauen. Wir haben noch ein Spiel vor uns und das wollen wir erfolgreich gestalten.“

 

Ole Werner (Trainer RB Leipzig) zum Saisonfazit: „So kurz nach dem Spiel ist es immer das Spiel, das überwiegt. Heute waren wir nicht konsequent genug. Ich glaube nicht mal, dass wir das Spiel zwingend hätten verlieren müssen und am Ende steht eine so deutliche Niederlage.“

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...

… zur verpassten Europapokal-Qualifikation: „Das ist natürlich ärgerlich. Wenn man sich die ganze Saison betrachtet, ist sie nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten immer das Ziel, international zu spielen. Aber ich glaube, dass wir dieses Jahr einfach nicht gut genug waren. Die Spiele waren nicht gut genug, wir waren nicht konstant genug, wir hatten zu viele Leistungsschwankungen und haben zu viele Fehler gemacht. Von daher ist es natürlich enttäuschend für uns.“

… zu einem möglichen Neustart im Sommer: „Wir werden heute erst mal das Spiel sacken lassen und uns dann sicherlich in den nächsten Tagen Gedanken darüber machen, wie wir das in Zukunft weitermachen.“

… zur Situation von Albert Riera: „Ich glaube, am Ende war es für ihn keine einfache Situation. Aber heute ist nicht die richtige Zeit, um über Personalien zu sprechen.“

… zu einer möglichen Weiterarbeit mit Riera: „Wie gesagt: Es ist jetzt nicht die richtige Zeit, um über Personalien zu sprechen.“

 

Jonathan Burkardt (Doppeltorschütze Eintracht Frankfurt) zur Gesamtsituation im Verein: „Wir als Führungsgruppe, als Führungsspieler haben ein Stück weit einen schlechten Job gemacht in dieser Saison. Ich glaube, dass wir es nicht geschafft haben, eine Einheit zu sein. Auch der ganze Verein, alles drumherum, Staff: Man sieht ja auch, wöchentlich kommen Interna raus. Da stimmt gerade vieles nicht, muss man ganz ehrlich sagen. Ich glaube, dass sich bis zur nächsten Saison einiges ändern sollte und muss.“

 

Mio Backhaus (Torwart SV Werder Bremen) …

… zu seiner Zukunft: „Für uns war erstmal der Klassenerhalt wichtig und ich bin froh, dass wir das geschafft haben. Alles andere machen wir dann ab morgen.“

… zur Frage, ob er Werder verlassen könnte: „Es ist alles möglich, das werden wir ab morgen sehen.“

 

Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen) zu seinem Abschied aus Bremen: „Ich kann noch gar nicht so richtig realisieren, dass es mein letztes Spiel hier war. Die sieben Jahre sind so schnell vergangen. Es fühlt sich noch normal an, ich denke wahrscheinlich immer noch, dass ich in sechs Wochen wieder hierherkomme. Ich muss es erstmal sacken lassen. Schade, dass wir heute nicht gewonnen haben. Die Fans und das Stadion werde ich auf jeden Fall vermissen.“

 

Waldemar Anton (Borussia Dortmund) zum Saisonfazit: „Wir hatten natürlich ganz andere Ziele, aber das hat nicht funktioniert. Die Bayern haben eine überragende Saison gespielt, das darf man nicht vergessen. Gratulation an die. Wir haben uns viele Dinge erarbeitet. Nächste Saison geht es dann wieder los.“

 

Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) zur Auswechslung von Manuel Neuer: „Bei mir ist die Information nur, dass ich ihn gegen Stuttgart haben möchte. Das ist die einzige Priorität für mich. Morgen weiß ich mehr.“

 

Tom Bischof (Torschütze FC Bayern München) zur Stärke der Mannschaft: „Wir hören nie auf. Heute auch: Wir führen 5:1 und ich höre nur, wie Michael zum Schiri sagt: schnell, schnell, wir brauchen den Ball. Der Wille, immer mehr Tore zu schießen und gewinnen zu wollen. Es war eine tolle Saison. Schade, dass es in der Champions League nicht für das Finale gereicht hat. Der Teamgeist und dass wir alle zusammenhalten, wird uns extrem helfen.“

 

Harry Kane (Dreifachtorschütze FC Bayern München) zum Sieg: „Wir wollen offensiv sein, pressen und so viele Tore wie möglich schießen. Das liegt am Mindset, am Coach und der Art, wie wir trainieren. Es ist egal, gegen wen wir spielen: Wir wollen gegen jeden unseren Stil durchdrücken. Das hat auch heute wieder gut funktioniert.“

 

Leon Goretzka (FC Bayern München) …

… zu seinem Abschied aus München: „Schon der Moment, als ich in der Südkurve stand und mit denen nochmal geredet habe. Das hat mir gezeigt, dass ich hier Teil der Familie war und bin. Das ist etwas, worauf ich stolz bin.“

… zu seiner Zukunft: „Ich habe mich wirklich noch nicht entschieden. Ich habe das Glück, in der privilegierten Situation zu sein, dass ich auf etwas 100 Prozent Bock haben und davon überzeugt sein will, wenn ich etwas mache. Daher mache ich mir überhaupt keinen Stress und warte einfach, bis dieses Gefühl entsteht.“

 

Manuel Neuer (Torwart FC Bayern München) ...

… zur Meisterfeier: „Den Tag können wir gebührend feiern. Ich glaube, auch mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise, wie wir hier gespielt haben, hatten wir jetzt auch eine schöne Verabschiedung von Nicolas Jackson, Raphael Guerreiro und Leon Goretzka, die natürlich verdiente Spieler für uns sind. Deshalb ist es an so einem Abend, wenn wir später die Meisterfeier haben, immer schöner, dass wir dieses Spiel gut gestalten.“

… zu seiner 13. Meisterschaft: „Für mich hat sie sich wundervoll angefühlt, weil wir verdient Meister geworden sind. Wir haben von Anfang an die Liga dominiert. Es ist so schön wie die erste.“

… zu seiner Auswechslung: „Ich habe ein bisschen was in der Wade gemerkt und wollte jetzt kein Risiko eingehen, auch wegen nächster Woche. Deshalb habe ich lieber gesagt, dass ich etwas spüre.“

… zum Kontakt mit Julian Nagelsmann: „Nein, jetzt nicht. Wir haben das ganze Jahr Kontakt, ganz normal, wie mit anderen ehemaligen Trainern oder auch Verantwortlichen. Da war jetzt nichts Besonderes.“

… zur möglichen WM-Teilnahme: „Ich bin da total entspannt. Bei uns ist es so, dass wir heute die Meisterschaft feiern. Ich habe in der nächsten Woche ein ganz wichtiges Spiel mit dem DFB-Pokal und deshalb ist es für mich auch kein Thema.“

… zur Nachfrage, ob eine WM-Teilnahme ausgeschlossen sei: „Für mich ist das heute kein Thema. Das Schöne ist, dass wir heute eine Meisterfeier haben, dass wir in der nächsten Woche noch eine ganz wichtige Aufgabe mit dieser Mannschaft haben. Das müsst ihr nicht wissen.“

 

Oliver Baumann (Torwart TSG Hoffenheim) ...

… zur Torwart-Diskussion vor der WM: „Von meiner Seite gibt es dazu nicht viel zu sagen. Ich habe meine Infos aus dem Gespräch mit Julian. Das war ein Vier-Augen-Gespräch, aber ich gehe sehr selbstbewusst in die WM-Vorbereitung und dann in die WM.“

… zum Vertrauen von Julian Nagelsmann: „Er hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Punkt.“

… zur Frage, ob eine Rückkehr von Manuel Neuer ein Affront wäre: „Ich habe dazu nichts zu sagen. Fragt Julian heute Abend. Ich glaube, er ist im Sportstudio. Das ist keine Frage an mich.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zum Abstieg des 1. FC Heidenheim: „Man leidet mit dem ganzen Verein. Jeder hat als zweiten oder dritten Verein Heidenheim, weil man anerkennen muss, was dort in den letzten Jahren geleistet wurde. Du hattest das Gefühl, dass sie noch drei Stunden ohne Tor hätten spielen können. Natürlich haben sie sich nach den letzten Wochen Hoffnungen gemacht, dass sie es noch schaffen. Ich glaube, dass es heute irgendwo eine Erleichterung ist.“

… zum VfL Wolfsburg: „Dass sie von den drei Mannschaften da unten diejenigen mit dem größten Potenzial sind, steht außer Frage. Dennoch haben sie es 33 Spieltage nicht geschafft, sich dort abzusetzen. Dieter Hecking hat durchgegriffen und sie sind ihm gefolgt. Er kam gerade noch rechtzeitig. Aber noch sind sie nicht gerettet.“

… zur Champions-League-Qualifikation des VfB Stuttgart: „Verdient. Sie waren die viertbeste Mannschaft, haben eine herausragende Saison gespielt. Sie haben auch letztes Jahr im Pokalfinale gespielt, da wurden sie Neunter. Heuer haben sie es in beiden Wettbewerben geschafft, dranzubleiben und spielen nächste Saison Champions League.“

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