Fußball

Bremen-Trainer Werner nach Blamage schonungslos: „Desaströse Leistung“

Bittencourt zum Debakel: „Wurden vorgeführt“ - Kölner Doppeltorschütze Tigges glücklich: „Für alle ein perfekter Tag“ - Baumgart analysiert Kantersieg: „Von Anfang an alles gepasst“ - Sky Experte Matthäus zur Partie: „Das war ein Fußballfest“

Unterföhring, 21.01.2023

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 16. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen (7:1) bei Sky 

 

Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „So ein Spiel hat man einmal im Leben, oder zumindest nicht so oft. Wir freuen uns, weil vieles geklappt hat, was wir uns vorgenommen haben. Die Jungs haben es dann konsequent durchgezogen. Es hat von Anfang an alles gepasst.“  

... zum Unterschied zur Hinrunde: „Wir konnten trainieren und Abläufe einstudieren. Dazu kommt, dass wir sehr viele gute Spiele hatten, wo die Ergebnisse aber nicht gepasst haben.“ 

... zu den Toren von Tigges: „Sein erstes hat mir besser gefallen, weil wir am ersten Kontakt gearbeitet haben und er da genau den Ablauf gezeigt hat, den ich mir von ihm wünsche. Das andere schießt er einmal im Leben, da hat er einfach die Ruhe bewahrt.“  

... zum Spiel gegen Bayern: „Wir werden auch dort versuchen unser Ding durchzuziehen. Als Trainer habe ich es bislang noch nicht geschafft gegen die Bayern zu gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute Leistung bringen werden. Ob es dann zum Sieg reicht, werden wir sehen. Aber wenn man sich als Mannschaft entwickeln möchte muss man mutig sein, und das werden wir auf jeden Fall sein.“

... zum Verzicht von Davie Selke (vor dem Spiel): „Er hat in den letzten zwei Jahren wenige Einsätze gehabt und bei unserer Spielintensität kommt es nicht nur auf die ersten Minuten an. Wir haben mit ihm besprochen, dass er erst gegen Ende des Spiels reinkommt.“

... zum Transfer von Selke (vor dem Spiel): „Er bringt sehr viel Mentalität mit und tut als Vollblutstürmer alles dafür um Tore zu schießen. Er arbeitet gegen die Innenverteidiger und das soll er mit in die Mannschaft bringen. So kann er für Räume sorgen, was unsere jungen Stürmer bislang nicht so hinbekommen haben.“

... zur langen Winterpause (vor dem Spiel): „Ich habe das hier sehr vermisst. Dafür leben und arbeiten wir tagtäglich, es kribbelt schon sehr.“

... zum letzten Jahr (vor dem Spiel): „2022 war für uns ein gutes Jahr. Wir haben mit einer Mannschaft, die aus meiner Sicht nicht für den internationalen Wettbewerb vorbereitet ist, viele gute Spiele gemacht. Am Ende ist uns aus mehreren Gründen die Luft ausgegangen. Deswegen sind wir davon überzeugt, dass 2023 besser wird. Wir sind in der Breite wieder besser und die Jungs bekommen die Frische wieder rein. Ob uns das gelingt, werden wir sehen, aber wir werden alles daran setzten erfolgreichen Fußball zu spielen.“

... zu den letzten fünf Spielen ohne Sieg (vor dem Spiel): „Wir haben sehr viele Jungs, die sich erst reinentwickeln müssen. Erfahrung können wir uns nicht kaufen. Das erarbeiten wir uns tagtäglich mit jedem Spieler und versuchen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wir glauben, dass die Rückserie besser wird.“

... zum Vertrag von Jonas Hector (vor dem Spiel): „Er hat seine eigene Lebensplanung und seine eigene Gedankenwelt. Wir hoffen, dass wir darin einen großen Platz einnehmen. Ich glaube, er ist ein Vollprofi mit Blut und Seele. Wenn er sehr gute Leistungen bringt, wäre es für uns alle sehr schade, wenn er aufhört.“  

 

Steffen Tigges (Torschütze 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Zwei Tore in so einem Spiel direkt nach der Winterpause sind schon besonders. Wir haben eine riesige Teamleistung gesehen und alles umgesetzt, was wir uns in der langen Pause vorgenommen haben. Das ist für alle ein perfekter Tag.“  

... zu seinem Tor aus über 45 Metern: „Ich habe erst gewartet, weil ich mir nicht sicher war, ob ich wirklich schießen soll. Aber der Torwart war noch direkt vor mir, dementsprechend musste ich es einfach versuchen. Danach wartet man nur noch, dass der Ball reingeht. Das hat heute perfekt funktioniert.“

... zur neuen Konkurrenzsituation: „Der Trainer entscheidet, wen er aufstellt. Ich kann nur meine Leistung bringen. Davie Selke ist ein super Typ und ich kann viel von ihm lernen. Er hat im Sechzehner sehr viel Qualität, dort kann ich mich noch verbessern. Das Zusammenspiel klappt auf und neben dem Platz bislang sehr gut.“  


Timo Hübers (1. FC Köln) …

... zum Spiel: „Das habe ich so noch nicht erlebt. Es hat in der ersten Halbzeit einfach alles geklappt. Cooles Erlebnis.“  

... zu Steffen Tigges: „Ein bisschen Konkurrenz ist nie schlecht. Ich glaube er profitiert davon, dass er mal eine komplette Vorbereitung mitgemacht hat und besser in die Abläufe kommt. Es freut uns alle sehr, dass er heute doppelt getroffen hat und generell ein gutes Spiel gemacht hat.“  

... zum Spiel gegen Bayern: „Wir können mit einer breiten Brust nach München fahren und wissen, dass wir dort in acht von zehn Fällen nichts holen. Wir schauen was dabei rumkommt.“  

 

Ole Werner (Trainer Werder Bremen) ...

... zum Spiel: „Unterm Strich ist heute alles schiefgelaufen. Die ersten drei Tore haben wir selber geschossen. Vorne haben wir keinen Ball an den Mann gebracht, wurden in Umschaltsituationen von vielen Spielern überlaufen und sind nicht im gleichen Tempo zurückgelaufen. Das war eine desaströse Leistung von uns, die man nicht beschönigen kann und sollte. Für uns ist wichtig, dass wir die Lehren aus dem Spiel ziehen und uns ganz klar hinterfragen, wie es zu so einem Auftritt kommen konnte. Es hat wirklich gar nichts funktioniert.“  

... zu den Gegentreffern: „Das erste Tor ist sinnbildlich für die Art und Weise, wie wir Köln heute zum Tore schießen eingeladen haben.“

... zum Druck nach der Blamage: „Es ist wichtig, dass wir alles aus unseren Möglichkeiten zu 100 Prozent herausholen, weil wir sonst Probleme bekommen. Das muss jeder verstehen. Auf dem Platz, in der Stadt, drum herum, überall. Heute waren wir maximal bei acht, neun Prozent. Das reicht nicht um Konkurrenzfähig zu sein und das ist wichtig zu wissen. Sonst reicht es als Aufsteiger nicht. Wir können mit dem, was wir vor dem Winter erspielt haben, sehr gut leben. Aber so etwas wie heute, darf uns nicht noch einmal passieren.“  

... zur Aufarbeitung: „Spielszenen zeigen muss man, das macht auch bei jedem Spiel Sinn. Wir werden sicherlich auch ins Gespräch gehen. Das wird nicht nur von mir kommen, sondern es geht auch darum, dass der ein oder andere Spieler eine Erklärung für seine Leistung hat.“  

... zu den parallelen zwischen Köln und Bremen (vor dem Spiel): „Beide Mannschaften bleiben ihrer Linie treu und lassen sich nicht von Rückschlägen, die es immer wieder geben kann, umwerfen. Das ist für Vereine, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, enorm wichtig. Man braucht eine klare Spielidee, die haben beide Klubs, um dafür die richtigen Spieler zu finden, die für andere Vereine vielleicht weniger interessant sind.“

... zum Bremer Kader (vor dem Spiel): „Wir haben keinen großen Kader, deshalb darf was Sperren und Verletzungen angeht, nicht sehr viel passieren. So ist das aber als Aufsteiger und ich bin mit den Jungs, die wir haben, sehr zufrieden und sie passen super zum Verein und unserer Spielweise. Wir haben trotzdem Spieler, die den Unterschied machen können und das ist was Besonderes.“  

... zu Füllkrug (vor dem Spiel): „Er arbeitet so, wie er immer gearbeitet hat. Für uns ist das positiv, wenn ein Spieler eines Aufsteigers für Deutschland spielt. Dann hat die Mannschaft nicht viel verkehrt gemacht. Davon profitieren im Endeffekt alle.“ 

... zu Mitchell Weiser (vor dem Spiel): „Ob er in der Nationalmannschaft spielen sollte oder nicht, entscheiden andere Leute. Wir sind froh, dass wir ihn haben und er in einer guten Verfassung ist. Er ist offensiv einer unserer Unterschiedsspieler und defensiv hat er sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt.“ 

 

Marco Friedl (Kapitän Werder Bremen) …

... zum Spiel: „Wir haben uns die ersten fünf Tore eigentlich selbst eingeschenkt. Vom Kopf her waren wir noch im Trainingslager, haben alles vermissen lassen und den Kölnern in die Karten gespielt. Wir wussten, was auf uns zukommt und haben alles falsch gemacht.“  

... zum Spiel: „Dass es in der Saison schwierige Phasen geben wird, war uns allen klar. Jetzt haben wir die erste Phase, in der wir viel auf den Sack bekommen und viel zu viele Gegentore kassieren. Zum Glück haben wir unter der Woche direkt wieder die Chance es besser zu machen. Gemeinsam als Mannschaft müssen wir da wieder rauskommen.“  

 

Leonardo Bittencourt (Werder Bremen) ...

... zum Spiel: „Wir wurden vorgeführt. Sie wussten von A bis Z, was wir machen und geben uns sogar zwei Tage vorher noch die Aufstellung. Wir wurden heute, auf gut Deutsch gesagt, hops genommen.“ 

... zum Ergebnis: „Sie haben in der Höhe verdient gewonnen.“

... zur Analyse: „Ich weiß nicht, was man als Werder Bremen Positives aus dem Spiel ziehen soll, das müssen wir einfach abhaken. Wir haben uns hier heute ein Stück weit blamiert.“  

 

Clemens Fritz (Leiter Profifußball Werder Bremen) ...

... zum Spiel: „Wir brauchen nichts schönzureden, wir haben in der Höhe verdient verloren. Ohne in die Details zu gehen, waren wir in allen Belangen unterlegen.“  

... zur Art und Weise: „Wir haben die ganze Hinrunde immer gesagt, dass wir über unsere Grenzen hinausgehen müssen, um Spiele zu gewinnen. Heute haben wir ein Spiel angeboten, was eine absolute Frechheit war, da nehmen wir niemanden raus, sondern sitzen alle im selben Boot. Wenn man so auftritt, gewinnt man keine Spiele. Wir müssen uns ganz schnell steigern und eine Reaktion zeigen.“  


Mark Uth (1. FC Köln) … 

... zu seiner Vertragsverlängerung (vor dem Spiel): „Ich freue mich sehr darüber, noch zwei weitere Jahre hier spielen zu dürfen.“  

... zu seiner Genesung (vor dem Spiel): „Der Plan ist es Mitte März wieder einzusteigen.“  

... zum Spiel (vor dem Spiel): „Ich bin heute sehr zuversichtlich. Die Vorbereitung war sehr gut und die Jungs sind heiß. Wir wollen vorne einfach Tore schießen.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zum nächsten Kölner Spiel gegen Bayern: „Wenn Köln so spielt wie heute, haben sie auch in München eine Chance. Sie waren aggressiv, selbstbewusst und hatten eine gute Chancenverwertung. Bayern hat aber eine andere Qualität als Bremen und wird sie nicht zum Tore schießen einladen, von daher wird es ein ganz anderes Spiel für sie. Sie haben in München nichts zu verlieren und wenn sie dort selbstbewusst auftreten, ist auch da was drin.“

... zu Steffen Tigges: „Er ist nach Köln gekommen, um Tore zu schießen. Wie die ganze Mannschaft, hat er heute ein gutes Spiel gemacht.“  

... zu den Reaktionen der Bremer: „Ich finde gut, dass sie sich stellen und nicht drumherum reden. Kompliment an die ehrlichen Antworten der Bremer.“  

... zu Köln: „Sie sollten es genießen, aber die nächsten Aufgaben werden schwierig. Solche Spiele wie heute braucht man, um Selbstvertrauen zu tanken. Man hat gesehen, dass Steffen Baumgart die Mannschaft im Griff hat und sie das umsetzt, was er möchte. Davon profitiert dann die ganze Mannschaft. Heute hat die Mannschaft ihr wahres Gesicht gezeigt.“

... zum Spektakel: „Das war heute ein Fußballfest in Köln. Das sah richtig schön nach Fußball aus.“ 

... zu Werder Bremen (vor dem Spiel): „Sie sind etwas überraschend mit einer guten Punktausbeute in die ersten 15 Spiele gestartet. Mit Niclas Füllkrug haben sie vorne den Torjäger, der uns auch bei der WM begeistert hat. Sie spielen sehr erfrischenden Fußball, Trainer und Mannschaft passen zusammen und das Publikum steht hinter dem Team. Bremen hat die Bundesliga angenommen und hat mich in einigen Spielen richtig begeistert.“

... zu Davie Selke (vor dem Spiel): „Er ist geholt worden, weil Steffen Baumgart ihn unbedingt wollte. Er ist der Strafraumspieler, den Köln seit dem Abgang von Anthony Modeste ein wenig vermisst. Seine Kopfballstärke ist vielleicht auch ein Grund für seine Verpflichtung. Köln erzielt die meisten Tore nach flanken, weshalb ich glaube, dass er den Kölnern weiterhelfen kann.“

... zu Steffen Baumgart (vor dem Spiel): „Ganz Köln liegt ihm, übertrieben gesagt, zu Füßen. Er hat den Verein vereint und es gibt keine negativen Schlagzeilen mehr, die die Spieler belasten. Es ist fast unvorstellbar, aber er hat es geschafft, dass man auch in Köln ruhig arbeiten kann. Das war vor einigen Jahren noch nicht möglich.“  

 

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