Reul beschwört Krisen-Adler: „Endlich aufwachen“ - Berlin, Frankfurt und Schwenningen kämpfen um letzten Patz für 1. Playoff-Runde
Bonn, 01.03.2023
54 Tore an einem wilden drittletzten Spieltag in der PENNY DEL. In Düsseldorf macht der nächste Spieler die 1000 voll: Philip Gogulla steht beim 3:2-Sieg nach Shootout gegen Schwenningen zum 1000. Mal auf dem Eis. Indes steht Bietigheim als Absteiger fest, muss runter in die DEL2. Gegen Ingolstadt geben die Steelers eine 2:1-Führung 3 Minuten vor dem Ende noch aus der Hand. Durch den Sieg der Augsburger in der Overtime gegen Mannheim kann Bietigheim nicht mehr aufholen. „Es ist ein blödes Gefühl. Wir haben noch 2 Spiele, in denen wir kämpfen werden“, sagt Steelers-Trainer Pekka Kangasalusta. Iserlohn (73 Punkte) verliert gegen den Tabellenführer aus München mit 3:8, hat die Playoffs in noch einem verbliebenen Spiel nicht mehr in eigener Hand. „Wir geben nicht auf“, sagt Greg Poss. Meister Berlin (72 Punkte) verliert im Shootout gegen Bremerhaven mit 2:3. Die Playoffs sind nun auch Glückssache. „Wir waren von Anfang an nicht direkt bereit“, moniert Berlins Jonas Müller. In Mannheim brodelt es. Die Adler verlieren das 5. Spiel in Serie. „Wir schießen wieder ein Tor, hören wieder auf zu spielen. Wir müssen endlich mal aufwachen. Es kann nicht sein, dass wir immer so einen Scheiß dann zusammenspielen“, schimpft Mannheims Kapitän Denis Reul. Nürnberg (79 Punkte) sichert sich nach dem 7:4 über Straubing das Ticket für die 1. Playoffrunde. Weil Köln aktuell top ist, verliert Frankfurt (74 Punkte) mit 1:5, zittert nun ebenfalls um die 1. Playoff-Runde.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des DEL-Spieltags – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Freitag mit u.a. den Adler Mannheim gegen den ERC Ingolstadt und der EHC Red Bull München gegen die Straubing Tigers. Wer qualifiziert sich für die Playoffs 2023? Die Antwort live im Einzelspiel oder der Konferenz ab 19.00 Uhr bei MagentaSport.
EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters 8:3
Der Tabellenführer holt sich den 120. Punkt der Saison und kann den Rekord der Eisbären Berlin (123) noch einholen. München holt den 7. Sieg in Serie, die Roosters hingegen holen nur einen Sieg aus den vergangenen 6 Spielen. Iserlohn verpasst die Überraschung und muss um den 10. Platz bangen. Es bleibt weiterhin ein spannender Kampf um die letzten Playoff-Plätze.
Yasin Ehliz, Torschütze München: „Wir wollen gegen Straubing noch ein gutes Hauptrundenspiel machen. Dann wollen wir gut in die Playoff starten. Das war das ganze Jahr über unser Ziel. Wir haben in den vergangenen Spielen wieder ordentliches Hockey gespielt. Das wollen wir in den Playoffs fortsetzen.“ Über die Möglichkeit Top-Scorer der DEL zu werden: „Das würde mir auf jeden Fall viel bedeuten!“
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Greg Poss, Trainer Iserlohn: „Wir haben in der Deckung zu viele Einzelfehler gemacht. Wenn wir solche Fehler machen, nutzt das eine Mannschaft wie München gnadenlos aus. Das haben wir gesehen. Wir geben aber nicht auf. Wir haben in der ganzen Saison gesagt, dass der Prozess wichtiger als das Ergebnis ist. Wir werden in diesem Prozess bleiben. Vielleicht haben wir am Sonntag noch eine Chance die Playoffs zu erreichen.“
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Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 3:2 SO
Die Eisbären Berlin verlieren nach hartem Kampf im Penalty Shootout gegen Bremerhaven. Trotzdem trennen sie nur 2 Punkte von einer möglichen Playoff-Teilnahme. Sollten die Hauptstädter den Sprung schaffen, sind die Pinguins aus Bremerhaven ein möglicher Gegner in der ersten Playoffrunde.
Bremerhavens Siegtorschütze Gregory Kreutzer: „Heute war es ein gutes Gefühl. Es war super den Zusatzpunkt zu kriegen und den Sieg zu holen.“
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Berlins Jonas Müller: „Wir waren von Anfang an nicht direkt bereit. Haben nicht hart genug hinten gespielt. Wir haben einfach zu wenig Checks gefahren, zu wenig gegengehalten und sind zwar dann besser ins Spiel gekommen - am Ende bitter verloren.“
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Augsburger Panther – Adler Mannheim 5:4 OT
Die Panther konnten die Adler Mannheim trotz eines 1:3-Rückstands noch bezwingen. Deswegen wird Augsburg die Saison auf Platz 14 beenden und muss auf die Aufstiegsentscheidung in der DEL 2 hoffen, um weiter erstklassig zu bleiben. Mannheim verliert zum 5. Mal in Folge. Deren Kapitän ist unzufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Es kann nicht sein, dass wir immer so einen Scheiß dann zusammenspielen.“
Augsburgs Sebastian Wännström: „Wir geben nicht auf. Wir geben niemals auf. Wir wissen, wenn wir unser bestes Hockey spielen, können wir alle Teams schlagen und in Spielen zurückkommen.“
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Mannheims Kapitän Denis Reul findet deutlich Worte zur Niederlagenserie: „Wir hören jedes Mal, wenn wir in Führung gehen oder ein Tor machen, auf zu spielen. Der Gegner kommt zurück. Wir schießen wieder ein Tor, hören wieder auf zu spielen. Wir müssen endlich mal aufwachen. Es kann nicht sein, dass wir immer so einen Scheiß dann zusammenspielen.“
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ERC Ingolstadt – Bietigheim Steelers 3:2
Ein enges Match in Ingolstadt endet mit einer knappen Niederlage für Bietigheim. Erst zwei Minuten vor Schluss dreht der ERC den 1:2 Rückstand und sichert sich noch drei Punkte. Damit verteidigt Ingolstadt den 2. Platz hinter München. Für Bietigheim ist der Abstieg damit besiegelt.
Pekka Kangasalusta, Trainer Bietigheim: „Ich denke, wir waren zu passiv. Wenn du mit 2:1 gegen ein Top-Team führst, musst du die ganze Zeit aktiv bleiben. Wir waren dann aber passiv und haben ihnen die Chancen für die Tore gegeben. Trotz der Niederlage denke ich aber, dass es seine solide Performance war. Jetzt gehen wir mit dem Team in die richtige Richtung, aber wir haben leider keine Spiele mehr.“ Über den Abstieg: „Es ist ein blödes Gefühl. Wir haben noch zwei Spiele, in denen wir kämpfen werden. Wir wollen die Saison trotzdem anständig beenden.“
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Mark French, Trainer Ingolstadt: „Wir haben Bietigheim im Video analysiert und sie haben gegen Nürnberg sehr gut gespielt. Sie haben eine gute Struktur, auch wenn sie gegen Wolfsburg verloren haben. Es hat 40 Minuten gedauert, bis wir richtig im Spiel waren. Ich denke, unsere Leistung war okay. Es war gut, dass wir drangeblieben sind.“
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Löwen Frankfurt – Kölner Haie 1:3
Köln gewinnt überlegen gegen die Löwen Frankfurt. Durch die Niederlage wird das Rennen, um den letzten Playoff-Platz wieder eng. Frankfurts Trainer Gerry Fleming ist sich der Chancen für die Playoffs bewusst: „Wir sind immer noch dabei. Wir kontrollieren unser eigenes Schicksal. Wir müssen uns am Freitag in Nürnberg mehr anstrengen und dann sehen wir was passiert.“
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Kölns Jack Dougherty war sich nach seinem Debüt noch nicht über seine Rolle im Team klar: „Hoffentlich kann ich reinkommen ein paar Siege holen und einen Playoff-Run starten.“
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Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers 7:4
Ein Torfestival in Nürnberg! Die Nürnberger sichern sich die 1. Playoff-Runde. Straubing ist ohnehin schon qualifiziert. Die Ice Tigers können am Freitag gegen Frankfurt noch die Rolle des Playoff-Spielverderbers übernehmen.
Markus Weber, Nürnberg: „Wir wussten, dass das Spiel verdammt wichtig ist. Es sind nur noch wenige Spiele. Jeder Punkt zählt. Deshalb sind wir über die 3 Punkte sehr glücklich. Wir haben in Überzahl Tore geschossen, das haben wir uns auch vorgenommen. Auch defensiv haben wir sehr gut gespielt. Wir haben über 60 Minuten ein ordentliches Spiel gemacht.“
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Joshua Samanski, Torschütze Straubing: „Wir haben die Nürnberger zu leicht ihr Spiel spielen lassen. Wir wussten, dass sie viele Konter fahren wollten. Wir haben dann in ihr Spiel reingespielt und viele Scheiben verloren. Schwache Tore reingelassen. Wenn man 7 Tore kassiert, kann man kein Spiel gewinnen. Da dürfen wir defensiv keine Scheiben verlieren.“
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Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 3:2 SO
Nur 2 Tage nach Alexander Barta absolvierte dessen Teamkollege Philip Gogulla ebenfalls sein 1000. DEL-Spiel. Die gesamte Ehrung inklusive Ehrenrunde: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NER3RFRtdzhQRWlVQWZLS1Q4akRYQT09
Düsseldorf kann am Freitag die direkte Qualifikation für die Playoffs klarmachen. Schwenningen steckt weiterhin mitten im Kampf um den 10. Platz, steht aktuell auf dem 11. Platz und hat 2 Punkte Rückstand auf Frankfurt.
Düsseldorfs Tobias Eder: „Ich glaube, dass wir in den letzten Spielen schon bisschen von unserem Spielplan abgekommen sind. In Nürnberg, am Sonntag gegen München und jetzt auch heute. Wir müssen schauen, dass wir wieder geradliniger spielen, dass wir wieder schneller nach vorne spielen und dann haben wir auch deutlich weniger Probleme.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aTZmWlRlaldJT3lFSy8xR1hURDdsUT09
Schwenningens Phil Hungerecker: „Wir hatten die Chancen, 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir haben sie nicht genutzt….Wir haben ja hart vor dem Tor gearbeitet. Wenn die Scheibe nicht reinfällt, fällt sie nicht rein. In dem Moment fällt sie halt für uns nicht rein. Wir müssen halt härter noch vor dem Tor arbeiten. Es ist zu wenig.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=K3YwQktieUFnY295UGpjZ1VkWW9pZz09
Die PENNY DEL LIVE bei MagentaSport – vorletzter Hauptrunden-Spieltag
Freitag, 03.03.2023
Ab 19.00 Uhr im Einzelspiel oder in der Konferenz: Adler Mannheim – ERC Ingolstadt, Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie, Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG, Augsburger Panther – Eisbären Berlin, EHC Red Bull München – Straubing Tigers, Bietigheim Steelers – Pinguins Bremerhaven, Nürnberg Ice Tigers – Löwen Frankfurt
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