Spitzenreiter Magdeburg souverän, Trainer Titz ist „grundsätzlich stolz“
Bonn, 07.11.2021
Der 1. FC Magdeburg bleibt nach einem souveränen 2:0 gegen Verl der Klub, an dem sich alle weiteren Aufstiegsaspiranten orientieren müssen. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den Zweiten Osnabrück. FCM-Trainer Christian Titz: „Ich bin grundsätzlich stolz auf meine Mannschaft, weil wir ein komplettes Team sind.“ Der FSV Zwickau ist das Stehaufmännchen der Liga: wieder zweimal im Rückstand, wieder zweimal zurückgekommen, der Lohn – 2:2 bei Wehen-Wiesbaden. Die Hessen wollen in diesen Tagen, „zeitnah“, einen neuen Trainer präsentieren, so Geschäftsführer Nico Schäfer: „Wenn man zeitnah informieren will, ist man ziemlich sicher, dass es nah an den trockenen Tüchern ist.“
Nachfolgend die wichtigsten der Sonntagsspiele – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Montag spielt Würzburg gegen Braunschweig ab 18.45 Uhr.
1. FC Magdeburg – SC Verl 2:0
„Uns macht sicher eines aus: Dass wir hier Zuhause einen 12. Mann haben, der uns bedingungslos unterstützt“, lobte Magdeburgs Trainer Christian Titz die Fans und sein Team: „Ich bin grundsätzlich stolz auf meine Mannschaft, weil wir ein komplettes Team sind. Auch die, die wir reinbringen, die vielleicht hintenanstehen – alle ziehen wirklich an einem Strang. Was heute ganz wichtig war, wir sind heute auf einen Gegner getroffen – das ist eine Mannschaft mit Qualität - da haben wir die null gehalten – das war wir heute sehr, sehr wichtig.“
Magdeburgs Torschütze 1:0 Jason Ceka über die Atmosphäre in Magdeburg: „Das ist ja meine erste Saison vor so vielen Zuschauern. Wenn 15 000 deinen Namen rufen, dann ist das einfach geil.“
Verls Trainer Guerino Capretti: „Wir hatten zu viel Respekt. Wir haben uns gar nicht getraut, unser spiel aufzuziehen. Wir haben uns gar nicht getraut, in der gegnerischen Hälfte ein paar Ballpassagen zu spielen. Den Ball einfach mal laufen zu lassen. Phasenweise war´s nicht schlecht, aber um hier in Magdeburg etwas mitzunehmen, brauchst du eine richtige gute Leistung und das haben wir nicht gemacht.“
SV Wehen Wiesbaden – FSV Zwickau 2:2
Wiesbadens Geschäftsführer Nico Schäfer über die neuesten Entwicklungen in Sachen neuer Trainer: „Wir sind im Zeitplan, wie wir es letzte Woche gesagt haben. Nach diesem Spiel werden wir zeitnah informieren. Wir haben am Mittwoch auch ein Landespokalspiel und da gehe ich dann davon aus, dass unser neuer Trainer schon auf der Bank sitzt… Wenn man zeitnah informieren will, ist man ziemlich sicher, dass es nah an den trockenen Tüchern ist.“ Ob an den Gerüchten über den ehemaligen Coach von Arminia Bielefeld, Uwe Neuhaus, etwas dran ist: „Ich habe viele Namen gelesen und wir werden auch keine kommentieren, aber ich sage mal ganz ehrlich: Es gibt natürlich Bundesligatrainer, die auch jetzt noch Bundesligaverträge haben und das ist dann sicherlich illusorisch.“
„Das war ereignisreich, das waren auch keine einfachen 2 Wochen. Aber die Truppe hat eine gute Reaktion gezeigt“, bilanzierte Wiesbadens Interimstrainer Nils Dörings nach 4 Punkten aus 2 Spielen. Zufrieden war er mit dem 2:2 nicht: „Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir den Bock umstoßen wollten. Wollten unbedingt die 3 Punkte einfahren.
Zwickaus Trainer Joe Enochs:
Ronny König erzielte 4. Saisontor, kommt jetzt nach 225 Spielen in der 3. Liga auf 60 Treffer, über die gute gute Moral nach Rückständen: „Bei uns stimmt´s in der Mannschaft. Bei uns funktioniert´s in der Mannschaft. Einer ist für den anderen da.“
Der FSV Zwickau kehrte nach einer Corona-Zwangspause in der letzten Woche wieder zurück ins Spielgeschehen. Trainer Joe Enochs konnte trotz Quarantäne aus dem Vollen schöpfen, wie er vor dem Spiel verriet: „Wir waren größtenteils ab Dienstag wieder da, deswegen war die Vorbereitung auf das Spiel ziemlich reibungslos. Deshalb sind wir guter Dinge. Obwohl wir letzte Woche spielfrei hatten, sind wir selbstbewusst, wegen der Wochen zuvor.“
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