Bonn, 15.05.2026
Der ultimative Showdown im verrückten Aufstiegskampf in der 3. Liga – morgen live bei MagentaSport, ab 12.45 Uhr in der größten Drittliga-Konferenz der Geschichte und ab 13.15 Uhr mit den Einzelspielen! Vier Klubs träumen noch vom Aufstieg: Cottbus, Duisburg, Essen oder gar Rostock – wer schafft am letzten Spieltag noch den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz oder zumindest in die Relegation? Cottbus hat als Tabellenzweiter beim Auswärtsspiel in Regensburg alles in eigener Hand mit 69 Punkten und zwei Zählern Vorsprung auf Duisburg und Essen. Rostock kann mit aktuell 64 Punkten zumindest noch auf Rang 3 springen.
Im Countdown zum Aufstiegsfinale ist diese Woche in aktuellen Folge von „4zu3 – der 3. Liga Podcast“ der frisch vom DFB gekürte „Spieler der Saison“ zu Gast: Tolcay Cigerci verrät im Exklusiv-Interview, was ihm die Auszeichnung bedeutet – im Fokus steht aber natürlich der Showdown morgen in Regensburg nach seiner herausragenden Saison mit Cottbus: „Es ist wahrscheinlich die beste Auszeichnung, die ich in meinem Leben bekommen habe! Wir versuchen, uns am Wochenende nochmal zu krönen. […] Du weißt: Es ist jetzt eigentlich nur noch ein Spiel. Alle Kräfte bündeln, komplette Energie nur auf dieses Spiel. Eine Woche auf alles achten – Ernährung, Schlaf. Jeder braucht was anderes: der eine gute Musik, der andere harte Musik. Darauf kommt’s an!“ Der 31-Jährige über seinen älteren Bruder und Mannschaftskameraden Tolga – ihre Beziehung und dessen Vorbildfunktion: „Er hat sehr viele schwierige Situationen in seinem Leben gehabt – bei sehr großen Klubs. Und wie er die überwunden hat: Hut ab. Ich habe wirklich gesehen und erlebt, was er durchgemacht hat. Wenn so einer immer noch stehen kann und immer wieder aufsteht – warum soll ich das nicht auch können? […] Er war immer an meiner Seite, hat immer alles gegeben. Ich hatte auch Tage, da hatte ich keinen Verein. Da hat er sich um mich gekümmert – und mir immer geholfen. Ich werde immer an seiner Seite stehen und immer für ihn da sein!“ Seinen Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz lobt Cigerci in den höchsten Tönen: „Ich glaube generell, es ist sehr gut für einen Spieler, wenn du einen Trainer hast, der alles auf sich zieht. Und was er mit seinen Emotionen macht – das ist wirklich so. […] Das ist überragend: wenn du den Menschen siehst und den Spieler – und dann den Menschen so fangen kannst. Das macht sehr viel aus.“
Premiere für neue „Groundhopper“-Folge heute ab 18.00 Uhr: „Groundhopper VfL Osnabrück“ – die Ausgabe zur Meister-Party
Die neue Folge „Groundhopper VfL Osnabrück“ mit Alexander Klich geht heute Abend um 18.00 Uhr on-air – mit vielen denkwürdigen Party-Bildern der Osnabrücker Meisterfeier am vergangenen Wochenende, plus Interviews u.a. mit Meister-Trainer Timo Schultz sowie Verteidigungsminister und VfL-Fan Boris Pistorius. Link zum Teaser: cloud.thinxpool.de/s/FpxQCtcirb7BG5Z
Verfügbar ist die neue Ausgabe ab heute, 18.00 Uhr, bei MagentaSport und YouTube: www.youtube.com/watch?v=j77NH1yTpI4.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen von Tolcay Cigerci in aktuellen Folge von „4zu3 – der 3. Liga Podcast“. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Am morgigen Samstag, 16.05., folgt das große Finale der 3. Liga mit der Entscheidung um den Aufstieg am 38. Spieltag – und der größten Drittliga-Konferenz der Geschichte mit 45 Minuten Vorlauf: mit den Topspielen Jahn Regensburg – Energie Cottbus, MSV Duisburg – Viktoria Köln und SSV Ulm – Rot-Weiß Essen – XXL-Zehnerkonferenz live ab 12.45 Uhr oder als Einzelspiele ab 13.15 Uhr.
Tolcay Cigerci in aktuellen Folge von „4zu3 – der 3. Liga Podcast“ über…
… die Auszeichnung als „Spieler der Saison“ in dieser Woche durch den DFB – gewählt von den Drittliga-Trainern, -Kapitänen und den Fans per Online-Voting: „Es ist eine Riesen-Auszeichnung für mich – eine Riesen-Anerkennung. Da steckt sehr viel harte Arbeit dahinter, was manche vielleicht nicht sehen. Und ich bin auch keiner, der immer irgendwas zeigt. Ich finde, man sollte solche Sachen bei sich behalten. Die Menschen, die mich kennen, wissen, wie ich ticke: dass ich sehr viel daran gearbeitet habe, da zu stehen, wo ich stehe. Ich bin kein Egoist, kein Einzelspieler. Ohne meine Mannschaft, ohne mein Team, ohne den ganzen Staff würde ich das nicht schaffen. Ich kann mich nur bedanken: bei meinen Mitspielern, bei meinem Verein, bei meinem Staff – dass sie mir diese Freiheiten gegeben haben, dass ich so spielen kann, wie ich bin: Straßenkicker, Risiko. Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen, der für mich gevotet hat. Es ist wahrscheinlich die beste Auszeichnung, die ich in meinem Leben bekommen habe! Wir versuchen, uns am Wochenende nochmal zu krönen.“
… die Vorbereitung auf das Saison-Finale morgen und die besondere Bedeutung der mentalen Stärke: „Wir haben diese Saison ja auch sehr viele Spiele gedreht, wo wir zurücklagen. Wenn du das im Hinterkopf hast, trittst du ein bisschen anders auf. Da hängt es auch davon ab: Wie startest du rein? Machst du ein schnelles Tor oder nicht? Was wäre denn, wenn bis zur 80., 85. ein 0:0 steht? Dann geht ja auch was ganz anderes im Kopf ab. Es gibt keine einfachen Spiele – jetzt sowieso nicht. Du weißt: Es ist jetzt eigentlich nur noch ein Spiel. Alle Kräfte bündeln, komplette Energie nur auf dieses Spiel. Eine Woche auf alles achten – Ernährung, Schlaf. Jeder braucht was anderes: der eine gute Musik, der andere harte Musik. Darauf kommt’s an!“
… seinen Bruder Tolga und dessen Vorbildfunktion: „Ich glaube, mein Bruder hat mir sehr vieles gegeben in meinem Leben. Egal in welcher Situation ich war – gute Tage, schlechte Tage: Mein Bruder war immer da für mich. Wenn zwei Brüder Fußballer sind, hat man Glück: Er weiß, was ich durchmache – und ich weiß, was er durchmacht. Wenn man nicht in diesem Fußballgeschäft drin ist, versteht man vielleicht nicht, was im Kopf alles passieren kann – und dass das nicht so einfach ist. Jeder denkt: Fußballer haben ein schönes Leben. Ja, natürlich – aber man muss 24 Stunden dafür leben. Seinen kompletten Körper dafür opfern. Man muss sehr viele Opfer bringen.“
… Tolga als Mannschaftskameraden in Cottbus und ihre prägende gemeinsame Vergangenheit: „Warum war das so ein Riesentraum, zusammen zu spielen? Weil wir uns über Jahre – über zehn Jahre – nur in Sommer- und Winterpausen gesehen haben. Man war gezwungen, Urlaub zusammen zu machen, weil man sich sonst gar nicht gesehen hat. Natürlich ist man täglich im Austausch: Facetime, WhatsApp. Aber das ist was ganz anderes, als wenn dein Bruder neben dir ist – wenn du ihn jeden Tag persönlich siehst, mit ihm quatschen kannst, ihn umarmen kannst. Mein Bruder hat mir gelehrt, seinen Ehrgeiz nie aufzugeben. Ich weiß noch: Er war 16, ich war 13 – er ist laufen gegangen. Zehn, fünfzehn, zwanzig Runden, um immer einen Schritt mehr zu machen als die anderen. Ich war da noch ein Kind und bin mitgegangen – manchmal zugeschaut, manchmal ein paar Runden mitgerannt. Er hat sehr viele schwierige Situationen in seinem Leben gehabt – bei sehr großen Klubs. Und wie er die überwunden hat: Hut ab. Ich habe wirklich gesehen und erlebt, was er durchgemacht hat. Wenn so einer immer noch stehen kann und immer wieder aufsteht – warum soll ich das nicht auch können? […] Er war immer an meiner Seite, hat immer alles gegeben. Ich hatte auch Tage, da hatte ich keinen Verein. Da hat er sich um mich gekümmert – und mir immer geholfen. Ich werde immer an seiner Seite stehen und immer für ihn da sein!“
… seinen Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz: „Ich glaube generell, es ist sehr gut für einen Spieler, wenn du einen Trainer hast, der alles auf sich zieht. Es hängt auch immer von den Spielern ab: Der eine kann mit Druck besser umgehen, der andere vielleicht weniger. Den einen musst du streicheln, den anderen nicht. Wenn du dann so einen Trainer hast, der nicht auf seine Spieler lenkt, sondern den Fokus komplett wegzieht, dann hilft das sicherlich dem ein oder anderen Spieler. Und was er mit seinen Emotionen macht – das ist wirklich so. Man kennt ihn über Jahrzehnte: wovon er lebt. Sogar mitten in der Woche: Wir gehen raus zum Training, haben Analysen, Besprechung – und bevor wir rausgehen, wie er einen catcht, einen mitnimmt: Du hast Feuer fürs Training, als würdest du sofort spielen. Das ist nicht einfach so gesagt – das ist wirklich so. Da kann mir jeder zustimmen. Das ist überragend: wenn du den Menschen siehst und den Spieler – und dann den Menschen so fangen kannst. Das macht sehr viel aus.“
… die Frage, ob Wollitz auch nächste Saison noch sein Trainer in Cottbus sein wird: „Ich hatte das so kurz gesehen, aber ich hatte bis jetzt gar keine Gedanken, was so etwas angeht. In meinem Kopf ist. er mein Trainer und bleibt es auch für die nächste Saison.“
Link zur aktuellen Folge „Après Cigerci“ mit dem Exklusiv-Interview mit Tolcay Cigerci: 4zu3.podigee.io/124-pele-position-mit-tolcay-cigerci
Fußball live bei MagentaSport
38. und letzter Spieltag
Samstag, 16.05.2026
ab 12.45 Uhr in der Konferenz und ab 13.15 Uhr im Einzelspiel: SSV Jahn Regensburg – Energie Cottbus, SV Wehen Wiesbaden – TSG Hoffenheim II, 1.FC Saarbrücken – Hansa Rostock, VfB Stuttgart II – VfL Osnabrück, SSV Ulm 1846 Fußball – Rot-Weiß Essen, SC Verl – TSV 1860 München, FC Ingolstadt 04 – SV Waldhof Mannheim, MSV Duisburg – Viktoria Köln, Alemannia Aachen – TSV Havelse, 1.FC Schweinfurt 05 – Erzgebirge Aue
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