Duisburg Spitze, Boyd hat Lust
Bonn, 29.11.2025
Hier kommt ein Trainerwechsel, der ausnahmsweise funktioniert hat: Luc Holtz verhilft Mannheim vorläufig ins vordere Tabellendrittel - Sechster, wohl auch, weil es ihm gelungen ist, Spieler wie Terrence Boyd auf seine Linie zu bringen. Boyd ist mit 2 Toren beim 3:2 in Schweinfurt erneut Matchwinner bei Waldhof. „Ich brauche niemanden erklären, was Terrance Boyd vor dem Tor kann. Wenn der Junge Lust hat, dann kann er das grundsätzlich. Er hat auch Lust", sagt Holtz, der auf die Euphorie-Bremse bei höheren Ambitionen tritt: "Wenn man die Leistung gesehen hat, können wir nicht sagen, wir wollen oben irgendwo mitspielen.”
Starke Reaktion: Duisburg ist nach dem 3:1 gegen Aachen zurück an der Tabellenspitze. Beste Voraussetzungen für das Gipfelduell am kommenden Samstag: Zweiter gegen Erster, Energie Cottbus gegen den MSV Duisburg (ab 13.30 Uhr in der Konferenz, ab 13.45 Uhr im Einzelspiel live bei MagentaSport). MSV-Trainer Dietmar Hirsch lobt: „Wir haben das, was wir spielen wollten, speziell in der 1. Halbzeit gespielt.“ Da stand´s schon 3:0.
Dem MSV gefällt´s an der Spitze, ganz anders die Lage der Aachener, die nur noch 2 Punkte von einem Abstiegsplatz stehen. „Wir haben uns abschlachten lassen in der 1. Halbzeit”, schimpft Bentley Baxter Bahn. Der neue Trainer Mersad Selimbegovic ist Alltag angekommen: „Wir waren wie Geister in der 1. Halbzeit.“
Neuer Trainer auf der Bank, altes Ergebnis. Saarbrücken bleibt beim 2:3 gegen Essen auch mit Interimscoach Jürgen Luginger im 9. Spiel in Folge ohne Sieg. Luginger selbst war bei der Entlassung von Trainer Alois Schwartz eingebunden und erklärt die Entscheidung. „Wir waren alle der Meinung, auch das Präsidium, dass wir einen neuen Impuls setzen müssen. Dass kein Schwung, keine Begeisterung mehr da war.” Der Impuls bleibt vorerst aus. Stattdessen jubelt Essen, die sich oben festbeißen. „Das tut auch einfach mal gut so einen ekligen Sieg einzufahren”, freut sich Ahmet Arslan, mit Essen nun Vierter.
Ulm im freien Fall – auch hier greift der Trainerwechsel nicht. Das 0:1 gegen 1860 München ist die 7. Niederlage in Folge – neuer negativer Vereinsrekord. „Das ist definitiv Abstiegskampf. Unser Ziel muss ganz klar der Klassenerhalt sein”, erklärt Dominik Martinovic. „Sie müssen sich vorstellen: wir bereiten uns die ganze Woche auf das Spiel vor. In der Kabine, Ansprache, dies und das, Anfeuern. Dann hat das Spiel noch nicht mal richtig angefangen und auf einmal fällt alles ins Wasser”, reagiert Trainer Pavel Dotchev auf das 0:1 nach gerade 22 Sekunden.
Der TSV 1860 München siegt somit endlich mal wieder auswärts. Ein Mini-Aufschwung, den man sich in der Führungsebene mit Markus Kauczinski auf der Bank erhofft hat. „Markus hat auch eine gewisse Routine und Coolness, um auch schwierige Situationen zu bestehen. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir sehr lange zusammenarbeiten können", meint TSV-Geschäftsführer Manfred Paula, der die bisher 7 Trainerentlassungen kritisiert: „Das lohnt sich, auch mal gemeinsam eine längere Talsohle zusammen durchzustehen. Das ist auch mein Ansatz, den ich führe.“ Und das ist für den TSV 1860 ein hehres Ziel.
Cottbus kommt spät zurück und feiert doch noch einen 3:2-Heimsieg gegen Viktoria Köln. Beide Seiten äußern nach dem Spiel ihre Unzufriedenheit mit Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz echauffiert sich über den Elfmeterpfiff, der Köln mit 0:1 in Führung brachte. „Für weniger einen Elfmeter zu bekommen, habe ich noch nie gesehen." Die Kölner beschweren sich über eine Rote Karte gegen Florian Engelhardt.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen vom 16. Spieltags der 3. Liga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Sonntag, ab 13.15 Uhr mit dem Duell SSV Jahn Regensburg gegen FC Hansa Rostock.
1.FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3
Dreimal Führung, zweimal Terrence Boyd, am Ende ein Sieg für den SV Waldhof Mannheim. Es ist der 2. Sieg in Folge, in dem der 34-Jährige erneut zum Matchwinner avanciert. Damit springt Mannheim auf Platz 6. Schweinfurt kassierte nach den ersten 16 Spielen schon 40 Gegentore und bleibt mit nur 6 Zählern Tabellenletzter. Es ist die 14. Niederlage in dieser Saison.
Victor Kleinhenz, Trainer 1.FC Schweinfurt 05: „Auf der einen Seite wirklich schön zu sehen, wie gut wir Fußball gespielt haben über weite Strecken. Wir waren dominant, sind zweimal nach Rückstand zurückgekommen, richtig stark. Aber auf der anderen Seite auch, wie die Gegentore fallen. Das 1:0 nach einem frühen Ballverlust, die ersten 10 Minuten verschlafen wir komplett. Das 2:2 nach einer Umschaltaktion, die wir deutlich besser verteidigen müssen und das 3:2 nach einer Standardsituation. Das tut extrem weh, weil das zu einfache Gegentore sind.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UnBoVXJhQ3lYVDF1NVlGUURxOTRLRFpoOEFmUkloSjB4LzMxMmw2aFJsaz0=
Luc Holtz, Trainer SV Waldhof Mannheim, vergibt Noten: „Durchschnitt bis nicht gut, was wir mit dem Ball angefangen haben. Hauptsächlich die ersten 45 Minuten, das war nicht gut. Auch gegen den Ball war vieles nicht da, was wir uns vorgenommen haben. Vom Auftritt über die 90 Minuten bin ich nicht zufrieden.”
Über das Duo Okpala und Boyd: „Ich brauche niemanden erklären, was Terrance Boyd vor dem Tor kann. Das hat sich wieder bestätigt. Wenn der Junge Lust hat, dann kann er das grundsätzlich. Er hat auch Lust. Betreffend Kennedy Okpala: ich habe ihm unter der Woche gesagt: ‘Du lässt zu viel liegen.’ Heute auch wieder. Er hätte das Spiel früher entscheiden können.”
Auf die Frage, ob der Blick nach oben geht. „Nein, ich bleibe grundsätzlich ruhig. Wenn man die Leistung gesehen hat, können wir nicht sagen, wir wollen oben irgendwo mitspielen.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=QWhPVUtWN1VZSU5OYU9ERU95TjV5cnBkdFp2dS9VY3J3ZWFNZGNFamtmZz0=
Terrence Boyd, wie in der Woche zuvor Matchwinner für den SV Waldhof Mannheim: „Es ist schön, dass ich mir nach einigen Jahren beim Waldhof die Liebe erarbeitet habe. Freut mich. Meine kleine Qualität ist richtig stehen.”
Über die Rückschläge nach eigener Führung: „Da bist du dann moralisch etwas angeknaxt. Ich fand es wichtig, dass wir nicht aufgesteckt haben. Man geht in Führung und automatisch fällt man nach hinten, es ist komisch. Ich verstehe es nicht, das muss er uns wahrscheinlich rausprügeln. Damit gibst du dem Gegner mehr Ballkontrolle und dann werden sie irgendwann zu Chancen kommen.“
Über die Tabelle: “Du willst erstmal mit unten nichts zu tun haben. Punkten, punkten, punkten. Selbst, wenn du dich oben festsetzt, heißt es nicht, dass du etwas anders machen solltest. Wir sind gut beraten, wenn wir kleine Brötchen backen.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SkxPRFpNbDZEMW5YczBIRVpnUlNpT3lxY2FDS2pzUXc0VkdTOWd4SmRodz0=
MSV Duisburg – Alemannia Aachen 3:1
Duisburg mit der perfekten Antwort auf das 1:4 in Hoffenheim: verdienter 3:1-Erfolg und Sprung aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Cottbus an die Tabellenspitze. Energie Cottbus ist der kommende Gegner im Spitzenspiel am nächsten Samstag (live ab 13.30 Uhr bei MagentaSport). Aachen kassiert die 2. Niederlage in Folge. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nur 2 Punkte.
Dietmar Hirsch, Trainer MSV Duisburg: “Wir haben das, was wir spielen wollten, speziell in der 1. Halbzeit gespielt. In der 2. Halbzeit etwas mehr verteidigt, nicht mehr ganz so gut angelaufen. Aber aufgrund der 1. Halbzeit ein hochverdienter Sieg.” Über Conor Noß und dessen Chancen auf einen WM-Platz mit Irland: “Das wäre schön, wenn er das darf. Er spielt eine überragende Saison. Er ist variabel einsetzbar, kann auf der 10 spielen, kann außen spielen und hat sich wieder einmal mit einem Tor belohnt, mega.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Q0lNUUNBekJzUllXcWZialBTVUphcGJWM3VRRE52dXpnN0dRVGlCOW9uZz0=
Bentley Baxter Bahn, Alemannia Aachen: “Es war in den entscheidenden Szenen auf jeden Fall zu wenig, war auch allgemein zu wenig. Da können wir uns nur bei uns entschuldigen und bei den Fans, die das hier zum Heimspiel gemacht haben. Wir waren in der 1.Halbzeit einfach nicht da, haben da ganz schwach gespielt. Duisburg hat eine Reaktion gezeigt auf das 1:4 in Hoffenheim und hat uns mit einfachen Mitteln den Schneid abgekauft. In der 1. Halbzeit war das auf allen Positionen und in allen Belangen zu wenig, so darf man in der Liga nicht auftreten. In der 2. Halbzeit war es eine Reaktion. Jetzt müssen wir uns schütteln und genau die Reaktion, die Duisburg gezeigt hat, gegen Rostock zeigen. Wir müssen arbeiten wie die Verrückten. Wir müssen ackern, wir müssen laufen, eklig sein. Wir haben uns abschlachten lassen in der 1. Halbzeit.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Y0xDMVgxQUJGTDlXM0VPcmFLUjJBZnBsMlNvMjVDOUtGUEt4VEwwcVFyST0=
Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen: “Viele Fragezeichen, muss ich ehrlich zugeben. Wir haben Zweikämpfe nicht angenommen, wir waren in der Intensität nicht mal annähernd da, was uns Duisburg angeboten hat. Dann kommt der Gegner in einen Flow und wir waren wie Geister in der 1. Halbzeit. Wir müssen uns alle hinterfragen, was in unseren Köpfen vorging.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Zm5Xd011TUJkYlBkVmZiWDBPMEpyeVE5aGNWTWlVUmhvSCtmRG5WdUwxdz0=
Energie Cottbus – Viktoria Köln 3:2
Energie Cottbus siegt, büßt aber trotzdem die Tabellenführung aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ein. Durch den 2. Sieg in Folge geht man dennoch mit gutem Gefühl ins Spitzenspiel gegen Duisburg. Viktoria Köln kassiert trotz starker Leistung die 2. Niederlage hintereinander.
Erik Engelhardt, Cottbusser Torschütze zum 2:2: "Das war Erleichterung im Kreis. Das war ein hartes Spiel. Köln hat es gut gespielt. Am Ende haben wir es schon verdient, weil wir es unbedingt wollten. Wir wissen, wir können Spiele drehen. Das haben wir schon gegen Aachen bewiesen, jetzt wieder. Das ist nach dem Sieg am Sonntag nochmal schöner."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YmtscHRZSlVNS25SS29oc291YVJIMU16U0dzN0lCZlBGNmUvT2RaSEJ3ND0=
Anderson Lucoqui, Cottbusser Siegtorschütze, 38 Sekunden nach seiner Einwechslung: "Ich mache meinen Job. Ich bin reingekommen. Das freut mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte und das wir den Sieg mit nachhause nehmen können."
Claus-Dieter "Pele" Wollitz, Trainer Cottbus: "Ich glaube, dass es nicht so wichtig ist, das so zu analysieren, wie ich das sonst mache, weil ich gewusst habe, dass das schwierig wird. Wenn du die ganze Nacht, nach so einem Spiel wie in Essen, wo du auch mental alles geben musst, die höchste Konzentration brauchst und du kommst hier morgens um halb 7 an, dir fehlt eine ganze Nacht nach so einem Spiel. In Essen sind einige Spieler über ihren Punkt gegangen, wie Cigerci, wie Borgmann. Dann brauchen die, um ins Spiel zu kommen. Dann hatte Viktoria das komplett unter Kontrolle, bis zum 1:0. Ich denke, dass dieser Elfmeter in dieser Situation nie gegeben werden darf. Die laufen beide rückwärts, die treffen sich beide am Fuß. Für weniger einen Elfmeter zu bekommen, habe ich noch nie gesehen."
Link zum Doppelinterview: clipro.tv/player?publishJobID=VjdrTUVuMzBWeTFreGtvYy9pU0hVbklwcWtsTHBGQlBIZEg3bVZabUdybz0=
Tim Kloss, Kölner Torschütze zum 1:2: "In der 1. Halbzeit haben wir das Spiel wirklich im Griff. Wir spielen genau das, was wir spielen wollen, viel Ballbesitz. Wir kommen auch zu unseren Torchancen. Ein bisschen glücklich über den Elfmeter die Führung zum 1:0. Für mich ein bisschen schade, dass wir nicht so gut aus der Halbzeit rauskommen, die ersten Bälle nicht anbringen, viele Ballverluste haben und auch vor dem Elfmeter ein Ballverlust an der Mittellinie, wo wir in einen Konter reinlaufen. Für mich war es keine Rote Karte aus dem Spiel heraus. Dann wird es natürlich schwer, in Unterzahl, beim Tabellenführer."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cGN1ZXFxN0ZkeXptcFBOaHlrTFpKK2gzS21ETytGV2NHRHRFUFl6eGFXRT0=
Marian Wilhelm, Trainer Köln: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir stolz auf die Leistung sein können, dass wir über weite Strecken ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir haben in der 1. Halbzeit extrem dominant angefangen, gute Kontrolle übers Spiel gehabt, gehen sehr verdient in Führung. Cottbus war viel mit Verteidigen beschäftigt. Dann machen wir es uns selbst schwer, in der Phase, in der Cottbus extremen Druck ausübt. Da können wir sie in der Tiefe besser bestrafen. Dann schütteln wir uns gut. Das ist glücklich, dass der Elfmeter an den Pfosten geht. Wir haben in der Druckphase von Cottbus wenig zugelassen. Trotzdem haben wir, gerade in Unterzahl, ein richtig gutes Spiel gemacht. Und da freut es mich, was wir für ein Gesicht gezeigt haben, auch wenn es extrem schmerzt, dass wir nichts mitnehmen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TFhWck81NFl1dkszYUhGak16WGhJN1ZYTHZaUVY2a3BHUzRQUWlsd0dXZz0=
1.FC Saarbrücken - Rot-Weiß Essen 2:3
Auch mit Interimscoach Jürgen Luginger bleibt die Wende für Saarbrücken aus: seit 9 Spielen kein Sieg, nur 4 Punkte in dieser Phase. Zu wenig für die eigentlichen Ansprüche. Essen feiert den 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen und bleibt mit 3 Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze in Schlagdistanz.
Partystimmung bei Rot-Weiß Essen, die ihren Comeback-Sieg mit dem prall gefüllten Gästeblock feiern. Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OVhVYThpdzgwU1Z0ODVpakxZd01yZlMrc21CV2Ywd1hMMVBoY2M3dEZkND0=
Jürgen Luginger, Interims-Trainer 1. FC Saarbrücken: “Die Mannschaft hat alles reingeworfen, wir haben Chancen habt, Druck gemacht und es läuft, wie es manchmal so ist, unglücklich. Bekommst so einen Elfmeter, gehst zweimal in Führung und kriegst noch so einen Konter am Ende - das ist natürlich bitter. Wie die Mannschaft sich reingeworfen und gespielt hat, kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Aber die Punkte sind weg und die brauchen wir dringend. Wenn wir den gleichen Invest haben die nächsten Spiele, dann werden wir auch punkten.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=THAwaVhTaE9hdzlxUlowOHFQUHVVcjUwMGZtQ0FqN2o0eUVlSHptQmZjZz0=
Manuel Zeitz, 1. FC Saarbrücken: “Das war ein Spiel, das man nicht zwingend verlieren muss. Wir haben alles in das Spiel reingeworfen, hätten mehr verdient gehabt, aber in der Situation, in der wir uns befinden, bringt uns das nichts.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=eFk5eVhvNjlUZXZCRWtJY1FkTGhqeDNNSllNNnZ3R2orc3puT1M3eXBpTT0=
Ahmet Arslan, Rot-Weiß Essen: “Ist geil, solche Siege braucht man auch mal. Ich habe noch nie zuvor in Saarbrücken gewonnen, ist immer eklig. Dann so zurückzukommen ist auch eine Qualität und das tut auch einfach mal gut so einen ekligen Sieg einzufahren. Wir hatten Spielkontrolle, aber die hat uns dazu verleitet leichtsinnig zu sein. Das ist ein Entwicklungsschritt, den man gehen muss.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cVhFcHJmWjR1SEtDOXlCYXN5eWVrcmswVGZ0bng0aE1yR3FSZlRkbVdiND0=
Jürgen Luginger, Interims-Trainer 1. FC Saarbrücken, vor dem Spiel: „Es ist Vorfreude, auch Nervosität dabei. Es ist keine einfache Situation. Es waren sehr offene Gespräche mit Alois Schwartz, waren sehr transparent und haben uns ausgetauscht. Wir waren alle der Meinung, auch das Präsidium, dass wir einen neuen Impuls setzen müssen. Dass kein Schwung, keine Begeisterung mehr da war. Alois hat viel versucht, leider hat es nicht so funktioniert. Er ist ein toller Mensch und wir hatten gute Gespräche, aber man hat nicht gesehen, dass sich was ändern würde. Ich bin nah dran an der Mannschaft und es sind jetzt noch 4 Wochen bis zum Winter. Deswegen war die Entscheidung, dass ich das übernehme. Hauptfokus ist, dass wir als Mannschaft auf dem Platz agieren, defensiv wie offensiv.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZDVjWmNGcU5aUktQRUpKVTNmYzhSVEE5UE9wdGVzR2wvcDk5WHN2MFQxND0=
SSV Ulm 1846 Fußball - TSV 1860 München 0:1
Ulm weiter im freien Fall. Es ist bereits die 7. Niederlage in Folge, was ein neuer Negativrekord in der Vereinsgeschichte der Spatzen ist. 1860 München feiert den 2. Arbeitssieg in Folge.
Pavel Dotchev, Trainer Ulm: „Generell ist unser Matchplan aufgegangen, bis auf die 1. Minute, als wir das Gegentor bekommen haben. Das war eine kalte Dusche für uns. Sie müssen sich vorstellen, wir bereiten uns die ganze Woche auf das Spiel vor. In der Kabine, Ansprache, dies und das, Anfeuern. Dann hat das Spiel noch nicht mal richtig angefangen und auf einmal fällt alles ins Wasser. Die Jungs haben ein bisschen Zeit gebraucht, um sich zu schütteln. Mit zunehmender Spielzeit war mir klar, dass wir genug Zeit haben, das Spiel zu drehen und mindestens einen Punkt zu holen. Was ich auf jeden Fall noch kritisieren muss, ist das letzte Drittel, der letzte Pass, die saubere Flanke. Da fehlt mir noch ein bisschen die Überzeugung. Das hängt vielleicht auch ein bisschen mit unserer Situation zusammen. Ich lerne die Mannschaft immer besser kennen und auch das war ein Spiel, für das ich viele Erkenntnisse habe. Was ich gesehen habe, im Vergleich mit dem Spiel davor, da kann ich absolut optimistisch für die restlichen Spiele sein. Ich weiß, dass wir auf jeden Fall von Woche zu Woche besser werden und die Defizite, die wir haben, aufarbeiten können." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=c21UK2dLMk5NaWU4bXZiSHJYUVk4TFYzeXhUVWZ1NHM3cWR5bER1aS9LQT0=
Dominik Martinovic, verletzter Ulmer Spieler, zur Tabellensituation: "Das ist definitiv Abstiegskampf. Unser Ziel muss ganz klar der Klassenerhalt sein und dass es heißt: Nichtabstieg, weil wir etwas erreichen müssen. Wir haben jetzt noch 4 Spiele. Man soll schon von Spiel zu Spiel schauen. Man muss jetzt wirklich die Leistung auf den Platz bringen und dann schauen, wieviel Punkte wir im Winter haben. Im Winter kann man nochmal zusammenrücken und den ein oder anderen Transfer machen, weil wichtige Spieler ausgefallen sind, die nicht nur sportlich vorangehen, sondern auch charakterlich wichtig sind. Aber ich bin guter Dinge. Auch jetzt mit dem Trainerwechsel. Das ist der beste Mann, den wir jetzt an der Seite haben und aktuell brauchen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZFROZ0ovS0xmNXV4Nmg5U3FaTkorNU5mUG9JOHdZcGVrbTl4NW5FU0Fvbz0=
Sigurd Haugen, Siegtorschütze der Löwen: "22 Sekunden? Das war schnell. Das gibt uns gutes Selbstvertrauen, nach schlechten Statistiken in Auswärtsspielen. Sehr wichtig." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=T1dVUmJsZm0rMFIySXdCd01BUW1RT3U4RGd4WU1Nb1gxLytJR25lVzFxST0=
Markus Kauczinski, Trainer TSV 1860, über den zweiten Auswärtssieg der Saison: „Es war schon schwer, harte Arbeit, vor allem in der 1. Halbzeit. Wir haben früh geführt und dann in der 1. Halbzeit viele schwierige Situationen zu bestehen gehabt und bis zum Ende zittern müssen. 2. Halbzeit war dann besser. Da haben wir die Möglichkeit, auch das 2:0 und 3:0 zu machen. Das haben wir nicht gemacht. Das war schon ein Arbeitssieg, ein harter Kampf."
…zu Florian Niederlechner: „Der ist nicht weit weg von der Startelf. Das ist jetzt einfach so ein Momentum gewesen, wo ich mich auch letzte Woche für Hobschi entschieden hab. Siggi (Haugen) ist im Moment unser bester Torschütze. Ich habe mich für Hobschi entschieden, der davor lange Zeit nicht gespielt hat. Hobschi hat letzte Woche getroffen, gut gekämpft und gearbeitet. Deswegen habe ich nichts verändert. Aber man könnte es genauso gut auch umgekehrt machen. Die drei sind auf Augenhöhe. Sowas haben wir hier nicht, mit dem Spieler und dem Spieler. Die Jungs müssen immer zeigen, was sie draufhaben. Die anderen sind auch wichtig. Das ist normal bei mir.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Qy85MDVaaC8wYUZKcU5QWVRGcks3QVhzazFydENGUS85VGhXMzJwVGZxaz0=
Manfred Paula, Geschäftsführer Sport TSV 1860, zu den vielen Trainerwechseln in der laufenden Saison. Sowohl Ulm (zweimal, Robert Lechleiter und Moritz Glasbrenner) als auch die Löwen (Patrick Glöckner) haben diese Saison bereits den Trainer entlassen: „Wodurch das im Detail bedingt ist, kann ich Ihnen nicht sagen. Aber grundsätzlich, aus der Perspektive des Trainers, der ich auch mal war, ist es schon so, dass es für meinen Geschmack zunehmend immer kürzere Zeitfenster werden, in denen die sogenannten Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des Profifußballs greifen und der Trainer freigestellt und entlassen wird. Ich würde mir zukünftig auch bei den Verantwortlichen mehr Geduld und Rückhalt für die Trainer wünschen. Das lohnt sich, auch mal gemeinsam eine längere Talsohle zusammen durchzustehen. Das ist auch mein Ansatz, den ich führe."
…warum Markus Kauczinski vielleicht doch länger bei den Löwen bleiben könnte: „Wir haben uns gut überlegt, welchen Trainer wir in der Phase zu uns holen. Aufgrund seiner Vita, seiner Persönlichkeit, seiner Erfahrung in den Ligen, die für uns relevant sind, denke ich, dass das eine sehr gute Lösung für uns ist. Markus hat auch eine gewisse Routine und Coolness, um auch schwierige Situationen zu bestehen. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir sehr lange zusammenarbeiten können."
…zu einem neuen Verantwortlichen für die Finanzen bei den Löwen: „Unterstützung erfahre ich natürlich schon von meinen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle, aber auch im NLZ, wo das operative Tagesgeschäft super bearbeitet und vorbereitet wird, sodass ich im Endeffekt nur noch Entscheidungen treffen muss. Das funktioniert natürlich nur eine Zeit lang. Auf der anderen Seite haben wir nicht den maximalen Druck, die schnelle Lösung zu finden. Wir müssen uns klar werden, welche Strukturen wir schaffen wollen, wie wir uns aufstellen wollen. Und dann können wir über Personalien sprechen und wie wir sie nachbesetzen. Wir haben uns auch gesagt: Wir wollen auch eine gute Lösung für diese zweite Position in der Geschäftsführung. Deswegen lassen wir uns da auch entsprechend Zeit."
…zum Vorschlag von Martin Gräfer, Vorstand des Hauptsponsors Die Bayerische, die Löwen-Mitglieder zu befragen, wo sie den Verein sehen und wo er hinsoll: „Ich weiß nicht, ob man sich bei Sechzig oder überhaupt als Verein die Frage stellen muss, wo man hinwill, ob man auf einer mittleren Ebene im Profifußball bleiben oder ganz nach oben will. Ich glaube, das ist evident, in allen Vereinen und auch bei uns, dass wir langfristig wieder ganz nach oben wollen. Das ist so, das ist relativ heterogen bei uns. Das muss man zugeben. Auf der anderen Seite sage ich ganz klar: Solche Themen, um die strategische Ausrichtung, um die langfristige Strategie, um Zielsetzungen, die man erreichen will, sollte man tunlichst intern führen, sich auseinandersetzen, auch mal kontrovers diskutieren und dann wieder mit einer gemeinsamen Position nach außen gehen. Das ist auch meine Meinung, die ich da habe.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Nk1aZFI1YTIwd2JRaGFYVk9oOG1PZUlzVFBEV01pcm4zdHhkcG8zMjZFdz0=
FC Ingolstadt 04 – TSG Hoffenheim II 3:2
Ganz wichtiger Sieg für den FC Ingolstadt, der durch das 3:2 gegen Hoffenheim bis auf Platz 13 klettert. Es war der 1. Sieg nach zuletzt 4 Niederlagen in Folge. Hoffenheim verliert durch die 2. Pleite aus den vergangen 3 Spielen den direkten Kontakt zur Spitzengruppe.
Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt: "Die 3 Punkte bedeuten sehr viel. Nicht nur tabellarisch, von den Punkten, sondern auch, eine Bestätigung, dass wir standhaft geblieben sind. Ich habe es auch nach den drei Siegen gesagt, bevor die drei Niederlagen kommen: Ich weiß, dass noch nicht viel gewonnen ist. Aber für den Moment tut es uns extrem gut, dass wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass wir nicht eingebrochen sind, dass wir zusammenhalten. Deswegen würde ich behaupten, dass dieser Sieg heute mehr als verdient war."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RDdza0FPcXlFMG5Ud1lQbG1NcjNEUGYrVjMza0Jwd2p4MXRlNTRlS0I3MD0=
Ivo Grlic, Sportdirektor Ingolstadt, zur Stürmersituation im Verein: "In den letzten 3 Spielzeiten sind wir auch ein bisschen verwöhnt, weil wir immer wieder unsere besten Torjäger abgegeben haben oder den Toptorjäger gestellt haben, ob mit Tobias Bech, Jannik Mause, Sebastian Grønning. Unser Spiel hat sich ein bisschen verändert. Wir spielen des Öfteren im 4-3-3. Und da haben natürlich unsere offensiven Flügelspieler gute Tormöglichkeiten oder generell unsere Achter. Natürlich halten wir die Augen immer offen. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass unser Kader gut genug ist, um aus dieser Tabellenregion rauszukommen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=K2ZLdlNuQzhYZ290WEhYdmNQN2kxUTNnekZNbDZnYjd4Z0JaeFkwQTBZaz0=
Stefan Kleineheismann, Trainer Hoffenheim: "Die Erklärung ist ganz einfach. Wir haben einen Gang zurückgeschaltet, warum auch immer. Das ist ein bisschen auch die Naivität von unseren Jungs. So ein Spiel, du hast es zweimal auf deiner Seite. Dann musst du es einfach zu Ende bringen. Die Niederlage tut unheimlich weh. Aber man muss anerkennen, Ingolstadt hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Das ist absolut verdient."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SkNmUWg5SmhyaHF0ZlAzZjh2UTVKc1VzeGpqYmgvdEwwZW5oVFR0WEM4Yz0=
3. Liga live bei MagentaSport - 16. Spieltag
Sonntag, 23.11.2025
ab 13.15 Uhr: SSV Jahn Regensburg – FC Hansa Rostock
ab 16.15 Uhr: SC Verl – VfL Osnabrück
ab 19.15 Uhr: VfB Stuttgart – TSV Havelse
17. Spieltag
Freitag, 05.12.2025
Ab 18.45 Uhr: Rot-Weiß- VfB Stuttgart II
Samstag, 06.12.2025
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: FC Energie Cottbus – MSV Duisburg, VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden, SC Verl – TSV Havelse, Viktoria Köln - SSV Ulm 1846, TSG Hoffenheim II - Jahn Regensburg
ab 16.15 Uhr: TSV 1860 München - 1.FC Schweinfurt 05
Sonntag, 07.12.2025
ab 13.15 Uhr: SV Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken
ab 16.15 Uhr: FC Hansa Rostock - Alemannia Aachen
ab 19.15 Uhr: Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt 04
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