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Fußball

3.Liga komplett live bei MagentaSport „Die haben halt so einen Haugen“: der aktuelle Lieblingslöwe rettet Sechzig mal wieder, Probe für Aufstiegsparty für Osnabrück, gleich zwei Verlierer in Aue

Bonn, 12.04.2026

Beim TSV 1860 München geht 5 Spieltage vor dem Saisonende offenbar nicht mehr viel, aber einer hat noch richtig Bock: Sigurd Haugen rettet mit seinen Treffern zumindest das 2:2 gegen Regensburg. „Man spielt bei Sechzig und dann haben die halt so einen Haugen. Der Haugen macht die Dinger halt rein“, resümierte der neue Jahn-Trainer Sascha Hildmann. Der Norweger steht mittlerweile bei 14 Saisontoren, doppelt so viele wie Thore Jacobsen, der an diesem Abend vom Punkt vergab. Bei Löwen-Keeper Thomas Dähne sitzt die Enttäuschung trotz Vertragsverlängerung tief. Hinten „zu lethargisch“ und „vorne einfach die Chancen nicht nutzen. Das, was uns vor ein paar Spielen noch ausgezeichnet hat, ist leider so ein Stück weit weg.“

 

Ein kleines Lichtlein gezündet mit dem 1:1 gegen Verl, dennoch ist Aue auf Abschiedstour in der 3.Liga. Mit 12 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer nutzt der Punkt herzlich wenig. Torschütze Erik Weinhauer: „Der Abstieg, wenn man realistisch ist, ist momentan unvermeidlich, zumindest vom Gefühl her. Ich möchte hier keine Märchen erzählen.“ Sportvorstand Haustein erklärte den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel. Die Laune des Verler Coaches Tobias Strobl war auch im Keller. Ob sein Team mit 5 Punkten Rückstand noch im Aufstiegsrennen dabei ist? „Vorbei, vorbei. Wir brauchen nach so einem Spiel nicht zu sagen, dass wir noch dabei sind. So wird es schwer, die letzten 5 Spiele zu gewinnen.“

 

„Wir waren den einen Fehler schlechter. Wir haben uns selbst geschlagen!“ – Claus-Dieter Wollitz hatte die Ursache für das 0:1 von Cottbus im Aufstiegsgipfel beim VfL Osnabrück relativ schnell aufgelöst. Beim Siegtreffer des eingewechselten Ismail Badjie („Ich hatte relativ viel Raum“) wirkte die Energie-Abwehr unsortiert. „Ich glaube nicht, dass wir verdient verloren haben“, grantelte Wollitz, der mit Cottbus das erste Finale um den Aufstieg verpasste: 7 Punkte sind´s nun wieder auf den Spitzenreiter Osnabrück. Kommenden Sonntag steht das nächste Top-Duell an: gegen den Zweiten RW Essen (ab 13.15 Uhr live und exklusiv bei MagentaSport). „Jetzt geht’s darum, schlau zu sein“, orakelt Coach Wollitz.

 

Der Erfolg gegen Energie wurde an der Bremer Brücke gefeiert wie ein Aufstieg. „Hinten raus lassen wir noch ein paar liegen. Das hätte meine Nerven natürlich beruhigt. Aber die 3 Punkte sind natürlich extrem wichtig.“, freute sich Timo Schultz über den Sieg gegen „eine richtig, richtig gute Cottbusser Mannschaft.“ 

 

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum Sonntag des 33. Spieltag der 3. Liga mit dem Aufstiegskracher zwischen Osnabrück und Cottbus – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Freitag, wenn Jahn Regensburg auf die Überflieger aus Aachen trifft. Live ab 18.30 Uhr.

 

TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg 2:2

Copy and Paste aus der Vorwoche. Wieder kommen die Löwen zuhause nicht über ein Unentschieden hinaus, wie schon gegen Waldhof Mannheim. Und wieder ist es Sigurd Haugen, der mit einem Kopfball den Punkt rettet – diesmal sogar als Doppeltorschütze. Sechzig ist mittlerweile seit fünf Spielen, seit dem 1:0 in Köln am 28. Spieltag, sieglos und hat auf Platz 9 ebenjene 9 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Für die Regensburger auf Rang 12 kann sich der Start unter Neu-Trainer Sascha Hildmann sehen lassen: Auf die Niederlage bei Stuttgart II folgen nun 4 Punkte aus 2 Spielen.

 

Thomas Dähne, Torhüter TSV 1860: „Wir haben eigentlich richtig gut gespielt, speziell in der 1. Halbzeit. Das waren dann zwei Situationen gegen Ende, wo wir zu schläfrig sind, wo wir gefühlt den Gegner einladen, Tore zu schießen. Wir gehen dann mit 1:2-Rückstand in die Halbzeit. Sprichwort, hast du S… am Fuß, dann… Aber dann haben wir in der 2. Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt und ich finde, dass wir uns mindestens den Punkt verdient haben.“

…zum vergebenen Elfmeter: „Ja klar, der verschossene Elfmeter. Aber im Endeffekt glaube ich ist das so ein Spiegelbild der letzten Spiele, dass wir hinten ein Stück weit zu lethargisch verteidigen und vorne einfach die Chancen nicht nutzen. Das, was uns vor ein paar Spielen noch ausgezeichnet hat, ist leider so ein Stück weit weg. Deswegen sitzt die Enttäuschung heute schon tief.“

…zu seiner Vertragsverlängerung und die Gründe dafür: „Es waren einfach super Gespräche mit dem Verein. Die sportliche Perspektive, die mir aufgezeigt wurde, ich kann bei einem super Verein Fußball spielen. Das macht Mega-Spaß, das Umfeld, die Stadt, der ganze Verein. Das ist für mich persönlich das perfekte Match gewesen und dass wir uns als Familie extrem wohl fühlen. Deswegen war es für mich schon eine schöne Sache.“

…zu den weiteren Zielen mit Sechzig und den Traum 2. Bundesliga „Absolut! Aber ich glaube, dass wir erstmal die Saison gut zu Ende bringen wollen. Wir haben schon noch Ziele. Wir wollen auf alle Fälle den Totopokal gewinnen und in der Liga noch den ein oder anderen Punkt holen, dass wir zumindest weiter da oben mit dabei sind. Wer weiß, was nächstes Jahr passiert? Im Sommer steht wahrscheinlich leider wieder ein Umbruch an. Aber ich glaube, dass wir auch nächstes Jahr eine schlagkräftige Truppe haben werden.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eTloWm1jU21tNWx6YnVndmQ3UG8zRzFKQkdoRzUwWE1MdklFN1JEamtPYz0=

 

Markus Kauczinski, Trainer TSV 1860: „Vor allem aufgrund der 2. Halbzeit hätten wir mehr als einen Punkt verdient gehabt. In der 1. Halbzeit war es ausgeglichen. Wir kriegen das zweite Tor zu billig, eine Minute vor Schluss. In der 2. Halbzeit haben wir Powerplay gespielt, haben noch 1, 2, 3 Chancen mehr. Wir haben ein gutes Gesicht gezeigt. Ich bin froh, dass wir nicht verloren haben.“

…zum 20-jährigen Samuel Althaus: „Samu hat das gut gemacht. Er hat immer noch 2-3 wilde Sachen dabei. Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. Aber auch er hat es sehr gut gemacht.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=S1d6MXA5L3NHSlEwZ1ZVcUtaS1EwQ2U2UDJxVC9pNzRGSUJCQnBqUG8zcz0=

 

Sascha Hildmann, Trainer Regensburg: „Es war ein sehr, sehr intensives Fußballspiel. Gerade am Anfang hatten beide Mannschaften sehr hoch gepresst und hatten viele Aktionen, die zu Toren hätten führen können. Wir hatten gute Möglichkeiten, den Pfostenschuss. Sechzig hatte gute Möglichkeiten. Ich fand es war ein gutes Spiel, auch für die Zuschauer. Wir hatten heute Morgen noch zwei kurzfristige Ausfälle, wir hatten eine blutjunge Abwehrkette, zwei 20-Jährige und einen 22-Jährigen, die das sehr gut gelöst haben. Deswegen bin ich mit dem Spiel und der Leistung sehr zufrieden. Dass wir am Ende noch das 2:2 kriegen, muss man akzeptieren. Man spielt bei Sechzig und dann haben die halt so einen Haugen. Der Haugen macht die Dinger halt rein.“

…was ihm am besten gefallen hat: „Mir hat die spielerische Komponente gefallen. Wir haben uns da schon extrem gesteigert. Wir haben von hinten echt einen guten Fußball gespielt. Das zweite Tor war sehr gut rausgespielt. Das hat mir Spaß gemacht, dass sie mutig sind, dass sie sich Bälle holen, auch wenn mal was verrutscht, wenn mal was ins Aus geht, das ist nicht schlimm.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Y3dMZ2xLb3pyRm9yNGJscHFEbVNqcUhyYUVobzRZbnhLNlJQWXNuWjMyST0=

 

VfL Osnabrück – Energie Cottbus 1:0

Der VfL Osnabrück ist wieder auf Kurs! Nach der 0:1-Niederlage in Duisburg machte diesmal Ismail Badjie mit seinem Treffer 5 Minuten nach Wiederanpfiff den Unterschied. Die Niedersachsen stehen damit weiter 3 Punkte vor Essen an der Spitze. Cottbus bleibt auf dem Relegationsplatz punktgleich mit Duisburg und einen Zähler vor Hansa Rostock.

 

Kommunikativ wie immer und ab und zu auch zu Scherzen aufgelegt: Das Best-Of von Patrick Ittrichs letztem Drittligaspiel im Clip: clipro.tv/player?publishJobID=SlIyKzBncWkzU1BwUVAvVHVOTWEyWU1VelpNUWhhZlM0NFQ5V2hqcllOND0=

 

Aufstiegsstimmung an der Bremer Brücke: Der VfL Osnabrück bejubelt einen wichtigen Sieg im Titelrennen. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=ZkMzbTV2ZGt3Z1lNYkZHQWJlUTJLbGticGMwUCtWV0ZIOHRqU3BOV3BiRT0=

 

Ismail Badjie, Osnabrücker Siegtorschütze: „Unglaublicher Tag! Die Brücke hat von der ersten Sekunde an gebebt. Dieses Spiel zu gewinnen, wirklich unfassbar!“

…wie schwer es war, nach 10 Minuten reinzukommen: „Einfach war es nicht. Aber die Jungs haben es einfach für mich gemacht. Ich habe einfach versucht, schnell reinzukommen. Am Ende habe ich’s ganz gut gemacht.“

…zu seinem Tor: „Ich hab nicht viel nachgedacht. Ich habe nur gesehen, dass der Ball kam. Ich glaube, ich hatte in dem Moment noch relativ viel Raum. Einfach gemacht, ohne viel nachzudenken.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WWdZMmprRWgyUXNVV2dkaWVyL0FzNDByd2xIQUNRazh6Q2s3STZjTkltND0=

 

Timo Schultz, Trainer Osnabrück: „Die Jungs haben heute wieder alles reingeworfen gegen eine richtig, richtig gute Cottbusser Mannschaft. Wir haben dann kurz nach der Halbzeit zum richtigen Zeitpunkt ein richtig schönes Tor geschossen. Hinten raus lassen wir noch ein paar liegen. Das hätte meine Nerven natürlich beruhigt. Aber die 3 Punkte sind heute natürlich extrem wichtig. Alle Zuschauer und alle, die es mit dem VfL halten, gehen heute glücklich nachhause.“

…zu Ismail Badjie: „Isi ist ein Topspieler. Hat auch schon das Hinspiel mit 1:0 entschieden. Er ist noch sehr jung, er ist noch sehr unbeständig in seinen Leistungen. Aber die Skills, die er hat, sind für unsere Verhältnisse herausragend.“

…zur Verletzung von Lars Kehl: „Ich habe noch keine Diagnose. Aber wenn Kehl rausgeht, hat er mehr als nur Schmerzen. Ich hoffe mal, dass es nichts Schlimmes ist, dass es einfach nur eine starke Prellung ist und er sich erholen kann. Das ist ein Spieler, den wir nicht ersetzen können.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MHV5cnVnRkFpeWxka0VBUTZYR1pRakdQKzZDeUh3WWY5c3p3UDd5anA1UT0=

 

Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, Trainer Cottbus: „Wir haben uns selbst geschlagen. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Aber wir haben nicht sauber im letzten Drittel gespielt. Das habe ich vor dem Spiel gesagt. Wenn wir da diese Wucht haben, haben wir eine gute Intensität, gutes Gegenpressing. Und da haben wir oft nicht sauber gespielt. Es ging eigentlich in der 2. Halbzeit so weiter. Wir spielen diagonal gut raus. Wir spielen eigentlich richtig gut diagonal raus. Am Sechzehner verlieren wir den Ball. Die spielen den Ball einfach hier rüber. King (Manu) muss den Ball einfach besser wegköpfen. Trotzdem haben wir da noch 40 Meter dazwischen. Wir müssen das Tor besser verteidigen. Ansonsten hatten wir unfassbar viele Standards, wir haben gute Spielsituationen gehabt. Du darfst dieses Spiel nicht verlieren. Ich glaube nicht, dass wir verdient verloren haben.“

…ob nächste Woche gegen RWE eine Reaktion kommen muss: „Ey, bitte! Worauf eine Reaktion!? Weil wir hier heute unglücklich 1:0 verloren haben? Also, bitte. Reaktion ist was Negatives. Wenn wir sagen, wir wollen eine Aktion draufhauen, da gehe ich mit. Aber Reaktion ist für mich ein negativer Touch. Ich verfolge das schon längere Zeit. Wenn Energie Cottbus zweimal in Folge nicht gewinnt, haben die gleich das. Wenn Energie Cottbus das hat, haben sie nicht das. Macht mal nach dem Spiel ein bisschen Fairness, nicht nach dem Spiel zu sagen: Erwarten Sie nächste Woche eine Reaktion? Das finde ich in der Aussage ein bisschen unglücklich.“

…warum eine Aktion kommen sollte: „Ich bin im 5. Jahr da. Es wäre sehr komisch, wenn ich von meiner Mannschaft nicht überzeugt wäre, im Gegenteil. Ich habe heute keine schlechte Cottbusser Mannschaft gesehen, im Gegenteil. Sie hat versucht, das Spiel zu bestimmen und alles dafür getan hat, dieses Spiel zu drehen. Jetzt geht’s darum, schlau zu sein. Die Leute, die mir heute den Mittelfinger gezeigt haben: Man kann gegen einen sein. Aber man muss einen nicht so beleidigen. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Klub ein bisschen mehr Stil hat. Aber das ist mittlerweile leider nicht mehr vorhanden.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MWRhK3FSUTlySXNZSUxLYUNHVlVkOGJ0RnpKZDU0d1Q1eXRCWHpVTURPWT0=

 

Erzgebirge Aue – SC Verl 1:1

Ein Punktgewinn, der keinem so wirklich hilft. Erik Weinhauer glich in der 2. Halbzeit das frühe Tor von Berkan Taz aus. Damit sind die Verler inzwischen seit 3 Spielen sieglos und haben 5 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Aue ist mittlerweile Vorletzter mit 12 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer. Die Regionalliga rückt immer näher.

 

Jens Haustein, Sportvorstand Aue, vor dem Spiel: „Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, haben nicht zu dem erhofften Ergebnis geführt. Aber die Glaskugel hatten wir auch nicht. Wir waren uns sicher, dass wir mit der Verpflichtung von Christoph Dabrowski die Kurve bekommen. Das ist ein erfahrener Drittligatrainer. Leider ist es nicht so gekommen. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen.“

…ob Aue, aufgrund des direkten Aufstiegsplatzes für die Regionalliga Nordost im Falle eines Abstiegs finanziell voll auf den Wiederaufstieg gehen muss: „Es gibt einen direkten Aufstiegsplatz. Allerdings wäre es töricht, wenn wir zu viel Risiko gehen. Wir werden das, was vertretbar ist, auch umsetzen. Wir arbeiten jeden Tag eifrig daran, den Etat für die kommende Saison zusammenzustellen und auch so zusammenzustellen, dass wir den Wiederaufstieg anpeilen können.“

…ob der Wiederaufstieg das Ziel ist: „Nur das eine Ziel gibt es.“

…über einen Verbleib der Publikumslieblinge Martin Männel, Marvin Stefaniak oder Marcel Bär in der Regionalliga: „Deswegen kann ich mit der fehlenden Wismut-DNA nichts anfangen, weil ich glaube, dass wir sie haben. Natürlich wollen wir versuchen, so viel wie möglich zu halten, die auch zur 4. Liga passen und die uns auch helfen, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Aber das werden die nächsten Wochen bringen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=T25aZnhybEQ1cGhOMDFTNlpvTDFCQmZKMWlCdlNkYUZQbUgrbjVQWjdCST0=

 

Erik Weinhauer, Auer Torschütze: „Es macht auf jeden Fall nicht so viel Spaß gegen Verl zu spielen. Sie lassen den Ball super laufen. Die Positionierungen sind immer top. Wir laufen auch viel hinterher. Das war uns auch bewusst. Es war klar, dass es ein ekliges Spiel wird, gerade für uns Offensive, dass wir wenig Bälle haben werden, viel verteidigen müssen. Ich denke wir haben es ordentlich gemacht, auch schon in der 1. Halbzeit. ….Ich glaube aber auch, dass es dem geschuldet ist, dass wir das nicht hinbekommen haben, weil wir kaputt sind, müde sind, wenn wir so viel hinterherlaufen.“

…über den möglichen Abstieg: „Ich finde, daran sollte keiner denken. Wir sollten versuchen, die letzten 5 Spiele genauso Gas zu geben wie heute und dass dann vielleicht doch dieses Spielerische zurückkommt, was wir eigentlich können. Egal ob Abstieg oder nicht, jedes Spiel wollen wir gewinnen und guten Fußball spielen. Der Abstieg, wenn man realistisch ist, ist momentan unvermeidlich, zumindest vom Gefühl her. Ich möchte hier keine Märchen erzählen. Trotzdem sollte jeder Spieler für sich selbst und den Verein jedes Spiel Vollgas geben. Und dann schauen wir, was am Ende passiert.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QmRqdW5LT2RicjhQUlRuY216Q3dtZ3VqNkQxbjlTb05mdU53ZnAxMG9wZz0=

 

Khvicha Shubitidze, Interimstrainer Aue: „Wir hatten in der 1. Halbzeit mit Allem so ein bisschen Schwierigkeiten. Nach der Umstellung hat das viel besser funktioniert. Ich habe auch zu den Jungs gesagt, dass wir gegen den besten Sturm der Liga grundsätzlich sehr wenig zugelassen, in der 2. Halbzeit kaum was zugelassen..“

…wie er die Mannschaft darauf vorbereitet, dass am kommenden Wochenende der Abstieg besiegelt sein könnte: „Darum geht es nicht. Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden. Wenn ich jetzt anfange, dass wir absteigen und, und, und, dann kommen wir nicht weiter. Wir sind da, um etwas zu bewirken, Richtung nächste Spiele zu gehen, nochmal eine Idee zu entwickeln, dass die Jungs dieses Gefühl haben, dass sie besser werden. Das hat man meiner Meinung nach gesehen. Besonders in der Defensive, dass wir wenig zulassen. Das ist die Grundlage dafür, dass man erfolgreich Fußball spielen kann.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ejVYU2JEMDNnenJDUzk2ellXdnpMck1OMmltTGZQTkQyckU5anNFMXFscz0=

 

Berkan Taz, Verler Torschütze: „Wir haben 100 Prozent Gas gegeben, haben alles reingehauen. Zum Schluss haben wir einen Fehlpass gemacht, was dazugehört, bei unserer Spielidee. Das ist bei jedem schon mal passiert. Deswegen, sehr schade. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten. Da haben manchmal nur Zentimeter gefehlt. Das ist leider unglücklich. Aber abhaken, weiter geht’s.“

…ob Verl noch im Aufstiegsrennen ist: „Um ehrlich zu sein, sehr schwer. Du müsstest alles gewinnen. Dann hast du vielleicht eine Chance auf den Relegationsplatz. Aber wir gehen trotzdem in die Spiele rein, dass wir alle Spiele gewinnen wollen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NEcrUlZFcjVLeFB2WVU4ZkV6SEVKOUlVVzRlNjRyWjhJTHRmQUNBTkxDQT0=

 

Tobias Strobl, Trainer Verl: „Die Art und Weise ärgert mich am allermeisten. Die 2. Halbzeit, so viele technische Fehler habe ich bei meinen Jungs noch nie gesehen. Ich weiß nicht, ob wir uns selbst im Weg stehen, ob wir uns zu viele Gedanken machen. Das habe ich nicht so ganz verstanden. Und dann war es in manchen Situationen die Summe der letzten 1-2 Tage. Und das war schon etwas, das so schwer zu akzeptieren ist, weil ich schon das Gefühl habe, dass das Besondere, was wir uns aufgebaut haben, wir uns in den letzten Tagen ein bisschen eingerissen haben.“

…wie der Einbruch in den vergangenen Tagen zu erklären ist: „Schwer. Jetzt sofort nach dem Spiel ein bisschen schwer. Irgendwann in den letzten Spielen kommt mehr der Kopf, das ist klar. Das ist eine Gruppe, die die gemeinsame Reise sehr, sehr wertschätzt und die gemeinsame Reise mit etwas abschließen will, was uns keiner zugetraut hätte. Vielleicht sind das die Faktoren, die uns im Moment auf die Füße fallen. Was anderes fällt mir so spontan nach dem Spiel nicht ein.“

…ob die Reise im Aufstiegsrennen vorbei ist: „Vorbei, vorbei. Wir brauchen nach so einem Spiel nicht zu sagen, dass wir noch dabei sind. So wird es schwer, die letzten 5 Spiele zu gewinnen. Da müssen wir uns jetzt erstmal an die eigene Nase fassen, was uns wieder so ein bisschen auf die Füße gefallen ist.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=S1VackZQcS84Qm9rNG1iMkVobmU5b01Yc2hPQnZiRFNUQnFheHdoWTlVdz0=

 

Patrick Ittrich, leitete an der Bremer Brücke sein letztes Drittligaspiel, ab Sommer MagentaSport-Experte für die Fußball-WM 2026: „Ehrlicherweise genieße ich jedes Spiel, auch vorher schon. Aber das macht man noch ein Stück weit mehr, wenn man weiß, dass das die Abschiedstournee ist. Nichtsdestotrotz ist das so, das merke ich auch in den letzten Spielen: Es geht um viel für beide Vereine, nicht nur in der 3. Liga, sodass du immer noch fokussiert bist. Manchmal kann man das gar nicht so sehr genießen, weil man weiß, dass jede Fehlentscheidung am Ende am Schiri gemessen wird. Deswegen ist es manchmal nicht ganz so einfach, aber ich versuche es trotzdem.“

…über den Abschied aus der 3. Liga: „Ich mag diese Liga, weil man weiß, dass hier viele Traditionsvereine spielen. Hier wird Fußball noch sehr, sehr gelebt. Das bringt mir unheimlich viel Spaß, in solchen Stadien wie hier oder in Cottbus, wo ich auch schon oft gepfiffen habe. Das macht einfach unfassbar viel Spaß. Dass man das nicht mehr hat, macht wehmütig. Aber irgendwann ist immer zu Ende.“

…über das Gespräch mit Tolcay Cigerci: „Er hat gesagt, es war kein Foul. Ich habe gesagt, es waren zwei Foulspiele. Erst das erste, dann das Zweite. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es für mich klar ist. Man kann anderer Meinung sein. Damit habe ich kein Problem. Spieler dürfen ihre Meinung sagen, auch mit der Kapitänsregelung. Es muss nicht immer nur mit dem Kapitän gesprochen werden. Wenn Spieler vernünftig mit dir sprechen, kommt das auch vernünftig zurück, dann erklärt man es und darf auch anderer Meinung sein. Aber hier hatte ich glaube ich recht (lacht). Manche Dinge lösen sich auch von selbst. Man muss als junger Schiedsrichter das Gespür entwickeln: Wann werde ich gebraucht? Wann muss ich dazwischengehen? Wann lösen sich Dinge von allein? Das hat auch was mit Erfahrung zu tun. Das ist auch so ein kleiner Appell: Hier in der 3. Liga werden nicht nur junge Spieler, sondern auch junge Schiedsrichter ausgebildet. Deswegen sind hier Schiedsrichter, die mit 23, 24, 25 Jahren pfeifen, die können noch nicht top- top- top-Deeskalationsniveau haben. Denen muss man auch eine gewisse Freiheit lassen, diese Spiele zu leiten. Und da appelliere ich an die Trainer, an die Vereinsverantwortlichen, dass sie die Schiedsrichter auch mal lassen. Auch da werden Fehler gemacht. Ich bin auch nicht fehlerfrei. Ich sehe hier mal einen Freistoß nicht, da mal etwas. Das gehört dazu. Das, was du an Erfahrung in die Schiedsrichterei bringst, lernst du mit der Zeit.“

…wieviele Bundesligaspiele noch anstehen: „Das ist noch nicht ganz raus. 2-3 könnten es noch werden. Schauen wir mal.“

…über die Rolle als Schiedsrichterexperte und ob das einfacher ist, als selbst zu pfeifen: „Das ist überhaupt nicht einfach. Das Problem ist, dass du relativ schnell auch live bewerten musst und das ist teilweise genauso schwer wie auf dem Platz. Manchmal muss man sich 2-3 Dinge anschauen, wenn man manche Spiele und Entscheidungen sieht. Manchmal ist das selbst nach dem 3. Bild nicht klar. Aber mir war schon immer klar, auch als ich den Job bei Magenta angefangen habe, dass ich den Zuschauern und Zuschauerinnen erklären will, was ein Schiedsrichter tut und nicht immer nur starr auf den Fehler hinweisen. Das ist mein Job und auf den habe ich Lust. Ob das Vereine sind, ob das Medien sind: Wir sitzen alle in einem Boot. Wenn wir das alle gut zusammen hinkriegen, habe ich immer am meisten Lust dazu. Dann passt das auch.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R1VmOEMxM3FXbmpoRHFMc2hISEVYZjczOVNmL25OcmI3QTJrZXhrRy9YMD0=

 

Fußball live bei MagentaSport 

 

3. Liga | 34. Spieltag

 

Freitag, 17.04.2026

ab 18.30 Uhr: Jahn Regensburg – Alemannia Aachen

 

Samstag, 18.04.2026

ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München, FC Ingolstadt 04 – VfL Osnabrück, MSV Duisburg – TSG Hoffenheim II, SC Verl – FC Viktoria Köln, 1. FC Schweinfurt 05 – Hansa Rostock

ab 16.15 Uhr: SSV Ulm 1846 – TSV Havelse

 

Sonntag, 19.04.2026

ab 13.15 Uhr: Energie Cottbus – Rot-Weiss Essen

ab 16.15 Uhr: VfB Stuttgart II – Erzgebirge Aue

ab 19.15 Uhr: SV Wehen Wiesbaden – SV Waldhof Mannheim

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