Müllers Generalkritik, Kölns droht großer Umbruch: „Wir wollten uns verbessern, das ist uns wieder nicht gelungen“
Bonn, 15.03.2024
Konstant inkonstant, schwache Heimbilanz, traurige Fans - das ist die Saison-Bilanz des Titelanwärters Köln nach dem frühen Playoff-Aus gegen den ERC Ingolstadt, der in beiden Partien bei den Haien dominierte und am Sonntag im Viertelfinale in Bremerhaven antreten muss (live ab 13.45 Uhr). Haie-Kapitän Moritz Müller stellt nüchtern und kritisch in alle Richtungen fest: „Das war kein Schritt nach vorne! Wir haben es nicht geschafft konstant als Mannschaft, Eishockey zu spielen. Wir haben es über die ganze Saison als Mannschaft nicht gelernt, Spiele zu gewinnen und das eigene Tor zu verteidigen. Bis heute hat uns das gefehlt."
Ähnlich äußert sich Kölns Geschäftsführer Philipp Walter: „Die Enttäuschung überstrahlt alles. Wir hatten andere Erwartungen und an diese Serie. Wir können mit dieser Saison nicht zufrieden sein.“ Von dieser Kritik ist auch Trainer Uwe Krupp betroffen. Walter mag (noch) nicht über einzelne Bereiche diskutieren, vermeidet aber auch ein klares Bekenntnis: „Es geht darum, alles sehr klar alles aufzuarbeiten. Das werden wir tun, dann wieder mit kühlem Kopf. Wir wollten uns verbessern, das ist uns wieder nicht gelungen.“ Ingolstadts Sportchef Tim Regan bilanziert nach einer durchwachsenen Hauptrunde: „Das Viertelfinale zu erreichen war das Minimalziel.“
Nachfolgend die Stimmen und Clips vom Mittwoch im 3. Spiel der 1. Playoff-Runde, Köln gegen Ingolstadt – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Die Viertelfinals starten am Samstag im Best of 7-Modus mit Straubing – Schwenningen ab 15.45 Uhr, abends läuft Wolfsburg – München (19.15 Uhr live). Am Sonntag fix: das DEL-Giganten-Duell Berlin gegen Mannheim (ab 16.15 Uhr). Bremerhaven empfängt Ingolstadt (ab 13.45 Uhr). MagentaSport zeigt die kompletten Playoffs live.
Kölner Haie – ERC Ingolstadt 2:4 (Stand Serie: 1:2)
„Taktisch ganz starke Leistung nach einer durchwachsenen Saison“, lobt auch MagentaSport-Experte Kai Hospelt die Ingolstädter, die erneut in Köln dominieren. Denn Ingolstadt ist „unangenehm in den Zweikämpfen“ und „zieht die Energie aus der Arena“. Die Kölner kommen im 2. Drittel häufiger zu Abschlüssen, das Momentum dreht sich. Aber der Vizemeister kontert den Ausgleich von Austin nur 80 Sekunden später zur erneuten Führung. Ein Fehler des Kölner Goalies ermöglicht das 1:3. Das erste Powerplay-Tor der Haie in dieser Serie bringt nochmal Spannung im Schluss-Drittel. Ingolstadt hält dem Druck der Gastgeber aber stand und sorgt mit einem Empty-Net-Goal für die Entscheidung.
Moritz Müller, Kapitän Kölner Haie, reagiert auf das Playoff-Aus und lässt die Saison auf kritische Art und Weise Revue passieren: „Wir haben die Tore nicht zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Wir hätten Ingolstadt hier schlagen können, aber wenn man sich den Verlauf der ganzen Saison anschaut, muss man sagen: Das war kein Schritt nach vorne! Wir haben es nicht geschafft konstant als Mannschaft Eishockey zu spielen. Wir haben es über die ganze Saison als Mannschaft nicht gelernt Spiele zu gewinnen und das eigene Tor zu verteidigen. Bis heute hat uns das gefehlt. Es gibt Sachen, die angesprochen werden müssen.“
Der Clip zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RmpXWXUrZlg2M1pNeVJwS2VoTGJnUVppY3Jsa1V2MXVOZy9iL05SUkNXST0=
Philipp Walter, Geschäftsführer Kölner Haie, über das Playoff-Aus: „Enttäuschung ist das stärkste Gefühl gerade. Wir hatten andere Erwartungen an den Abend heute.“ Ob man in der Folge des Ausscheidens alles auf den Prüfstand stellen werde und somit auch die Zukunft des Trainer-Teams gefährdet ist, will er kurz nach Spielende nicht klar verkünden. „Es geht darum alles sehr klar aufzuarbeiten und das werden wir tun mit dann wieder kühlem Kopf. Insgesamt war es eine Saison, mit der wir nicht zufrieden sein können. Die Serie gegen Ingolstadt war sinnbildlich für die Saison.“
Der Clip zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VGdTT0orWjJVRjZhMHU1bUhrTFNRRlJmcVRub2pnbkxVK091RTkyczIwST0=
Tim Regan, Sportdirektor ERC Ingolstadt: „Das Viertelfinale zu erreichen war das Minimalziel, das wir uns gesetzt haben. Der Coach hat die richtigen taktischen Voraussetzungen geändert und die Jungs haben das perfekt umgesetzt die letzten beiden Spiele.“
Der Clip zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=R0N5WHZHTGNxNnprbmpvU3Jtdnkza1ZiSDNYV3Y1bis5MXhhMlRnNzJWTT0=
Fabio Wagner, ERC Ingolstadt: „Es haben nicht viele an uns geglaubt. Das ist das Schöne, dass wir als Team zusammengehalten und den Weg zurück in der Serie gefunden haben. Wichtig ist, dass wir weiter auf unsere Stärken vertrauen. Wir haben nichts zu verlieren.“
Der Clip zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OTJDdWs2UWdHOTh3NXVwN0tCZVJSVENXemsyMFlSTDdhdTV2YVdLb0ttZz0=
Abschied nach einem Jahr? Nach dem Aus gegen Ingolstadt gehen einige Haie-Spieler gezielt auf Felix Schütz zu, um ihn zu herzen. Für MagentaSport-Experte Kai Hospelt ein mögliches Indiz dafür, dass er nach nur einem Jahr in Köln vor einem Wechsel stehen könnte. „Wer weiß, ob wir vielleicht sein letztes Spiel gesehen haben.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=K2EzUEl5blg0b1ZseGI1UGgvODdXaGVIc1M2ZzR3NWpGb09HSEpUaElaYz0=
Link zum Clip aller 6 Tore der Partie: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cWhzVFNWWjd0TllVOVJVUmF5OTl5VDgzWmFQOUdJTXkzSDZuNk5DQytiYz0=
Die Penny DEL live bei MagentaSport:
Start Viertelfinale im Best of 7-Modus
ab Samstag, 16.03.24
Ab 15.45 Uhr: Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings
Ab 19.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München
Sonntag, 17.03.24
ab 13.45 Uhr: Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt
ab 16.15 Uhr: Eisbären Berlin - Adler Mannheim
Kontakt
MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbHTölzer Straße 1
DE-83607 Holzkirchen
Jörg Krause
+49 170 2268024
+49 8024 470 14-19
joerg.krause@thinxpool.de
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» DEL (Deutsche Eishockey-Liga)» Medien / TV
Aktionen
Download als TXTMehr von MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH
WM-Quali der Frauen und EuroLeague live bei MagentaSport
Bitterer kann ein EuroLeague-Abend für den FC Bayern nicht verlaufen: Über das gesamte Spiel liegt der deutsche Meister gegen Anadolu Efes in Führung, kassiert mit der Schlusssirene durch den Dreier von Istanbuls Cole Swider zum 80:81 die Niederlage. Die Ex-Münchner Nick Weiler-Babb und Trainer Pablo Laso jubeln über ihre gelungene Rückkehr. Bayerns Johannes Voigtmann ist konsterniert: „In der 2. Halbzeit ist es uns sowohl offensiv als auch defensiv ein bisschen entglitten. Dann kannst ...
10 Jahre DEL bei MagentaSport: Neue Bestmarke in der Jubiläumssaison – mit 25,2 Millionen Zuschauern höchste TV-Reichweite einer Hauptrunde aller Zeiten
Wieder ein zweistelliges Rekordergebnis zur Jubiläumssaison! MagentaSport und MagentaTV steigerten auch im zehnten Jahr der Medienrechte-Partnerschaft die Zuschauerzahlen. Zum Abschluss der Hauptrunde 2025/26 wird mit insgesamt 25,2 Millionen Zuschauer die höchste TV-Reichweite aller Zeiten erzielt. Im Vergleichszeitraum der Vorsaison lag der Wert bei 20,8 Millionen Zuschauern gesamt. Somit wurde das Hauptrunden-Ergebnis erneut um 21 Prozent gesteigert. Zu den Highlights zählte das außergew...
Deutsche Basketball-Frauen ab Mittwoch mit 5 Härtetests für die Heim-WM 2026
MagentaSport begleitet die Basketball-Nationalmannschaft der Frauen auf dem Weg zur Heim-WM in Berlin: Vom 11. - 17. März findet das WM-Quali-Fenster in Villeurbanne/Lyon statt. Die deutsche Auswahl trifft beim WM-Härtetest ein halbes Jahr vor Beginn der Weltmeisterschaft auf Südkorea (Mittwoch, ab 16.45 Uhr), die Philippinen (Donnerstag, ab 16.45 Uhr), Frankreich (Samstag, 20.15 Uhr), Kolumbien (Sonntag, 15.15 Uhr) und Nigeria (Dienstag, 16.45 Uhr) Spiele des DBB-Teams werden live und ...
PENNY DEL komplett live bei MagentaSport, Freitag ab 19.15 Uhr: Berlin vs Mannheim
Was kann der Meister Berlin noch reißen nach so einer wechselhaften Hauptrunde? Beim 1:0 in Köln vermitteln die Eisbären wieder mal eine Ahnung, welches Potenzial im Kader steckt. Andreas Eder entscheidet für die Berliner die Partie in Köln und lässt eine Kampfansage folgen: „Wir haben gezeigt, dass wir mit der Spitze mithalten können. Wir haben defensiv kein Gegentor bekommen und Jonas Stettmann hat ein überragendes Spiel gezeigt. Irgendwann schießt du dann eins.“ Am Freitag kommt ...