23.04.2022
Fußball

Tränen nach dem Fürther Abstieg – Azzouzi stolz: „Können erhobenen Hauptes runtergehen“

Gießelmann nach Unioner Last-Minute-Comeback: „Absoluter Wahnsinn“ - Ortega nach nächstem Bielefelder Nackenschlag: „Könnte einfach nur kotzen“ - Eintracht-Kapitän Rode vor Europa-League-Halbfinale: „Reise noch nicht zu Ende“

Unterföhring, 23.04.2022

  • Sky Experte Hamann zum Fürther Abstieg: „Sie haben viele Herzen gewonnen.“


Unterföhring, 23. April 2022 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 31. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.  

 

Rachid Azzouzi (Geschäftsführer SpVgg Greuther Fürth): 

… zum Abstieg: „Es tut weh. Du gibst so viel, aber manchmal reicht es halt nicht. Wir stehen als Verein zusammen, versuchen, das Maximale rauszuholen, aber manchmal reicht das nicht. Es ist bitter, wenn man den Gang wieder zurückgehen muss, aber wir können als Verein stolz sein, wie wir arbeiten, was wir machen. Wenn es nicht langt und wir alles gegeben haben, dann muss man das akzeptieren. Die Rückrunde hat gezeigt, dass wir schon mithalten können, aber das war zu spät. Die Hinrunde hat dafür gesorgt, dass wir nachher keine Chance hatten.“ 

… zur Zukunft: „Wir können erhobenen Hauptes runtergehen. Die Fans honorieren das und können es richtig einordnen. Wir sammeln uns jetzt, die Tränen trocknen wieder. Es wird wieder weiter gehen, wir greifen nächstes Jahr wieder an.“ 

 

Lukas Hradecky (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel: „Wenn man die zwei letzten Spiele sieht, war das schon eine Steigerung, da muss ich Greuther Fürth ein Lob zollen. Sie haben uns gezwungen, tief zu stehen. Der Sieg war ein großer Schritt in Richtung unserer Ziele.“ 

 

Sardar Azmoun (Torschütze Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel: „Wir haben in dieser Woche hart gearbeitet und uns nur darauf fokussiert, drei Punkten zu holen. Alle sind glücklich.“  

 

Marco Kostmann (Trainer Arminia Bielefeld): 

… zum Spiel: „Mit der Haltung und dem Engagement war ich zufrieden. Das, was wir uns unter der Woche vorgenommen haben, haben wir reingeworfen. Am Ende haben wir zweimal in der Box nicht gut verteidigt. Kurz vor Schluss hatten wir die Chance zum 2:2. Da fehlt im Moment ein bisschen das Selbstverständnis. Insgesamt tut es weh, weil es kurz vor Saisonende immer nur um die Punkte geht. Das Engagement ist das Mindeste, was wir als Arminia Bielefeld bringen müssen. 

 

zu einer möglichen dauerhaften Arbeit als Cheftrainer: „Das ist überhaupt nicht mein Thema. Ich bin mit Leidenschaft Torwarttrainer. Jetzt versuche ich mit Leidenschaft, die Aufgabe für die Arminia zu machen, danach bin ich wieder Torwarttrainer.“ 

 

Stefan Ortega (Torwart Arminia Bielefeld) zum Spiel: „Wir haben verloren. Letztlich geht es nur darum. Die Scheiße, die wir gemacht haben, haben wir schon länger gemacht. Wir haben uns selbst in die Situation hineingebracht, laden in einem ausgeglichenen Spiel Köln dreimal ein und verlieren 3:1. Ich könnte einfach nur kotzen.“ 

 

Anthony Modeste (Torschütze 1. FC Köln) zum Spiel: „Wenn wir Europa League spielen wollen, müssen wir unsere Spiele gewinnen. Es war ein schweres Spiel, Bielefeld hat alles gegeben, aber wir waren effektiv und haben deshalb gewonnen.” 

 

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig) zum Spiel: „Es wäre des Guten zu viel gewesen, wenn wir das Spiel gewinnen, aber trotzdem müssen wir den Sack zu machen. Dann steht es 2:0 und das Ding ist gegessen. Ein 1:1 hätte es auch gemacht, aber am Ende verlierst du es noch, aber nicht ganz unverdient.” 

 

Urs Fischer (Trainer Union Berlin) zum nicht gegebenen Elfmeter nach dem Foul von Nordi Mukiele: „Wenn das am Mittwoch einer war, dann sollte das eigentlich auch einer sein, aber der Schiedsrichter hat so entschieden. Heute lachen wir, weil wir das Spiel noch drehen konnten, am Mittwoch waren wir genervt. 

 

Niko Gießelmann (Union Berlin): 

… zum Spiel: „Wir starten natürlich extrem schlecht in die zweite Halbzeit, haben uns nie aufgegeben, haben noch eine schwierige Situation überstanden, müssen meiner Meinung nach einen klaren Elfmeter kriegen. Das zeigt die Mentalität der Mannschaft, dass wir so ein Spiel bei einem Champions-League-Teilnehmer noch drehen – absoluter Wahnsinn.“ 

… zum nicht gegebenen Elfmeter nach dem Foul von Nordi Mukiele: „Ich weiß nicht, wie man da sagen kann, das ist kein Elfmeter. Er hat versucht, mir zu erklären, dass er sich ja wegdreht. Aber was hat ein Schuh gestreckt auf Kniehöhe zu suchen? Für mich ist es ein glasklarer Elfmeter. Es gibt auch Schiedsrichter, die da schon eine Rote Karte gegeben haben.“ 

 

Sven Michel (Torschütze Union Berlin) zum Spiel: „Als Einwechselspieler erhofft man sich genau so die Einwechslung, dass man vielleicht ein Tor macht oder einen Assist. Mir ist beides gelungen. Ich freue mich riesig für die Mannschaft, dass wir eine kleine Wiedergutmachung haben leisten können.” 

 

Christian Günter (Kapitän und Torschütze SC Freiburg) zum Spiel: „Es fühlt sich extrem an wie eine Niederlage. Gladbach wollte nichts mehr, das Ding war so gut wie durch. Dann eine Flanke, ein Kopfball, saumäßig bitter. Das tut so weh, dass wir uns nicht belohnt haben für die Aufholjagd.” 

 

Nicolas Höfler (SC Freiburg) zu den Zielen: „Wir blicken in beide Richtungen. Natürlich können noch Großes schaffen. Es muss das Ziel sein, dass wir keinen Platz verlieren und noch einen gutmachen.” 

 

Adi Hütter (Trainer Borussia Mönchengladbach) zum Handelfmeter vor dem 1:0: „Es tut mir leid für Freiburg. Da kann kein Mensch was dafür. Das ist eine ganz natürliche Bewegung von Höfler. Wo soll er die Hand hin tun? Handelfmeter sind immer schwierig. Für uns war das natürlich gut, aber es ist schon sehr ärgerlich, in so einer Situation einen Elfmeter gegen sich zu bekommen.” 

 

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Wir machen in der ersten Halbzeit vieles richtig, unser Plan ist aufgegangen. In der zweiten Halbzeit waren wir zu leichtsinnig, haben wieder ein Standardtor bekommen. Wir müssen über den Punkt überglücklich sein.” 

 

Sebastian Rode (Kapitän Eintracht Frankfurt) zum Europa-League-Halbfinale gegen West Ham United: „Die Vorfreude ist riesig, wir brennen darauf. Barcelona war ein überragendes Highlight, aber unsere Reise sollte noch nicht zu Ende sein. Wir wollen nach Sevilla.” 

 

Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt) zum Europa-League-Halbfinale gegen West Ham United: „Das wird ein anderes Spiel, weil West Ham von der Anlage her eine andere Mannschaft ist. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir sie mit unseren Fans und dem ganzen Spirit hier in der Stadt und im Verein schlagen können.” 

 

Sky Experte Dietmar Hamann 

… zum Fürther Abstieg: „Sie haben sich in der Rückrunde sehr teuer verkauft und können erhobenen Hauptes in die Zweite Liga gehen, auch wenn das ein schwacher Trost ist. Die Mannschaft hat alles gegeben und war qualitativ letztlich nicht in der Lage, mitzuhalten. Aber in der Rückrunde haben sie gezeigt, dass mehr drin gewesen wäre. Der Erfolg der Bochumer macht diesen Abstieg noch etwas schmerzhafter. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, sie haben am Trainer festgehalten. Er hat es geschafft, die Mannschaft nicht zu verlieren. Nach den ersten Spielen musste man ja befürchten, dass sie schon im März als Absteiger feststehen. Sie haben viele Herzen gewonnen.” 

… zum Werbe-Torjubel des Kölner Torschützen Anthony Modeste: „Das wird mit Sicherheit ein Nachspiel haben. Ich kann mir vorstellen, dass er zurecht eine Strafe bekommt. Man muss Fan von ihm sein, so wie er spielt und sich gibt. Aber in der heutigen Zeit ist das wenig sensibel. Ich habe wenig Verständnis dafür, da hat er sich verfahren.” 

 

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