Fußball

Stuttgarts Doppeltorschütze Leweling beendet Transfer-Gerüchte: „Ich will nicht gehen, ich will hierbleiben“

Andrich benennt Grund für erste Halbzeit: „Die Schläfrigkeit von uns“ - Auch Wohlgemuth macht deutlich: „Haben nicht vor, Jamie Leweling zu verkaufen“ - Hjulmand zur Spielweise des VfB: „War keine Überraschung“ -Matthäus zu Andrichs WM-Chancen: „Gehört zur engeren Auswahl“

Unterföhring, 10.01.2026

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 16. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer 04 Leverkusen und VfB Stuttgart (1:4) bei Sky.  

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...

... zum Spiel: „Ich habe keine große Analyse. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht da, haben zu schlecht verteidigt. Wir müssen es viel, viel besser machen. Es war nicht unser Spiel in der ersten Halbzeit.“

... zur Frage, ob er von Stuttgarts Spielweise überrascht gewesen sei: „Nein, so spielt Stuttgart immer. Es war keine Überraschung.“

… zur Rückkehr der Teilnehmer am Afrika-Cup: „Das ist individuell. Wir sprechen mit den Spielern und dann sehen wir, wann es dazu kommt.“

... zu seinem Posting zur Situation um Grönland (vor dem Spiel): „Ich bin nicht nur ein Trainer, ich bin auch ein Mensch. Ich habe immer soziale Projekte gemacht und darüber gepostet. Daher ist es kein Thema für mich.“

... zum Ausfall von Schick (vor dem Spiel): „Er hat ein paar muskuläre Probleme. Nichts Großes, aber genug, um nicht zu spielen.“

 

Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) …

… zur Ursache für die erste Halbzeit: „Die Gründe lagen an der Schläfrigkeit von uns. Am Ende entscheidet es sich in der Kette, da musst du zu Ende verteidigen. Wir waren nie so richtig da. Wenn du gegen eine Mannschaft spielst, die sehr aggressiv nach vorne spielt, musst du ganz anders in die Duelle gehen. Es waren sehr viele Duelle, die wir nicht angenommen oder sogar verweigert haben. 0:4 zur Halbzeit ist schon sehr, sehr hart. Wir müssen schleunigst daran arbeiten, dass es nicht nochmal dazu kommt.“

… zu den Ausfällen der Teilnehmer am Afrika-Cup und Schick: „Sie sind nicht da und wir haben genug Spieler, die das spielen können. Es geht manchmal gar nicht um die fußballerische Qualität, die der Mannschaft fehlt, sondern um das Zweikampfverhalten. Und das war bei uns einfach über 90 Minuten nicht so gut wie bei Stuttgart. Dann kannst du solche Spiele nicht gewinnen.“

 

Mark Flekken (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel: „Der Anfang des Spiels war nicht gut. Wir haben die ersten 45 Minuten ganz klar verschlafen. Wir sind zu offen, haben zu einfache Fehler im Aufbauspiel gemacht und waren in den Zweikämpfen nicht da. Wenn du eine Mannschaft mit dieser Qualität, die klinisch sein kann, so einlädst, wird es sehr schwierig.“

 

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...

... zur Verfassung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Es ist noch Luft. Die Mannschaft ist neu zusammengestellt, die Spieler haben gebraucht, um anzukommen. Trotzdem haben wir auch gute Ergebnisse erzielt. Wir können mehr Qualität reinbringen, aber die Ergebnisse waren auch im Herbst nicht so schlecht.“

... zu Hjulmands Post über Grönland (vor dem Spiel): „Da habe ich nicht mit ihm drüber gesprochen. Natürlich ist das auch durch seine persönliche Situation beeinflusst. Dass grundsätzlich jemand eine Meinung hat, sich für den grünen Rasen, aber auch darüber hinaus interessiert, und die Intelligenz dafür hat, habe ich gar nichts gegen. Es ist ja nicht jeden Tag, dass er so einen Post absetzt.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zur Leistung von Karazor: „Atakan Karazor, wenn er auch keine Torbeteiligung hatte, hat ein super Spiel gemacht. Seine Aufgabe war klar Garcia, weil er der Taktgeber der Mannschaft ist, immer auf den Füßen zu stehen und nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das hat er top gemacht.“

... zur ersten Halbzeit: „Es ist viel aufgegangen. Die ersten 30 Minuten waren richtig gut. Dann war es vielleicht sogar ein Tor zu hoch in der ersten Halbzeit, aber es war in der ersten Halbzeit wirklich eine super Leistung.“

… zu Chabots WM-Chancen: „Er hat Argumente gesammelt. Der Elfmeter war für mich die einzige Situation, da muss er wegbleiben. Ansonsten hat Jeff viele sehr gute Sachen gemacht und zwei Tore eingeleitet.“

… zur Frage, welche Auswirkung der Sieg für die nächsten Spiele habe: „Erstmal gar keine. Wenn man etwas mitnimmt, hilft es, aber das wird uns nicht automatisch das Spiel gegen Frankfurt gewinnen lassen. Der Glaube ist gleich wieder da, die Überzeugung, dass wir Stärke mitbringen, ist da. Du musst es aber immer wieder von Neuem beweisen.“

 

Fabian Wohlgemuth (Sportvorstand VfB Stuttgart) …

… zum Ende der Negativserie gegen Leverkusen: „Offensichtlich war es so, dass sich hier in den letzten Jahren etwas aufgestaut hat. Wir haben hier sehr oft gelitten und daher haben wir uns diesen Abend mit der ersten Halbzeit und dem Ergebnis redlich verdient.“

… zur Frage, ob Leverkusen der Angstgegner gewesen sei: „Angstgegner nicht, aber in den letzten Jahren war es Fußball auf höherem Niveau und wir haben das eine oder andere Mal den Kürzeren gezogen. Heute haben wir es uns verdient.“

… zur Leistung der WM-Kandidaten für den DFB: „Von allen – ich will keinen Einzelnen herausheben – war es eine überragende Mannschaftsleistung. Natürlich hat Leweling aufgrund seiner zwei Tore mehr herausgestochen, aber Undav hat es vorbereitet. Führich hat auf der linken Seite viel Laufarbeit geleistet. Es ist natürlich viel zu früh, aber wenn man über die WM redet, hat der eine oder andere einen richtigen Schritt gemacht.“

… zur Frage, wie viel teurer Leweling mit der Leistung geworden sei: „Wir haben nicht vor, Jamie Leweling zu verkaufen. Wir wollen nicht jede Eventualität in der Öffentlichkeit jede Woche kommentieren und bewerten. Er hat gut gespielt und wir sind froh, dass wir ihn haben.“

… zur Frage, ob Leweling die gesamte Rückrunde beim VfB absolvieren werde: „Definitiv.“

 

Jamie Leweling (Doppeltorschütze VfB Stuttgart) …

… zum Spiel: „Wir waren direkt griffig. Leverkusen hatte auch ein paar Chancen, aber Alex hat gut gehalten und wir haben vorne die Dinger reingemacht. 4:0 zur Halbzeit, das hat mich selbst ein bisschen überrascht.“

… zu seiner Rolle: „In der gegnerischen Hälfte war ich mehr mit Deniz im Sturm. Wenn wir hinten den Ball hatten, war ich eher rechts hinten. Es war eine gute Taktik vom Trainer, das hat geklappt.“

… zur Frage, wie nah ein Wechsel im Winter gewesen sei: „Nah war es gar nicht. Die klassische Floskel ist: Ich will nicht gehen, ich will hierbleiben. Das stimmt auch. Wir haben hier was als Mannschaft vor, ich auch. Es ist schön, Angebote zu bekommen, aber ich fühle mich hier wohl und spiele meinen Fußball. Man hat gesehen, dass mich das nicht beschäftigt und ich hier weiter Gas geben will. Das wird so weitergehen.“

… zum DFB-Quartier während der WM: „Ich habe das Video vom Quartier gesehen. Es sieht gut aus und ich hoffe, dass ich da die eine oder andere Nacht schlafen kann.“

 

Deniz Undav (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum Spiel: „Wir wussten, dass Leverkusen viel rotieren wird, sich viel bewegt und läuft. Wenn du den Ball hast, mussten wir sofort in die Tiefe spielen, weil sie ungeordnet sein würden. Das hat gut geklappt. Wir haben mit den ersten fünf Schüssen fünf Tore mit dem Abseitstor erzielt, das eine hat leider nicht gezählt. So haben wir das Spiel gekillt.“

… zur Auswirkung seiner Leistung auf seine WM-Chancen: „Jetzt ist der Druck dann größer, oder? Ne, es fühlt sich immer gut an. Nicht nur wegen der WM, sondern allgemein. Ich treffe gerade gut, jetzt mache ich auch wieder Vorlagen. Ich hoffe, dass der Lauf weitergeht und ich probiere, jedes Spiel zu genießen. Dann liegt es nicht mehr in meiner Hand.“

 

Christian Gentner (Sportdirektor VfB Stuttgart) zu den Zielen in der restlichen Saison (vor dem Spiel): „Wir haben noch drei Wettbewerbe, in denen wir angreifen können und wollen. Im DFB-Pokal stehen wir im Viertelfinale, in der Europa League werden wir die Ligaphase überstehen und in der Bundesliga haben wir es geschafft, den Anschluss an die internationalen Plätze zu halten. Wir haben optimistische Ziele.“

 

Sky Expertin Julia Simic zu Lewelings WM-Chancen: „Es sind gute Argumente. Jedes Tor hilft einem Offensivspieler extrem. Auch wenn man schnelles Tempo hat, hilft das. Genau diese Attribute braucht auch Julian Nagelsmann, weil es unterschiedliche Profile braucht. Er hat bewiesen, dass er offensiv und defensiv wertvoll sein und verschiedene Positionen spielen kann.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zu Stuttgarts WM-Kandidaten für den DFB: „Es waren mal mehr Stuttgarter, zurzeit sind es eher weniger. Es waren acht deutsche Spieler in der Startaufstellung und sieben haben schon Erfahrung bei der Nationalmannschaft. Da könnte sich wieder was anbahnen. Gerade wenn sie so spielen, kann es für keinen negativ sein, das sind gute Argumente.“

... zum Andrichs WM-Chancen (vor dem Spiel): „Julian spielt meistens Viererkette, er ist variabel einsetzbar. Er kann auf der Sechs und zentral in einer Dreierkette spielen. Die Leistungen, die er zurzeit bringt, sind verantwortlich, um bei Julian Nagelsmann anzuklopfen. Er ist sicherlich ein Spieler, der zur engeren Auswahl für die Weltmeisterschaft gehört.“

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