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FC-Kapitän Kainz wütend auf Schiedsrichter: „Dürfen machen, was sie wollen“

Bremens Kapitän Friedl rettet den Sieg: „Als würdest du ein Tor schießen“ - Kölns Keeper Schwäbe zur Pleite im Abstiegskampf: „Extrem bitterer Zeitpunkt“ - DAZN-Experte Hummels zum Torschützen Njinmah: „Wird immer ein wichtiger Spieler bleiben“

Berlin/München, 16.02.2024

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Freitagsspiel 1. FC Köln gegen SV Werder Bremen (0:1) am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Timo Schultz (Trainer 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Nicht gut. Wir haben keine gute 1. Halbzeit gespielt, uns haben der Mut und die Überzeugung gefehlt, unsere Abläufe in der Offensive durchzuspielen. Wir starten schlecht mit den zwei Chancen für Bremen, die wir ihnen mehr oder weniger auf dem Silbertablett servieren. Die Mannschaft hat sich in das Spiel gekämpft, wir haben uns unsere Chancen erarbeitet. Wir haben uns nicht belohnt. Die Bremer haben eins gemacht, wir nicht. Daher stehen wir mit leeren Händen da.“

... zur kritischen Szene zwischen Michael Zetterer und Luca Kilian: „Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen, also ist es kein Elfmeter.“

... zum Zeitpunkt der Niederlage: „Jede Niederlage ist ärgerlich. Wir wussten genau, dass wir am Freitagabend, nachdem wir in den letzten Wochen Punkte gesammelt hatten, vorlegen können. Das Ziel haben wir nicht erreicht. Trotzdem geht es nächste Woche weiter. Wir wissen, dass es ein langer Weg für uns wird und wir zwei schwierige Spiele vor uns haben.“

... zu den Offensivproblemen der Kölner (vor dem Spiel): „Es ist immer eine Gemengelage. Auf der einen Seite nutzt man die Chancen, die man hat, nicht konsequent. In der Zeit, wo ich hier bin, haben wir uns einige herausgespielt und ein paar Tore erzielt. Es müssten aber definitiv mehr sein.“

 

Florian Kainz (Kapitän 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Sehr bitter, sehr enttäuschend. Es war ein Rückschlag. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, das muss man ganz klar sagen. Wir haben viele Themen, die wir besprechen werden. Im Spiel mit dem Ball war es gerade in der ersten Halbzeit nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir alles investiert und sind leider nicht belohnt worden – dass mal einer reinfällt oder wir einen Elfmeter bekommen, um das Spiel zu drehen. Wir hatten ein paar Chancen, Werder hat es eiskalt gemacht.“

... zum Zeitpunkt der Niederlage: „Nicht im Hinblick auf die nächsten Spiele, wir wollten heute Punkte holen. Das war unser Ziel. In der Situation, in der wir sind, tut uns jeder Punkt gut. Mit der Niederlage war das ein Rückschlag, das muss man so sagen.“

... zur kritischen Szene zwischen Michael Zetterer und Luca Kilian: „Für mich ein ganz klarer Elfmeter. Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschauen kann. Die dürfen aber machen, was sie wollen.“

 

Marvin Schwäbe (Torhüter 1. FC Köln) ...

... zur kritischen Szene zwischen Michael Zetterer und Luca Kilian: „Aus Torwartsicht will er zum Ball, springt aber aus anderer Sicht mit dem Knie voraus in den Rücken. Er beruht den Ball auch nicht, daher für mich ein Elfmeter.“

... zum Gegentor: „Ich wollte zum Ball, sehe vor mir einen Bremer reinlaufen. Dementsprechend wollte ich eher in den Block, da ich sonst keine Chance habe, wenn er an den Ball kommt. So stand ich im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus.“

... zum Zeitpunkt der Niederlage: „Es ist ein extrem bitterer Zeitpunkt. Wenn wir auch die letzte Woche gesehen haben, wir machen ein gutes Spiel gegen Hoffenheim und holen nur einen Punkt, kriegen spät das Gegentor. Heute müssen wir uns vorwerfen, dass die erste Halbzeit nicht so gut war, wie wir uns das vorgestellt hatten. Nach dem 0:1 spielen wir mutiger nach vorne, kommt ein Ticken zu spät. Es stehen jetzt starke Gegner vor der Brust, aber auch da müssen wir Punkte holen.“

 

Christian Keller (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...

... zum Antrag der Kölner (vor dem Spiel): „Es ist ein hoch komplexes Thema. Ich würde gerne richtigstellen, was wir fordern: Es wurde dem DFL-Präsidium ein Verhandlungs- und Abschlussmandat gegeben, um mit einem potenziellen Private-Equity-Partner diese strategische Partnerschaft abzuschließen. Wir sind der Meinung, dass das Präsidium nach erfolgreicher Verhandlung dieses Mandat zurückgeben sollte, damit die 36 Klubs über den Deal final abschließen können.“

... zum Prozess (vor dem Spiel): „Den Antrag bekommt das Präsidium nächste Woche und dann liegt es in der Hand des DFL-Präsidiums, wie mit dem Antrag umgegangen wird und wann es zu einer Mitgliedsversammlung kommen wird. Da wird dann über den Antrag entschieden.“

... zu den Fanprotesten (vor dem Spiel): „Man kann zu den Protesten stehen, wie man möchte. Fakt ist: Sie finden statt. Das spricht dafür, dass in der Anbahnung der potenziellen Partnerschaft nicht alles richtig gelaufen ist, gerade kommunikativ. Man kann es auf keinen Fall ignorieren. Die Fans sind am Schluss das Herz des Fußballs und darauf kommt es an. Man muss schauen, dass man bei einer so wegweisenden Entscheidung möglichst viele ins Boot holt. Da muss man selbstkritisch sagen, dass uns das allen als Klubverantwortlichen nicht gelungen ist.“

 

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen) ...

... zum Spiel: „Abnutzungskampf. Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten gleich zu Beginn zwei dicke Möglichkeiten. Lange Zeit waren wir ungenau im Ausspielen der Möglichkeiten. Insgesamt haben wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben gut und diszipliniert verteidigt, waren gut in den direkten Duellen. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chance genutzt.“

... zum Jokertor von Justin Njinmah: „Wenn es immer so einfach wäre. Die Jungs, die reinkommen, sind wichtig. Es ist ein intensives Spiel, du musst da sein. Du kannst das Spiel entscheiden, hast noch genug Zeit. Im Fußball kann eine Aktion das Spiel entscheiden, auch wenn du nur die letzten Minuten auf dem Platz stehst, musst du komplett da sein. Justin war das in dem Moment.“

... zur guten Phase der Bremer: „Es ist eine Entwicklung. Wir hatten spät im Sommer noch große Veränderungen im Kader, alles musste sich finden. Nach und nach hat sich das mit viel Arbeit der Jungs gefunden. Jetzt werden sie dafür belohnt.“

… zur sportlichen Lage: „Wir bleiben dabei, es war der 22. Spieltag – noch keine Zeit, um auf die Tabelle zu schauen. Wir bleiben dran, richten uns auf Darmstadt aus.“

 

Justin Njinmah (Torschütze SV Werder Bremen) ...

... zu seiner Knöchelverletzung: „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Ich kann noch ein wenig Laufen. In der Aktion knicke ich enorm weg, er tritt mir auf den Fuß. Das tut weh, aber wie genau es meinem Fuß geht, weiß ich erst, wenn ich morgen bei den Docs war.“

... zum Treffer als Joker: „Man will immer von Beginn an spielen, aber das ist das, was die Trainer mir gesagt haben: Ich soll reinkommen und das Spiel von der Bank entscheiden. Dass es mir gelungen ist, ist für jeden Stürmer einfach geil.“

... zur guten Form der Mannschaft: „Es macht aktuell enorm Spaß, unsere Verteidiger verteidigen das gut weg. Vorne sind wir immer für ein Tor gut. Der Run spiegelt unsere Form wider. Wir sind gut drauf.“

 

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) ...

... zu seinen Rettungsaktionen: „Das fühlt sich einfach gut an. Wenn du als Verteidiger solche Situationen hast, ist es, als würdest du ein Tor schießen. Zetti macht es auch überragend, der nicht abschaltet und sich sofort dreht. Für mich persönlich fühlt sich auch der Block in der zweiten Halbzeit nach einem Standard gut an.“

... zur guten Form der Mannschaft: „Wir haben nach Neujahr uns zusammengesetzt und gesagt, dass der Weg zum Erfolg die Verteidigung ist. Wir sind immer gut für eins, zwei Tore, jetzt haben wir drei Mal in Folge zu null auswärts gespielt. So holt man die Punkte.“

... ob der Sieg gegen München entscheidend gewesen sei: „Das wichtigere Spiel für uns war in Bochum eine Woche zuvor. Wir hatten ein Testspiel gegen Braunschweig verloren, wenn wir dann in Bochum verlieren, sind wir mittendrin im Abstiegskampf. Das war der Punkt, wo wir gesagt haben, dass es in eine andere Richtung gehen soll. Dann zum Glück das Spiel in München, wo wir eine sensationelle Leistung gezeigt haben. Bochum und München waren die Spiele, wo wir den Turnaround geschafft haben.“

 

DAZN-Experte Jonas Hummels zum Torschützen Justin Njinmah: „Er kann beides – er kann auch von Anfang an spielen. Er hat sich im Abschluss verbessert, auch wenn das nicht der herausragende Abschluss war, da er aus einem Meter war. Er hat Tempo, was sonst keiner bei Bremen hat. Daher wird er immer ein wichtiger Spieler für Bremen bleiben.“

 

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