Undav deutet DFB-Nominierung an: „Vielleicht hatten wir schon Kontakt, vielleicht auch nicht“ - Schusters Freiburger kassieren späten Treffer gegen Union: „Genau davor haben wir gewarnt“ - DAZN-Experte Schweinsteiger zu Werder: „Das Spiel in Wolfsburg wird wirklich eine Vorentscheidung sein“
Berlin/München, 15.03.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen SV Werder Bremen gegen 1. FSV Mainz 05 (0:2), SC Freiburg gegen 1. FC Union Berlin (0:1) sowie VfB Stuttgart gegen RB Leipzig (1:0) am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zur Niederlage: „Die Schärfe hat uns gefehlt, vielleicht ein Stück weit. Ich hatte schon vom Beginn an den Eindruck, dass der Gast griffiger war, näher in den Aktionen, offensiv wie defensiv.“
… zur Ablenkung durch die Taube vor dem 0:1: „Vielleicht ist Marco Grüll dadurch ein Stück später dran in seiner Position. Er ist verantwortlich für den Einwerfer, der Einwerfer ist weg. Dann ist es ein Augenblick, in dem man auch übernehmen kann. Wenn man auf die Box guckt, haben wir klare Zuordnungen. Ich finde, Puertas muss Nebel aufnehmen. Er hat ihn im Rücken, muss mitfallen und guckt nur zum Ball. Dann ist es egal, ob man 1,60 Meter oder 1,90 Meter groß ist. Er hat einen relativ einfachen Kopfball und dann steht es 0:1.“
… zum fehlenden Punch im letzten Drittel: „Wir haben versucht, den Gegner aufzuspielen und uns Möglichkeiten herauszuspielen. Aber wir haben es gesehen: Wir haben relativ wenig aufs Tor gebracht. Das ist zu wenig, um heute auch etwas mitzunehmen. Das müssen wir uns gefallen lassen. Das letzte Drittel ist unser Problem.“
… zur Lage im Abstiegskampf: „Wir sind nicht Gefahr gelaufen, nach den beiden guten Spielen zu glauben, dass wir da unten raus sind. Das ist ein Wunsch, aber ein frommer Wunsch. Alle Mannschaften, die unten drinstehen, kämpfen Woche für Woche. Es ändert sich Woche für Woche. Das wird auch so bleiben. Das ist ein Kampf bis zum letzten Spieltag.“
… zur Personallage: „Die Personalsituation ist, wie sie ist. Am Ende haben Sie gesehen, was bei uns auf dem Platz war. Da waren zwei junge Spieler mit ihrem Debüt mit 18 Jahren auf dem Platz. Enttäuscht bin ich über unseren gesamtheitlichen Vortrag. Ganzheitlich war es mir zu wenig Energie. Der letzte Pass war nicht gut, die letzte Ballkontrolle war nicht gut, der letzte Abschluss war nicht gut. Am Ende steht es dann 0:2 verdientermaßen. Dass wir es besser können, haben wir gezeigt. Das müssen wir in Wolfsburg dann wieder machen.“
… zum Selbstvertrauen nach zwei Siegen (vor dem Spiel): „Das wird man sehen. Am Ende des Tages geht es immer um eine Überzeugung. Wenn man Inhalte platziert, muss man ein gewisses Maß an Überzeugung haben. Aber dann muss man auch ein paar Jungs haben, die dem Ganzen glauben. Das geht nur über Ergebnisse. Diese Ergebnisse haben uns geholfen, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen. Damit würde ich die Antwort auf die Frage finden: Selbstvertrauen ist da. Das muss dazu führen, dass wir unser zartes Pflänzchen beschützen. Wir müssen zeigen, dass wir in den letzten Wochen ein Stück weit gewachsen sind.“
… zur Stimmung in seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich kann nur von den Wochen sprechen, in denen ich wirken durfte. Ich habe nie eine Mannschaft vorgefunden, die komplett am Boden lag. Es war nicht alles falsch, was vorher gemacht wurde. Wenn man vom ersten Tag eine gewisse Energie spürt, kann das zuträglich sein für die nächsten Wochen. Da war auch schon ein Lächeln da. Jetzt ist es ein Lachen geworden. Bei dem Auftaktprogramm, das ich mit der Truppe hatte in Freiburg und München – das war schon anspruchsvoll. Es ist wichtig, dass man bei sich bleibt. Das tun wir. Und wenn man bei sich bleibt, darf man auch ein Stück weit lachen, wenn die Ergebnisse stimmen.“
… zu Bittencourt (vor dem Spiel): „Leos Anspruch ist es, Profifußballer zu sein und Spielzeit zu bekommen. Spielzeit muss man sich verdienen, erarbeiten. Das hat er hartnäckig getan. Und wenn man einen Spieler hat von seiner Qualität und seiner Erfahrung, dann muss man ihn als Trainer mitnehmen. Es ist in den ersten Tagen nicht gelungen, weil er sich nicht auf dem Platz wiedergefunden hat. Letzte Woche in Berlin hat er ein super Spiel gemacht. Da ging es eher darum, wie man ihn auf den Platz bekommt – wer muss runter? Heute im Qualifying fiel das etwas leichter, leider aufgrund des Ausfalls. Aber Leo muss schon Verantwortung auf dem Platz tragen. Das macht er auch außerhalb ganz gut.“
Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) ...
… zur Niederlage: „Komplett futsch ist das gute Gefühl nicht. Aber wenn du ein Spiel verlierst und es auch verdient verlierst, weil wir es einfach nicht geschafft haben, konsequent zu sein, dann tut das weh. Hinten haben wir wenig zugelassen, aber zweimal nach fünf oder sechs Minuten in jeweils beiden Halbzeiten geraten wir ins Hintertreffen. Dann ist es einfach zu wenig, um heute ein Heimspiel zu gewinnen.“
… zum frühen 0:1: „Wenn du im Abstiegskampf hängst, wenn du ein unfassbar wichtiges Spiel hast, dann darfst du nicht zweimal in der ersten und in der zweiten Halbzeit nach fünf Minuten so ein billiges Tor fressen.“
Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen) ...
… zur Niederlage gegen Mainz 05: „Die effektivere Mannschaft hat gewonnen. Mainz hat nicht so viel zugelassen, aber die Momente, die wir zugelassen haben oder die Fehler, die wir heute begangen haben, haben sie direkt bestraft. Deswegen ist es am Ende verdient.“
… zu Werders Problemen im letzten Drittel: „Wir hatten viele Möglichkeiten rund um die Box, aber wir waren einfach zu ungenau heute. Im letzten Drittel hat uns ein bisschen Genauigkeit gefehlt, um auch den letzten Punch zu setzen und wirklich gefährlich zu werden.“
… zur aktuellen Lage von Werder: „Jetzt würde ich nach dem einen Spiel nicht wieder alles schwarzmalen. Es geht weiter. Wir wussten, dass es schwer wird, dass es wahrscheinlich auch bis zum letzten Tag gehen wird. Das müssen wir jetzt abstellen, nächste Woche geht es weiter.“
… zu seiner Rolle in der Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich probiere meinen Job zu machen, ich probiere der Mannschaft zu helfen. Auch wenn es davor nicht so viel war auf dem Platz, ist es umso schöner natürlich, auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft auch helfen zu können, weil am Ende bin ich es, Fußballspieler. Und ich denke, am Ende sollte man auch auf dem Platz vorangehen.“
… zu Thioune (vor dem Spiel): „Es passt ganz gut, wir tauschen uns sehr viel aus, auch während des Spiels ab und zu. Und das hilft uns als Team ganz gut, in der Mannschaft auch von außen einen kleinen Einfluss zu haben.“
Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Sieg: „Vor allem die zweite Hälfte war ein hartes Stück Arbeit. Die erste Hälfte war gut, es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten eine gewisse Kontrolle über das Spiel. Ich fand es irgendwo einen erwachsenen Auftritt von uns. Es war sicherlich wichtig, dass wir in Führung gehen konnten.“
… zur zweiten Halbzeit: „Da hat Bremen wirklich gedrückt, ohne richtig torgefährlich zu werden. Aber wir haben uns aus meiner Sicht zu weit reindrücken lassen. Da musst du trotzdem versuchen, auch mal, wenn du Druck hast, einen Ball zirkulieren zu lassen. Da hatten wir zu viele Abspielfehler.“
… zur Bedeutung des Sieges: „Ich glaube schon, dass uns das eine gewisse Zuversicht für die nächsten Spiele gibt. Wenn du in Führung bist und es dann über die Zeit bringst, nimmst du das mit. Aber es war mir trotzdem zu defensiv in der zweiten Hälfte.“
… zur Unentschieden-Serie (vor dem Spiel): „Ja, man muss geduldig sein. Das ist schon so. Wir waren ganz nah dran in Leverkusen. Und ja, ich glaube, Stuttgart musst du einfach gewinnen. Du musst das zweite und dritte Tor machen, die Möglichkeiten waren da. Das haben wir nicht ganz hinbekommen. Aber trotzdem: Wir haben immer Punkte mitgenommen. Und ja, es sind doch noch einige Spieltage zu absolvieren. Ich glaube, jeder Punkt kann wichtig sein.“
… zu seinem Eindruck von Mainz 05 (vor dem Spiel): „In erster Linie ist mal der Zeitpunkt da, wo du ein Gefühl dafür bekommst. Ich habe mich natürlich auch schlau gemacht über Mainz. Und in den Gesprächen mit Christian Heidel, mit Nico Bungert ist so ein positives Gefühl in mir entstanden. Und ich glaube, das ist die Grundvoraussetzung, dass du mit einem guten Gefühl eine neue Aufgabe annimmst. Und dann habe ich gewisse Prinzipien, gewisse Basics, die ich gerne sehen möchte – eine gewisse Kompaktheit auf dem Platz, eine gewisse Organisation, aber dann auch mit ein bisschen Raum für Kreativität. Und ich glaube, das hat die Mannschaft bis anhin eigentlich sehr gut umgesetzt.“
… zum Ausfall von Amiri (vor dem Spiel): „Ich wiederhole mich: Das letzte Spiel gegen Stuttgart zu Hause – da hatten wir so viele Möglichkeiten, und da waren fünf Hochkaräter dabei. Da musst du einfach ein Tor schießen. Wir kommen zu Möglichkeiten. Natürlich fehlt uns Nadiem, aber er steht nicht zur Verfügung. Und am Ende musst du das beeinflussen, was du beeinflussen kannst. Und das ist die Leistung heute.“
Phillipp Mwene (1. FSV Mainz 05) ...
… zur Ablenkung durch die Taube vor dem 1:0: „Die Taube war schon beim Spielzug davor auf dem Platz und wollte auch irgendwie nicht vom Spielfeldrand weg. Sie hat jetzt, glaube ich, nicht den großen Ausschlag gegeben, dass wir uns nach dem Einwurf gut durchgespielt haben und ich dann Paul gefunden habe. Aber natürlich war es ein super Start ins Spiel für uns. Deswegen: Danke an die Taube.“
… zur sportlichen Lage: „Wir bezeichnen uns selber auch nicht als Absteiger. Wir nehmen jedes Spiel an und wissen, dass wir in jedem Spiel eine Chance haben. Wir haben jetzt 27 Punkte, das ist super. Wir haben eine breite Brust, auch wenn nicht alles perfekt ist. Aber wir haben uns in jeden Zweikampf reingeworfen, kein Gegentor bekommen und deswegen war es ein super Auswärtsspiel von uns.“
Paul Nebel (Torschütze 1. FSV Mainz 05) ...
… zur Ablenkung durch die Taube vor dem 1:0: „Das war eine kuriose Szene, da musste ich auch auf dem Platz ein bisschen schmunzeln. Sie war anscheinend ein Glücksbringer heute.“
… zur Entwicklung unter Fischer: „Gerade gegen den Ball, aber auch mit dem Ball haben wir klare Abläufe. Wir wollen agieren und nicht reagieren, das sagt der Coach auch immer ganz oft zu uns. Das ist mittlerweile in den Köpfen drin. Man hat heute auch gesehen, dass wir bis zum Schluss die Meter gehen und alle zusammen verteidigen.“
… zum Sieg ohne Amiri: „Nadiem ist ein unglaublich wichtiger Spieler für uns auf dem Platz, aber auch neben dem Platz. Es ist natürlich gut, dass wir dann trotzdem bestehen können. Darüber freuen wir uns. Aber wir sind alle happy, wenn er wieder da ist und auf dem Platz steht.“
Sheraldo Becker (1. FSV Mainz 05) ...
… zum Ausfall von Silas (vor dem Spiel): „Wir haben einen sehr wichtigen Spieler verloren. Aber trotzdem: Heute geht es um drei Punkte. Und wir sind alle da für Silas. Und mit ihm geht es gut, und wir hoffen, dass er so schnell wie möglich besser wird.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Ja, wir wissen, dass wir jedes Spiel am Ende gewinnen müssen. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Aber heute haben wir die Möglichkeit, die drei Punkte zu holen. Und wir wissen alle, dass es heute wieder ein Finale ist. Und das ist auch sehr wichtig für uns.“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum Sieg: „Von völlig in Ordnung würde ich jetzt nicht sprechen. Das wäre nicht in Ordnung, wenn ich das sagen würde. Wir haben schon gesehen, dass die Leipziger zwei Pfostentreffer hatten. Sicher war es auch das berühmte Quäntchen Glück, das wir heute auf unserer Seite hatten. Deswegen wäre wahrscheinlich auch ein Unentschieden ein gerechtes Ergebnis gewesen. So fair muss man sein. Trotzdem ist es aus unserer Perspektive so, dass wir heute einiges an kämpferischer Leistung gezeigt haben. Wir haben es uns erarbeitet und dadurch irgendwo auch ein bisschen verdient.“
… zur Kaderbreite des VfB: „Wir sind in der Lage, die Schlagzahl zu gehen. Deswegen haben wir auch die Konstanz. Es ist gerade eine Phase, in der wir nicht immer spielerisch zu 100 Prozent glänzen. Aber das ist gar kein Vorwurf, das ist einfach etwas ganz Normales. Das sehe ich bei allen Teams im Übrigen. Es geht darum, dann trotzdem Punkte zu holen. Heute bin ich wirklich ein glücklicher Mann, weil die Mannschaft überragend gefightet hat.“
… zu den Änderungen in der Startelf (vor dem Spiel): „Bei Jeff war es so, dass er die letzten zehn Minuten ein bisschen Krämpfe hatte. Und dann bei Luca: weil wir ein bisschen Speed an der letzten Linie brauchen. Wir haben jetzt mit Ramon, mit Finn und Luca drei Spieler, die schnell sind. Die brauchst du gegen drei sehr schnelle Spieler auf der Leipziger Seite. Und bei Nico ist es auch ein Stück weit so, dass wir noch vorsichtig sind, ihn jetzt zwei Spiele hintereinander starten zu lassen. Das haben wir bisher noch nicht gemacht. Da sind wir noch vorsichtig. Und darüber hinaus haben wir auch Chris Führich, den wir jetzt da auf die Platte werfen, der auch schon am Donnerstag verdient hätte zu spielen. Jetzt kommt er heute drauf.“
Deniz Undav (Torschütze VfB Stuttgart) ...
… zum Sieg: „Der Sieg war sehr wichtig für uns. Leipzig ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, viele individuell gute Spieler, eine toughe Mannschaft. Wir haben heute einfach nur versucht, gegenzuhalten und in so kleinen Momenten einfach die Duelle zu gewinnen. Das ist dann der kleine Push mit den Fans zu Hause. Wenn du das 1:0 machst, dann spielst du natürlich ein bisschen befreiter auf. Wir haben alles hinten fest verteidigt, unsere Verteidigung war wieder bockstark. Ich finde, wir haben heute eine sehr, sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt.“
… zu seinem Tor: „Wir wollten die zumachen und dann versuchen, dass sie rausspielen und dann die Bälle gewinnen. Das hat Chris super erahnt, angenommen, direkt weitergeleitet. Dann war ich frei vorm Tor, habe noch kurz eine Millisekunde und setze den gut rein.“
… zur möglichen Nominierung für die Nationalmannschaft: „Weiß ich nicht. Vielleicht hatten wir schon Kontakt, vielleicht auch nicht. Bis Donnerstag sind es ja noch vier, fünf Tage, deswegen alles entspannt.“
… zur Dreifachbelastung (vor dem Spiel): „Leipzig hat frischere Beine als wir. Aber wir sind im Spielrhythmus. Ich glaube, das ist jetzt nicht unsere erste englische Woche, sondern schon die zehnte oder zwanzigste. Deswegen wissen wir, was auf uns zukommt. Wir sind gut vorbereitet und das ist auf jeden Fall keine Ausrede.“
Angelo Stiller (VfB Stuttgart) ...
… zum Sieg: „Es fühlt sich sehr, sehr gut an, weil es einfach ein hartes Stück Arbeit war, wo wir uns am Ende einfach belohnen konnten.“
… zum Plan des VfB: „Der Plan war sehr einfach. Wir wollten diesmal über lange Bälle das Spiel in deren Hälfte verlagern und dann da anfangen zu zocken. Ich denke, es ist okay gelungen, aber ich glaube, es war ein ausgeglichenes Spiel. Deswegen sind wir glücklich, dass wir gewonnen haben.“
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
… zur Niederlage: „Es war ein Spiel, in dem beide Mannschaften jetzt nicht allzu viele Chancen hatten. Das ist einfach ärgerlich, dass wir in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Möglichkeiten liegen lassen. In der zweiten Halbzeit waren wir vor allem nach Standards gefährlich. Wir haben ein Stück weit auch unsere Linie verloren nach dem 0:1 beziehungsweise zweite Bälle nicht mehr so aufgesammelt, dass wir dann wirklich nochmal so eine Druckphase aufbauen konnten. Am Ende entscheidet das Spiel dann irgendwo ein Fehler. Aber Fehler sind es auch, wenn du deine Chancen nicht nutzt.“
… zur sportlichen Einordnung der Niederlage: „Von der Gesamtlage ist es sicherlich so, dass der VfB jetzt die Nase ein Stück weit vorne hat. Das ist sicherlich ein Rückschlag für uns. Aber es ist ein sehr, sehr enges Rennen. Wir sind in der ganz, ganz heißen Phase, nochmal die richtigen Entwicklungsschritte zu gehen und wirklich auf die Dinge den Fokus zu legen, die du auch selbst in der Hand hast. Das ist deine eigene Performance, deine eigene Leistung.“
… zum Startelfeinsatz von Banzuzi (vor dem Spiel): „Es ist einfach so, dass er ein Spieler ist, der extrem viel Physis mitbringt, die heute wichtig wird. Der extrem gut auch in den letzten Spielen nach seinen Einwechslungen war. Auch das gilt es zu belohnen und zu berücksichtigen. Wir haben heute ein gutes Gefühl bei ihm. Er hat sich das erarbeitet und wird heute unser Spiel noch besser machen.“
… zu Diomande (vor dem Spiel): „Das Besondere an ihm ist sicherlich seine Fähigkeit im Eins-gegen-eins. Dass er eigentlich nichts Besonderes in Form von einer Finte oder so etwas braucht, um immer wieder vorbeizukommen. Und er hat für sein junges Alter einfach schon ein gutes Spielverständnis. Deshalb ist das ein Spieler, der außergewöhnliches Potenzial mitbringt und das dieses Jahr auch schon sehr, sehr konstant auf einem hohen Niveau zeigt. Wir sind sehr glücklich, dass wir ihn haben.“
David Raum (RB Leipzig) ...
… zur Niederlage: „In so Topspielen entscheiden Kleinigkeiten. Heute war es ein individueller Fehler, kein Vorwurf an Maarten, und vielleicht auch das Quäntchen Glück. In so Topspielen haben wir viele Chancen, zweimal springt der Ball vom Pfosten raus. Das sind so Kleinigkeiten. Ich glaube, wir haben uns heute Chancen rausgespielt, am Ende belohnen wir uns nicht in dem Topspiel und wir verlieren hier drei wichtige Punkte.“
… zur DFB-Nominierung: „Da habe ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht. Wir sind gerade in der Crunchtime im Verein. Es ist gerade wichtig, dass wir Ziele erreichen. Da will ich einfach vorangehen, nicht nur auf dem Platz, auch neben dem Platz. Persönlich zu meiner Situation: Ich probiere einfach fit zu bleiben, mich in den bestmöglichen Zustand zu bringen. Wenn ich dabei sein darf, freue ich mich natürlich.“
Willi Orban (Kapitän RB Leipzig) ...
… zur Niederlage: „Ich finde, dass wir die erste Hälfte eigentlich ganz ordentlich begonnen haben. Wir haben auch ganz klare Chancen gehabt, wo wir leider verpasst haben, das Tor zu machen. In der zweiten Hälfte waren wir nicht ganz so auf unserem Top-Level, dennoch waren wir im Spiel drin. Am Ende entscheiden das Spiel so ein bisschen die Kleinigkeiten, ein kleiner Fehler im Spielaufbau. Das ist aktuell so ein bisschen das Problem. Dennoch hatten wir bis zum Ende dann auch die Möglichkeit, ein Tor zu machen. Es ist aktuell natürlich bitter, jetzt mit null Punkten hier zu stehen.“
… zu den Gründen für die Niederlage: „Ich glaube, dass wir uns schon vorwerfen müssen, dass wir in der ersten Hälfte nicht effektiv genug sind in der offensiven Box. Wir hatten klare Momente, wo wir eigentlich das Tor machen können. Am Ende, ich glaube, 16 Aluminiumtreffer in der Saison, das ist glaube ich Höchstwert in der Liga. Das ist ein bisschen auch Pech, das kommt dann dazu. Dennoch müssen wir in der zweiten Hälfte ein Stück weit griffiger sein. Wir haben zu wenige Zweikämpfe gewonnen, gerade auch vorne zu wenig Bälle festgemacht.“
… zu seiner Vertragssituation: „Ich kann dazu nicht viel sagen. Da müssen Sie die Leute fragen, die die Kaderplanung machen. Ich bin Spieler, ich habe noch Vertrag. Grundsätzlich liebe ich Fußball zu spielen. Ich fühle mich hier sehr wohl, das wissen alle. Aber grundsätzlich ist ja gar kein Druck auf dem Thema. Es geht noch bis Sommer und dann noch ein Jahr.“
Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...
… zur Lage von RB Leipzig (vor dem Spiel): „Wir sind sehr, sehr selbstbewusst. Wir haben mit zwei Siegen im Rücken doch auch ein bisschen Selbstvertrauen getankt. Das war auch wichtig, weil wir da hier und da durch die Ergebnisse, die wir hatten, ein bisschen gestrauchelt sind. Obwohl der eine oder andere Auftritt wirklich in Ordnung war, haben wir die Punkte nicht eingefahren. Jetzt haben wir zwei Siege im Rücken und wir wollen auch hier in Stuttgart bestehen, um wichtige Punkte für die Champions League einzufahren.“
… zur Leipziger Strategie (vor dem Spiel): „Wir wollen Arbeit und Entwicklung mit Leben füllen. Wir wollen mit jungen, hungrigen, entwicklungsfähigen Spielern arbeiten. Wir wollen sie begleiten für einen gewissen Zeitraum in ihrer Karriere und bestmöglich natürlich für mehr als nur ein Jahr. Wir wissen aber auch, dass es Klubs gibt, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich auf einem anderen Level arbeiten als wir. Das akzeptieren wir. Bei Yan ist es so, dass wir uns alle sehr, sehr freuen. Er ist explodiert mit seinen Leistungen, er ist in aller Munde. Und wir sind natürlich bestrebt, ihn so lange wie möglich bei uns in Leipzig zu behalten, weil er für uns ein Schlüsselspieler ist.“
… zu Reitz (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist Rocco ein Spieler, der im Moment bei Gladbach unter Vertrag steht. Ich glaube, das gebührt dem Respekt, dass man sich über Spieler, die nicht bei RB Leipzig unter Vertrag stehen, natürlich nicht äußert. Egal wie groß und wie heiß die Gerüchte vielleicht sind, da äußern wir uns grundsätzlich nicht dazu.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zum späten Gegentor: „Genau davor haben wir gewarnt, das ist das Spiel, das wir erwartet haben. Es ist nicht einfach, du darfst nichts zulassen, musst geduldig bleiben. Das ist nicht einfach, das haben wir getan. Es ist wichtig, die Disziplin zu wahren und gefühlt war es gar keine Chance und dennoch fällt das Tor. Das ist natürlich etwas, was nicht passieren sollte. Im Zweifel spielst du eben hier 0:0. Das ist für keinen schön, aber dann ist es unterm Strich ein wichtiger Punkt – und das haben wir nicht geschafft. Deshalb fühlt es sich im Moment natürlich sehr hart an.“
… zur strittigen Szene kurz vor Schluss: „Ich glaube, es ist ehrlicherweise auch ein Elfmeter. Er kann nochmal rausgehen, sich das nochmal anzuschauen. Das ist mit Sicherheit nicht viel, aber man weiß, wenn man zum Kopfball geht und da kommt eine Faust entgegen, da braucht es nicht arg viel und der Torhüter spielt nicht den Ball. Da gab es bestimmt schon Momente, wo da gepfiffen wurde.“
… zum Umgang mit der Niederlage gegen Genk (vor dem Spiel): „Grundsätzlich finde ich, dass Niederlagen schon immer wieder helfen können. Natürlich war ich nicht zufrieden mit unserer Leistung und dementsprechend waren auch die letzten Tage sehr deutlich. Das ist auch unser Umgang damit, dass wir die Dinge klar ansprechen, weil wir die Überzeugung haben, dass sie für die nächste Aufgabe helfen können.“
… zu den fünf Änderungen in der Startelf (vor dem Spiel): „Auf der einen Seite war ich mit manchen Leistungen nicht zufrieden. Deshalb gibt es genügend, die warten und sich hinstellen müssen und heute dann ran dürfen. Plus punktuell auch den einen oder anderen, der mehr Frische hat. Dazu kommt der mögliche Spielverlauf, dass dann auch Jungs mit hoher Qualität von der Bank kommen können.“
Maximilian Eggestein (SC Freiburg) ...
… zur Heimniederlage nach der langen Serie: „Es ist schade, weil wir heute eigentlich die Donnerstag-Niederlage wieder gut machen wollten und uns einiges vorgenommen hatten. Wir haben es nicht geschafft, das Tor zu erzwingen vorne, wir haben viel außenrum gespielt. Wir haben es wenig geschafft, zwingende Chancen zu entwickeln. Ich fand, wir haben eigentlich auch relativ wenig zugelassen, gerade in der zweiten Halbzeit. Dann fängst du dir so ein Gegentor ganz am Ende. Das ist bitter.“
… zur taktischen Umstellung der Berliner: „Wir haben uns so ein bisschen auf uns konzentriert, fanden auch, dass wir das eigentlich ganz gut im Griff hatten. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit wenig Konter zugelassen, waren selber nicht so sehr zwingend, konnten es nicht schaffen, so ein bisschen Druck zu erzeugen und deswegen fängst du dir dann halt in der 90. Minute so ein Tor.“
… zur strittigen Szene kurz vor Schluss: „Für mich sah es so aus, als wenn Bruno als Erster am Ball ist, den Ball köpft und dann die Faust vom Torhüter ins Gesicht kriegt. Schwer zu sehen, ehrlich gesagt. Ich glaube, es ist relativ wenig Ball vom Torhüter dabei. Wahrscheinlich ist es so: Wenn er ihn gibt, dann nimmt er ihn auch nicht zurück und so gibt er ihn halt nicht.“
Igor Matanovic (SC Freiburg) ...
… zu seiner Verletzung: „Ja, das ist mein Duell, das ist meine Welt und dafür lebe ich auch, dafür kämpfe ich auch, dass ich in solche Bälle reingehe. Er hat eigentlich keine Chance auf den Ball, geht eigentlich voll in mich rein, aber das muss ich in Kauf nehmen in meinen Duellen. Man sieht, ich bin zwischen zwei Leuten. Das ist mein Spiel, dafür lebe ich, dafür kämpfe ich und das ist mein Job, da mein Herz auf dem Platz zu lassen. Aber es fühlt sich auch unfassbar beschissen an, dass wir das Spiel heute verloren haben.“
… zum Tackern: „Ja, das Spiel geht weiter, das ist eine Nebensache. Klar, es tut weh, es schmerzt, es sieht auch echt brutal aus. Gott sei Dank ist es nicht schlimmer. Ich hoffe, wir können das jetzt gut behandeln, damit ich am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen kann.“
… zum Spiel: „Wir wussten, was für ein Spiel auf uns zukommt. Union wird sehr kompakt stehen, sie werden immer wieder ihre Momente ins hohe Pressing versuchen zu kommen. Wir haben es trotzdem gut und ruhig ausgespielt, wir haben versucht, unsere Chancen zu erspielen. Klar, wir wussten, dass es schwer wird gegen fünf Mann hinten in der Fünferkette. Trotzdem sind wir geduldig geblieben, aber am Ende so ein Tor zu kassieren, das ist natürlich unfassbar bitter, das darf nicht passieren. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Vielleicht hat am Ende auch die Chancenverwertung gefehlt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass wir die riesigen Chancen hatten, weil vielleicht am Ende noch dieser letzte Pass oder die letzte Sauberkeit im Pass oder im Dribbling gefehlt hat. Da müssen wir eiskalter werden, da müssen wir brutaler werden, um oben einfach auf den Plätzen zu bleiben. Da müssen wir die Mannschaften einfach killen, vor allem zu Hause.“
Matthias Ginter (SC Freiburg) ...
… zu seiner aktuellen Form (vor dem Spiel): „Ich versuche natürlich, dass es so weitergeht. Ich bin jetzt ein bisschen angeschlagen, man hört es, glaube ich, ein bisschen. Aber mit dem Aufwärmen geht es dann hoffentlich wieder ganz normal.“
… zu einer möglichen Nominierung für die Nationalmannschaft (vor dem Spiel): „Da bin ich der falsche Ansprechpartner, würde ich sagen. Ich mache das, was ich beeinflussen kann. Ich habe es schon oft genug gesagt, ich werde gefühlt alle drei, vier Tage darauf angesprochen. Letzten Endes mache ich das, was ich beeinflussen kann, und dann mal schauen.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
… zum Spiel: „Wichtig war, dass wir einen vernünftigen Auftritt hatten. Dass wir über lange Zeit die Null halten und gucken, dass wir dann ins Spiel kommen. Ich glaube, wir haben insgesamt wenig zugelassen, wussten natürlich um die Stärken von Freiburg, gerade bei Standardsituationen und bei den Situationen, die sie sich immer wieder sehr gut herausspielen. Das haben wir sehr gut gemacht. Bis auf die letzte Sekunde, wo Matteo den Ball überragend hält, war eigentlich wenig aus dem Spiel heraus. Und am Ende hatten wir mal das Glück, was wir vielleicht in anderen Spielen nicht hatten.“
… zur Tabellensituation: „Die Tabellensituation ist für Union Berlin eine normale Situation. Alle anderen weiß ich nicht, auf welchem Planeten die leben. Das, was nicht normal ist oder für uns unangenehm war, waren natürlich die letzten Spiele in der Gesamtheit. Dass wir keine gute Rückrunde bisher gespielt haben, was die Punkte angeht. Aber das hatte mit der Tabellensituation nichts zu tun. Fakt ist aber, Sie haben recht, das war eine unangenehme Situation. Fakt ist aber auch, dass wir bei uns bleiben müssen. Und das war, glaube ich, wichtig. Aber insgesamt so cool, wie das vielleicht scheint, bin ich auch nicht.“
… zur strittigen Szene im Strafraum: „Da ist nicht zu erkennen, wer zuerst am Ball ist. Ich glaube, beide sind fast gleichzeitig am Ball. Und am Ende: Wer geht in wen rein? Der Torwart geht raus, der Stürmer geht hin. Am Ende haben wir einen VAR und einen Amtsschiedsrichter. Beide haben es ganz klar und relativ schnell entschieden. Und aus den Bildern heraus geht für mich keine klare Situation hervor. Deswegen ist sie für mich auch nicht strittig, sondern eine klare Entscheidung, wo der Schiedsrichter richtig liegt.“
… zur Leistung von Keeper Raab: „Wenn Sie sich mal ein bisschen mit Matteo beschäftigen, dann wissen Sie, dass der in seiner Karriere immer wieder sehr, sehr Rückschläge hatte. Und trotzdem ist er immer wieder jemand, der da ist, der klar bleibt, der ruhig bleibt. Egal, ob du ihn als Nummer eins hast oder Nummer zwei, er ist ein absoluter Typ und gibt auf beiden Positionen das, was du brauchst, was du als Trainer brauchst. Dass er den Ball dann hält, obwohl wir schon gesagt haben, okay, er muss raus, er selbst sagt, er will drinbleiben, und sich damit auch belohnt – das zeigt oft auch mehr Charakter, als wir vielleicht manchmal sehen.“
Woo-Yeong Jeong (Torschütze 1. FC Union Berlin) ...
… zu seinem Siegtor: „Ich freue mich sehr einfach über mein Tor. Ich wollte einfach, wenn ich eingewechselt werde, einfach das Spiel ändern. Und das ist passiert. Dann freue ich mich sehr einfach über diesen Sieg.“
… zur Bedeutung des Sieges: „Diese drei Punkte waren wichtig für uns, weil jedes Spiel schwer ist gegen gute Mannschaften und auch gegen andere Mannschaften. Deswegen mussten wir heute gewinnen. Wir hatten auch ein bisschen Druck, aber wir haben alle gemeinsam gearbeitet, alle gemeinsam gut umgeschaltet, deswegen einfach verdient gewonnen.“
Matheo Raab (Torwart 1. FC Union Berlin) ...
… zu seiner verletzten Hand: „Sieht nicht so gut aus, wird morgen untersucht, aber mal schauen.“
… zur Szene bei seiner Verletzung: „Ich mache einen kleinen Bogen, komme noch gerade so an den Ball, er köpft mir gegen die Hand. Ich habe es in dem Moment dann nur noch Schmerzen gespürt. Ja, wir konnten nicht mehr wechseln. Ich wollte die paar Minuten auch noch zu Ende spielen. Nützt nichts, auf die Zähne beißen, irgendwie einen Handschuh wieder angezogen und das Ding über die Bühne bringen.“
… zu seiner Parade in der Nachspielzeit: „Ja, sieht schön aus, kam perfekt. Ich freue mich unheimlich über mein Bundesliga-Debüt. Der Mannschaft dann am Ende so zu helfen – die haben so ein gutes Spiel gemacht, haben nichts zugelassen, die haben es mir so leicht gemacht, ins Spiel zu kommen. Ich bin einfach nur unheimlich glücklich.“
… zu seinem Bundesliga-Debüt: „Im Grunde genommen, ich habe ja auch schon ein paar Zweit- und Drittligaspiele gemacht: Es ist auch nur Fußball, in Anführungszeichen. Ich musste das Drumherum ein bisschen ausblenden, den Kindertraum ein bisschen ausblenden und der Mannschaft so gut wie möglich helfen. Die Jungs schenken mir so ein großes Vertrauen, obwohl ich noch kein Spiel gemacht habe, das hat mir natürlich auch sehr gutgetan. Und dann bist du einfach auf dem Platz und versuchst, Leistung zu bringen und dann schaust du, was dabei rauskommt.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger ...
… zum Mainzer Sieg in Bremen: „Wenn du das ganze Spiel siehst, war es verdient. Mainz war unglaublich effektiv, ist in beide Halbzeiten gut reingestartet, sehr, sehr kompakt und richtig schwer zu bespielen. Im letzten Drittel war es offensiv von Bremen auch zu wenig.“
… zu Mainz 05 im Abstiegskampf: „Für mich hat Mainz damit unten nichts zu tun. Das war ein Fehlstart in die Saison. Sie haben die richtigen Schlüsse gezogen mit dem Trainerwechsel und in der Winterpause den Kader brutal verstärkt. Für mich ist das die Mannschaft, die am wenigsten da unten mit zu tun hat.“
… zu Werders Problemen: „Bei Bremen wirkt das in allen Mannschaftsteilen nicht hundertprozentig. Mit der Offensive haben sie, finde ich, das größte Problem. Du brauchst im Abstiegskampf einen guten Sturm, um Tore zu erzielen und Spiele zu gewinnen. Das Spiel in Wolfsburg wird wirklich eine Vorentscheidung sein.“
… zur Bedeutung des Spiels Bremen gegen Mainz (vor dem Spiel): „Es ist wirklich ein Schlüsselspiel. Es gibt Spieltage, da spielst du am Sonntag und dann haben die vorher am Samstag gepunktet. Diesmal hat bis auf Gladbach keiner dreifach gepunktet. Das ist eine Riesen-Chance für den Gewinner, sich deutlich abzusetzen.“
… zu Fischer bei Mainz 05 (vor dem Spiel): „Ich finde es sehr, sehr positiv. Als er übernommen hat, den Verein wirklich stabilisiert und Punkte gesammelt. Sie stehen super da. Und als ich gehört habe, Urs Fischer übernimmt Mainz 05, war für mich sofort ein positiver Fit. Die Spielanlage von Mainz und die Idee, wie Urs Fischer seine Teams spielen lässt, das hat zusammengepasst. Deswegen überrascht es mich nicht.“
… zu den Veränderungen unter Thioune bei Werder Bremen (vor dem Spiel): „Ich finde, die auffälligsten Sachen sind eine klare Struktur. Im Spiel von Werder Bremen ist Daniel Thioune bekannt dafür, dass er einer Mannschaft Struktur verpassen kann. Und sie lassen die wenigsten Torschüsse in der Liga zu, seitdem er Trainer ist. Das ist wichtig: Wenn du eine Struktur hast, die für die Mannschaft klar greifbar ist, dann passt auch das Defensivverhalten. Dann reicht offensiv auch der eine Moment.“
Sami Khedira (DAZN-Experte) ...
… zu Undavs Tor: „Das war so diese kleine Initialzündung, weil Leipzig gerade besser ins Spiel kam. Damit nimmst du wieder ein bisschen die Luft raus. Und dann natürlich das Tor. Ja, es sieht einfach aus, aber die richtige Positionierung, wie nimmst du den Ball an, dass du dann in der Millisekunde sofort wieder entscheiden kannst. Du schaust den Torwart aus. Das ist einfach top. Die Zahlen sprechen für sich.“
… zum Spiel Stuttgart-Leipzig: „Beide Mannschaften haben wirklich ein herausragendes Spiel gemacht. Hochintensiv. Man merkt es auch immer in den Worten, da ist großer Respekt von beiden Seiten da. Deswegen haben wir ein gutes Fußballspiel gesehen. Wir haben weniger Tore gesehen, aber trotzdem ein Spiel, das sehr viel Spaß gemacht hat.“
… zum Champions-League-Rennen (vor dem Spiel): „Das Spiel heute Abend wird nicht entscheiden, wer in die Champions League geht. Entscheidend wird immer sein, wie du die anderen Spiele angehst. Der VfB hat gegen St. Pauli, gegen Mainz, beides gerade Abstiegskandidaten, Punkte liegen lassen – und das ist entscheidend und das ist, was richtig weh tut. Am Ende des Tages wird das entscheiden, ob du den ganz großen Kuchen machst oder vielleicht nur Europa League oder Conference League spielst.“
DAZN-Expertin Ariane Hingst ...
… zum Spiel Freiburg-Union: „Freiburg hatte irgendwie mehr vom Spiel, ohne zwingend etwas zu ermöglichen. Der Fokus war mehr auf der Defensive und genau dann, wenn du denkst, wir gehen jetzt mit 0:0 nach Hause, hat Union diesen einen lichten Moment und diese eine Unaufmerksamkeit in der Freiburger Mannschaft. Das tut Freiburg natürlich besonders weh, aber für Union ist es ein ganz, ganz wichtiger Befreiungsschlag. Und am Ende fragt keiner mehr, wie dieser Sieg zustande gekommen ist.“
… zur strittigen Szene kurz vor Schluss: „Im Spiel habe ich auch gedacht, er trifft den Ball gar nicht. Je häufiger man sich die Wiederholung anschaut, desto eher denkt man, hat er den vielleicht doch leicht berührt. Das ist wirklich so ein Moment: Wird in dem Moment auf Elfmeter entschieden, wird er, glaube ich, auch nicht zurückgenommen. Und ist es stark genug, also eine klare Fehlentscheidung, um dann Elfmeter zu geben? Ich denke auch nicht. Das war die Platzentscheidung und wir wollen ja auch, dass Schiedsrichter auf dem Platz die Entscheidung treffen und nicht immer der VAR eingreift. Insofern ganz bitter für Freiburg, aber ich hätte es auch so stehen lassen.“
PR DAZN DACH:
E-Mail: pr-dach@dazn.com
Mehr Infos unter: https://media.dazn.com/de/
Kontakt
DAZNNeue Schönhauserstraße 3-5
DE-10178 Berlin
dennis-julian.gottschlich@dazn.com
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» Bundesliga» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen
Aktionen
Download als TXTMehr von DAZN
Bayerns Trainer Kompany zum Schiedsrichter: „Mein Gefühl ist, dass es eine schlechte Leistung war“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Janis Blaswich (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel in Überzahl: „Ich fokussiere mich eher auf die Defensive, daher ist es bitter, dass wir so ein Gegentor kassieren. Natürlich haben wir vorher die Chance, mit einem Mann mehr das 2:0 zu machen.“ Montrell Culbreath (Bayer 04 Leverkusen): „Wir haben mehr erwartet. Vor allem...
Leverkusens Kapitän Andrich wütend über Elfmeterpfiff: „Das reicht doch nicht“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Bayer 04 Leverkusen gegen FC Arsenal (1:1) im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League live bei DAZN. Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ... … zum Remis: „Wir sind enttäuscht, nicht gewonnen zu haben. Wir haben heute Abend gegen eine Top-Mannschaft eine gute Leistung gezeigt und auch gut gespielt. Wir haben nicht viele Chancen zugelassen. Wir können mit dem Ball einen Tick besser im ...
Gerhardt mit deutlichen Worten zum Innenleben des VfL: „Der Verein ist nicht gesund“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg (4:0), Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg (2:0) sowie Hamburger SV gegen RB Leipzig (1:2) am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ... … zum 100. Bundesligaspiel mit dem VfB: „Den Sieg tausche ich gerne gegen diese 100 Spiele ein. Der Sieg bedeutet mir heute viel mehr, das war ein gutes Zeichen. Ich will...
Thioune feiert ersten Sieg als Bremens Trainer: „Habe immer von dieser Werder-Familie gehört, heute habe ich sie gesehen“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ... … zum Schulterschluss zwischen Team und Fans: „Ja, vielleicht ein Stück weit höher zu bewerten als der Sieg. Grundsätzlich war dieser Sieg natürlich alternativlos, um diesen Schulterschluss dann auch wieder für sich zu generieren. Dieses Stadion war unfassbar, es hat uns in dieser ...