100. Sieg für Enochs! Regensburg macht „die einfachen Dinge perfekt“, Schommers schwierige Schiri-Schelte, Dynamo patzt wieder
Bonn, 04.02.2024
Der 100. Sieg – ein 1:0 in Duisburg - von Joe Enochs als Trainer verschafft Regensburg noch mehr „Beinfreiheit“ an der Spitze – 6 Punkte Vorsprung auf Dresden. Der Jubi-Sieg, lacht Enochs, „zeigt mir, dass ich sehr alt bin.“ Jahns Erfolgsrezept: „Die einfachen Sachen perfekt zu machen!“ Nicht mal semi-perfekt läuft es für den MSV Duisburg, dessen Trainer Boris Schommers keinen Leistungsunterschied zwischen dem Ersten und dem Vorletzten ausgemacht haben will. Das 0:1, aus abseitsverdächtiger Position, nimmt Schommers zum Anlass für eine Generalkritik an den Unparteiischen. In „fifty-fifty-Situationen“ werde „immer gegen uns gepfiffen.“ Ob die Schiri-Schelte dem MSV hilft? Dresden kassiert die 3. Niederlage aus 4 Spielen in 2024 – 1:2 beim FC Ingolstadt, der nun zum Dritten Ulm bis auf 2 Punkte aufschließt. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht“, attestiert Dynamo-Coach Markus Anfang und moniert vor allem: „Dass wir wesentlich konsequenter verteidigen.“ Heißt: Schwache Defensive bei beiden Gegentoren, erneut keine optimale Chancenverwertung. Die neue, alte Tormaschine Ahmet Arslan hat bei seinem Einsatz nach der Rückkehr noch nicht gezündet, vergab das 2:2. Dass die Konkurrenz jetzt zum Zweiten Dresden aufgeschlossen hat, „juckt“ Arslan nicht. Am Dienstag kann RW Essen durch einen Sieg im Nachholspiel beim TSV 1860 München (live ab 18.30 Uhr) bis auf 4 Punkte ranrutschen. „Was RW Essen jetzt unter der Woche macht – von mir aus sollen die 7:0 gewinnen. Das ist mir völlig egal, wenn wir unsere Sachen erledigen“, sagt der Rückkehrer Arslan. Mannheim neuer Trainer Marco Antwerpen braucht ein „Tor des Jahres“ von Kapitän Seegert, um noch ein spätes 2:2 gegen Aufsteiger Münster zu erzielen. „Das ist jetzt nicht so, dass wir alles im Spurt erledigen. Das ist die schwierigste Liga in Deutschland mit 38 Spielen. Wir haben noch einige und dann müssen wir über dem Strich sein“, sagt Antwerpen, der die drittschlechteste Abwehr erstmal sattelfest machen will.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips vom Sonntag in der 3. Liga– bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Zwei Nachholspiele stehen am Dienstag und Mittwoch an – zunächst gibt´s das Kultduell TSV 1860 München gegen RW Essen (ab 18.30 Uhr live), am Mittwoch gastiert der abstiegsbedrohte Hallesche FC beim starken Aufsteiger Haching (live ab 18.45 Uhr). Alle Spiele der 3. Liga zeigt nur MagentaSport.
MSV Duisburg – Jahn Regensburg 0:1
Regensburg baut seine Spitzenposition auf Dresden aus: 6 Punkte Vorsprung auf den Zweiten, 11 Punkte auf den 4. Platz. Beim Vorletzten MSV reichte die „erwachsenere Leistung“. Für den MSV wird´s immer düsterer: 8 Heim-Niederlagen in 13 Heimspiele – Vorletzter mit nunmehr 8 Punkten Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz.
„Über die gesamten 90 Minuten hätten wir einen Punkt verdient. Du hast nicht gesehen, wer hier auf Platz 1 steht und wer auf dem vorletzten Platz. Das ist sehr, sehr bitter. Wir hatten mindestens genauso viele Chancen wie der Tabellenführer“, glaubt MSV-Trainer Boris Schommers, der sich mit dem MSV von den Schiedsrichtern benachteiligt sieht – Huths Siegtreffer war schwer abseitsverdächtig: „Hier kippt das immer Woche für Woche zu den Mannschaften, die da oben sind in allen fifty-fifty-Situationen. Das ist schon sehr, sehr bitter. Es wird immer gegen uns gepfiffen.“ Der Link zum Interview mit Spielszene zum Jahn-Siegtreffer: clipro.tv/player?publishJobID=QmloT3h1eUlXdXNqQTRhQUI5ZGx5MTlxOU1JTlByeCtTQmVoRkFldG9YUT0=
„Die einfachen Sachen perfekt zu machen – das versuchen wir immer den Spielern einzutrichtern ist. Das setzen sie sie gut um,“ erklärt Regensburgs Trainer Joe Enochs das Erfolgsgeheimnis nach 8 Auswärtssiegen und 9 Partien ohne Gegentreffer.
Joe Enochs über seinen 100. Sieg als Trainer – wie man ihn kennt, gibt er das Lob sofort weiter: „Ich freue mich für die Mannschaft. Ich freue mich, dass wir in Regensburg gute Arbeit leisten. Ich habe ein Trainerteam, das überragend ist. Für mich der 100. Sieg – das zeigt mir, dass ich sehr alt bin.“
Der Link zum Interview mit Joe Enochs mit schönen Episoden – und warum er keine weißen Fußballschuhe mag: clipro.tv/player?publishJobID=UmQ1Rmppa3Q3eXRNNVY5OFoyM0pOSUdacElqUVBuUitRS2lJTTR3YWVIND0=
FC Ingolstadt – Dynamo Dresden 2:1
Kein guter Jahresauftakt für Dynamo mit nur einem Sieg bei 3 Niederlagen. Während FCI-Coach Köllner euphorisch die Faust reckt, erscheint Markus Anfang sehr besonnen zum MagentaSport-Interview. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Ich würde jetzt nicht sagen, das Ingolstadt jetzt klar besser war. Aber wir haben einfach kein gutes Spiel gemacht. Da musst du auch akzeptieren, dass du keine Punkte holst. Ein Unentschieden wäre vielleicht in Ordnung gewesen, aber das müssen wir uns hart erarbeiten – wir kriegen nix geschenkt.“, erklärt Dresdens Trainer Markus Anfang: „Wenn wir ein gutes Spiel zeigen, dann schlagen wir auch Ingolstadt. Andere Mannschaften schaffen es dann zumindest, einen Punkt zu holen. Davon sind wir noch zu weit weg. Aber wir kämpfen uns da ran.“
Anfangs Kritikpunkte vor allem: „Schneller spielen, klarer spielen. Mehr Chancen herausspielen. Auch wenn wir gute Chancen hatten. Und dass wir wesentlich konsequenter verteidigen. Wir müssen einfach das, was wir können, auf den Platz bringen. Es wird nicht immer so laufen wie gegen den BVB II, wie gegen Regensburg, wie gegen Sandhausen – irgendwann werden sie reinrutschen. Aber dafür müssen wir hart arbeiten:“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WktTamxCOEtvcmprVmNmZS9CNFNDOHhvc2drYlYxN3IzMjdwbTV2WHk3RT0=
Der alte Neue Ahmet Arslan kam in der 2. Hälfte, hatte kurz vor Ende das 2:2 auf dem Fuß – Comeback nach seinem Wechsel mittelmäßig geglückt: „Der Trainer hat schon recht, dass wir besser Fußball spielen können. Aber, die Kugel muss dann vorne rein. Ich hatte ja auch eine dicke Chance, dann nimmst du einen Punkt mit.“
Wie Arslan die Mannschaft seit knapp einer Woche wieder erlebt: „Jeder fuckt sich ab, wenn er den Ball nicht reinmacht oder nicht richtig verteidigt. Das ist doch ein gutes Zeichen.“
Durch die magere Ausbeute von nur einem Sieg aus 4 Spielen ist RW Essen, Ulm und Ingolstadt näher rangerückt. Besonders RWE kann mit einem Sieg am Dienstag beim TSV 1860 bis auf 4 Punkte aufschließen: „Uns jetzt verrückt zu machen, was wohl die anderen Mannschaften machen. Viele würden gern mit uns tauschen. Was RW Essen jetzt unter der Woche macht – von mir aus sollen die 7:0 gewinnen. Das ist mir völlig egal, wenn wir unsere Sachen erledigen.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TjJVUEpxZkhXa0VCM0ZRdlVSd2VnaUxNSTNaRDJmT2F0SHhzSWptQjdROD0=
„In der Saison zeigen wir ein gutes Gesicht – vor allem Zuhause. Das, was wir uns für heute vorgenommen haben, ist eingetroffen. Wir wollten Dynamo ein schweres Spiel bereiten – am Ende haben wir´s uns selber schwer gemacht“, bilanziert Ingolstadts Trainer Michael Köllner, sein Blick geht angeblich nicht auf die Tabelle: „Wir haben jetzt 2 wichtige Spiele gezogen. Nächste Woche haben wir ein schweres Auswätrsspiel in München. Wir schauen, dass wir für das Spiel einen guten Plan haben, um dann in München zumindest einen Punkt zu holen.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=L09YQ1pLVW9TSExFUENQeTFjeC9wWHJLVkZWbVdmSlJlSmY0R3ZQVmg1QT0=
Waldhof Mannheim – Preußen Münster 2:2
Was für eine packende Schlussphase, in der Preußen durch Edeljoker Wegkamp mit 2:1 in Führung, ehe Waldhofs Kapitän in der 85. Minute aus gut 25 Meter in halbrechter Position zum 2:2 in den Winkel schweißt. Mannheim jubelt, bleibt ab er mit 24 Punkten vorerst auf einem Abstiegsrang. Der Punkt „ist verdient. Aber wir müssen mit dem einen auch zufrieden sein“, sagt der neue Trainer Marco Antwerpen somit mit einem freundlichen Auftakt: „Wir haben uns anfangs beeindrucken lassen von dem Selbstbewusstsein von Preußen Münster. Wir machen dann aus keiner Chance ein Tor – das hätte uns eigentlich Auftrieb geben können. Aber wir sind nicht so gefestigt, dass wir daraus Kapital gezogen haben.“ Die größte Baustelle für Antwerpen: „Wir hatten 38 Gegentore, wir haben jetzt 40. Das müssen wir schleunigst vermeiden.“
Seine Ansprache ans Team nach dem Spiel: „Das ist jetzt nicht so, dass wir alles im Spurt erledigen. Das ist die schwierigste Liga in Deutschland mit 38 Spielen. Wir haben noch einige und dann müssen wir über dem Strich sein.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MU04MTBwYnhRT1A1Mld3a2Rkek5CYmVOOUErUmM4K2N3RlI0QnMwYUsrYz0=
Marcel Seegert traf mit einem „Super-Tor“ zum 2:2 – so erklärt er seinen Hammer: „Ich habe die lange Ecke gesehen. Ich habe ihn perfekt erwischt. Wunderschön, dass ich meiner Mannschaft und dem Waldhof das Unentschieden noch bescheren konnte.“
Seegert über die letzte Woche mit Rehm-Rauswurf: „Ich glaube nach allen Rückschlägen, dass das auch was mit einer Mannschaft macht. Dass man verunsichert ist. Wir hatten jetzt relativ viel, was auf uns eingeprasselt ist, dass wir uns trotzdem als Mannschaft immer dagegenstemmen.“ Der Link zum Interview mit Tor: clipro.tv/player?publishJobID=T1RJSFRiZmdiR1E3a0dRRk1OYW5tQ1JFTXZka3pyeXg5SmdScEI0QlJ3VT0=
Preußen spielte über weite Strecken abgeklärter und besser, weshalb Trainer Sascha Hildmann auch „aufgewühlt“ war: „Wenn ich kurz vor Schluss 2:1 führe, dann willst du so ein Spiel auch über die Zeit ziehen. Aber dann kommt Seegert und ich weiß nicht, ob er so ein Tor schon mal geschossen hat.“ Hildmann attestiert seiner Mannschaft eine engagierte, gute Leistung, wünscht sich in manchen Situationen „ein bisschen mehr Gelassenheit.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=L2dZMUtnZkJ5RFB1U2trWWhFeW5MVTJBUmJsbCtnN1hEajJCNkRuL2NvND0=
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Nachholspiele
Dienstag, 06.02.2024
Ab 18.30 Uhr: TSV 1860 München – RW Essen
Mittwoch, 07.02.2024
Ab 18.45 Uhr: Spvgg. Unterhaching – Hallescher FC
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