Kein Effekt nach Muzzicato-Abgang: Berlins Trainersuche „auf der Zielgeraden“
Bonn, 27.02.2022
Da sind es plötzlich 7 Klubs mit Aufstiegsambitionen: Der SV Wehen Wiesbaden mischt nach dem 3:2 beim BVB II auch wieder mit in dem Reigen – nur noch 5 Punkte Rückstand auf Platz 3. Abstiegskampf und keine Trendwende bei der Viktoria Berlin nach dem Abgang von Benedetto Muzzicato – 0:2 gegen rationale Freiburger Youngster. Viktoria-Geschäftsführer Peer Jaekel über die Trainersuche: „Ich würde sagen, dass wir uns auf der Zielgeraden befinden. Wir haben den Kandidatenkreis extrem reduziert. Wir sind jetzt bei ein, zwei Kandidaten, von denen wir sagen, davon wären wir überzeugt. Wenn nun die Überzeugung auf der anderen Seite genauso da ist, dann wird´s sehr schnell gehen.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltags am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen geht´s weiter mit der Partie Türkgücü München gegen 1. FC Saarbrücken -ab 18.45 Uhr live. Am Dienstag mit dem Kult-Klassiker TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern – ab 18.45 Uhr live und exklusiv bei MagentaSport.
Borussia Dortmund II – SV Wehen Wiesbaden 2:3
5 Tore, viel Alarm in beiden Strafräumen! Ausgerechnet der Ex-Schalker Markus Kauczinski ärgert den BVB II mit seinen langen Kerls im Angriff, greift tatsächlich nochmals an im Aufstiegskampf. „Ich muss sagen, ich wirklich angefasst“, meinte dagegen BVB-Trainer Enrico Maaßen: „Das war ein tolles Fußballspiel. Wir haben uns aus dem Spiel heraus viele Chancen erarbeitet, die wir nicht 100prozentig verwertet haben. Das müssen wir uns ankreiden und hinten haben wir uns viel zu einfache Gegentore eingefangen. Das können wir viel, viel besser.“
Maaßens Fazit: „Du musst effizient sein in dieser Liga!“
Wiesbadens Trainer Markus Kauczinski über eine Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit: „Wir hatten einige Zuordnungs-Probleme. Wir sind mehr Risiko gegangen, wollten weiterhin offensiv spielen und die Jungs haben noch mal einen Zahn zugelegt.“
Es war der 3.Sieg in Folge – Wiesbaden ist mit 43 Punkten in Lauerstellung. „Das haben wir uns jetzt hart erarbeitet. Wir haben auch schon viel vorher darüber geredet, deshalb genießen wir jetzt den Moment“, bremste Kauczinski.
Viktoria Berlin – SC Freiburg II 0:2
Spiel 1 für die Berliner ohne Aufstiegscoach Benedetto Muzzicato - der Trainerwechsel brachte der Viktoria keine Wende: weiter Platz 16, nur ein Punkt von den Abstiegsplätzen entfernt. Gesucht wird ein Trainer, so Geschäftsführer Jaekel, „der uns kurzfristig als eine Art Feuerwehrmann hilft und mittelfristig in die Zukunft führen kann.“
Interimstrainer David Pietrzyk erklärte im Vorfeld des Spiels, er habe den Trainingsplan geändert, um mehr Zeit mit der Mannschaft zu verbringen. Und Pietrzyk hat „den Fokus mehr aufs Konditionelle gelegt und wir haben auch wieder ein bisschen Inhalte vermittelt.“ Eine intensive Woche, „da gab´s auch schon mal Widerworte und Meinungen, die in die andere Richtung gingen. Mit jedem Tag hat die Mannschaft verstanden, dass das einfach notwendig ist. Heute, am Sonntag, können wir sagen, dass wir ganz woanders stehen als zu Beginn der Woche.“
So weit, so selbstbewusst - nach dem Spiel meinte Pietrzyk: „Der positive Teil überwiegt, ganz klar. Wir hatten uns vorgenommen, ein anderes Gesicht zu zeigen und das ist uns gelungen. Und zwar im gesamten Team.“ Am Mittwoch steht das Nachholspiel in Halle an (ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport), vielleicht nochmal mit David Pietrzyk als Trainer, der offenbar höhere Ansprüche hat als nur interimsweise zu fungieren: „Ich sag´ ganz ehrlich: mir macht das Spaß und das funktioniert mit dem Team.“
Freiburgs Trainer Thomas Stamm sammelte jetzt schon 39 Punkte mit seinen Youngstern, in den letzten 6 Partien gab´s 12 Punkte - der Sieg in Berlin bringt fast schon Planungssicherheit für die neue Saison:
„wir haben das vor dem Spiel schon gesagt: wenn der Platz schlecht ist, dann müssen wir über die Standards kommen, umso schöner, dass wir uns so belohnen konnten. Schön, dass so eine junge Mannschaft das so umsetzen kann. Das war ein guter Schritt für die Reife des Teams.“
Freiburgs Matchwinner war erneut Vincent Vermeij mit 2 Treffern, ganz glücklich schien er nicht: „Wir waren zielstrebiger. Das war wirklich Kampf-Fußball, das war kein schönes Spiel muss ich sagen. Das war kein gutes Spiel von uns, das war kein gutes Spiel von mir. Auf dem Platz ist das auch schwer, aber das hat Viktoria Berlin teilweise besser gemacht.“
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3. Liga
Montag, 28.02.2022
Ab 18.45 Uhr: Türkgücü München – 1. FC Saarbrücken
Dienstag, 01.03.2022
Ab 18.45 Uhr: TSV 1860 München – 1. FC Kaiserslautern
Mittwoch, 02.03.2022
Ab 18.45 Uhr: Hallescher FC – Viktoria Berlin
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