FC-Coach Kwasniok zum Doppelpacker Baumgartner bei RB: „Das ist unfair“ - Bayern stellt alten Abstand im Titelkampf her – Trainer Kompany: „Sind nur mit unseren Leistungen beschäftigt“ - DAZN-Experte Ballack lobt die TSG: „Trotz des 1:5 die gute Form bestätigt“
Berlin/München, 08.02.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Köln gegen RB Leipzig (1:2) sowie FC Bayern München gegen TSG 1899 Hoffenheim (5:1) am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...
… zur Frage, ob der Sieg die perfekte Reaktion gewesen sei: „Perfekt ist, wenn es vielleicht 5:0, 6:0 wird. Aber wir haben Respekt vor Hoffenheim. Wir wussten, dass das eine gute Mannschaft ist. Dementsprechend ist dieses Ergebnis auch gut. Viel mehr hat man uns nicht gewünscht für dieses Spiel. Wir stehen, wo wir stehen müssen. Jetzt liegt der Fokus auf Leipzig.“
… zur Tor-Ausbeute: „Die hören einfach nie auf. Wenn es ein, zwei oder drei Minuten ein bisschen lockerer wird, dann sind die sofort wieder da. Ob es ein Konter ist, eine Standardsituation, Ballbesitz oder mal eine Flanke in den 16-Meter-Raum. Die bleiben gefährlich, die haben immer Hunger nach vorne. Und natürlich versuchst du immer diese Balance zu finden. Aber wenn du so viele Tore machst, dann musst du die auch unterstützen.“
… zum Meisterschaftskampf: „Wir sind nur mit unserer Leistung beschäftigt – und ich meine das auch. Ich habe zum Glück ganz viel Erfahrung in dieser Situation, wo man am Schluss was gewinnen muss. Da musst du einfach deinen Tunnel haben und geradeaus denken: Egal, ob du verlierst, drei Punkte holst, gute Leistung, schlechte Leistung – sofort vergessen und im Nächsten das beste Spiel rausholen. Dann kommst du manchmal in so einen Flow, in einen Rhythmus. Man glaubt immer, wir müssen alles gewinnen – natürlich wollen wir das immer, aber die anderen auch. Ich schaue immer auf das Positive.“
… zur Belastung in den nächsten Tagen: „Wir haben jetzt drei Spiele in sechs Tagen – das ist wieder diese ganz kurze, knappe Woche. Aber wir sind das gewöhnt. Und heute konnten wir drei, vier Spieler ziemlich früh auswechseln. Das war eigentlich ein perfektes Einlaufen für das nächste Spiel.“
… zur „normalen“ Trainingswoche (vor dem Spiel): „Ganz ungewöhnlich – aber das war gut. Wir haben diese Woche einfach alles gemacht, was wir wollten. Das Wichtigste ist jetzt, das auf dem Platz umzusetzen. Die Jungs wollten ab Dienstag, Mittwoch noch etwas extra machen, länger trainieren – das haben wir gemacht. Es war eine Mischung aus viel Energie und Spaß, aber auch viel Fokus und Respekt vor dem Gegner, der heute kommt, und viel Motivation.“
… zur Kadersituation (vor dem Spiel): „Diese Woche gibt uns die Chance, weil wir einen vollen Kader haben, und das ist wichtig. Es wird Rotation geben, mal sind Jungs dabei, mal nicht. Es geht nicht darum, dass einer etwas falsch gemacht hat. Wir sind alle da und fit. Das ist gesunde Konkurrenz und gleichzeitig ist es die Möglichkeit, nicht zu viele Gedanken zu machen und bis zur letzten Minute voll dranzugehen.“
Serge Gnabry (FC Bayern München) ...
… zum Spiel nach einer vollen Trainingswoche: „Die Woche hat uns sehr, sehr gutgetan, auch mal wieder voll im Training zu sein und ein bisschen zu regenerieren. Heute sind wir viel frischer rausgekommen. Ich denke, die erste Viertelstunde war sehr gut. Am Ende hätten wir noch ein bisschen besser spielen und mehr Tore machen können – vor allem, als Hoffenheim zu zehnt war. Aber wir sind zufrieden mit dem Sieg.“
… zur Vertragsverlängerung: „Man macht sich natürlich Gedanken über die Karriere und den Verlauf der Karriere. Letztes Jahr war es vielleicht nicht so klar. Ich denke, ich habe eine gute Hinrunde gespielt. Ich bin ein wichtiger Faktor, nicht nur in der Kabine, sondern auch auf dem Platz. Ich freue mich sehr, hier zu bleiben.“
… zum Anspruch nach zwei sieglosen Spielen: „Wir wollen immer ein Statement zeigen. Natürlich haben die Punkte, die wir liegengelassen haben, wehgetan, nachdem wir ein gutes Polster hatten. Aber die Saison ist immer lang, es gibt immer Ups und Downs. Deswegen gehen wir jedes Spiel weiterhin mit vollem Einsatz an. Und wenn wir unsere Spiele gewinnen, sieht es für uns gut aus.“
Harry Kane (Doppeltorschütze FC Bayern München) ...
… zur Reaktion auf die letzten Spiele: „In den letzten Tagen gab es natürlich viel Geräusch rund um die Mannschaft, weil wir ein paar Spiele nicht gewonnen haben. Für uns ist wichtig, ruhig zu bleiben und uns treu zu bleiben. Wir hatten eine volle Woche zur Vorbereitung, das Niveau war richtig hoch. Du siehst, der Kader ist fit, der Kader ist gesund, jeder will auf dem Platz stehen. Das hat man heute gesehen, vor allem in den ersten 15 Minuten. Da sind wir mit echter Intensität rausgekommen. Fast so, als sie dann zu zehnt waren, hat das unseren Rhythmus ein bisschen gestört. Wir haben 15 bis 20 Minuten gebraucht, um wieder reinzukommen. Danach haben wir sie bestraft, wenn wir mussten. Respekt an sie, das ist eine gute Mannschaft, die spielt guten Fußball. Aber wir waren in den Momenten da, in denen wir da sein mussten. Am Ende sind es gute drei Punkte.“
… zur Bedeutung der vollen Trainingswoche: „Das ist immer wichtig. Man unterschätzt den Spielplan manchmal. Direkt nach der Winterpause in die Spiele zu gehen, die wir hatten, war hart. Wir haben das wirklich gut gehandhabt. Letzte Woche hat man gesehen, dass ein paar Spieler körperlich an der Grenze waren, auch durch ein paar Krankheiten. Jetzt hatten wir eine komplette Woche zur Vorbereitung. Wenn du eine volle Woche hast, gibt es keine Ausreden. Du musst rausgehen und die Intensität bringen. Dann sind wir am besten.“
… zum Sieg der Dortmunder am Samstag: „Ich glaube nicht wegen dieses einen Spiels. Wir wissen, dass wir jetzt in die entscheidende Phase der Saison kommen. Da zählen die drei Punkte. Wir haben oben aktuell eine gute Führung, aber wie man letzte Woche gesehen hat, kann die sehr schnell kleiner werden. Das sind die wichtigen Momente. Wir haben früh in der Saison gesagt, dass wir bis Februar, März mit einem fitten, gesunden Kader in einer guten Position sein wollen. Wir sind Erster, wir sind noch im DFB-Pokal dabei, wir sind unter den Top Acht in der Champions League. Das ist ein guter Moment und jetzt beginnt die richtige Saison. Wir müssen von hier aus weiter pushen und schauen, wer mithalten kann.“
Christoph Freund (Sportdirektor FC Bayern München) ...
… zum Verhältnis zu Andreas Schicker (vor dem Spiel): „Wir verstehen uns sehr gut. Andi ist in Österreich ein sehr erfolgreicher Sportdirektor gewesen, macht einen Top-Job und ist ein super Mensch. Wir haben immer einen guten Austausch gehabt, und er macht jetzt auch in Deutschland einen super Job. Schön, dass ein paar Österreicher in Deutschland tätig sind.“
… zur Lage beim FC Bayern (vor dem Spiel): „Wir haben die Woche richtig gut genutzt. Es war die erste Woche seit Langem, in der wir wieder normal trainieren konnten. Der Januar war sehr intensiv, mit vielen Spielen, und der Kader war nicht komplett, weil wir immer wieder Verletzungen oder Krankheiten hatten. Jetzt ist der Kader zum ersten Mal zu 100 Prozent fit, die Woche hat uns gutgetan. Wir haben richtig gut trainiert, und jetzt heißt es, wieder Spiele zu gewinnen.“
… zu den Turbulenzen bei der TSG (vor dem Spiel): „Ich kann das überhaupt nicht verstehen. Die TSG hat unter Andi eine sensationelle Entwicklung genommen, sie spielen sehr erfolgreichen Fußball. Wenn man sieht, wie er gekommen ist und wo sie jetzt stehen, dann ist das auch seine Arbeit. Was intern passiert, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur sagen: Andi ist als Mensch immer sehr ehrlich und sehr offen gewesen. Ich hoffe, dass sich der Sport für den Sport entscheidet und sich durchsetzt, weil der Weg, den sie eingeschlagen haben, richtig gut ist. Ich hoffe, Andi kann ihn weitergehen. Alles andere wäre für mich Wahnsinn.“
… zur Vertragslage bei Dayot Upamecano (vor dem Spiel): „Die Ziellinie ist in Sichtweite, aber wir haben sie noch nicht überschritten, sonst würde es verkündet werden. Es gab einige Gespräche, wir sind sehr positiv. Es hakt nicht mehr am Geld und nicht mehr an den Klauseln, es geht um letzte Details und darum, die Verträge am Ende zu fertigen. Da sind immer noch ein paar Schritte zu gehen. Ich hoffe, dass wir das in den nächsten Tagen, oder in den nächsten zehn Tagen.“
Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Spiel: „Ich habe vor dem Spiel gesagt: Wenn meine Mannschaft das zeigt, was wir können, wenn wir uns das zutrauen – auch hier vor dieser Kulisse gegen diese Top-Mannschaft – dann werde ich nach dem Spiel zufrieden sein. Unabhängig vom Ergebnis. Ich habe meine Mannschaft gesehen, die in allen Bereichen, die wir kontrollieren können, ein Top-Spiel gemacht hat. Von dem her: kein Grund, hier mit hängenden Köpfen das Stadion zu verlassen.“
… zur Leistung in Unterzahl: „Wir haben Bayern München in der eigenen Hälfte gelöst, immer wieder auf hohen Druck in Unterzahl Lösungen gefunden. Wir haben gegen Bayern München vier, fünf Top-Chancen herausgespielt. Klar, wir haben Chancen gehabt auf 3:2, die haben wir nicht gemacht. Das vierte und fünfte Tor hat aus einem zweiten Ball nach einem Eckball, aus einem Fehler resultiert. Aber wir haben ganz viel mitnehmen können, was uns für unseren weiteren Weg extrem viel bringt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft – alles, was wir kontrollieren können, haben wir top gemacht.“
… zur Roten Karte: „Es war eine klare Fehlentscheidung. 75.000 Menschen haben sich auf ein Top-Spiel hier gefreut – für die tut es mir leid, dass es hier dieses Unterzahl-Spiel geworden ist.“
… zur Frage, ob er am Dienstag noch TSG-Trainer sei: „Das weiß man nie im Fußball, das geht immer schnell. Ich habe gesagt, es gibt morgen eine Gesellschafterversammlung. Andi Schicker hat es als Kasperltheater bezeichnet – und ich glaube, damit ist auch alles gesagt.“
… zum Schulterschluss mit Schicker: „Wir sind beide nicht abhängig voneinander. Ich schätze seine Arbeit enorm. Er stellt die Rahmenbedingungen für Erfolg her, das hat er in Graz gemacht, das macht er hier. Ich habe immer gesagt: Das hängt von vielen Faktoren ab. Man kann da nie etwas ausschließen, wenn so richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden. Ich bin ein Optimist. Wenn Dinge verändert werden, wenn Schlüsselpositionen verändert werden, muss jedem bewusst sein: Immer wenn man flapsig mit verdienten Mitarbeitern umgeht, kann das einen Domino-Effekt auslösen. Und mein Zugang als Optimist ist: Wenn man so etwas macht, dann will man massiv Dinge verbessern, dass wir unsere Rahmenbedingungen für erfolgreiches Arbeiten weiter verbessern. Das sind Faktoren, die man sich als Trainer ganz genau anschaut.“
Grischa Prömel (TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Spiel: „Am Ende verlierst du das Spiel 5:1, aber ich kann uns als Mannschaft wenig vorwerfen. Natürlich sind wir lange in Unterzahl, aber das passiert. Trotzdem haben wir unser Gesicht gezeigt. Wir wollen mutig und aggressiv auftreten. Das haben wir über weite Strecken hinbekommen. Das macht mich ein Stück weit stolz, so in München aufzutreten und gerade in der ersten Halbzeit fast auf Augenhöhe mitzuhalten und die eine oder andere Torchance rauszuspielen.“
… zur Roten Karte und zum Elfmeter: „Was soll ich dazu sagen? Ich glaube, man kann es so oder so auslegen. Aber wenn man in der 17. Minute mit Rot gegen uns entscheidet, dann wird es schwer in München. Ich weiß, dass es schwierig ist für die Schiedsrichter, Woche für Woche so knifflige Situationen zu entscheiden. Ich will nicht in deren Haut stecken. Ich bin das Thema mit dem Video-Schiedsrichter ein bisschen leid. Klar, wenn es so eine Aktion ist, kann man es sich noch mal anschauen. Kevin Akpoguma ist da auch nicht in einem kontrollierten Zustand, liegt da halb in der Luft, wird auch ein bisschen gezogen. Das tut weh, weil es am Ende so ein Spiel entscheidet.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Elfmeter und zur Roten Karte: „Wir waren sehr gut im Spiel. Das ist zumindest so, dass man es sich noch mal anschauen darf, finde ich. Er zieht ihn schon auch ein bisschen mit. Das sieht zwar nach Gegner aus, aber du kannst zumindest drüber reden und dir das kurz anschauen. Er sagt zu mir, er zieht ihn runter. Ich habe keinen Arm gesehen. Er schiebt ihn, okay. Aber dass er ihn so klar runterzieht, sehe ich nicht.“
… zum Auftritt in Unterzahl: „Wir haben uns dagegen gewehrt und haben, auch wenn es blöd klingt, ein richtig gutes Spiel gemacht. Zu zehnt über die meiste Zeit zu spielen, ist hart. Aber wir stehen das zusammen durch, und das wird uns weiterbringen.“
… zum Zusammenhalt im Klub: „Wir stehen alle zusammen, wir stehen voll dahinter. Widerstandsfähig sind wir und das werden wir auch bleiben. Wir sind total eng beisammen mit Chris, mit Andi und stehen da komplett dahinter.“
… zu seinen WM-Chancen: „Die Frage bitte an Julian. Ich freue mich einfach, ein Teil davon zu sein. Ich bin mega stolz darauf und werde immer alles für unser Land und für diese Mannschaft geben. Das andere muss dann Julian entscheiden. Ich versuche hier meine Leistung zu bringen. Dann wird man sehen.“
Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Austausch mit Christoph Freund (vor dem Spiel): „Wir waren schon in Österreich, als er bei Red Bull Salzburg war und ich in Graz, immer im Austausch, und das sind wir auch jetzt. Jetzt sind wir in der Bundesliga, Christoph bei einem Top-Klub, und wir haben es in dieser Saison auch gut hingekriegt.“
… zur sportlichen Entwicklung der TSG (vor dem Spiel): „Vor ungefähr einem Jahr kam ich nach dem 0:5, danach hatten wir keine einfache sportliche Situation. Aber wir waren uns immer klar, was zu tun ist. Im Sommer haben wir viele gute Entscheidungen getroffen. Deshalb hat sich das sehr gut entwickelt. Dass es so laufen würde, war, glaube ich, nicht zu erwarten.“
… zu den Unruhen im Klub (vor dem Spiel): „Ich finde es sehr schade, weil wir heute ein Spiel Erster gegen Dritten haben, und die Mannschaft hat es verdient, dass über die Mannschaft gesprochen wird. Das ist diese Woche leider nicht passiert, weil Dinge vorgefallen sind, die ich selbst nicht nachvollziehen kann. Am Ende ist es, wie man in Österreich sagen würde, ein Kasperltheater.“
… zur Situation vor der Gesellschafterversammlung (vor dem Spiel): „Mein Stand ist, dass morgen eine Sitzung ist, und da müssen wir schauen, ob es dann einen anderen Weg gibt. Ich kann nur sagen, dass ich gerne bleiben möchte. Definitiv in dieser Rolle. Ich glaube, das wird auch jeder verstehen, weil es sportlich funktioniert und läuft. Ich habe in dieser Woche viel Zuspruch bekommen, von Sponsoren, von Mitarbeitern, von Fans. Jetzt werden wir sehen, wie das morgen aussieht.“
… zur Unterstützung im Verein (vor dem Spiel): „Fakt ist: Dietmar Hopp, Gesellschafter mit 49 Prozent Stimmrechten, steht zu 100 Prozent hinter mir, das hat er mir mehrmals gesagt. Und von den 51 Prozent auf e.V.-Seite hat mir Frank Engelhardt diese Woche das Vertrauen ausgesprochen. Dann werden wir schauen, wie das ausgeht.“
Tobias Stieler (Schiedsrichter) ...
… zum ersten Elfmeter und Platzverweis gegen Akpoguma: „Zunächst mal findet zu Beginn des Zweikampfs ein ganz normales Positionsgerangel, ein Positionskampf statt – nichts Strafwürdiges. Dann ist Luis Diaz schneller, in der besseren Position, kann aufs Tor schießen, kann quer spielen und kommt eben durch ein Haltevergehen des Hoffenheimers zu Fall. Demzufolge Strafstoß und alternativlos Rote Karte, weil es eben ein Haltevergehen war und keine fußballtypische Aktion. Wenn er jetzt mit dem Fuß versucht hätte, den Ball zu spielen und ihn dann trifft, dann wird reduziert, aber in dem Fall nicht möglich.“
… zur Frage, ob Luis Diaz vorher selbst gehalten habe oder ‚keine Kontrolle über sich‘ hatte: „Die Frage, die mir weder der Hoffenheimer Trainer noch du beantworten kannst, ist: Warum soll sich Luis Diaz mit Ball am Fuß frei vor dem Hoffenheimer Tor einfach fallen lassen? Er will Tore schießen. Und er kann aufs Tor schießen, er kann den Ball quer spielen auf Kane, der frei ist. Warum soll er das machen? Ich hatte auch einen kurzen Austausch mit dem Hoffenheimer Spieler – und da wurde die Foul-Qualität als solche überhaupt gar nicht angezweifelt. Das Einzige, was wir noch kurz besprochen haben, war eben die rote Karte. Definitiv nichts für den Videoassistenten, das wird auf dem Platz entschieden. Ich habe so entschieden und ich denke, dass ist irgendwo auch nachvollziehbar.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...
… zum Spiel: „Wir können das auf drei, vier Kernelemente runterbrechen: Erstens hat RB Baumgartner in seinen Reihen – das ist unfair. Zweitens haben wir ein Problem bei Standards. Ich habe am heutigen Tag schon zehn Sekunden vorher gesagt: Wenn der den Ball genau da reinchipt, klingelt es gleich. Deshalb war ich auch erbost. Drittens war das eine famose Leistung meiner Mannschaft, die ans Äußerste gegangen ist. Das ist für mich als Trainer entscheidend, weil Leistung und Performance im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt, dass Ergebnisse daraus resultieren. Viertens gibt es diese kuriose Szene rund um das Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Ich bin natürlich enttäuscht, hoffe aber, dass man spürt, dass es trotzdem recht sachlich ist.“
… zur VAR-Szene: „Grundsätzlich ist das alles nicht ganz so einfach für die Schiedsrichter. Ich will da schon auch mal eine Lanze brechen. Und beim VAR bin ich ohnehin eher so lala ein Freund davon. Es gibt klare Dinge wie Abseits, aber in dem Fall geht es eben auch um die Frage einer kontrollierten oder unkontrollierten Abwehraktion von Raum. Wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen: Wenn das unkontrolliert sein soll, dann haben wir ein Thema, weil wir Bundesliga-Spielern viel zu wenig zutrauen. Dann machen wir aus Bundesliga-Spielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball, er köpft in dem Moment einfach nicht gut. Das ist ein toller Spieler, Nationalspieler. Wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir in der Wahrnehmung ein Problem. Ich mache da keinen Vorwurf – aber trotzdem eigentlich doch.“
… zu den Standards: „Entweder ganz tief oder ganz hoch – und das war halt kein Fisch, kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung: Warum war das etwas so Halbschwangeres? Damit kommst du nicht weit, weil der Raum zwischen Torhüter und Kette genau so ist, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Ich saß auf der Bank und habe es zehn Sekunden vorher kommen sehen – und dann war ich erst mal acht Minuten böse.“
… zum Heimfaktor (vor dem Spiel): „Als Aufsteiger ist das schon ein Vorteil. Man sieht es bei den Hamburgern, man sieht es an uns. Wenn du die Fans nicht hast, wird es als Aufsteiger noch mal schwieriger, weil sie einfach Energie geben. Das nicht nur hinten raus, sondern von Beginn an. Du hast eine Verpflichtung gegenüber den Menschen. Bisher haben wir das ordentlich hinbekommen, aber wir haben nichts dagegen, wenn der ein oder andere Sieg noch folgen könnte.“
… zur Verfügbarkeit von Bülter (vor dem Spiel): „Wir haben überlegt. Er hat die Hauptbelastungseinheit nicht mitmachen können, das war aber nicht ausschlaggebend. Wenn du Ü30 bist, kannst du dir das ab und zu auch mal rausnehmen, er hat das nicht bewusst gemacht, das war einfach so ein bisschen unklar. Ich wollte einfach mehr Geschwindigkeit auf dem Feld haben. Ich glaube, dass ein Zielspieler heute reicht, nicht unbedingt zwei, deshalb diese Aufstellung. Marius kann das hinten raus vielleicht noch mal beeinflussen.“
Eric Martel (1. FC Köln) ...
… zur Niederlage: „Vom Gefühl auf dem Platz war ein Punkt heute absolut gerechtfertigt. Aber so ist es jetzt. Wir stehen mit null Punkten da.“
… zur Abseitsentscheidung: „Das kannst du mir nicht erzählen, dass das zwei oder drei Zentimeter Abseits sind. Das sieht so aus, als ob die Linie da einfach hingezogen wurde. Tut mir leid, da muss es irgendwie eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits.“
… zur VAR-Prüfung: „Für mich war das ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation war davor. Dann ist das für mich eine neue Spielsituation. Der Ball wird rausgespielt und dann schießt er ihn. Das ist einfach unfassbar bitter.“
… zum Auftritt: „Wir hatten heute echt gute Möglichkeiten und hatten RB Leipzig gut im Griff. Wir hatten auch in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten, aber in den entscheidenden Momenten waren wir nicht konsequent genug. Dann verlierst du halt 1:2.“
Jan Thielmann (Torschütze 1. FC Köln) ...
… zum Frust über die Abseitsentscheidung: „Gerade, weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase und dann so einen Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Sollen andere sich da sehr drüber aufregen. Ich sage: Das ist ein klarer Elfmeter und dann verläuft das Spiel anders.“
… zur Abseitslinie: „Ich verstehe nur nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie, dann sagen die dir ins Ohr: Abseits oder nicht. Dann braucht der Schiedsrichter nicht rausgehen und entscheiden, ob es im Endeffekt Abseits ist oder nicht. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, 1:2 verloren, und jetzt geht es für uns weiter.“
… zu seinem Treffer: „Natürlich freut mich das. Den treffe ich natürlich herausragend, aber wie gesagt: Es bringt leider nichts. Dennoch freue ich mich über das Tor, und jetzt geht es weiter für uns.“
… zur Botschaft der Familie: „Der Papa hat gesagt: Den Schwung einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Da müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, weil die Tabelle enger wird.“
Timo Hübers (1. FC Köln) ...
… zur Reha (während der Halbzeit): „Bisher läuft alles so, wie es laufen kann oder laufen soll. Klar, es ist ein langsamer Prozess, aber ich bin froh und mutig. Diese Saison wird knapp, aber alles darüber hinaus gerne wieder.“
… zu einer möglichen Vertragsverlängerung (während der Halbzeit): „Wir sind in Gesprächen. Wir konkretisieren das jetzt, wo die Transferfenster wieder geschlossen sind. Es gibt noch nichts zu vermelden, aber beide Seiten wissen, was sie aneinander haben.“
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit sind wir gut reingekommen. Hier und da waren wir in der Absicherung ein bisschen ungenau, dann kam Köln zur ersten Chance. Insgesamt waren wir strukturell aber gut, haben uns Chancen erspielt und sind nach dem Standard in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit war es ein Kampfspiel. Wichtig war, dass wir nach dem Rückschlag sofort zurückkommen und das 2:1 machen. Köln wirft dann alles nach vorne, da hätten wir die Räume, die sich bieten, besser und genauer nutzen können.“
… zur Entwicklung: „Man merkt, dass es gerade darum geht, Punkte zu holen und als Mannschaft enge Spiele auf die eigene Seite zu ziehen. Das ist uns in den letzten beiden Auftritten nicht gelungen, deshalb bin ich zufrieden, dass uns das heute auswärts gelungen ist. Es gibt viele Dinge, die wir besser machen können, aber die Erkenntnis bleibt: Wir sind eine Mannschaft in der Entwicklung, und es ist wichtig, so ein Spiel nach dem 1:1 wieder auf die eigene Seite zu ziehen. Das gibt uns Rückenwind für die nächsten Aufgaben.“
… zum Doppelpacker Baumgartner: „Es ist auch die Energie, die er uns gibt, losgelöst von seinen Toren. Er marschiert immer vorneweg, ist in Stresssituationen da, oft sogar noch mehr als in anderen Situationen, wo es um ihn herum läuft. Man kann sich auf ihn verlassen. Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, auf und neben dem Platz, und für uns ein echter Schlüsselspieler.“
… zum Debüt von Gruda: „Ich war zufrieden. Das war sein erstes Spiel, er hat erst knapp eine Woche mit uns auf dem Platz gestanden. Für mich war wichtig, dass man erkennt, was er uns geben kann, welche Intensität er mitbringt, diese Galligkeit, dieses Unangenehme. Das hilft uns. Er war ein paar Mal im Gegenpressing super da. Dass er Fußball spielen kann, wissen wir alle. Er wird in den nächsten Wochen eine Bereicherung für uns sein.“
… zur VAR-Szene: „Jeder schaut dann auf die Themen, die ihn selbst beschäftigen. Abseits ist offenbar wieder sehr genau gemessen worden. Für mich ist es aber eigentlich auch kein Handspiel. Wenn du versuchst, den Ball zu klären und dir den Ball aus technischem Unvermögen an die eigene Hand schießt, ist das für mich kein Handspiel.“
… zur Frage, ob die Champions League das Ziel sei: „Es gibt ein klar formuliertes Ziel vom Verein: Das ist die Rückkehr ins internationale Geschäft. Wir wollen uns dabei nach oben nicht begrenzen, wissen aber auch, dass wir ein Team im Rebuild sind. Wir hatten im Sommer riesige Veränderungen, haben Spieler in Führungsrollen gehoben, Spieler geholt, die noch nicht in einer Top-5-Liga gespielt haben – ausnahmslos unter 23. Wir wissen, an welchem Punkt wir in der Entwicklung stehen. Dass wir da oben mitmischen und konkurrenzfähig sind, ist positiv, und natürlich haben wir höchste Ansprüche.“
… zum Startelfeinsatz von Henrichs (vor dem Spiel): „Beides spielt eine Rolle: der Gegner und unser eigenes Spiel. Benjamin hat es sich in den letzten Wochen verdient, er hatte eine sehr gute Einwechslung gegen Mainz. Wir sind in einer englischen Woche mit dem ersten Spiel heute, deshalb werden wir nicht alle drei Spiele mit elf Spielern durchspielen. Da spielen mehrere Überlegungen eine Rolle, aber in erster Linie gehen wir von unserer Idee und von der Qualität der Spieler aus.“
Christoph Baumgartner (Doppeltorschütze RB Leipzig) ...
… zum Spiel: „Es war schon einiges drin, gerade auch mit der Handspiel-Situation. In den letzten Wochen hatten wir eher das Pech auf unserer Seite, der VAR war sehr gegen uns. Heute können wir auch glücklich sein.“
… zur Handspiel-Szene: „Du bist als Spieler voll drin in der Situation und suchst Argumente für dich. Man sieht, dass es keine Absicht ist. Ich will den Schuss irgendwie blocken, der rutscht mir relativ beschissen durch und ich bekomme die Hand nicht mehr weg. Der geht wahrscheinlich ins Tor. Da versuche ich mir selbst einzureden, dass es kein Handspiel war. Ich verstehe den Unmut der Kölner. Am Ende des Tages war es zum Glück Abseits.“
… zur Reaktion nach dem Ausgleich nach den letzten Spielen: „Wir sind ja alles Menschen. Wenn du zwei-, dreimal so eine Situation hast, dass du einen Vorsprung hergibst, dann hast du es im Kopf. Das ist ein super Ball von Xaver, ein super Auge, dass er nicht blind draufschießt, sondern mich sieht. In dem Fall mache ich es einfach gut. In den letzten Wochen war ich im Abschluss ein bisschen unglücklich, jetzt hat es wieder funktioniert. Wenn du eins schon machst im Spiel, dann gelingt dir sowas vielleicht etwas leichter. Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“
… zum Debüt Gruda: „Super, ein Top-Spieler. Er hat in den ersten Tagen gezeigt, dass er auch gegen den Ball richtig eklig sein kann, und das finde ich richtig geil. Solche Jungs brauchst du, die in solchen Spielen dagegenhalten. Er ist eher Marke Zauberer, aber wenn du trotzdem dagegenhalten kannst, ist das einfach richtig geil. Ich bin froh, dass er jetzt bei uns ist.“
Brajan Gruda (RB Leipzig) ...
… zum Start bei RB: „Die ersten Tage im Training waren ziemlich hart und intensiv. Ich bin froh, die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, und es macht Spaß, hier zu sein.“
… zur Fitness: „Das Training in England und die Intensität haben mich dazu gebracht, dass ich jetzt ein bisschen mehr laufen kann. Natürlich freut es mich, intensiv für das Team zu sein, viel zu laufen, und ich hoffe, ich kann dem Team weiterhelfen.“
… zum Spiel: „Wir sind schwer in die zweite Halbzeit reingekommen. Die erste Halbzeit war ein bisschen unglücklich mit dem Tor. Meiner Meinung nach ist das vielleicht ein Foul, da wird Nusa geschubst. Meiner Meinung nach kann man das auch geben.“
… zur Rolle der WM bei seinem Wechsel: „Wir schauen uns erst mal jedes Spiel an. Ich will 100 Prozent geben, ich will jedes Spiel starten, wenn möglich. Ich will fit sein, und den Rest: mal sehen, was passiert.“
Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...
… zur Lage (vor dem Spiel): „Kein Problem. Wir haben hohe Ansprüche. Jeder einzelne Spieler hat hohe Ziele und Träume, was die Saison betrifft, aber grundsätzlich auch die Karriere, als Mannschaft und als Klub. Selbstverständlich haben wir zu wenig Punkte geholt. Man muss aber dazu sagen: Es waren nicht nur die Punkte, nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. So ehrlich und so selbstkritisch müssen wir sein. Das haben wir versucht aufzuarbeiten und hoffen, dass wir das heute auf dem Platz anders sehen.“
… zum Anspruch (vor dem Spiel): „Wir wollen nächstes Jahr wieder international spielen und das Maximum aus dieser Mannschaft herausholen. Das haben wir über weite Strecken der ersten Saisonhälfte auch geschafft und tolle Spiele, tolle Leistungen gezeigt. Ich bin sehr dankbar für die Entwicklung nach dem großen Umbruch. Wir hatten 28 Transfers in Summe. Das ist nicht selbstverständlich, dass wir so gut in die Saison reingekommen sind. Aber wenn man da oben steht, muss man das immer und immer wieder bestätigen. Das haben wir in den letzten Wochen nicht geschafft. Deshalb müssen wir da sehr, sehr sensibilisieren.“
… zu Rückschlägen (vor dem Spiel): „Das lasse ich so nicht ganz gelten. Es gibt immer Phasen in der Saison, in denen sich zeigt, wie eine Mannschaft funktioniert. Dass Rückschläge kommen, dass mal eine Phase kommt, in der die Ergebnisse nicht ganz passen, vielleicht auch die Leistung, das hat jeder: Das hat der FC Bayern, das haben wir jetzt leider auch. Jetzt müssen wir versuchen, da rauszukommen. Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir leben, dass wir mit Begeisterung spielen, dass wir füreinander einstehen, so wie wir es in der ersten Saisonhälfte gemacht haben. Wenn wir diese Basics leben, wenn wir wieder vom einfachen Spiel dahin kommen, dann kommen auch die Erfolgserlebnisse innerhalb eines Spiels und am Ende auch die Ergebnisse.“
… zu Brajan Gruda (vor dem Spiel): „Er passt total in unser Profil. RB-Profil ist immer jung, hungrig und entwicklungsfähig. Er hat große Schritte in Mainz gemacht und ist dann sofort nach England gewechselt. Da ist es vielleicht nicht so gelaufen, wie er sich das vorgestellt hat. Dadurch ging eine Tür auf, und wir hatten ihn schon länger auf dem Schirm. Mit dem Ausfall von Assan Ouédraogo haben wir versucht, das zu kompensieren. Ich denke, wir haben einen sehr, sehr kreativen, interessanten Spieler für uns gewonnen und hoffen, dass er uns mithilft, nächstes Jahr international zu spielen. Logisch.“
… zur Kaderplanung (vor dem Spiel): „Wie ihr natürlich verstehen könnt, ist er ein Spieler eines anderen Klubs und steht dort unter Vertrag. Wir machen uns natürlich immer Gedanken, wie wir die Mannschaft verstärken können, in der Spitze, aber auch in der Breite. Wie wir den Weggang von Xaver Schlager kompensieren können, das tun wir, und da beschäftigen wir uns mit einigen Spielern, das muss man ganz klar sagen. Da ist nicht nur die fußballerische Qualität wichtig, sondern trotz unseres Weges und der Philosophie, mit sehr vielen jungen Spielern zu arbeiten, müssen wir auch immer wieder darauf achten, dass wir Mentalitätsspieler dazuholen, charakterstarke Spieler, die uns helfen, auch außerhalb des Platzes die Jungen zu entwickeln.“
DAZN-Experte Michael Ballack …
… zur Roten Karte und zum VAR: „Je mehr ich mir die Szene angucke, umso mehr bin ich bei Prömel und sage: Die Rote Karte ist hart. Ich habe nur gesagt, es ist keine Situation für den VAR. Wenn der Schiedsrichter den Elfmeter gibt, wird er das nicht zurücknehmen, weil er schon etwas macht: Er geht mit dem Arm raus, er blockt ihn. Natürlich ist Díaz in vollem Speed – das unterschätzt man. Bei dieser Geschwindigkeit können kleinere Kontakte oder Rempler dich so aus dem Gleichgewicht bringen, dass es ein Foulspiel darstellt. Das war eine Grenzsituation.“
… zum Spiel Bayern-Hoffenheim: „Bayern liegt Hoffenheim. Es war das erwartete offene Spiel, ein gutes Spiel. Hoffenheim hat trotz des 5:1, der klaren Niederlage, die Form bestätigt. Zum Schluss gingen die Kräfte aus, da hatten sie weniger dagegenzusetzen. Aber über 60, 70 Minuten haben sie hier ein richtig tolles Fußballspiel gemacht, hatten Torchancen und haben die Bayern vor Probleme gestellt. Bayern war heute bissig genug, frisch genug im Kopf, um dieses Spitzenspiel dann am Ende eindeutig nach Hause zu fahren.“
… zum Signal (vor dem Spiel): „Gerade ein Statement oder ein Bekenntnis zum Geschäftsführer, dass er seine Zukunft mit ihm verbindet, das ist schon überraschend. Aber das zeigt, was für ein Zusammenhalt da herrscht – nicht nur auf dem Platz, auch außerhalb des Platzes, vor allem zwischen Trainer und Geschäftsführung. Deswegen sind sie auch so erfolgreich. Das ist authentisch, das ist klar. Und es ist ein bisschen Druck und ein Zeichen nach vorne für diese Gesellschafterversammlung. Aber er sagt auch etwas ganz Entscheidendes: Dass die Jungs sich auf dem Platz konzentrieren. Das macht er gut – mit einer gewissen Lockerheit, aber auch Bestimmtheit.“
DAZN-Experte Nils Petersen ...
… zum Leipziger Auftritt: „Gerade nach diesen ganzen Abgängen, nach dieser individuellen Qualität von Xavi Simons, Dani Olmo, Emil Forsberg, die es ja nicht mehr gibt: Dann ist so ein Arbeiter wichtig, der auch hinten hilft, Bälle rettet, vielleicht sogar als letzter Mann das Abseits aufhebt, zweimal richtig steht und die Mannschaft mit seiner Art pusht, wie er Fußball lebt und spielt. Und dann hat er dieses Näschen: Das zweite Tor ist Weltklasse, weil er nicht einmal Richtung Tor schaut. Er weiß nicht, wo das Tor steht – aber er weiß es doch. Brajan Gruda fand ich auch gut: Baumgartner sagt, man denkt, das ist der Zauberer, aber der kann auch richtig unangenehm sein. Das hat er sich in der Premier League bei Brighton ein bisschen angeeignet. Das musst du mitbringen, damit du bei RB spielst: Das verlangt Ole Werner. Du hast ja schon mit Nusa und Diomandé Spieler, die nach vorne wollen. Dann brauchst du zentral auch Spieler, die sagen: Ich habe Bock, diese Malocher-Mentalität anzunehmen – so ein Spiel wie in Köln ist nicht einfach. Er hat gar keinen Rhythmus, dafür war das ein guter Auftakt. Er hilft RB mit seinem linken Fuß, mit seiner Qualität am Ball, aber anscheinend auch gegen den Ball.“
… zum Kölner Auftritt: „Ich hatte die Kölner hier, Eric Martel und Jan Thielmann, die waren sehr gefrustet wegen der einen Szene, aber auch, weil sie eine gute Partie abgeliefert haben, vor allem in der zweiten Halbzeit. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Manchmal ist es leichter, ein Spiel einfach zu verlieren: Du hast das Gefühl, du hast keine Chance gegen eine individuell bessere Mannschaft. Heute war mehr möglich. Da ist diese Elfmeter-Situation, aber sie hatten auch ihre Möglichkeiten, auch hinten raus, und hatten eine gewisse Wucht. Dann sitzt der Enttäuschungsstachel manchmal tiefer. Und zurück zur Abseits-Situation: Dafür haben wir die Technik, der müssen wir irgendwie auch vertrauen. Aber ich verstehe den Frust – das tut weh, diese Millimeter-Entscheidung.“
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Dortmunds Trainer Kovac noch zurückhaltend im Meisterschaftskampf: „Man kann nicht erwarten, dass man urplötzlich alles auf 180 dreht“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ... … zum 100. Bundesligasieg: „Danke, sehr gerne, nehme ich gerne an. Hundert ist schon eine schöne Nummer. Auch wenn er schmutzig war heute, das gehört zum Fußball dazu. In der ersten Halbzeit waren wir gut, wir haben das kontrolliert. Wir hätten dort noch mit einem Ball in Führung gehen kö...
Dortmunds Kapitän Schlotterbeck mit klarer Ansage für die Fans: „Wir wollen Meister werden“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen SC Freiburg (1:0) sowie Borussia Dortmund gegen 1. FC Heidenheim (3:2) am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ... … zum Sieg: „Die letzten 20 Minuten sah es teilweise aus wie Handball. Da war Druck drin, trotzdem stand es 0:0. Du musst aufpassen, dass du nicht noch in den Konter läufst. Dass der Treffer dann so fällt...
Bremens Sportchef Fritz ohne Bekenntnis zu Trainer Steffen: „Werden uns intern besprechen“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Robin Koch (Kapitän & Torschütze Eintracht Frankfurt) ... … zur aktuellen Situation: „Schwierig zu erklären momentan. Wir müssen uns da rauskämpfen. Unabhängig vom Trainerwechsel müssen wir als Mannschaft jetzt einen Cut ziehen und die letzten Wochen abhaken.“ … zu den Problemen im Spiel: „Da kommt vieles zusammen. Wir ...
BVB-Coach Kovac zu den möglichen Play-off-Gegnern: „Champions League ist Champions League“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der XXL-Konferenz des 8. und letzten Spieltags der Ligaphase der UEFA Champions League live bei DAZN. Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) … … zum Spiel: „Von beiden Seiten ein zähes, abwartendes Spiel. Die Italiener, das ist deren Spiel, das ist eine Serie-A-Mannschaft, die das jede Woche macht. Aber wir haben die Möglichkeit von Guirassy nach etwa zehn Minuten, wenn der reingeht, sieht es vielleicht anders aus...