Sportdirektor Mislintat baut nach 0:5-Pleite auf: „Da müssen wir uns nicht für schämen“ - Hitzlsperger denkt noch nicht an die Zeit nach VfB-Abschied – und will „zur Verfügung stehen, wenn mein Rat gebraucht wird.“
Unterföhring, 14.12.2021
• Stuttgart-Coach Matarazzo beschreibt Freund Nagelsmann mit einem Wort: „Brillant“
• Sky Experte Matthäus mit Unverständnis für Champions-League-Fauxpas: Auslosung „Eine Blamage für die UEFA“
Die ersten Stimmen zum Auftaktspiel des 16. Spieltags der Fußball-Bundesliga, VfB Stuttgart vs. FC Bayern München (0:5) bei Sky.
Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen bis zur 60. Minute, das 2:0 war der erste Dämpfer. Dann waren wir eher am 2:1 dran, aber die Bayern sind dann eiskalt. Mit dem 3:0 wird es leider 20 Minuten lang eine Lehrstunde, dann plätschert das Spiel aus. Das ist mit individueller Klasse und unfassbarer Qualität auf dem Platz zu erklären. Das macht in diesen Spielen den Unterschied, da müssen wir uns nicht für schämen.“
... über das personell schwierige Jahr des VfB Stuttgart: „Da muss man durch. Das ist ein Thema, mit dem man sich auseinandersetzen muss, mit vielen Verletzten, Corona und vielen Nationalspielern, die auch erstmal lernen müssen, mit diesen Strapazen umzugehen. Das sind unsere Aufgaben und wir haben die Chance, in Köln mit einem guten Ergebnis den Abschluss nicht viel schlechter zu gestalten als letztes Jahr, als alles top war. Trotz dieser Widerstände 17 Punkte zu haben und in Köln noch nachlegen zu können ist für uns unter diesen Umständen in Ordnung.“
Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum Duell mit seinem Freund Julian Nagelsmann (vor dem Spiel): „Ich liebe jedes Aufeinandertreffen, das wir haben, natürlich auch dieses Spiel. Er ist ein herausragender Trainer, das wissen wir alle.“
… auf die Frage, mit welchem Wort er Nagelsmann beschreiben würde (vor dem Spiel): „Brillant.“
Thomas Hitzlsperger (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart) ...
... zu den Ergebnissen der DFL-Mitgliederversammlung (vor dem Spiel): „Es war wieder eine tolle Sitzung, zum einen wurde Hans-Joachim Watzke mit deutlicher Mehrheit zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt, es gab aber auch den Abschied von Christian Seifert. Er hat nochmal eine Rede gehalten. Alles in Allem war es ein besonderer Nachmittag.“
... über die Suche nach seinem Nachfolger (vor dem Spiel): „Ich habe stets angeboten, zur Verfügung zu stehen, wenn mein Rat gebraucht wird. Es ist die Aufgabe des Aufsichtsrates, jemanden für diese Rolle zu finden, aber wir arbeiten lange genug zusammen, dass wir uns austauschen, wenn Rat gefragt ist. Egal, ob es Sven Mislintat ist oder ob ich es bin. So sind wir bisher verfahren und haben Vertrauen, dass es im Sinne des Klubs gut gelöst wird. Ich habe auch ein großes Interesse daran, dass der Weg, den wir begonnen haben, erfolgreich weitergeführt wird.“
... über die Entwicklung des VfB in der Zukunft (vor dem Spiel): „Wir müssen den Weg mit der Spielidee, die wir hier reingebracht haben, weitergehen. Das heißt, mutige Entscheidungen zu treffen. Spieler, die Potential haben, weiterzuentwickeln. Dass wir diese Philosophie nicht über den Haufen werfen, egal, wer da ist. Es war von Beginn an mein Anspruch, beim VfB eine Struktur aufzubauen, die auch mal einen Abgang verkraftet. Den Abgang eines Sportdirektors, oder – wie in meinem Fall – eines Vorstandsvorsitzenden. Und ich kann guten Gewissens irgendwann den VfB Stuttgart verlassen und es wird hier erfolgreich weitergehen.“
... über seine Pläne nach dem Abschied (vor dem Spiel): „Der Job beschäftigt mich 24 Stunden am Tag. Wir haben so viele schwierige Aufgaben vor der Brust. Die Pandemie ist für alle eine Herausforderung, natürlich auch für uns, und deshalb habe ich keine Kapazitäten, um mir Gedanken zu machen, was ich danach tun werde. Meine Gedanken sind jeden Tag zu 100 Prozent beim VfB Stuttgart, bis der letzte Tag vorbei ist.“
Sky Experte Lothar Matthäus ...
... über die verpatzte Champions-League-Auslosung (vor dem Spiel): „Es ist schon kurios, was in den letzten Tagen im Sport passiert ist, aber natürlich darf so etwas nicht passieren. Man sieht, dass wir vor nichts sicher sind. Ich habe das vor zwei Wochen auch mitgemacht, als ich in Zürich die Play-Off-Spiele für die WM gezogen habe. Das wird geübt. Wir haben morgens um 10 Uhr angefangen zu üben, durchzumischen, wegzuschauen, damit es keine Vorwürfe geben kann. Und dann passiert sowas. Eine Blamage für die UEFA. Aber die erste Partie – Real Madrid gegen Benfica Lissabon – hätte ich rausgelassen, denn da ist alles regulär zugegangen. Man hätte bei der zweiten Partie anfangen müssen. Ich glaube, dass Real Madrid unzufrieden war, ich würde auch dagegen vorgehen."
... über die Situation des VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Die Spieler wollen Fußball spielen. Die wollen nicht diese Nebengeräusche hören, ob ein neuer Vorstand oder ein neuer Trainer kommt, sondern einfach Spaß am Fußball haben. Das hat der VfB Stuttgart in den letzten Wochen gezeigt. Es sind wichtige Spieler zurückgekommen und ich glaube, dass die Mannschaft das Potential hat, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Die Qualität ist beim VfB da, vor allem, wenn die Spieler, die noch fehlen, zurückkommen.“
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