Kessler zu El Mala: „Werde nicht mit einem Preisschild durch Europa rennen“ - Schwäbe atmet auf: „Enorm wichtig“ - Wahl fordert: „Genau so müssen wir in den nächsten vier Spielen auftreten“ - Harnik lobt El Mala: „Mir gefällt, dass er sein Ego total zurückstellt in so einer Situation“
Unterföhring, 17.04.2026
Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 30. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen FC St. Pauli und 1. FC Köln (1:1) bei Sky.
René Wagner (Trainer 1. FC Köln) …
… zum Spiel: „Das war ein bisschen ein wilder Ritt für beide Mannschaften. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, mit Ball gefährlich zu werden. Wir haben zu viel die langen Bälle gespielt, das war eigentlich nicht der Plan. Dann haben wir es in der zweiten Halbzeit auch nicht geschafft, hinten rauszukommen. Dann wurde es schwer, dann kommen die Ecken rein, wir bekommen nach einem Standard das Gegentor. Dann zieht sich St. Pauli ein bisschen zurück und dann sind wir in der Lage, wieder mit Ball Akzente zu setzen, kommen dann gefährlich in die Box rein. Dann wird Kuba gefoult, wir bekommen einen Elfmeter, und dann geht das Spiel hinten raus ein bisschen auf.“
… zum Elfmeter: „Ja, das sah recht klar aus von draußen. Die Jungs haben auch so reagiert, dass es einer war. Die Paulianer haben nicht lamentiert. Das heißt, es wirkte schon wie ein klarer Elfmeter. Das Schiedsrichtergespann war sich, glaube ich, auch recht sicher, dass es dazu kommen kann. Da war eine gute Kommunikation. Deswegen bin ich froh, dass am Ende der VAR da war für uns.“
… zu Waldschmidt als Elfmeterschützen: „Said hat Luca den Ball gegeben. Das heißt, Said wollte schießen, aber Luca war sich sicher und dann hat Said den Ball abgegeben. Großen Respekt an Said, in der Situation den Ball abzugeben. Ich freue mich für Luca, dass er ihn dann reingehauen hat. Die müssen mich da nicht fragen. Das entscheiden die auf dem Platz selber. Wenn wir einen einteilen und er fühlt sich nicht gut, dann drücken wir den in eine Situation rein, die er gar nicht möchte. Dann wäre uns auch nicht geholfen. Die Jungs sollen auf dem Platz entscheiden. Die haben das gut geregelt miteinander. Wir wollen nicht sehen, dass sie sich streiten und das ist nicht passiert. Said hat den Ball abgegeben und damit ist es gut für uns.“
… zur Bedeutung des Punktes: „Der war unfassbar wichtig. Wenn wir das Spiel verlieren, dann ist St. Pauli auf zwei ran. So sind wir fünf weg. Und natürlich, wir können die Tabelle lesen: Der war unfassbar wichtig für uns. Ich bin einfach froh, dass es jetzt so gekommen ist.“
… zur bisherigen Zeit als Cheftrainer (vor dem Spiel): „Die erste Woche war nachts ein bisschen unruhiger, würde ich sagen. Aber seitdem geht es mir auch gut. Ich glaube, die Jungs sind super vorbereitet heute. Ich freue mich jetzt zu sehen, wie sie performen.“
… zur Umstellung nach der Beförderung (vor dem Spiel): „Ja, das ist die Frage, was anders ist. Vom Personal her hat sich ja nicht viel verändert. Ich glaube, der Stamm der Mannschaft war vorher auch unter Lukas derselbe. Es ging einfach um ganz kleine Stellschrauben. Es ging ein bisschen um den Umgang mit der Mannschaft, um das Gefüge im Gesamtverein mit dem Staff. Da haben wir versucht, ein paar Sachen zu ändern. Dann merkt man auch, wie die Truppe in dieser Phase noch ein bisschen enger zusammenrückt. Die Leistung war ja selten schlecht von den Jungs am Wochenende. Ich glaube, dass wir aktuell für viele richtig gute Dinge belohnt werden, die wir unter der Woche auch machen. Ich hoffe, dass das so bleibt.“
Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) …
… zum Punkt: „Ja, das war ein sehr wichtiger Punkt für uns. Ich glaube, uns ist heute nicht alles gut gelungen. Gerade mit Ball haben wir nicht immer gute Entscheidungen getroffen. Aber man muss auch sagen: Die Atmosphäre hier heute Abend war fantastisch. Was von den Rängen kam, der FC St. Pauli hat uns heute alles abverlangt. Ich glaube, das war am Ende ein sehr spannendes Spiel und für uns natürlich gut, dass wir zumindest mit einem Punkt heute nach Hause fahren.“
… zur ungeschlagenen Serie unter René Wagner: „Ja, das war wichtig heute. Auch in der Tabellenkonstellation war es wichtig. Wir sind mit René jetzt ungeschlagen, aber gerade mit dem FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz war es für uns sehr wichtig, den Abstand zu halten. Und ich glaube, der Spielverlauf hätte heute ehrlicherweise auch nicht mehr hergegeben.“
… zu Waldschmidt als Elfmeterschütze: „Es ist so, dass der Trainer sagt: Der Junge, der sich am besten fühlt, soll sich den Ball nehmen. Ich glaube, das ist völlig normal. Said brennt für jedes Tor, für jedes Dribbling und natürlich will er Tore schießen. Aber ich glaube, in der Situation war es eine gute Entscheidung, Luca den Ball zu geben. Es ist sehr wichtig, dass er den heute reinmacht.“
… zu Said El Malas Zukunft: „Im Vordergrund steht, dass wir jetzt die nötigen Punkte holen. Das war heute sehr, sehr wichtig. Nach der Saison werden wir alles analysieren. Wir werden uns über die Kaderplanung Gedanken machen und das Gleiche gilt auch für Said.“
… zum Preisschild: „Es ist total unseriös, heute Abend hier ein Preisschild zu nennen. Am Ende hat der Spieler bis 2030 Vertrag bei uns und man hat heute auch wieder gesehen, wie wichtig er für uns ist. Wir wollen uns beim 1. FC Köln insgesamt weiterentwickeln. Wir wollen uns in der Bundesliga stabilisieren, dafür brauchen wir erst einmal den Klassenerhalt. Und sollte es der Fall sein, dass Angebote reinkommen, werden wir uns damit auseinandersetzen. Aber ich werde nicht mit einem Preisschild durch Europa oder durch England rennen und sagen: Dafür ist er zu haben. Ich bin sehr froh, dass Said einen Vertrag bis 2030 bei uns hat.“
… zur Kaufoption für Kaminski: „Nein, er ist nicht ablösefrei im Falle eines Abstiegs, sondern wir haben eine Kaufoption für Kuba. Und der war heute auch wieder super wichtig. Ich gehe davon aus, dass wir die auch ziehen werden.“
… zur Vertragssituation von Eric Martel (vor dem Spiel): „Wir sind in Gesprächen und das schon seit langer Zeit. Wir haben mit Eric im Sommer schon darüber gesprochen. Er hat klar den Wunsch definiert, dass er schauen will, wie sich die Situation entwickelt, wie sich die Saison entwickelt. Jetzt sind wir in einer brutal heißen Phase und wir wollen alle Bundesliga spielen. Auch Eric möchte in der kommenden Saison Bundesliga spielen. Deswegen geht es jetzt primär darum, die Aufgaben anzunehmen. Aber es ist klar, dass ich mit seinem Interessenvertreter im Hintergrund natürlich auch Gespräche führe.“
… zu René Wagner (vor dem Spiel): „Wir haben René die Verantwortung in dieser schwierigen Phase, dieser wichtigen Phase, nicht gegeben, weil wir sagen: Wir schauen mal, wie es sich entwickelt. Dahinter steckt natürlich schon eine Überzeugung. Ich war lange mit ihm im Austausch, schon seit seiner Zeit, als er den FC verlassen hat. Wir arbeiten jetzt natürlich, seitdem er Interimscheftrainer ist, seit ein paar Wochen sehr intensiv zusammen. Alles, was ich mir vorgestellt habe, setzt er auch um und die Ergebnisse in den letzten beiden Spielen waren auch gut. Aber trotzdem: Wir haben einen Punkt in Frankfurt geholt, wir haben einen wichtigen Dreier gegen Werder Bremen geholt und wir haben noch wichtige Spiele vor der Brust. Jetzt geht es einfach darum, dass wir uns extrem auf die kommenden Wochen fokussieren und konzentrieren. Dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, wie es weitergeht.“
… zur Trainersuche (vor dem Spiel): „Das liegt in meiner Verantwortung. Das weiß auch jeder Cheftrainer, der bei uns unter Vertrag steht, dass ich mich grundsätzlich immer auch mit Cheftrainern auseinandersetze, wenn sich die Möglichkeit ergibt, dass ich auch mal das eine oder andere Gespräch führe. Das ist aber die Verantwortung meines Jobs. Und das mache ich auch nicht alleine, sondern ich habe ein sehr gutes Team am Geißbockheim. Wir machen uns sowohl über den Kader als auch über Gruppen von Mitarbeitern Gedanken. Da geht es nicht nur um den Cheftrainer, sondern um alle Positionen, die man in der Bundesliga benötigt. Dann ist man einfach in einem permanenten Prozess und macht sich Gedanken, was für den Fall X passieren kann. Aber ich kann mich jetzt nur wiederholen: Wir haben absolutes Vertrauen in René und das Team. Wir sind jetzt gut reingestartet und es geht darum, das fortzuführen.“
… zur Perspektive mit René Wagner (vor dem Spiel): „In so einer Situation jemandem das Heft des Handelns in die Hand zu geben, das machst du nicht, wenn du keine Überzeugung hast, dass es funktionieren kann. Nur am Ende ist es die Fußball-Bundesliga. Ich habe das auch bei der Freistellung, die nicht einfach war von Lukas, klar gesagt: Es steht eins über allem und das ist der 1. FC Köln. Das ist der Klub. Wir wollen in der Bundesliga bleiben, und dafür werden wir alles tun. Ich habe die Verantwortung dafür, die besten Entscheidungen drumherum zu treffen. Deswegen schauen wir uns die kommenden Wochen an und dann werden wir ganz in Ruhe überlegen.“
Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) …
… zum Punkt: „Ja, unfassbar wichtig. Ich glaube, man hat gerade am Ende auch gemerkt, wie aufgeheizt die Stimmung einfach ist. Für uns ist es enorm wichtig, dass wir die Distanz gehalten haben, dass wir uns nicht aufgegeben haben, am Ende weiter daran geglaubt und nach vorne gespielt haben, um diese fünf Punkte Abstand zu halten.“
… zu Waldschmidt als Elfmeterschütze: „Es kommt immer darauf an, wer sich gut fühlt. Luca hat es in der Vergangenheit auch immer gut gemacht. Von daher ist das absolut in Ordnung. Solange derjenige, der antritt, trifft, ist es mir scheißegal.“
Luca Waldschmidt (Torschütze 1. FC Köln) …
… zum Wert des Punktes: „Sehr viel, glaube ich. Nach einem 0:1 hier zurückzuliegen, das Stadion war voll da. Es war schwer, irgendwie wieder ins Spiel zu kommen. Von daher sind wir sehr glücklich mit dem Punkt.“
… zum Elfmeter: „In dem Fall muss ich sagen: Ich bin ganz klar ran und habe gesagt, das ist meine Ecke, die nehme ich mir. Keine großen Experimente bei der Wichtigkeit.“
… zum Dialog Said El Mala: „Er hat schon direkt am Mittelkreis gefragt, ob ich ihn nehme. Ich habe gesagt: ja. Dann sagt er: Alles gut, mach ihn. Er wollte aber im Sechzehner, glaube ich, noch kurz ein bisschen Verwirrung stiften, nach dem Motto: Ich nehme ihn erst mal, damit der Torwart denkt, er schießt. Von daher war das, glaube ich, ein smarter Move.“
… zur Arbeit mit René Wagner: „Wir sind einfach in einem guten Austausch und gehen da offen miteinander um. Ich kenne René auch schon ein bisschen länger von der Zeit mit Steffen Baumgart. Von daher macht er es gut, generell auch in der Ansprache mit der Mannschaft. Er kriegt uns gut gepackt, vermittelt die Inhalte gut und die kommen dann auch gut bei uns an.“
… zur eigenen Rolle: „Ich glaube einfach, es ist wichtig, dass man auch ein bisschen Vertrauen vom Trainer spürt. Auch wenn man vielleicht nicht direkt in der Startelf ist, sondern manchmal auch von der Bank kommt, merkt man trotzdem im Umgang mit dem Trainer ein gewisses Vertrauen. Und wie gesagt, wir sind da in einem offenen Austausch. Für mich ist immer sehr wichtig, auch zu wissen, woran man ist und was gefordert ist. Ich bin froh, dass das gut klappt.“
Jan Thielmann (1. FC Köln) ...
… zum Trainerwechsel (vor dem Spiel): „Ja gut, ich habe schon einige Trainerwechsel beim FC hinter mir. Das ist jetzt keine neue Situation für mich.“
… zu René Wagner (vor dem Spiel): „Er bringt immer noch Ruhe rein, aber auch eine Lockerheit. Er macht viele Späße, ist eng an der Mannschaft. Da hat sich im Verhalten nicht viel verändert.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) …
… zum Matchplan: „Wir standen sehr stabil. Ich habe eigentlich nur lange Bälle gesehen, auch im tiefen Block. Keine Torchancen von Köln, das heißt, wir haben sie da im Griff gehabt. Auf der anderen Seite hatten wir ein paar richtig gute Ballgewinne und ein paar schöne Passstaffetten, bei denen wir auch zwei Riesendinger hatten. Da können wir auch früher in Führung gehen. Wir machen dann in der zweiten Halbzeit auch verdient das Tor. Dann ist es bitter: Auch in der zweiten Halbzeit habe ich auf der Haben-Seite von Köln eigentlich nur den Lattenschuss von El Mala. Ansonsten war da nicht die große Chance dabei. Deswegen ist es natürlich umso bitterer, durch so einen Elfmeter das Spiel nicht zu gewinnen.“
… zum Elfmeter: „Ja, da müssen wir schon auch ein bisschen schneller die Tiefe absichern. Aber ich glaube, am Knie ist er dann hinten dran. Natürlich ist das unnötig, das weiß dann auch Karol, aber umso bitterer. In der Summe haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht und hätten da auch verdient die drei Punkte mitnehmen können. Jetzt sind wir nur mit einem Punkt unterwegs und müssen gucken, dass wir die Punkte dann woanders holen.“
… zu Karol Mets: „Er liebt Competition und er ist ein Krieger. Von daher wirft ihn das nicht um. Und ich freue mich für ihn, weil er lange gekämpft hat. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich, er hat eine wirklich schwerwiegende Verletzung gehabt. Dass er da wieder zurückgekommen ist, freut mich ungemein. Das wirft ihn nicht um, weil er ein absolut positiver Typ ist. Deswegen: weiter geht’s.“
… zum nächsten Spiel gegen Heidenheim: „Die Performance gibt uns natürlich Mut, auch in Heidenheim zu bestehen und Punkte zu holen. Möglichst natürlich einen Sieg, damit wir da ein paar Punkte wieder aufholen, die wir heute haben liegen lassen.“
… zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Ja, es ist alles angerichtet, natürlich. Dass wir vor Bayern eigentlich schon auch immer ganz gut performt haben, ist klar. Und mit unseren Fans im Rücken müssen wir das einfach als Faustpfand nehmen. Heute müssen wir das ziehen. Wir wissen um die Wichtigkeit des Spiels und dass wir an Köln heranrücken können. Ich habe schon gehört, dass Köln mit einem Sieg schon liebäugelt, durch zu sein. Aber den Gefallen wollen wir ihnen heute nicht tun.“
… zum Ausfall von Eric Smith (vor dem Spiel): „Das ist natürlich ein Abwägen. Wäre es das letzte Spiel gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich dazugenommen. So sind es jetzt noch vier. Und ich bin mir sicher, dass er nächste Woche gegen Heidenheim auflaufen kann.“
Hauke Wahl (FC St. Pauli) ...
… zur Ansprache von Alexander Blessin nach dem Spiel: „Er hat natürlich gesagt, dass wir enttäuscht sind, weil wir heute eigentlich mehr verdient gehabt hätten. Am Ende ist es wieder eine Kleinigkeit, die das Spiel nicht in unsere Richtung zieht. Wir haben jetzt trotzdem noch vier Spiele und genauso, wie wir heute aufgetreten sind, müssen wir jetzt auch in den nächsten vier Spielen auftreten. Es ist extrem wichtig, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern weitermachen und gerade diesen Fokus, diese Energie, die wir heute hatten, auch in den nächsten vier Spielen auf den Platz bringen.“
… zum Spiel: „Ich fand, dass wir okay ins Spiel gekommen sind. Dann hatten wir unsere ein, zwei Möglichkeiten. Ich glaube, Köln hatte über das ganze Spiel nicht viele. Den einen Schuss von El Mala in der zweiten Hälfte, den Schuss von Kaminski in der ersten Hälfte. Und wir hatten schon unsere Möglichkeiten. Wir können das einfach nicht über 90 Minuten, so ehrlich müssen wir sein. Und wenn wir dann 1:0 führen, ist klar, dass Köln mehr Druck macht und dass wir uns ein bisschen tiefer fallen lassen, weil wir es können. Das haben wir ja auch wegverteidigt. Wenn diese doofe Elfmeterentscheidung nicht ist, dann glaube ich, dass wir das Spiel einfach 1:0 gewinnen.“
Karol Mets (Torschütze FC St. Pauli) ...
… zum Unentschieden: „Es ist sehr enttäuschend, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Wir sind in Führung gegangen und danach hatten sie keine Chancen, keine klaren Abschlüsse. Deshalb ist das heute sehr schmerzhaft und fühlt sich sehr schlecht an.“
… zu seinem ersten Tor für St. Pauli: „Um ehrlich zu sein, überwiegen die negativen Emotionen das Tor gerade. Natürlich bin ich froh, getroffen zu haben, aber ich wollte dieses Spiel wirklich gewinnen. Ein Freitagabend auf St. Pauli ist etwas Besonderes und wir wollten das mit drei Punkten feiern. Deshalb bin ich heute Abend trauriger als glücklich.“
… zum Fakt, der zweite estländische Bundesliga-Torschütze zu sein: „Ja, das ist ein historischer Moment für den estländischen Fußball und auch für mich. Ich bin sehr dankbar und sehr glücklich darüber. Aber ehrlich gesagt hätte ich das lieber später gehabt und nicht jetzt. Im Moment ist es ein sehr bittersüßes Gefühl.“
Jackson Irvine (Kapitän FC St. Pauli) zum Druck vor dem Spiel (vor dem Spiel): „Genau das willst du als Spieler: große Spiele, große Abende, es steht viel auf dem Spiel. Das ist alles, was du dir als Profi wünschen kannst. Wir sind bereit dafür.“
Oke Göttlich (Präsident FC St. Pauli) ...
… zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Es ist Crunchtime und wir haben uns die ganze Saison auf diese Crunchtime vorbereitet. In dem Sinne, als dass wir wussten: Es geht an jedem Spieltag um den Klassenerhalt. Wir wissen, es geht heute um den Klassenerhalt. Wir wussten, es geht am ersten Spieltag um den Klassenerhalt. Es ist natürlich richtig schön kribbelig und das darf man auch ehrlich sagen. Es ist natürlich auch ein Druck. Aber wer, wenn nicht wir, wollen dem standhalten?“
… zum Restprogramm (vor dem Spiel): „Nein, jedes Spiel ist für uns wichtig. Und selbst gegen mehr oder weniger unschlagbare Bayern gibt es manchmal vielleicht ein bisschen Hoffnung, einen Punkt zu klauen. Hat letzte Woche nicht geklappt, zu viele Gegentore. Für uns ist jedes Spiel in der Bundesliga ein Feiertag und wir wollen in der ersten Liga weitere Feiertage feiern. Wir haben Lust auf die Spiele.“
… zum Peace Prize vom FC St. Pauli (vor dem Spiel): „Es wird uns immer vorgeworfen, zu viel Politik in den Sport zu bringen. Die größte politische Shitshow findet in diesem Sommer in den USA statt durch den Peace Prize, den Gianni Infantino Donald Trump verliehen hat. Und wir haben uns überlegt, dass wir als FC St. Pauli einen Peace Prize verleihen, in dem Fall an einen St.-Pauli-Fan, an einen Barbetreiber, der sich für die queere Community einsetzt und auch gegen die ICE-Beamten, die in den USA derzeit für sehr viel Unruhe sorgen, einsteht. Das war jetzt der erste Peace Prize und es werden noch weitere in den USA folgen. Denn das, was derzeit auf der Welt passiert, dass Menschen ausgegrenzt und gecancelt werden, ist etwas, wogegen wir einstehen.“
… zur ersten Cheftrainerin in der Bundesliga (vor dem Spiel): „Ich wünsche ihr den größten Erfolg und ich bin mir sicher, sie wird es hervorragend machen. Wir als FC St. Pauli unterstützen das, wo wir können. Wenn wir vielleicht gegen Union spielen, wollen wir trotzdem gewinnen. Aber alles Gute und ganz viel Erfolg an Union Berlin und an die Trainerin, die einen ersten Schritt geht. Ich hoffe, es werden weitere folgen.“
Sky Experte Martin Harnik ...
… zu El Malas Elfmeterverzicht: „Er hat sich den Ball geholt und ihn dann an Luca Waldschmidt übergeben. Und was mir daran so gefällt, ist, dass er sein Ego total zurückstellt in so einer Situation. Er hätte auch sagen können: Ich baue mein Torekonto aus, denke da ein bisschen an mich. Aber das tut er nicht, sondern er stellt sich voll in den Dienst der Mannschaft. Das war die richtige Entscheidung.“
… zum Spiel: „Ja, es war natürlich im Großen und Ganzen Abstiegskampf und beide Mannschaften wollten dieses Spiel auf keinen Fall verlieren. Aber es hat mir sehr gut gefallen, dass St. Pauli nach dem 1:1 unbedingt gewinnen wollte. Gerade nach dem Gegentreffer hätte ich mir früher diesen Mut nach vorne gewünscht, auch diese Gier, wirklich in das letzte Drittel zu kommen.“
… zum Heimvorteil des FC St. Pauli (vor dem Spiel): „Immer groß. Es ist immer gute Laune, immer gute Stimmung, egal in welcher Liga. Ich habe auch in der Regionalliga hier gespielt, auch da war die Hütte voll. Die Leute stehen hinter diesem Verein, sie stehen hinter dieser Mannschaft. Man behält hier die Ruhe, auch auf den Rängen. Dieser Zusammenhalt ist ein Pfund.“
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