Essens “Systemabsturz” verhilft Osnabrück zum Aufstieg auf der Couch, “Kollektives Versagen aufgrund von Angst”: Ulm wird in Regionalliga zurückgereicht
Bonn, 02.05.2026
„Systemabsturz“ – so erklärt Marcus Steegmann, Direktor Profifußball bei RWE das 1:6 beim VfB Stuttgart II: „Es hat sicherlich der Kopf mitgespielt!” Anspielungen darauf hatte Trainer Uwe Koschinat zuletzt noch abgetan. Nach 3 Niederlagen ist RWE noch immer Dritter, kann aber am Sonntag vom MSV Duisburg im Top-Spiel gegen Cottbus (live ab 13 Uhr bei MagentaSport) abgelöst werden. Uwe Koschinat: “Wir müssen einen Plan entwickeln, der die Basics in den Vordergrund stellt.“ Einen Sieger gibt´s: Durch das Debakel beschert Essen dem VfL Osnabrück den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Spiel in Wiesbaden (Sonntag, ab 16.15 Uhr live) wird wohl zur Party.
„Kollektives Versagen aufgrund von Angst” – so beschreibt MagentaSport-Kommentator Mario Bast die Niederlage von Ulm. Die Spatzen werden in die Regionalliga zurückgereicht! „Wir sind nicht heute abgestiegen, aber der Moment ist schon brutal. Es ist mit das Schlimmste, was es gibt, weil du versagt hast”, sagt Ulm-Kapitän Dennis Dressel. Unter der Woche wurde entschieden, dass Pavel Dotchev den Weg in der Regionalliga nicht mitgehen darf. “ An ein Karriereende denkt Dotchev nicht: „Ich fühle mich noch viel zu jung und zu gut, um jetzt so aufzuhören. Mein Wunsch war es mit einem Aufstieg zu beenden und ich steige ab, so kann ich es nicht lassen.” Den Ulmern werden die Aussagen aufstoßen.
Zwei Punkte aus 3 Spielen – das ist zu wenig, damit Hansa Rostock in den beiden verbleibenden Partien noch ernsthaft um den Aufstieg mitspielen kann. „Die ganzen Rechenbeispiele – ich weiß nicht, ob die uns so guttun. Habe ich nicht das Gefühl. Lass uns die Saison sauber zu Ende spielen“, bilanziert Hansa-Coach Daniel Brinkmann, der empfiehlt: „Nur auf uns zu schauen. Bestenfalls 2 Siege noch einzufahren.“ Kapitän Franz Pfanne rutschte über Nacht in die Startelf, erklärte deutlich: „Die Enttäuschung ist brutal!“
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom 36. Spieltag der 3. Liga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht‘s in der 3. Liga bei MagentaSport am Sonntag u.a. mit dem Topspiel MSV Duisburg gegen Energie Cottbus - ab 13 Uhr live.
VfB Stuttgart II – Rot-Weiß Essen 6:1
Tiefpunkt der Saison: 1:6 und Essen beschert Osnabrück den sicheren Aufstieg, leibt nach 3 Niederlagen in Folge mit 64 Punkten auf Platz 3. Mit einer Tordifferenz von plus 10 Toren fällt RWE im Vergleich mit dem Zweiten Cottbus und dem Vierten Duisburg auch im Torverhältnis zurück.
Hängende Köpfe bei RWE: Stürmer Kaito Mizuta ist nach dem Abpfiff am Boden zerstört und vergießt Tränen. Derweil versucht der Capo der Mannschaft vor dem Gästeblock neue Motivation einzuhauchen. Von den Fans gibt’s abschließend aufmunternden Applaus. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=TVRrNHFTUDhSemlyTm5UUS9xNGczci9CQy9rTXFZM0hRZVJwTVBwOVdHYz0=
Nico Willig, Trainer Stuttgart: „Ich habe heute Nacht nicht von einem 6:1 für uns geträumt. Die Effektivität hat uns auf die Siegerstraße gebracht. Dass RWE dann kommen muss und uns die Räume gibt, war klar. Dass wir die alle so eiskalt nutzen, spricht für uns. Das war ein reifer Auftritt.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=M3o0bVJiOUs0cCtYLzZtVUNkQzBxNkdITGpaRFRnWVMwN0wzMUNUSUFXUT0=
Uwe Koschinat, Trainer Essen, über eine mögliche Erklärung für das Debakel: „Es gibt im Fußball auch mal Situationen, wo man Dinge für sich verarbeiten muss und nicht immer sofort eine tolle Antwort hat. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass wir uns in eine sehr aussichtsreiche Situation gebracht haben. Das kann nicht anders zustande kommen als mit Qualität. Die wiederzubeleben, wird ein entscheidender Faktor sein. Deswegen ist es mir ein Rätsel, warum wir einen dermaßen heftigen Systemabsturz hatten, warum wir teilweise auseinandergefallen sind und warum einzelne Spieler, die über Wochen in einer herausragenden Form gespielt haben, jetzt auf der Suche nach Sicherheit und klaren Lösungen sind. Ich muss die Dinge nochmal auf mich wirken lassen. Es helfen nur sehr ehrliche Gespräche. Das war immer die ganz große Qualität dieser Mannschaft: dass sie sehr klar und offen mit unterschiedlichen Situationen umgegangen ist. Nur daraus kannst du Lösungen schöpfen. Es geht jetzt darum, Spieler zu finden, die mit der Situation leichter umgehen als die, die heute auf dem Platz gestanden haben. Das muss man so klar sagen. Wir müssen einen Plan entwickeln, der die Basics in den Vordergrund stellt.“
… über den aufmunternden Applaus der Fans: „Das ist etwas, das ungewöhnlich ist. Die Menschen betreiben einen wahnsinnigen Aufwand, um uns zu unterstützen. (…) Als emotionaler Fans so sachlich zu werden und wieder Mut zuzusprechen, ist außergewöhnlich.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TENsMzVsRHVaM0lKOXdoRnNmTlgxcFc1WnZQVmgvOGM1MHV6TFQ0Smlabz0=
Marcus Steegmann, Direktor Profifußball Rot-Weiss Essen: „Es ist schwer, für die Leistung Worte zu finden. Am Ende war es ein Systemabsturz. Es hat sicherlich der Kopf mitgespielt. Das gilt es aufzuarbeiten und zu verarbeiten. Damit werden wir die nächsten Tage zu tun haben.“
… ob Uwe Koschinat auch im kommenden Spiel gegen Verl noch Trainer sein wird: „Die Frage finde ich deplatziert. Wir haben grundsätzlich eine fantastische Saison gespielt. Wenn man die Reaktion der Fans nach dem Spiel sieht: Das zeigt, dass der Verein, die Fans, alle zusammenstehen und ein gemeinsames großes Ziel haben. Davon bin ich nach wie vor 1000 Prozent überzeugt, dass wir es erreichen können. Jetzt geht es darum, auch mal 2 Tage zu den Familien zu fahren, mal abzuschalten und den Reset-Knopf zu drücken. Dann geht es am Dienstag wieder mit voller Kraft voraus. Mit dieser Unterstützung bin ich total davon überzeugt, dass wir uns aus dieser Situation befreien können. Am Samstag werden wir ein anderes Gesicht von Rot-Weiss Essen sehen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VExGUkQ2REprNFR3ZHJmdU1OVFJ4Y3RZa04waWEydmFvVElOekhQWmZmaz0=
Klaus Gjasula, der Essen wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlt, vor der Partie darüber, ob er am kommenden Spieltag gegen Verl auf den Platz zurückkehren kann: „Es ist eine Bänderverletzung. Ich weiß es nicht ganz genau. Ich muss abwarten, wie sich die nächste Woche entwickelt. Es ist auf keinen Fall sicher, dass ich da dabei sein kann. Ich versuche alles dafür zu tun, dass es so schnell wie möglich abheilt. Verl wird eine enge Kiste.“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aHJJbTRnQW1WZlpFSlhGcThKRHVzOXM2TWhJU0lHS0lickNFcHdpNFFOUT0=
SSV Ulm 1846 Fußball - Viktoria Köln 0:2
Nach 3 Niederlagen aus den letzten 4 Spielen ist der Abstieg des SSV Ulm 1846 Fußball in der Regionalliga besiegelt. Damit werden sie von der 2. Bundesliga in die Viertklassigkeit durchgereicht. Kurz vor Schluss entlädt sich der Fan-Frust. Im Ulmer Fanblock gehen schwarze Rauchtöpfe und Böller hoch. Zudem ziert ein Banner mit folgender Aufschrift die Kurve: “Kein Kampf, Kein Wille – Eine Schande für Stadt und Verein.”
“Kollektives Versagen aufgrund von Angst!” Die Reaktionen von Fans und Mannschaft auf den Abstieg des SSV Ulm 1846 Fußball. Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=bk9hcXE5azVJUDNvT01MM25kekNYaUFLWDBkUFVNNnV2WGU2RTcrQkw5MD0=
Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm 1846 Fußball: „Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir nicht heute abgestiegen sind. Wir hatten genug Spiele, wo wir Punkte hätten sammeln können, um den Klassenerhalt zu sichern. Es ist jetzt offiziell, das ist sehr bitter. Ich kann die Fans verstehen, dass sie sauer auf uns sind. Heute war es vom Spiel her nicht das Gelbe vom Ei. Beim zweiten Tor konnte man vom Flugzeug aus sehen, dass er am zweiten Pfosten frei ist.”
Über seine persönliche Zukunft: „Ich fühle mich noch viel zu jung und zu gut, um jetzt so aufzuhören. Mein Wunsch war es, mit einem Aufstieg zu beenden und ich steige ab, so kann ich es nicht lassen.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OHRwbjJoRktCRjJzWmVkNE5pZEdZYW55Z0hvUjFQeGxsRjBjSkw2TE54TT0=
Dennis Dressel, Kapitän SSV Ulm 1846 Fußball: „Wir sind nicht heute abgestiegen, aber der Moment ist schon brutal. Es ist mit das Schlimmste, was es gibt, weil du versagt hast. Da gab es viele Baustellen in der Saison. Das hat sich die ganze Saison hochgeschaukelt, da sind viele Dinge zusammengekommen. Woran es genau gelegen hat, keine Ahnung.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SGxyODgzTFExOWpaYWphcFo3QXdlQ3NEU3BmMzFveFFiT2ZSNzdkSDJ3TT0=
Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm 1846 Fußball, vor dem Spiel über die Entscheidung, dass er nicht mit in die Regionalliga gehen darf: “So ist das Geschäft, ich muss das akzeptieren. Ich habe hier sehr schöne Momente gehabt, natürlich auch eine sehr anstrengende Zeit. Die Fans, die Stadt, das ist ein toller Klub. Ich hätte es gerne weitergemacht.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cWVybmFsSmJLc0RsUUFTTkJ5WTNQUm1FK2RXZm1IaEJJbUhVcktPRmZEYz0=
Alemannia Aachen - Hansa Rostock 1:1
Aachen bleibt im 10. Spiel in Serie ungeschlagen und landet damit auf Platz 7. Tabellennachbar Rostock verpasst es als Sechster nach 3 Spielen ohne Sieg, im Aufstiegsrennen Druck auf die Konkurrenz auszuüben.
Mersad Selimbegovic, Trainer Aachen, über die Punkteteilung: „Ich bin eher unzufrieden, weil wir es nicht gleich angenommen haben, was da passiert ist. Das Spiel wird unterbrochen, als wir 2 gegen 1 mit Ball auf den letzten Mann laufen. Wir haben einen ganz klaren Elfmeter in den ersten Minuten nicht bekommen. Wir hatten am Ende auch nochmal ein bisschen Glück, weil wir nochmal einen Fehler gemacht. Vor dem 0:1 bleibt der Ball im Matsch stehen.“
… über die Bedingungen im Starkregen mit vielen Pfützen: „Du musst das schnell antizipieren und dich cleverer verhalten. Da haben wir ein bisschen gebraucht. Die Jungs haben sich dann reingehauen und die Bedingungen angenommen.“
… ob der Aufstiegszug endgültig abgefahren ist: „Wir haben auf den nicht gewartet.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eTl3TTB4R3ZJbzhDY1p6UWVSbUtNeVV3WnV1UVRkL2hFVTRyV2ZYaDJObz0=
Lars Gindorf, Aachener Torschütze, über den Austausch mit Rostocks Trainer Daniel Brinkmann: „Er meinte, ich könnte auch mal einen Elfmeter verschießen. Das hätte ihnen wahrscheinlich sehr geholfen.“
… über die Bedingungen: „Es war gefühlt eine Stunde kein Fußball mehr möglich. Auch in der 2. Halbzeit war es am Anfang sehr schwer. Gegen Ende war es ein bisschen offener, das 1:1 ist daher ein gerechtes Ergebnis.“
… über den Drittliga-Rekord von 42 Toren, als Duo zusammen mit Mika Schröers: „Es war schon noch das Ziel, den Rekord in den letzten 3 Spielen zu knacken. Dass es heute schon geklappt hat, ist super. Vielleicht werde ich in den nächsten 2 Spielen noch ein oder zwei Tore draufhauen.“
… darüber, dass der Aufstieg wohl nicht mehr erreicht werden kann: „Es war schon ein Ding der Unmöglichkeit. Wir wissen auch, dass die Mannschaften oben eine gewisse Qualität haben Spiele gewinnen können und nicht alles verlieren. Deswegen habe ich persönlich nicht mehr damit gerechnet.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NGM2TDBYMkZOdmlCaFJzeHVNM0N2OXczd3RtUWoxYnpZdVgvR004aFpDTT0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock: „Es waren schwierige Bedingungen. Beide Mannschaften haben alles in die Waagschale gelegt und den Platz so angenommen, wie er zu bespielen war. Ich möchte meiner Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. Sie haben alles probiert. Wir waren dem Sieg etwas näher.“
… über den vom Rostocker Jonas Dirkner verschuldeten Elfmeter zum Aachener Ausgleich: „Es gibt gar keine Zweifel, dass es ein Foul und ein Elfmeter ist. Wenn ich meinen Körper einfach reinstelle, geht der Ball ins Aus und es passiert gar nichts.“
… über den Glauben, im Aufstiegsrennen noch einzugreifen: „Wir tun gut daran, jetzt 2 Tage durchzupusten und uns dann auf Stuttgart zu fokussieren. Das können wir beeinflussen. Diese ganzen Rechenbeispiele… weiß ich nicht, ob uns die so guttun. Ich habe nicht das Gefühl. Lass uns diese Saison sauber zu Ende spielen und wenn möglich noch 2 Siege einfahren. Dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt. Alles andere sind äußere Faktoren. (…) Gerade in den ersten 10 Spielen hätte ich vielleicht schon früher das System umstellen können. Trotzdem ist uns eine komplette Offensive ausgefallen. Es gibt viele Sachen, über die du nachdenkst. Das ist jetzt aber alles nicht zielführend.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RHg5bVhiT2p6ZU1OeC8zWVJiSnJqS3doVTV3aVNZUFdCYjhEbEtWNWpCQT0=
Franz Pfanne, Rostocker Kapitän, über seine Rückkehr nach Verletzung: „Ich hatte irgendwann Momente im Spiel, da ging nichts mehr. Ich habe in den letzten 10 Wochen vielleicht anderthalb Wochen trainiert. Deswegen habe ich alles rausgehauen. Ich bin trotzdem mega enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Für mich wäre es heute eigentlich zu früh gewesen. Wir hätten mit Florian Carstens gestartet. Ich weiß nicht, was da heute Nacht passiert ist, aber der ist mit ziemlichen Hüftschmerzen aufgewacht. Er hat beim Aufwärmen gemerkt, dass es nicht geht. Dann bin ich reingerutscht.“
… über die Bedingungen: „Ich fand es, ehrlich gesagt, ziemlich geil. Wer mich kennt, weiß, dass ich so ein Mentalitätsspieler bin. Heute kam es ziemlich auf Mentalität an.“
… über den Punkt im Aufstiegskampf: „Die Enttäuschung ist brutal. Man muss kein großer Prophet sein, dass es jetzt nochmal schwieriger geworden ist, da oben dranzubleiben. Morgen muss Cottbus gegen Duisburg gewinnen. Dann bin ich das erste Mal in meinem Leben Cottbus-Fan. Trotzdem: Wir nehmen die Geschenke nicht an, wir verteilen Geschenke und irgendwann reicht es vielleicht auch nicht. Der Wahrheit muss man ins Auge sehen. Ich will auch nichts falsches sagen. Ich bin wirklich mega enttäuscht und gefrustet.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eTNxd0xPMytkYldvS1YvTnQ2NFg3S0EwKzBQdysrMU0xb0hVQmUzMVR2VT0=
Ronald Maul, Vorstandsvorsitzender Hansa Rostock, in der Halbzeit über die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft im Aufstiegskampf: „Es gibt immer Druck im Fußball, aber unser Druck ist ja eigentlich positiv. Wir sind in einer Situation, dass wir positiv schon noch was erreichen können. Mir dem Druck kann und sollte jeder umgehen. Wenn man die Chance hat, positiv etwas zu erreichen, da muss jeder in der Lage sein zu liefern. (…) Wir haben jetzt die verdammte Pflicht, die letzten 3 Spiele erfolgreich zu gestalten. Wir müssen sie alle 3 gewinnen, dann haben wir eine realistische Chance, noch um den 3. Platz mitzuspielen. Wir müssen jetzt erstmal Klappe halten, Spiele gewinnen und dadurch Druck ausüben.“
… über die Planung der kommenden Saison, falls der Aufstieg nicht gelingen sollte: „Wir werden nach der Saison alles analysieren. Wir merken dieses Jahr schon, dass wir noch so ein, zwei Baustellen im Kader haben. Da wollen wir zukünftig noch mehr in der Lage sein, über außen zu spielen. Wir sind im Moment viel auf individuelle Klasse angewiesen. Gerade in der Kaderbreite tun wir vielleicht nochmal was auf den Außenbahnen. Es laufen genug Verträge aus. Es wird aber sicherlich nicht den großen Umbruch geben. Wir haben einen sehr guten Kader und werden versuchen, den an einigen Stellen nochmal zu verbessern. Es gibt aber kein Tabula rasa oder was ganz Großes.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VG9XQ3dJcGd4QnNVc3VXRGJiRHJYUVYxTHA1NFdZOHlreWtCaWRNeDc1az0=
SC Verl – TSV Havelse 4:0
Mit 7 Punkten aus den letzten 4 Spielen bäumt sich der SC Verl nochmal auf im Aufstiegskampf und rückt vorübergehend bis an 3 Punkte an Platz 3 heran. Die Niederlage bedeutet für den TSV Havelse den Abstieg in die Regionalliga.
Tobias Strobl, Trainer SC Verl: “Mir war wichtig, wie wir aus der Halbzeit rauskommen. In den letzten Spielen haben wir immer geführt, egal ob es Aue oder Rostock oder Osnabrück war. Da waren wir heute weiter auf dem Gaspedal und das hat mir gefallen. Die Mannschaft ist ein Kollektiv, das ist klar. Aber auch die beste Mannschaft in Deutschland mit Bayern hat Unterschiedspieler. Mhamdi, ich weiß nicht wie viele Scorerpunkte er als Rechtsverteidiger hat, ich glaube 18. Das hatte ich in meinem Team auch noch nicht und Berkan Taz hat dieses Jahr nochmal einen draufgelegt.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZWV2VDFkZFoxZjU4RlFwSUJyNy9QdTNVK3pCN1JXRWhXajBLMkkyNHREUT0=
Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse: “Dass in den ersten 14 Spielen nicht viel stimmte, sehe ich anders, dass ergebnistechnisch nicht viel dabei herumgekommen ist, da bin ich bei Ihnen. Heute war es desolates Verteidigen in den letzten Minuten der 1. Halbzeit. Dann killen wir innerhalb von 5 Minuten ein Spiel.” Über seine Zukunft: “Ich bin seit siebeneinhalb Jahren hier Trainer und bisher immer sehr steil nach oben mit der Mannschaft und dem Umfeld gewachsen. Für mich ist klar, dass ich hier mit anpacken werde, grundsätzlich auch dabei helfen werde eine vernünftige Struktur auf die Beine zu stellen und dementsprechend in der Regionalliga dem TSV etwas zurückzugeben. Allerdings ist der Fußball auch sehr komplex. Schlussendlich bin ich nach wie vor Trainer dieser Mannschaft und bin stolz Trainer hier bei Havelse zu sein. Wir hatten immer einen ehrlichen und realistischen Austausch. Das hat uns immer Erfolg gebracht. Ich habe in den siebeneinhalb Jahren nichts unterschrieben, weil es immer mit einem Handschlag und einem ehrlichen Augenkontakt in die richtige Richtung gegangen ist. Das ist jetzt auch der Fall. Es läuft nichts aus, es ist nichts verlängert. Ich werde alles dafür tun, dass wir nächstes Jahr erfolgreich sein werden.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=bnhLUXJjN1lFZ3N3VVlrSXZIbTNMS1dZQnIxWk40RzdTV3NKOUpWa1RmWT0=
Zlatko Janjic, Sportvorstand SC Verl, in der Halbzeitpause: “Wir wollen weiterhin das Maximum rausholen. Bis hierhin war es eine herausragende Saison.” Über die Zukunft und Transfers. “Du musst dranbleiben und wieder die Talente rauskramen. Es gibt genug. Wir haben viel Vorarbeit geleistet, der Schattenkader steht. Jetzt geht es nach und nach die Positionen zu besetzen, wenn die Jungs sich entschieden haben uns zu verlassen. Aber genauso in der Hinterhand haben wir Positionsprofile, Spieler, die genau da wieder reinpassen würden.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Z1lIalI2N04rc2FXNzJIQnNLVjh6ZWNpNVZGTEFaWGxGL1Rwc3lNWkFrST0=
1.FC Saarbrücken - SV Waldhof Mannheim 2:0
Nach dem 2:1-Erfolg in Essen legt Saarbrücken im Derby gegen den SV Waldhof Mannheim nach. Mit nun 44 Punkten ist der Klassenerhalt sicher. Mannheim ist bereits seit 6 Spielen ohne Sieg.
Argirios Giannikis, Trainer 1.FC Saarbrücken: “Ein sehr hitziges Derby. Am Schluss haben wir verdient gewonnen.” Über den Fokus auf die Zukunft: “Das machen wir schon die ganze Zeit in der täglichen Arbeit, in der Entwicklung, wie wir Fußball spielen. Mutig zu arbeiten. Andere Mannschaften sind zerbrochen in so einer Situation. Die Jungs haben das super gemacht. Ich habe ihnen gesagt, dass ich Offenheit gegenüber der neuen Herangehensweise erwarte. Das haben sie toll angenommen, sind mit Rückschlägen klargekommen. In einer schweren Situation so Fußball zu spielen, wie wir, da gehört der Mannschaft Respekt.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RStNMjYzcTFKMEluV1BaYS8wbXByelNvUWNnbE5sNExjVFdEN0lhVzBtND0=
Luc Holtz, Trainer SV Waldhof Mannheim: “Diese Elfmeter-Entscheidung kann ich nicht richtig nachvollziehen. Das hat uns den Schwung genommen und die Moral nach unten gedrückt.” Zum Elfmeter: “Ich dachte es wäre ein Foul an meinem Torwart. Als ich den Elfmeterpfiff gesehen habe, habe ich mich gefragt: Wo bist du hier gelandet? Heute fand ich die Entscheidungen sehr einseitig.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cGJBMW50VVFVaEw5ZTFmTGdzeVZ2TS9rVVJWY0dGYmpyWDR4d3ZGa2lXUT0=
Felix Magath, Trainer-Legende, über die Ehrung anlässlich des Bundesliga-Aufstiegs 1976: “Ideale Bedingungen, blauer Himmel, Sonnenschein und die Erinnerung an die Zeit, als wir gemeinsam aufgestiegen sind. Wenn man sich einmal nach Jahrzehnten wiedertrifft, ist das natürlich ein besonderer Tag für uns. Verschiedene habe ich seit 40 Jahren nicht mehr gesehen.” Über die Bedeutung des 1.FC Saarbrücken für das Saarland. “Der 1.FC Saarbrücken ist der Traditionsverein für das Saarland, der bei der Gründung der Bundesliga dabei war und eben auch viel Historie hat. Ich hoffe das der 1.FC Saarbrücken irgendwann wieder den Weg dahin findet, wo er, wie wir gerade gesehen haben, schon mal war.” Über einen VAR-Einsatz in der 3.Liga. “Ich würde es lieber so verändert sehen, dass der VAR auch in der Bundesliga keine Rolle spielt. Das wäre für die Atmosphäre und den Spielfluss etwas besser.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZkZZVDQ3NDRIVzJJQWs0TFVwTFJWT0NJbHhEZkhxc2t6czI2S0ZRZzl3dz0=
SSV Jahn Regensburg – TSG Hoffenheim II 2:1
Regensburg feiert den 2. Sieg in Folge und klettert in der Tabelle auf Platz 10. Durch die 3. Niederlage in Folge ist Hoffenheim noch immer nicht sicher gerettet.
Sascha Hildmann, Trainer SSV Jahn Regensburg: „Wir hätten es früher klarmachen müssen. Das ärgert mich, dass du dir selbst das Leben schwer machst.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=QU1EN3BqdnYwKzF3RXhWVmhuRERNRm9xb0NKVWMwQUpINThCcDlxbE1Zcz0=
Stefan Kleineheismann, Trainer TSG Hoffenheim II: “In der 1. Halbzeit haben wir schon ein bisschen ängstlich gespielt. Ich hatte immer das Gefühl, dass noch ein Unentschieden drin ist. Dennoch haben wir wieder eine gute Moral bewiesen und viele junge Spieler auf dem Feld. Wir wollen die Dinge weiterhin selbst regeln, wir haben noch zwei Spiele, um Punkte zu holen und das werden wir auch machen. Wenn du die Dinge nicht selbst regelst, musst du auf die anderen schauen.” Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OTB2dmh1MER3c2JiQmJwaFk3RE9MVklrRGRnSWtxbmNIL05qU2x6dFROST0=
1.FC Schweinfurt – TSV 1860 München 1:1
Beide Treffer des bayerisch-fränkischen Duells fallen innerhalb von 4 Minuten: Sebastian Müller bringt die Hausherren in ihrem vorletzten Drittliga-Heimspiel in der 27. Minute in Führung, ehe Sigurd Haugen für die Löwen in ihrem 300. Drittliga-Spiel ausgleicht. Für Schlusslicht Schweinfurt steht letztlich das 4. Remis in Folge, 1860 München verbucht als Achter nur einen Sieg aus den letzten 8 Spielen und hat nun auch rechnerisch keine Chance mehr, noch auf einen Aufstiegsplatz zu kommen.
Jermaine Jones, Trainer Schweinfurt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten unserer Mannschaft. Nicht nur heute, sondern seit Wochen. Wir könnten auch sagen: Wir sind abgestiegen, kommen hierher und machen einen leichten Kick. Aber wir zeigen Woche für Woche, dass wir uns gut präsentieren wollen. Und die Liga mit erhobenem Haupt verlassen wollen.“
… über das neu gesteckte Ziel, die Marke von 22 Punkten zu knacken (aktuell sind es 21): „Heute waren wir wieder knapp dran. Die 2 nächsten Spiele werden interessant, wir freuen uns drauf. Unser Ziel ist es, diesen Punkt herauszuholen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NHBacHpmSmloZVZXUEtXbWVjaTB6MFVneDVIaGVQRGxKRjhRMStDTGhiUT0=
Markus Kauczinski, Trainer München: „Das 1:1 ist in Ordnung. Es war phasenweise okay, phasenweise nicht. Es ist alles im Moment ein Spiegelbild der Saison, dass wir manche Sachen gut machen und manche nicht. Am Ende müssen wir damit leben. Wir haben nicht so viele Chancen herausgespielt, dann aber ein bisschen den Faden verloren und hatten immer wieder mal leichte Ballverluste. Wir waren nicht konstant – das, was wir die ganze Zeit zeigen.“
… darüber, dass Sigurd Haugen mit seinem 16. Saisontor wieder abgeliefert hat: „Er ist im Moment leider der einzige. Auch andere hatten Möglichkeiten. Ich hoffe, dass irgendwann auch mal ein anderer dazukommt.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TzJHRS9STVhwWmxsS2l4c0plQk9GSlJjWXhWakZ4VElQaGEwMFc3R3R6ND0=
Kevin Volland, Stürmer 1860 München: „Es war keine Glanzleistung von uns. Es war ein bisschen zerfahren. Die 2. Halbzeit ist ein bisschen dahingeplätschert, das Unentschieden geht dann in Ordnung.“
… darüber, dass die Fans den Support im Spiel eingestellt haben: „Ich habe das noch gar nicht so mitbekommen. Ich dachte, dass auf der Tribüne vielleicht etwas passiert ist. Aber ich weiß nicht, was passiert ist. Wir haben jetzt auch nicht dafür gesorgt, dass hier auf dem Platz ein komplettes Chancenfeuerwerk entsteht.“
… über die verbleibenden Spiele fernab der Aufstiegsränge: „Wir müssen trotzdem die Spannung hochhalten. Wir müssen uns einfach pushen und einen strukturierteren Auftritt hinlegen und nicht so einen offenen Schlagabtausch wie heute.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=d0VpdWpmQUVYNzFKVVVmbnU2NDl4UjA0M21hYmhpdkR4MFZPMjV2M01ZZz0=
Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 36. Spieltag
Sonntag, 03.05.2026
ab 13.15 Uhr: MSV Duisburg - Energie Cottbus
ab 16.15 Uhr: SV Wehen Wiesbaden – VfL Osnabrück
ab 19.15 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Erzgebirge Aue
37.Spieltag
Freitag, 08.05.2026
Ab 18.45 Uhr: Erzgebirge Aue – MSV Duisburg
Samstag, 09.05.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden, VfL Osnabrück - SSV Ulm 1846 Fußball, Hansa Rostock – VfB Stuttgart II, Rot-Weiß Essen – SC Verl, TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04
ab 16.15 Uhr: SV Waldhof Mannheim – SSV Jahn Regensburg
Sonntag, 10.05.2026
ab 13.15 Uhr: TSV Havelse – 1.FC Schweinfurt 05
ab 16.15 Uhr: Viktoria Köln - Alemannia Aachen
ab 19.15 Uhr: TSG Hoffenheim II – 1. FC Saarbrücken
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 24. Spieltag
Sonntag, 03.05.2026
ab 13.45 Uhr: SGS Essen – Bayer 04 Leverkusen
ab 15.45 Uhr: FC Carl Zeiss Jena – SC Freiburg
Montag, 04.05.2026
ab 17.45 Uhr: Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg
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