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VfB-Boss Wehrle zu den Aussagen der Fans: „Mehr als irritiert“

Kölns Thielmann vor entscheidenden Wochen im Abstiegskampf: „Da müssen wir überzeugen“ - VfL-Coach Letsch nach verspielter Führung deutlich: „Dürfen uns nicht blenden lassen“ - DAZN-Experte Lauth zur Situation beim VfB: „Paar Nationalspieler waren unterwegs und niemand spricht darüber“

Berlin/München, 31.03.2024

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen FC Augsburg gegen 1. FC Köln (1:1), VfB Stuttgart gegen 1. FC Heidenheim (3:3) sowie VfL Bochum gegen SV Darmstadt 98 (2:2) am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zum Spiel: „Glücklich sind wir nicht – insbesondere mit dem Ergebnis. Wir machen über 55, 60 Minuten ein wirklich gutes Spiel, führen mit 2:0. Wir haben zwei, drei richtig gute Möglichkeiten, noch höher zu führen. Wir haben eine Doppelchance zugelassen kurz vor der Halbzeit, sonst habe ich nicht viel gesehen. Dann kommt die Ecke, wo wir den Heidenheimern ein Tor schenken. Dann verändert sich das Momentum. Mir hat die Stimmungslage ab dem 2:0 nicht gefallen, da war Party im Stadion angesagt. Es ist okay, dass die Fans sich freuen. Wir müssen seriös und klar bleiben. Wir haben uns ein bisschen anstecken lassen, unser Spiel war nicht mehr so klar. Trotzdem war das Spiel nicht gefährdet. Daraus müssen wir schon lernen. In der Bundesliga musst du gerade Heidenheim richtig wegdrücken, um das Spiel zu gewinnen. Dann fällt das 2:1 und das Spiel geht auf. Das ist normal, dass dann was im Kopf passiert. Dann haben wir es nicht mehr in den Griff bekommen und es war ein offener Schlagabtausch. Die Heidenheimer machen aus zwei Chancen drei Tore. Dann machen wir das 3:3 und das ist gut für unsere Moral und für die Tabelle. Das müssen wir mal akzeptieren, die Jungs haben nochmal daran geglaubt.“

... zu den DFB-Spielen (vor dem Spiel): „Ich habe mir beide Spiele interessiert und aufmerksam angeschaut. Ich muss zugeben, dass das nicht immer so war. Jetzt, wo die Jungs dabei waren, war die Freude umso größer, das Spiel zu sehen.“

… zu Maximilian Mittelstädt (vor dem Spiel): „Er hat eine richtig gute Entwicklung genommen und Seiten gezeigt, die er vorher nicht so gezeigt hatte und wir nur antizipieren konnten. Er zeigt eine unglaublich variable Palette und das hat sich in der Saison entwickelt.“

… ob er die Mannschaft auf die Fanproteste vorbereitet habe (vor dem Spiel): „Nein, haben wir nicht getan. Wir versuchen, es wegzuhalten und gehen da nicht groß drauf ein. Ich hoffe, dass heute der Support sehr gut ist. Was am Ende nicht sein darf, ist, dass die Mannschaft darunter leidet. Das muss klar sein. Wir brauchen acht Spiele lang hundertprozentige Unterstützung. Wir bräuchten Ruhe, dass ist das, was ich sagen kann.“

 

Angelo Stiller (Torschütze VfB Stuttgart) ...

... zum Spiel: „Das erste Saisontor, zum Glück endlich mal ein Tor geschossen. Die Vorlage war auch gut. Wir führen 2:0, am Ende spielen wir Unentschieden und können uns mit dem Punkt noch zufriedengeben, sind glücklich in der letzten Sekunde. Es ist bitter gelaufen, das dürfen wir nicht aus der Hand geben.“

... zu seinen EM-Chancen: „Ich probiere einfach mein Bestes zu geben und am Ende wird es sich zeigen.“

 

Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart) zu XXX: „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns viele Chancen erspielt. Dann gehen wir nur mit 1:0 in die Pause, machen dann aber das 2:0. Wir haben eigentlich alles im Griff. Dann kriegen wir ein unglückliches Standardgegentor. Wir wussten, dass Heidenheim stark über die Standards ist. Das haben sie wieder gezeigt und uns das Leben schwergemacht.“

 

Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart) ...

... zu den Fanprotesten (vor dem Spiel): „Es ist das Recht der Fans, zu demonstrieren und den Protest zu zeigen. Wir leben in einem freien Land. Wir haben auch klargemacht, dass die Rechtsform der AG nichts mit 50+1 zu tun hat. Der e.V. hat über die Hauptversammlung immer die Mehrheit und kann die Aufsichtsräte besetzen. Bayern München ist seit 25 Jahren eine AG und Eintracht Frankfurt auch seit über 20 Jahren. Jetzt damit zu kommen, dass die AG gegen das 50+1 verstößt – da bin ich mehr als irritiert.“

... zur Zusammenarbeit mit dem Präsidium (vor dem Spiel): „Ich arbeite seit zwei Jahren mit dem Präsidium zusammen. Wir sind alle professionell genug, um im Sinne des VfB Stuttgart die richtigen Entscheidungen zu treffen. Da stehen einige auch an. Ich erinnere an den Sportvorstand, der im Aufsichtsrat mit Sicherheit diskutiert werden sollte. Wir sind handlungsfähig genug, um zu arbeiten. Alles andere müssen die Akteure entscheiden.“

... ob er einen Absprung von Porsche befürchten würde (vor dem Spiel): „Nein. Wir sind mit Porsche in intensiven Gesprächen, da auch zwei Porsche-Vorstände im Aufsichtsrat sind. Wir sind froh, dass wir mit Porsche, Mercedes und Jacko drei Partner haben, die uns unterstützen. Das ist in der Form einzigartig, das gibt es nicht oft. Darauf können wir stolz sein. Daher bin ich mir sehr sicher, dass wir mit beiden Partnern in der Zukunft viel erleben werden.“

… zum kicker-Artikel: „Es wurde so viel in den letzten Tagen und ich bin es leid, dazu ins Detail zu gehen. Klar ist, dass Porsche nicht im Aufsichtsratsvorsitz mit einer Person ist. Das ist Tanja Gönner, die von der Hauptversammlung, also auch vom e.V., mehrheitlich gewählt. Von daher ist alles geregelt.“

… zur Zukunft des Vereins: „Wir haben am Dienstag die nächste Sitzung. Wir haben eine Arbeitsgruppe einberufen, um das Thema Aufsichtsratsvorsitz zu diskutieren. Da ist das Präsidium, der Aufsichtsrat, der Vereinsbeirat und der Freundeskreis dabei. Da sitzen wir alle an einem Tisch und diskutieren, um die Zukunft vom VfB Stuttgart klarer zu regeln. Das machen wir alle gemeinsam.“

 

Johannes Hohlbein (Freier Journalist) ...

... zu den Konflikten zwischen dem VfB und den Fans (vor dem Spiel): „Wir müssen etwas ausholen. 2017 gab es die Ausgliederung. Der VfB hat einen eingetragenen Verein und eine Aktiengesellschaft. Es geht immer um die Frage, wieviel Einfluss der e.V. auf die AG hat. 2017 gab es das Versprechen, dass der Präsident des e.V. gleichzeitig auch der Aufsichtsratsvorsitzende in der AG ist. Das ist so wichtig, da der Aufsichtsrat das Präsidium kontrolliert. Dieses Versprechen wurde jetzt gebrochen, weil Claus Vogt von dieser Rolle abgewählt wurde. Das hat die Fans dazu gebracht, dass sie das Gefühl hatten, dass sie an Einfluss verlieren.“

... zu den Forderungen der Fans (vor dem Spiel): „Es gibt drei Forderungen. Die eine ist, dass das komplette Präsidium, also Vogt, Adrion und Riethmüller, zurücktreten soll. Die zweite Forderung ist, dass der Aufsichtsratsvorsitz zurück an den Präsidenten gehen soll. Die dritte Forderung ist, dass der Aufsichtsrat auch 50+1 lebt und gegenüber verpflichtet fühlt.“

... ob alle VfB-Fans hinter den Protesten stehen (vor dem Spiel): „Der VfB hat 95.000 Mitglieder. Es wäre total schwer, für alle zu sprechen. Es gibt sicherlich viele, die schönen Fußball sehen wollen, Tickets haben und alles ist gut. Dieses Statement der Kurve ist inzwischen von mehr als 200 Fanklubs unterschrieben worden. Es ist schon eine wichtige Aussage, es sind nicht nur ein paar.“

… zu möglichen Rücktritten des Präsidiums (vor dem Spiel): „Die Satzung sieht nicht vor, dass alle drei auf einmal zurücktreten. Ich habe mit Juristen gesprochen, die sagen, dass wenn der VfB wirklich ins Chaos stürzen will, alle drei zurücktreten sollen. Dann weiß keiner so richtig, wie es weitergeht. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller, die Mitgliederversammlung am 28. Juli abzuwarten. Dann können die Mitglieder Abwahl-Anträge stellen und mit einer Dreiviertelmehrheit das Präsidium abwählen. Oder: Adrion und Riethmüller haben angekündigt, dass sie die Vertrauensfrage stellen wollen. Wenn das Vertrauen nicht da ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie zurücktreten.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...

... zum Spiel: „Glücklich ist heute keiner. Der VfB nicht, da sie mit 2:0 geführt haben und ein paar Chancen ausgelassen haben, wo Kevin Müller überragend hält. Wir hatten durch Niklas Beste und Tim Kleindienst Konterchancen. Der VfB hatte mehr vom Spiel, macht das 2:0. Wir sind nicht glücklich, weil wir mit dem Anschlusstreffer das Spiel komplett übernommen haben und an uns geglaubt haben. Dann haben wir mit unglaublichem Willen das Spiel gedreht und kriegen dann in der 90.+8 den Ausgleich. Am Ende ist es bei aller Enttäuschung meiner Mannschaft, die richtig sauer ist, dass wir das Spiel noch aus der Hand gegeben haben, dennoch ein Punkt. Das werde ich der Tag morgen mit einmal Schlafen sagen, dass wir beim Tabellendritten, die nächstes Jahr wahrscheinlich Champions League spielen, einen Punkt geholt haben. Das ist schon was wert. Wir haben in beiden Spielen vier Punkte geholt, das darf man nicht vergessen.“

... zur Diskussion mit Schiedsrichter Zwayer: „Das ist alles normal. Schaut euch den letzten Eckball an, das ist ein klarer Abstoß. Ich verstehe, dass man da Eckball vor der Kurve gibt.“

... zur Roten Karte: „Niko muss den Ball halten, muss an der Eckfahne bleiben und einen Eckball rausholen. Dann geht er blöd nach, trifft ihn. Klar, Trefferbild – aber wir haben am Samstag auch ein paar Trefferbilder gesehen, wo es keine Rote Karte gab. Da fehlt mir die Intensität. Zu meiner Zeit hätte man gesagt ‚steh auf und spiel weiter‘. Jetzt geht man aufs Trefferbild und schaut immer die Zeitlupe. Das schauen sie sich auch im Keller. Trotz der Roten Karte dürfen wir dann den Treffer nicht bekommen.“

... zu den zuletzt schwächeren Ergebnissen (vor dem Spiel): „Weil wir noch kein gefestigter Bundesligist sind – das kann gar nicht sein. Wir sind immer noch ein Aufsteiger in der ersten Saison. Das Positive zunächst: Jedes Spiel war eng, jedes Spiel war Unentschieden oder mit einem Tor in die eine oder andere Richtung. Das spricht für die Mannschaft, dass wir in jedem Spiel diese Stabilität und den Glauben hatten, etwas mitzunehmen. Aber es ist auch die Bundesliga. In der Rückrunde kennen die Gegner uns ein Stück weit besser und stellen sich besser darauf ein. Es war für uns extrem schwer, Tore zu erzielen. Das Gute ist, dass es auch schwer ist, gegen uns Tore zu erzielen. Wir brauchen noch ein paar Punkte und wollen möglichst schnell die Spiele nutzen, um in den sicheren Hafen zu kommen.“

 

Tim Kleindienst (Doppeltorschütze 1. FC Heidenheim) zum Spiel: „Extrem bitter. Wir hatten nach der ersten Hälfte das Gefühl, dass wir eigentlich raus sind. Direkt mit dem Anpfiff kriegst du das 0:2, damit war es im Kopf eigentlich schon abgehakt. Das ist nicht das erst Mal, dass wir in dieser Saison bewiesen haben, dass wir diese Comeback-Qualitäten haben. Es war auch eine große Portion Glück beim 1:2. Manchmal brauchst du aber solche Situationen, um das Momentum auf deine Seite zu kippen. Das haben wir getan. Es fiel uns auf einmal leichter und wir haben uns mehr Chancen erspielt. Man hat gesehen, dass wir unbedingt wollen. Dass du so das 3:3 kriegst, ist natürlich bitter.“

 

Jan-Niklas Beste (1. FC Heidenheim) ...

... zur Spielzeit nach der Verletzung: „Ich hatte in der ersten Halbzeit leider eine Aktion, wo ich mich vertreten habe. Dann ist es in dieselbe Stelle reingezogen. Ich habe es bis zur Halbzeit versucht, durchzuhalten. Dann wurde es aufgemacht. Dass es so lange funktioniert, hätte ich nicht gedacht. Mit dem Adrenalin in dem Spiel, wie man zurückkommt – da ist es irgendwie gegangen.“

... zum Spiel: „Wir wissen, dass wenn es ganz blöd läuft, wir mit einem 0:3 in die Halbzeit gehen. So ehrlich müssen wir sein. Anderseits dass wir so ein Spiel in dem Stadion drehen, ist Wahnsinn. Wenn sie uns dann sowas anbieten, muss man es auch gnadenlos durchziehen.“

 

Arne Maier (Torschütze FC Augsburg) ...

... zum Spiel: „Am Ende hat das Quäntchen Glück gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dominiert und hatten viele Chancen. Der Torwart hat immer gut gehalten. Bei uns sind es gerade gemischte Gefühle.“

... zu seinem Treffer „Es war auf jeden Fall einstudiert. Wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen, dass wir Tietzi anwerfen, er ablegt und wir auf den zweiten Ball gehen - gut getroffen.“

... zu seinem Einsatz als Zehner: „Es hat sich gut angefühlt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir relativ schnell umgestellt, dann habe ich auf der Acht gespielt. Hauptsache ich stehe auf dem Platz würde ich sagen. Am Ende ist es bitter, dass wir nur einen Punkt haben. Dennoch geht es nächste Woche weiter und da wollen wir wieder drei Punkte holen.“

… zum Trainer Thorup: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft sich wohlfühlt. Auch, wenn man heute das Spiel gesehen hat – wir waren klar überlegen. Auch, man sich noch mit etwas Pech mit einem Konter ein Gegentor fängt. Die Mannschaft fühlt sich wohl, die Fans haben gesagt, dass es Spaß macht, zuzugucken. Für die Zuschauer war es auf beiden Seiten ein gutes Spiel. Hauptsache, die Fans sind zufrieden.“

… zu den Europapokal-Ambitionen der Augsburger: „Die Frage habe ich jetzt schon zehn, 20-mal gehört. Wir denken von Spiel zu Spiel. Heute haben wir ein Punkt geholt und nächste Woche steht Hoffenheim vor der Tür.“

 

Kevin Mbabu (FC Augsburg) ...

... zum Spiel: „Für uns ist es eine Enttäuschung. Wir hatten es in der Hand. Sie haben gut verteidigt, aber wir haben ein billiges Tor zugelassen. Manchmal ist es im Fußball so, dass der Gegner nicht so viele Chancen braucht, um ein Tor zu machen. Heute ist es so passiert. Wir sind enttäuscht, müssen aber jetzt nach vorne blicken. Das nächste Spiel gegen Hoffenheim ist nächste Woche.“

... zum 1:0: „Wir haben die letzten zwei Tage daran gearbeitet. Wir haben gegen Gladbach fast das gleiche Tor erzielt. Wir versuchen einfach, lange Einwürfe wie eine Ecke zu machen. Das ist immer sehr gefährlich für uns. Fast ist durch Felix so ein zweites Tor gefallen.“

 

Jess Thorup (Trainer FC Augsburg) zu den Europapokal-Ambitionen der Augsburger (vor dem Spiel): „Viele sprechen jetzt über Europa, aber ich spreche über das Spiel heute. Es sind immer noch 24 Punkte zu holen. Wir brauchen immer noch viele Punkte, um über Europa zu sprechen. Für uns geht es von Spiel zu Spiel.“

 

Edin Demirovic (FC Augsburg) zu den Europapokal-Ambitionen der Augsburger (in der Halbzeit): „So besonders gehe ich das gar nicht an. Ich habe es vor der Saison gesagt, weil ich etwas am Mindeset in der Mannschaft ändern wollte. Dass man einfach mal nach vorne schaut, positiver denkt und sich nicht mit dem 15. Platz zufriedengibt. Das machen wir momentan gut, wir stehen extrem gut da. Das weiß jeder, jeder kann die Tabelle lesen. Dennoch sollten wir den Ball flach halten und uns auf unsere Spiele konzentrieren. Dann kann man in ein paar Spieltagen mehr darüber reden und mehr davon träumen. Auch wenn es dumm klingt: Wir sollten erstmal von Spiel zu Spiel denken.“

 

Sargis Adamyan (1. FC Köln) ...

... zum Unentschieden: „Wir wissen nicht, was wir davon halten sollen. Ein Punkt ist ein bisschen wenig. Nach dem Spielverlauf nehmen wir den Punkt mit und haben jetzt einen Punkt mehr.“

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir guten Offensivfußball von uns gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu doll reindrängen lassen und das darf nicht sein.“

... zu den vergebenen Konterchancen: „Das sind entscheidende Situationen, die wir besser ausspielen müssen. Mein Schuss wird leicht abgeblockt. So ist es leider im Fußball.“

… was der Trumpf der Kölner im Abstiegskampf sei: „Das Team und die Fans, die uns weiterpushen. Wir müssen weiter alle zusammenhalten. Wir haben ein super Team und das muss unser Trumpf sein.“

 

Jan Thielmann (1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Wir hatten ein intensives Spiel, wurden gerade in der zweiten Halbzeit etwas in unsere Hälfte gedrängt. Wir hatten dann die eine oder andere Möglichkeit, nach vorne umzuschalten. Unterm Strich ist es ein Punkt mehr, wir hätten aber gerne drei gehabt.“

... zu den Schwerpunkten im Trainingslager: „Ich konnte im Trainingslager nicht dabei sein. Mit dem Ball haben wir gute Ansätze gefunden. Wir wussten, wie wir spielen müssen, haben es aber nicht immer hinbekommen. Gerade in der zweiten Halbzeit, wenn es fahriger wird, muss man den Kopf bewahren. Das haben wir nicht immer hinbekommen.“

... zum Einsatz als Rechtsverteidiger: „Ich spiele da, wo ich gebraucht werde. Ich probiere immer 100 Prozent zu geben und wenn es dem Team auf der Rechtsverteidiger-Position am besten hilft, dann spiele ich Rechtsverteidiger.“

… zum Abstiegskampf: „Wir hatten einen frühen Rückschlag, sind dann gut zurückgekommen. Dann hatten wir das Spiel auf unsere Hälfte gezogen. In den kommenden Wochen stehen spannende Spiele mit den direkten Konkurrenten Bochum, Mainz und Darmstadt an. Da müssen wir versuchen zu überzeugen.“

 

Timo Schultz (Trainer 1. FC Köln) ...

... zur sportlichen Lage (vor dem Spiel): „Seit ich hier bin haben wir viele vernünftige Spiele auf den Platz gebracht. Wir haben es leider nicht geschafft, das eine oder andere mehr für uns zu entscheiden. Daran haben wir jetzt gearbeitet. Dass Fußball gerade in der Endphase einer Saison nicht nur in den Beinen entschieden wird, wissen wir alle. Wir freuen uns auf die Zeit, wir sind mitten dabei. Es liegt an uns.“

… zum neuen Mindset (vor dem Spiel): „Bis zur Länderspielpause haben wir den einen oder anderen Punkt gesammelt. Das war wichtig für uns, um in der Verlosung zu bleiben. Wir wissen aber auch, dass wenn wir nochmal über den Strich kommen wollen, wir Siege brauchen. Da haben wir ganz klar an dem Mindset und der Ausrichtung gearbeitet. Es bedeutet Risiko, aber ich und die Mannschaft haben da Bock drauf. Dementsprechend gehen wir es offensiv an.“

 

Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum) ...

... zum Spiel: „Die ersten Gedanken sind Enttäuschung. Wir haben bis zum 2:1 das Spiel unter Kontrolle. Es läuft so, wie wir uns das vorstellen. Wir haben Torchancen, machen die Tore. Dann haben wir die riesige Chance zum 3:0 und aus einer schlechten Entscheidung vorne und einem schlechten Umschaltmoment kassieren wir das 2:1. Wir bringen den Gegner, der eigentlich weg war, zurück ins Spiel. Das müssen wir uns ankreiden. Wir haben danach noch Chancen, aber wenn du so viele Möglichkeiten nicht reinmachst, hast du es einfach nicht verdient, zu gewinnen. Das zieht sich bei uns durch. Es ist absolut enttäuschend, dass wir wieder ein Spiel, das eigentlich in unserer Hand sein sollte, aus der Hand gegeben haben.“

... zum Abstiegskampf: „Keiner mag, wie die Situation ist. Wir sind mittendrin im Abstiegskampf. Wir hatten uns eine tolle Situation erarbeitet. Ich kann mich erinnern, wie wir nach dem Bayern-Spiel hier standen. Da war die Welt rosarot. Jetzt haben wir aus fünf Spielen nur einen Punkt geholt. Daher sind wir mittendrin. Die Mannschaften da unten haben sich nicht aufgegeben, das sieht man Woche für Woche. Daher wird es Zeit, dass wir unsere Punkte einfahren. Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass wir noch vorne sind. Wir haben wieder eine Chance verpasst. Man könnte sagen, dass es noch sieben Spieltage sind, aber das wäre naiv. Wir haben eine große Chance verpasst, haben zuhause gegen das Tabellenschlusslicht ein Spiel nicht gewonnen, das wir hätten gewinnen müssen. Dementsprechend ist es ärgerlich und es werden noch harte sieben Wochen bis zum Schluss.“

 

Philipp Hofmann (Doppelrotschütze VfL Bochum) ...

... zum Austausch mit den Fans nach dem Spiel: „Es war ein bisschen auch Aufmunterung. Wir wissen selbst, dass wir das niemals herschenken dürfen. Ich weiß nicht, warum und wie das passiert ist. Am Ende können wir glücklich sein, dass wir noch einen Punkt holen, da wir so am Schwimmen waren in der zweiten Halbzeit. Das kann ich mir nicht erklären.“

... zur vergebenen Führung: „Das zieht sich durch die Saison von uns. Es ist ärgerlich, da du so spielbestimmend in der ersten Halbzeit warst. Dann müssen wir das 3:0 oder das 3:1 machen und dann passiert gar nichts mehr. Das müssen wir uns vorwerfen lassen.“

... zu seinem Doppelpack: „Für einen Stürmer ist es immer wichtig zu treffen. Jetzt zweimal zu treffen ist gut für mich, gab mir Selbstvertrauen und tut mir gut.“

 

Kevin Stöger (VfL Bochum) ...

... zum Spiel: „Es war klar, dass es so ein Spiel wird. Für uns war es bis zum 2:1 ein Topspiel. Hier zuhause ist es immer etwas anderes. Dann ist es für uns nach dem Spiel extrem bitter.“

... warum die 2:0-Führung hergegeben wurde: „Gute Frage. Wir haben die Chance zum 3:0, dann kriegst du den Konter und es steht 2:1. Dann musst du aber daheim mit Selbstvertrauen weiter auftreten. Das haben wir nicht geschafft, dennoch weiterhin Chancen gehabt. Deswegen spielen wir 2:2 und stehen verdient da, wo wir gerade stehen.“

... zum Punkt im Abstiegskampf: „Es ist natürlich enorm wichtig, die anderen Mannschaften haben auch teilweise einen Punkt geholt. Mich ärgert aber, dass wir nicht zuhause gegen Darmstadt drei Punkte geholt haben. Da müssen wir gewinnen, das ist unser Anspruch. Das haben wir nicht geschafft, daher ärgern wir uns extrem.“

… zu seiner Zukunft: „Wichtig ist, dass wir die Klasse halten. Alles, was kommt, werde ich nach Außen sagen. Stand jetzt gibt es noch nichts Neues. Ich konzentriere mich auf meine Leistung und die Spiele, weil es das Wichtigste ist, dass wir als Verein unser Ziel erreichen. Das ist ganz klar der Klassenerhalt.“

 

Torsten Lieberknecht (Trainer SV Darmstadt 98) ...

... zum Spiel: „In dem Stadion, bei der Atmosphäre – das ist Fußball pur hier, das muss man lieben. So zurückzukommen ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das muss für den Weg, auf dem wir uns befinden, weiterhin Kraft und Energie geben und uns zeigen, dass wir in den Umfragen nicht mehr dazugehören, aber dazugehören wollen. Wir gehen 1:0 in Führung – knappes Abseits. Das ist einfach klasse, wie wir das Spiel noch gedreht haben und das macht mich stolz. Auch, wenn wir es nicht gewonnen haben.“

... zu seinem 100. Pflichtspiel für Damrstadt (vor dem Spiel): „Es ist eine schöne Zahl. Ich hoffe, dass noch 100 darauf kommen.“

 

Marcel Schuhen (Kapitän & Torwart SV Darmstadt 98) ...

... zu seiner Leistung: „Ich bin heilfroh, dass ich meinen Teil dazu beitragen durfte, aber das ist erstmal zweitrangig. Es ist eine supergeniale Kulisse, wir hatten von Anfang an ein schweres Spiel. Wir gehen in Rückstand mit 0:2 und viele Mannschaften fallen in der Situation vielleicht auseinander. Wir nicht. Dann war es endlich mal so, dass ich ein Eins-gegen-Eins halte und es wichtig war, da wir im Anschluss das 1:2 erzielen. Dann waren wir im Spiel und sowas kann schnell kippen. Wir haben daran geglaubt, haben Gas gegeben und die Einwechslungen waren top. Wenn wir es drehen – nach 0:2-Rückstand muss man aber sagen, dass wir den Punkt trotzdem gerne mitnehmen.“

... zum Teamspirit: „Wenn man mit Negativität anfängt, braucht man nicht hier hinfahren und auch nicht zuhause spielen. Es war von Anfang an so, dass wir gemeinschaftlich als Gruppe probieren, in der Liga zu bleiben. Wir sind aufgestiegen als Gruppe, da gab es auch keine Negativität. Wir sprechen Dinge sehr klar, aber für Medien nicht offensichtlich, an. Dann sind die Worte mehr wert, wenn niemand in die Show kommt, sich hinstellt und blöd rumschreit. Das bringt nichts. Wir analysieren Dinge, sprechen untereinander viel und daher sieht es harmonisch trotz einer schlechten Punkteausbeute aus. Wenn wir anfangen uns zu zerfleischen haben wir keine Chance.“

 

Tim Skarke (Torschütze SV Darmstadt 98) zum Spiel: „Am Anfang haben wir es die ersten zehn, 15 Minuten richtig gut gemacht. Dann waren wir von der Rolle, haben nicht mehr den Zugriff auf das Spiel gehabt. Dann kommt das Tor und wir fallen ein wenig zurück. In der zweiten Halbzeit kommt das 0:2, aber unsere Moral zeichnet uns aus. Wir müssen unbedingt punkten, ein Unentschieden ist fast schon zu wenig. Unsere Moral zeigt, dass wir dran glauben und den Teamspirit haben. Wir hätten mit einem Lucky Punch noch das 3:2 machen können. Letztendlich ist es ein Unentschieden. Wir müssen weiter dranbleiben und Punkte sammeln. Nächste Woche geht es in das nächste Endspiel gegen Mainz.“

 

DAZN-Experte Benny Lauth …

… zum Spiel Stuttgart-Heidenheim: „Es war ein überragendes Spiel, da war alles drin. Wir haben beste Unterhaltung genießen können.“

… zur Situation beim VfB (vor dem Spiel): „Kurios. Es ist überraschend. Es herrscht Euphorie, sie spielen eine so gute Saison wie schon lange nicht mehr. Ein paar Nationalspieler waren jetzt gerade unterwegs und niemand spricht darüber. Jeder spricht überhaupt nicht über irgendwas Sportliches.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl …

… zum Spiel Augsburg-Köln: „Es wäre auf beiden Seiten mehr drin gewesen. Beide Teams hatten gute Phasen. 25 Torschüsse der Augsburger – Saisonrekord. Aber auch nur fünf Schüsse auf das Tor. Wir sprechen insgesamt über Qualität auf beiden Seiten. Die Augsburger spielen eine gute Saison und bei den Kölnern müssen wir weiter über die Qualität im letzten Drittel sprechen.“

… zu Augsburg-Coach Thorup: „Zum einen hat er eine sehr ruhige uns besonnene Ausstrahlung. Die Spieler holt er immer wieder ins Boot und sie grinsen, wenn sie ihn sehen. Er ist einer, der sehr datenbasiert arbeitet, aber gleichzeitig das Gefühl für jeden einzelnen Spieler hat.“

 

DAZN-Experte Terrence Boyd zum Spiel Bochum-Darmstadt: „Aus Bochumer Sicht haben sie zwei Punkte verloren. Sie haben ganz klar das Spiel in der ersten Halbzeit gemacht und dann den Faden verloren. Sie haben nichtmehr so dominant und kaltschnäuzig gespielt wie vorher. Darmstadt ist wiedererwacht.“

 

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