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Eishockey

Playoffs Viertelfinals in der PENNY DEL komplett live bei MagentaSport – Mannheim kegelt platte Straubinger raus

Bremerhaven zwingt Wolfsburg in 5. Spiel, emotionaler Abschied von Harold Kreis, München erklärt: „Wollen Deutscher Meister werden!“

Bonn, 16.04.2022

Die Adler Mannheim überrennen Straubing mit 8:3 und ziehen ins Halbfinale ein, auch weil die Reihe um Desjardins, Plachta und Wolf 4 Tore beisteuert. „Sie sind alle 3 Leader und es ist eine Ehre, sie trainieren zu dürfen“, schwärmte Head Coach Bill Stewart nach dem Sieg. Für Straubing endet mit der Niederlage eine Saison, in der sie sich vom drittletzten Platz bis auf Rang 4 hochkämpften. Eine Aufholjagd, die zu viel Kraft kostete, wie Trainer Tom Pokel zugab: „Das war einfach heute zu Ende. Der Tank war leer und man konnte nichts mehr rausquetschen.“ Der EHC Red Bull München siegt mit 4:2 in Düsseldorf und gewinnt die Serie mit 3:1. Düsseldorfs Aus ist auch das Ende der Ära von Harold Kreis als DEG-Trainer. Kreis wurde nach dem Spiel emotional: „Ich habe hier 4 Jahre gearbeitet mit großer Freude.“ Münchens Matchwinner Philipp Gogulla lieferte direkt eine Ansage: „Wir haben natürlich ein Ziel: Wir wollen Deutscher Meister werden.“ Doppelter Overtime-Wahnsinn in Bremerhaven. Die Pinguins gleich die Serie gegen Wolfsburg nach 0:2 aus, weil Philipp Bruggisser in der 92. Minute den 3:2-Sieg eintütete.

 

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Tages – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Montag steht die endgültige Entscheidung im Viertelfinale zwischen Wolfsburg gegen Bremerhaven an – ab 13.45 Uhr live bei MagentaSport.

 

Adler Mannheim – Straubing Tigers 8:3

Die Adler Mannheim überrennen Straubing in Spiel 4 bei einem Torspektakel und entscheiden die Serie frühzeitig für sich. Mannheims Head Coach Bill Stewart über seine letzten Wochen: „Ich bin seit 20 Tagen hier. Jeder hängt sich komplett rein. Das ist schon sehr besonders.“ Die Reihe Desjardins, Plachta und Wolf schossen die Hälfte der Tore. Stewart erinnerte sich an die Zeit zurück, als er sie schon mal trainier: „Vor 4 Jahren habe ich mit denen zusammengearbeitet. Die kennen meine Routine. Sie sind alle 3 Leader und es ist eine Ehre, sie trainieren zu dürfen.“

Straubings Head Coach Tom Pokel lobte sein Team und den Gegner: „Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen… Wir haben ein paar gute Chancen im 1. Drittel verpasst. Wenn das anders läuft, dann ist es vielleicht ein anderes Spiel. Aber man sieht auch die Qualität der Mannheimer und ich möchte denen und Bill Stewart gratulieren. Großer Respekt vor denen… Ich bin unheimlich stolz auf unsere Jungs, was die die ganze Saison geleistet haben.“ Wie er die gesamte Saison erlebt hat: „Ich bin sehr zufrieden. Alle Mannschaften hatte viele Widrigkeiten mit Höhen und Tiefen gehabt. Wir hatten verschiedene Pausen, Momentums Wechsel. Wir waren zwischenzeitlich Drittletzter und haben uns langsam, aber sicher hochgearbeitet auf den 4. Platz. Das war einfach heute zu Ende. Der Tank war leer und man konnte nichts mehr rausquetschen.“

Straubings Marcel Brandt: „Schwierig. Ich denke, unser Tank war ab dem 2. Drittel einfach leer. Wir haben trotzdem alles gegeben und für die Fans gespielt. Wir haben alles versucht und alles reingeschmissen. Für Mannheim ist es auch gut gelaufen… Die haben hier heute verdient gewonnen… Es wollte heute einfach nicht funktionieren.“ Ob sie die Serie in den ersten beiden Spielen verloren haben: „Ich denke ja. Wir haben da auch sehr gut gespielt und hatten die Chancen, beide Spiele gewinnen zu können. Das haben wir leider nicht. Wir haben die Serie da verloren und nicht heute.“ In Zukunft will er mit Straubing „weiterkommen und nicht nur ins Halbfinale. Wir machen jedes Jahr einen Schritt nach vorne. Nächstes Jahr ist das Ziel: Halbfinale.“

 

Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München 2:4

Der EHC Red Bull München gewinnt Spiel 4 in Düsseldorf und sichert sich damit den Einzug ins Halbfinale (3:1-Sieg in der Serie). Für Düsseldorfs Headcoach Harold Kreis bedeutet die Niederlage das Ende seiner Zeit bei der DEG. Der Kanadier wechselt zur nächsten Saison zu den Schwenninger Wild Wings. Sein Team lobte er in höchsten Tönen: „Die Mannschaft hat über die ganze Saison hart gearbeitet und war eine geschlossene Gemeinschaft. Die haben nie aufgegeben. Auch heute nicht. Das ist wirklich eine ungleiche Begegnung von der Besetzung der Mannschaften, aber das hat man in dieser Serie nicht gesehen. Das hat meine Mannschaft mit Herz, mit Passion, mit Einsatz wettgemacht. Kleinigkeiten haben das hier entschieden.“

Mit ein paar Tränen in den Augen verabschiedete sich Kreis: „Ich habe hier 4 Jahre gearbeitet mit großer Freude. Wir haben hier vieles bewegt und es hat immer Spaß gemacht mit der Mannschaft… Die Jungs werden mir fehlen… Düsseldorf ist eine spezielle Stadt und hat eine Fangemeinde, die immer hinter dem Klub steht. Da möchte ich mich bei allen bedanken für die 4 Jahre und auch heute für den Abschluss.“

Auch Tobias Eder konnte seine Mannschaft nur loben nach dem Ausscheiden: „Es fällt schwer, jetzt gerade Worte zu finden. Ich denke, wir können alle nur stolz auf uns sein, was wir das ganze Jahr hier gemacht haben. Letztendlich ist München verdient weitergekommen, aber wir können erhobenen Hauptes hier rausgehen… Wir waren eine Supertruppe und es ist schade, dass das jetzt so zu Ende geht. Dann schauen wir einfach, was die nächsten Jahre bringen.“

Münchens Trainer Don Jackson: „In diesem Moment bin ich so zufrieden, wie man nur sein kann. Das war ein kompletter Teamerfolg. Wir haben jeden einzelnen gebraucht… Das war eine ausgeglichene Serie.“

Siegtorschütze Philipp Gogulla: „Wir sind hochzufrieden. Das war eine sehr schwere Serie gegen Düsseldorf. Gott sei Dank haben wir heute den Sack zugemacht… Das war eine tolle Serie und großen Respekt an Düsseldorf. Wir haben natürlich ein Ziel: Wir wollen deutscher Meister werden.“

Alle Stimmen und das Siegtor gibt es hier zum Download: https://thinxpool.files.com/f/998cbbc617f731fc

 

Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 3:2 OT

Was ein Serien-Comeback der Pinguins Bremerhaven! Die ersten beiden Spiele noch mit 0:5 und 2:6 verloren, erkämpft sich Bremerhaven das 5. Spiel im Viertelfinale. Erst in der 92. Minute war es Phillip Brugisser, der die Eisarena in Bremerhaven zum Beben brachte. 

Matchwinner Phillip Bruggisser: „Ich habe das 2. Gegentor verursacht und bin jetzt einfach nur froh, dass wir doch noch gewonnen haben… Wir haben sehr gut gespielt und das ist ein Teamerfolg. Die Stimmung war auch da. Der Job ist noch nicht erledigt. Wir haben am Montag noch ein Spiel. Da wollen wir es fertig machen.“

Wolsburgs Headcoach Mike Stewart: „Im 2. Drittel waren wir gut am drücken und haben einige gute Chancen kreiert. Leider haben wir die nicht genutzt… Wir sind im Laufe der Partie stärker geworden. In der Overtime gab es dann auch noch ein paar Überzahlsituationen. Dann war es so ein glückliches Tor, dass noch vom Schlittschuh abgefälscht wurde. Leider ist das passiert, aber wir haben eine nächste Chance in 2 Tagen und da freuen wir uns drauf.“

Alle Stimmen und das entscheidende Tor in der 2. Overtime gibt es hier zum Download: https://thinxpool.files.com/f/03c3aed55d4601cb

Die Playoffs der PENNY DEL live bei MagentaSport:

Viertelfinale 5

Montag, 18.04.2022

Ab 13.45 Uhr – Runde 5: Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven

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