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3. Liga komplett live bei MagentaSport – Wilder Ostersonntag: Magdeburg 5:4 bei Verl, Lautern siegt in Unterzahl 3:1 gegen Saarbrücken

Boyds Derbysieg-Analyse: „Und dann: bumm, bumm“, Atik will „Butter bei die Fische“ für Magdeburgs Aufstieg

Bonn, 17.04.2022

„Wilde Spiele“ am Ostersonntag! Kaiserslautern gewinnt das wilde Derby in Unterzahl gegen Saarbrücken vor 47.000 Zuschauern mit 3:1. Die Pfälzer holen sich den 2. Platz zurück, Trainer Marco Antwerpen war hochzufrieden: „Wir sind ein Unterzahl, kriegen nach der Halbzeit gleich das Tor. Dann das Spiel zu drehen, das ist schon überragend. Überragende Einstellung.“ Sein „extrem wichtiger“, zweifacher Torschütze Terrence „Bumm, Bumm“ Boyd erklärte den Knackpunkt so: „Und ja, dann kommen die Fans ins Spiel. Und dann: bumm, bumm.“ Saarbrückens Keeper Daniel Batz („Nicht wie eine Männer-Mannschaft verteidigt“) war nach erneuten Derby-Pleite genauso enttäuscht sein Trainer Uwe Koschinat („Schlechte Körpersprache“): „Das tut unfassbar weh!“ Wilder Ostersonntag auch in Verl beim 5:4 der Magdeburger. „So ein verrücktes Spiel“, seufzte Magdeburgs Trainer Christian Titz nach dem späten Sieg: „Wir müssen das Spiel eigentlich sehr hoch gewinnen bei der Vielzahl klarster Einschuss-Möglichkeiten. Aber wir waren selbst schuld – wir haben das Spiel wild gemacht.“ Rekordscorer Baris Atik will den Aufstieg am Sonntag mit einem Sieg gegen Zwickau (live ab 13.45 Uhr bei MagentaSport) klarziehen: „Butter bei die Fische: Wir wissen alle, dass wir jetzt hochgehen wollen. Über die Saison hinaus haben wir uns das verdient.“

 

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltags am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen spielt um Mannheim um seine Aufstiegs-Restchance gegen Freiburg II - ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport. 

 

1.FC Kaiserslautern – 1. FC Saarbrücken 3:1

Wildes Derby: Elfmeter zum Auftakt, den Boyd erst im Nachschuss versenkt, Feuerwerkskörper, Rote Karte für Lauterns Kraus nach 45 Minuten, Ausgleich Saarbrücken, viel Gestik und Provokationen, am Ende doch ein verdienter Erfolg von Kaiserslautern. Lauterns Trainer Marco Antwerpen: „Das muss man jetzt alles auch mal genießen, wie das hier abgelaufen ist. Wir sind ein Unterzahl, kriegen nach der Halbzeit gleich das Tor. Dann das Spiel zu drehen, das ist schon überragend. Überragende Einstellung. Da kann man auch mal stolz sein. …Wir haben uns hier belohnt für eine sehr, sehr leidenschaftlich und auch fußballerisch bessere Leistung als Saarbrücken.“

„Er tut seinen Verteidigern extrem weh“, sagt Marco Antwerpen über seinen Stürmer Terrence Boyd, der zweimal traf: „Er ist extrem wichtig für uns!“

„Es ist einfach geil, was für eine Mentalität hier drinsteckt“, Terrence Boyd erzielte sein 14. und 15. Saisontor, lobte die Fans und die Typen im Team: „Wir kriegen die Rote Karte, kommen aus der Pause raus, kriegen das Gegentor und – Fuck: was wird das für eine lange 2. Hälfte. Und ja dann kommen die Fans ins Spiel. Und dann: bumm, bumm.“

„Schnauze halten, weiterarbeiten“, mahnt Boyd vor zu viel Aufstiegsgerede: „Das war ein Derbysieg, das war geil. Aber wir haben es noch nicht geschafft. Aber wenn wir alles rausknallen, weiß ich, dass wir auch jeden schlagen können.“ 

Das Interview mit Terrence Boyd:  https://thinxpool.files.com/f/ebf15a790043d2dc

 

Nicht mehr gewehrt, schlechte Körperhaltung! „Das tut unfassbar weh!“ 

Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat wirkte schwer gefrustet: „Wir hatten Probleme mit den langen Bällen hinter unsere Abwehrkette. Daraus resultierte ja auch der Elfmeter, auch wenn er nicht unbedingt einer war. Aber ist auch egal. Der Schiedsrichter hat eine Entscheidung getroffen. Wir haben von hinten raus nicht gut beschleunigt. Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht. Aktionen im Strafraum waren dann nicht zielstrebig. Trotzdem war das Spiel weiterhin offen. Weil wir gut dagegengehalten haben. Die Rote Karte war für uns eigentlich ein Geschenk. Wir machen auch noch das 1:1. Dann solltest du eigentlich denken, dass das unfassbar viel Selbstvertrauen auf den Platz bringt. Dass sie spüren, jetzt ist eine dermaßen große Chance da. Für mich war der entscheidende Unterschied: wir hatten danach eine schlechte Körpersprache auf dem Platz und der 1, FC Kaiserslautern hat so viele Typen auf dem Platz, die permanent provozieren, im positiven Sinne. Die mannhaft dagegengehalten haben. Jede Situation zu ihrer Situation gemacht haben. Das hat uns komplett gefehlt. Wir wurden von Minute zu Minute unsicherer. ….Jeder, der auf dem Platz steht, hat nicht mehr den hundertprozentigen Glauben daran, dass das Spiel noch zu drehen ist. Und wenn das der Fall ist, dann wirst du das auf dem Betze nicht schaffen. Dafür ist der FCK zu gefestigt. Dafür haben da zu viele Typen auf dem Platz gestanden. Dafür haben sie zu viele richtige Entscheidungen getroffen. Das tut unfassbar weh.“

Der Link zum Interview mit Koschinat: https://thinxpool.files.com/f/eeb68b9f6a639261

 

Saarbrückens Keeper Daniel Batz suchte nach Erklärungen für eine schwache 2. Hälfte, obwohl in Überzahl und nach dem Ausgleich: „Wir verteidigen in beiden Situationen, wo wir das 1:2 und 1:3 kriegen, einfach nicht wie eine Männermannschaft. Das muss man klar so sagen. So kannst du hier nicht gewinnen…Wir müssen mit allem, was wir haben, verteidigen. Das hat Lautern besser gemacht in den entscheidenden Situationen und deshalb haben wir hier 3:1 verloren.“

Saarbrücken schafft wieder keinen Derbysieg. „Das macht mich tiefgründig traurig. Wir nehmen uns immer viel vor. Direkt nach der Pause waren wir auch gut drin, Lautern hat überhaupt keinen Zugriff und dann kriegen wir 2 solcher Scheiß-Tore. Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Immer in diesen Spielen funktioniert´s nicht.“  

 

SC Verl – 1. FC Magdeburg 4:5

Wildes Spiel und Torwahnsinn in Verl: 5 Tore binnen 21 Minuten, der eingewechselte Ito erlöst den Spitzenreiter Magdeburg in der 88. Minute. Verl verlangt dem Aufstiegskandidaten alles ab. „So ein verrücktes Spiel“, seufzte Magdeburgs Trainer Christian Titz nach einer furiosen Partie: „Wenn wir uns hier nicht belohnt hätten und wären hier mit Punktverlust vom Platz gegangen, dann wäre das schon sehr schade gewesen.“ Denn: „Wir müssen das Spiel eigentlich sehr hoch gewinnen bei der Vielzahl klarster Einschuss-Möglichkeiten. Aber wir waren selbst schuld – wir haben das Spiel wild gemacht. Als wir in der 2. Halbzeit zwei Tore aufgelegt haben. Da hatten wir 20 Minuten, da waren wir wirklich wild.“ Seine Erklärung: „Nach dem 3:3 sind wir ein bisschen nervös geworden.“

In der nächsten Woche kann Magdeburg gegen Zwickau (Sonntag, ab 13.45 Uhr live) den Aufstieg klarmachen. Christian Titz bleibt immer noch in der Defensive: „Ich würde mich freuen, wenn wir zu Hause 3 Punkte holen und dann vor unseren Fans einen guten Saisonabschluss schon im Vorhinein schon hinkriegen. Aber sie haben auch heute gesehen, wie wahnsinnig Spiele laufen können.“

 

Aufstieg gegen Zwickau klarmachen: „Butter bei die Fische!“

Rekordscorer Baris Atik: „Boah. Wir uns schon sehr viele Chancen rausgespielt. Aber man muss auch sagen: Verl hat das schon gut gemacht. Aber wir müssen uns ankreiden lassen, dass solche Tore nicht passieren dürfen. Dass ist schon öfter passiert, das müssen wir ablegen. Wir sind bis zum Ende drangeblieben und haben am Ende glücklich, aber einen Tick auch verdient die 3 Punkte geholt.“

Atik über seinen ausgebauten Scorer-Rekord: „Das ist schon cool und für mich auch eine Ehre. Aber ich habe immer gesagt, dass es eine Leistung der gesamten Mannschaft ist. Ein Essen habe ich schon ausgegeben. Irgendwann werde ich noch was anderes ausgeben.“

Baris Atik über den Aufstieg: „Butter bei die Fische: Wir wissen alle, dass wir jetzt hochgehen wollen. Über die Saison hinaus haben wir uns das verdient. Im Heimspiel können wir´s fix machen und danach feiern mit den Fans. Wir werden alles dafür tun, dass wir die 3 Punkte in Magdeburg behalten.“ 

Das Interview mit Baris Atik: https://thinxpool.files.com/f/8ddbca4edeee9154

 

Verls Trainer Michel Kniat hat eine Bilanz von 2 Siegen, 1 Remis und 5 Niederlagen, kriegt aber meistens viel Lob für den Auftritt seiner Mannschaft – das 4:5 fühle sich „absolut scheiße an. Wir geben alle aber immer noch 100 Prozent, deshalb bin ich 100 Prozent vom Kassenerhalt überzeugt. Wir haben uns niemals versteckt, nicht gesagt: ok, das Spiel ist gelaufen. Erst wenn der Schiri abpfeift, dann gehen die Köpfe runter, vorher nicht. Das ist unsere Devise. Wir müssen punkten.“    

 

Verls Ron Berlinski traf zweimal, zwar verloren aber noch Hoffnung: „Wir konnten gegen Magdeburg, die auf Platz 1 stehen, mithalten. Wir nehmen mit, dass wir mindestens einen Punkt verdient hätten.“


 

3. Liga LIVE bei MagentaSport

Montag, 18.04.2022

Ab 18.45 Uhr: SV Waldhof Mannheim – SC Freiburg II

Dienstag, 19.04.2022 - Nachholspiel

Ab 18.45 Uhr: Hallescher FC – VfL Osnabrück

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