Augsburg-Coach Wagner emotional: „Gewünscht, dass er nicht zu cool für die Welt da weg geht“ - Neuer mit Augenzwinkern: „Da sieht man, wie alt ich bin“ - Eberl zu Jackson: „Transfers sind dann in trockenen Tüchern, wenn Unterschriften da sind“ - Matthäus kritisiert Bayern: „Dann werden sie nervös“
Unterföhring, 30.08.2025
Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 2. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München (2:3) bei Sky.
Finn Dahmen (FC Augsburg) …
… zu seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft: „Sehr schön. Aber gut, Nationaltorwart ist man erst, wenn man gespielt hat. Klar, ich bin wahnsinnig froh, da mal reinschnuppern zu dürfen. Bedeutet mir sehr viel und ich gehe da mit jede Menge Vorfreude rein. Ich war die letzten Male auf Abruf. Deswegen habe ich ein bisschen auf den Anruf spekuliert. Die Frage war, als ich die Nummer gesehen habe, ob ich wieder auf Abruf bin oder ob ich diesmal dabei bin. Das war ein wahnsinnig schönes Gefühl.“
… zum Gesundheitszustand von Robin Fellhauer: „Also den Umständen entsprechend geht es ihm ganz gut. Klar, er liegt noch im Physio-Raum, wird gerade ein bisschen getackert oder geklebt. Er blutet ein bisschen, aber es scheint einigermaßen gut ausgegangen zu sein.“
… zu Manuel Neuer: „Manuel Neuer hat meine Jugend sehr geprägt. Seitdem ich denken kann, war er im Tor. Er war früher als Kind immer ein Vorbild, wo man hochgeschaut hat. Es mega cool, gegen ihn zu spielen.“
Manuel Neuer (Kapitän FC Bayern München) …
… zu Finn Dahmen: „Der soll einfach so halten, wie er hier auch gehalten hat.
Ich meine, gegen Wiesbaden hatte man einen Torwart als MVP und heute hat er wieder seinen Job gut gemacht. Das hat man gesehen. Er hat sich das verdient und ich wünsche ihm alles Gute dafür.“
… zu der Frage wie es für ihn ist, als Vorbild genannt zu werden: „Da sieht man auch, wie alt ich bin. Also das spielt dann auch immer eine Rolle für mich, aber ist natürlich schön. Aber ich freue mich auch immer mit jungen Keepern zusammenzuarbeiten, egal ob es in der Vergangenheit bei der Nationalmannschaft gewesen ist oder auch im Verein. Es ist schön, wenn Leute zu einem aufschauen und wenn ich was lernen kann von den Jungen und wenn ich auch immer was zurückgeben kann.“
… zu den Gegentoren: „Die nerven extrem, aber auf der anderen Seite haben wir viel liegen gelassen. Das haben wir gegen Wiesbaden schon jetzt wieder, aber erst einmal muss eine Mannschaft sich so viele Chancen auch gut herausspielen und das haben wir getan. Auf Strecke werden wir die auf jeden Fall reinhauen. Diese Dinger gegen Leipzig haben wir auch mit sechs Toren gemacht, heute drei. Das ist auswärts auch eine Macht, aber trotzdem haben wir ein bisschen mehr liegen gelassen.“
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...
... zum Spiel: „Viele, viele Chancen, wir bleiben torgefährlich, immer wieder. Das ist das, woran wir arbeiten müssen, das werden wir auch hinkriegen. Es war in der ersten Halbzeit eigentlich sehr gut, aber das war nicht über die ganze Spielzeit gut. Am Ende bekommen wir zwei Gegentore, das ist zu viel.Aber ich will nochmal ein bisschen Kontext geben. Wir kommen in diese Saison ohne Vorbereitung, gar nichts, fast, sehr, sehr wenig Urlaub. Wir haben sieben Spiele gespielt, sieben gewonnen und vier waren im Supercup, Pokal und zwei in der Liga. Drei waren auswärts und wir haben eine Menge Tore geschossen, eine Menge Chancen bekommen.Es ist nicht perfekt, das weiß ich, aber das kriegen wir hin.“
... zu den Chancen: „Am Ball haben wir über die weite Strecke das Richtige gemacht, sonst bekommen wir nicht so viele Chancen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir fast neun große Chancen hatten. Nur in diesem Moment, wo du mal ruhig verteidigen musst, sieht es so aus, als ob es noch Arbeit auf dem Platz gibt. Wir haben es schön hinbekommen vorher, aber da gibt es noch Arbeit.“
Sandro Wagner (Trainer FC Augsburg) …
… zu dem Gesundheitszustand von Robin Fellhauer: „Wird schon gut, dauert natürlich zwei Wochen, schon eine schwere Hirnerschütterung, Karambolage weiß ich nicht, wir haben selber gespielt, das war schon ein bisschen mehr. Das war einfach ein brutales Foul, ehrlicherweise, ich unterstelle ihm natürlich keine Absicht. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre, dass er nicht ganz cool weg geht, zu cool für die Welt, sondern direkt Entschuldigung sagt und nicht erst, wenn er sieht, dass der junge Mann sich nicht mehr bewegen kann, dann auch der eine oder andere auf der Bank von Bayern vielleicht ein bisschen schneller die Synapsen anmachen und da nicht beschweren. Hier sieht man auch unten, dass sie sich beschweren, dass es kein Foul war. Können sie gerne mal auch da anzeigen, wer da alles aufsteht und sagt kein Foul, dasmacht man einfach nicht. Egal, ob es Bayern ist oder egal, wer das ist, ich habe auch viele Fouls gespielt in meiner Karriere, aber ganz kurz hingehen, entschuldigen, das macht man einfach. Ich hoffe, dass Sie das auch so sehen.“
… zu der Situation um Fellhauer: „Klar, die Familie, deswegen bewegt das einen, wenn die Familie heult und in der Kabine ist und der ins Krankenhaus muss, das sind schon, also das ist keine normale Fußballverletzung.“
… zu der Leistung seiner Mannschaft: „Ich tue mich immer schwer mit Stolz, gerade im Fußball, habe ich das gar nicht so oft gespürt die letzten zehn, 15 Jahre, aber heute war ich so stolz auf die Mannschaft. Das ist eine Gruppe von Menschen, die sich vor acht Wochen getroffen hat und zusammen gesagt hat, wir gehen auf eine Reise und die Reise hatte einen wunderbaren Abend. Das Ergebnis ist eine Katastrophe, wir wollten gewinnen, das ärgert mich total. Das ist auch nicht schön, dass du nur 2:3 verlierst oder irgendwie sowas. Nein, wir haben verloren, das ist Kacke, aber was die Jungs gemacht haben mit Ball, von der Struktur her. Bayern hatte wenig Zugriff in vielen Phasen, hatte natürlich Chancen, weil sie individuelle Qualität haben. Die ersten zwei Tore machen sie nach zwei Einwürfen, da haben wir uns blöd angestellt.Auch in der Boxverteidigung hatten wir Dienstag schon angesprochen, dass sie da gewisse Bewegungen haben, aber ansonsten, wenn Harry Kane in der zweiten Halbzeit als Linksverteidiger verteidigt, dann hast du einiges richtig gemacht.“
… zu seiner Energie: „Oh, ich habe genug Energie, wir haben ein paar Tage ein bisschen ruhiger, dann bereiten wir uns auf St. Pauli vor, es wird echt ein superschweres Spiel, St. Pauli ist echt toll, wir starten in die Runde und er hat es gestern auch gut gemacht, ich hoffe, dass unsere Verletzten mit Giannoulis, dass es nicht schlimm ist, mit Marius Wolf, dass es nicht so schlimm ist, mit Felle, dass er schnell zurückkommt und dann, dass die Reise positiv weitergeht, also wir werden immer alles reinwerfen, mehr können wir eigentlich nicht machen, wirklich alles reinwerfen. Wir sind budgetär, vom Marktwert her immer so zwischen zwölf und 15 in allen Tabellen und wir wollen kämpfen, dass wir da auch trotz dieser Kleinigkeiten, die wir teilweise haben, einfach angreifen dieses Jahr. Das ist nicht ihr Anspruch, wir wollen mit Ihnen 15. werden, dann komme ich nicht. Wir wollen angreifen, genau.“
… zu der Frage, wer seiner ehemaligen DFB-Kollegen sich bei ihm gemeldet hat: „Ehrlicherweise alle, ich habe mich sehr gefreut, Julian, Rudi, Benji, Mats, Krone, also alle in der sportlichen Führung, Andreas Rettig, alle und das ist total toll, ich drücke denJungs die Daumen, schaue als Fan zu und freue mich einfach, wenn wir erfolgreich sind die nächsten Monate.“
Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München) ...
... zum angeblich geplatzten Transfer von Nicolas Jackson (vor dem Spiel): „Transfers sind dann in trockenen Tüchern, wenn Unterschriften da sind. Der Junge ist da und jetzt schauen wir, was passiert. Wir werden uns ganz in Ruhe nach dem Spiel damit beschäftigen, schauen was passiert, und dann danach agieren.“
... zu den Bedingungen einer möglichen Verpflichtung von Nicolas Jackson (vor dem Spiel): „Das Leben ist kein Konjunktiv, das Leben ist Realität. Wir schauen, was passiert.“
… zum Wechsel von Nick Woltemade zu Newcastle United (vor dem Spiel): „Ich weiß nicht, ob es ein strategischer Wechsel von Newcastle war, oder händeringend, nachdem Isak zu Liverpool gegangen ist. Es ist nicht unsere Angelegenheit, was in der Premier League passiert. Dass da außergewöhnliche Preise gezahlt wurden, werden und wahrscheinlich auch in Zukunft gezahlt werden, ist so. Wir beschäftigen uns mit unserer Strategie. Unsere Strategie ist, wirtschaftlich vernünftig zu handeln und dennoch einen Kader aufzustellen, dass wir eine Chance haben, national und international erfolgreich zu sein.“
… zur Frage, ob alle Bayern-Funktionäre in dieselbe Richtung ziehen würden (vor dem Spiel): „Ja, alle ziehen in die gleiche Richtung. Es ist tatsächlich so, dass vieles von uns öffentlich begleitet wird. Ich finde es schwierig, wenn in der Öffentlichkeit über Verhandlungen und Zahlen gesprochen wird. Nicht nur von unserer Seite, sondern auch von anderer Seite. Wir reden bei Nick Woltemade von einer halben Saison Bundesliga und dann 100 Millionen Euro. Wir müssen auch bei dem Kommerz, den der Fußball ausspuckt und den wir alle nicht haben wollen, beide Füße am Boden lassen. Mein Job ist nicht leicht. Das ganze Umfeld spielt eine viel größere Rolle.“
Sky Experte Lothar Matthäus ...
... zu den Nachlässigkeiten der Bayern: „Die waren durch, haben 3:0 geführt, hatten Chancen, aufs vierte, aufs fünfte, auch nach dem 3:1, eigentlich müssen sie den Sack zumachen, aber dann werden sie irgendwie nervös. Das Gegentor hat Wirkung gezeigt und dann hat man den Faden verloren, wie schon am Mittwoch im Pokalspiel gegen Wehen Wiesbaden und bringt sich dann selbst in Schwierigkeiten.“
… zu der Leistung des FC Augsburg: „Der Auftritt hat mir Spaß gemacht, vor allem dann in der letzten halben Stunde, wie sie an sich geglaubt haben, wie sie das Stadion wieder hinter sich gebracht haben und das war ein sehr attraktives Spiel. Es wäre vielleicht sogar die Möglichkeit gewesen, in den letzten fünf, sechs Minuten noch das 3:3 zu machen. Bayern München hat eine große individuelle Qualität, vor allem in der Offensive, aber Augsburg hat es geschafft, da nochmal richtig Spannung ins Spiel zu bringen. Da kann man darauf aufbauen, Punkte kriegt man heute keine mehr, aber auf dieses Spiel, auf diese Mentalität und auf diese Unterstützung auch vom Publikum. Das ist das, was man auch von Sandro Wagner erwartet hat, als Verantwortlicher des FC Augsburg, ihn als Trainer zu holen, weil bei ihm weiß man, es gibt keine Ausreden, es gibt nur eins: Erfolg. Wenn man ein Spiel verliert, ist man sauer,ist man enttäuscht, aber trotzdem, man kann aus diesem Spiel viel mitnehmen für die nächsten Wochen.“

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