Abstreiter als Söderholm-Nachfolger? „Das sind Diskussionen, an denen ich mich überhaupt nicht beteiligen will“
Gibraltar, 06.01.2023
Kanada verteidigt seinen WM-Titel durch ein 3:2 in der Overtime gegen starke Tschechen. Die deutsche U20-Auswahl erreichte unter Bundestrainer Tobias Abstreiter zum 3. Mal in Folge das Viertelfinale. „Das ist ein sehr schöner Erfolg“, findet Abstreiter, den die 1:11-Pleite im Viertelfinale gegen die USA noch immer wurmte: „Wir hatten uns erhofft, dass wir das Ergebnis ein bisschen knapper gestalten würden.“ Ein Sieg gegen Österreich, ein starkes 0:1 gegen Schweden und 3 klare Niederlagen. Für viel mehr, so Abstreiter, reicht´s eben nicht: „Das würde ein sehr großer finanzieller Kraftakt werden, da irgendwo in die Nähe zu kommen.“ Von Spekulationen, wonach Tobias Abstreiter die Söderholm-Nachfolge als Trainer in der A-Nationalmannschaft übernimmt, will er nichts wissen: „Das sind Diskussionen, an denen ich mich überhaupt nicht beteiligen will. Das überlasse ich dem sportlichen Bereich des Deutschen Eishockey Bundes.“
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen des Interviews – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Heute geht es mit 7 Spielen in der Konferenz weiter. Unter anderem kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen der Düsseldorfer EG und den Eisbären Berlin – ab 19.00 Uhr live bei MagentaSport.
Tobias Abstreiter erreichte als Trainer mit der U20 Nationalmannschaft bei der WM in Kanada zum dritten Mal in Folge das Viertelfinale. Dort unterlag man der USA jedoch deutlich mit 1:11. Dennoch ein Erfolg für den Coach: „Wir haben unser internes Ziel, den Klassenerhalt, erreicht und sind zum 3. Mal in Folge in die KO-Phase eingezogen. Das ist ein sehr schöner Erfolg und das haben die Jungs sich verdient. Allerdings war das ein bitteres Ende für uns, weil wir gegen die USA keine Chance hatten. Wir hatten uns erhofft, dass wir das Ergebnis ein bisschen knapper gestalten würden.“
Ob er sich mit den Leistungen in den letzten Jahren bei der U20 für den Posten als Nationaltrainer empfohlen habe: „Das sind Diskussionen, an denen ich mich überhaupt nicht beteiligen will. Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe, die ist wirklich sehr schön. Ich bin da sehr glücklich, mit jungen Spielern arbeiten zu dürfen. Das macht sehr viel Spaß. Den Rest überlasse ich dem sportlichen Bereich des Deutschen Eishockey Bundes.“
Neben der Klatsche gegen die USA gab es auch deutliche Niederlagen gegen Kanada und Tschechien. Was getan werden muss, um diese große Lücke verringern zu können: „Das würde ein sehr großer finanzieller Kraftakt werden, da irgendwo in die Nähe zu kommen. Es gibt mehrere Punkte, die aktiviert werden müssten. Da sind finanzielle Mittel notwendig, um verschiedene Dinge zu ändern und zu verbessern. Von daher weiß ich, dass das nicht zu leicht werden wird.“
Der Link zum gesamten Interview: https://cloud.thinxpool.de/s/9GJfEyiGynyJFnd
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