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Fußball

Saures Horrorende an Halloween: Duisburg verliert nach 3:0-Blitzstart mit einem Remis die Tabellenspitze an Viktoria Köln. Hirsch wähnt sich im "blöden Spielfilm“.

Bonn, 31.10.2026

15 Minuten lang war der MSV Duisburg auf Kurs Samstagmittag-Gala und führte nach Blitzstart mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart II. Ein Platzverweis und der 1:3-Anschluss im direkten Anschluss bringen die Dinge ins Wanken. Das letzte Wort beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart II gehört Eliot Bujupi, der den Schwaben mit Abpfiff noch den Punkt rettet – und konsternierte Duisburger zurücklässt: „Das ist schwer, etwas zu sagen, weil es sich nicht gerecht anfühlt“, beklagt Trainer Dietmar Hirsch. „Die letzte Situation musst du irgendwie verteidigen. Du musst dich in alles reinwerfen.“ Insgesamt sei es ein „blöder Spielfilm“ aus Sicht des MSV. Hirsch verliert mit dem MSV auch Rang 1: „Du bist gerne da oben. Ich habe immer gesagt, wir spielen für die Tabelle. Wir sind punktgleich da oben. Man sieht aufgrund des Torverhältnisses: Wir kriegen zu viele Tore. Wir kriegen dumme Tore, blöde Tore.“

 

Beim neuen Tabellenführer Viktoria Köln werden die Töne forscher: Die beste Offensive der 3. Liga (31 Tore) zockt sich bei der TSG Hoffenheim II souverän zum 1:0-Sieg: Kilian Jakob verlässt seine „Kernkompetenz“ und köpft Viktoria Köln in seinem 100. Drittligaspiel auf die Siegerstraße. Im Doppel-Interview mit MagentaSport gibt sich Kollege Tobias Eisenhuth selbstbewusst: „Ich weiß nicht, wer uns momentan schlagen kann. Wir haben ein Selbstverständnis entwickelt, ohne freizudrehen.“ Als nächstes versucht dies der 1. FC Saarbrücken im Topspiel am Freitagabend – live bei MagentaSport ab 18.30 Uhr. Hoffenheim legt einen Oktober zum Vergessen hin: Die TSG verliert 4 von 5 Partien.

 

Sascha Hildmann atmet auf! Der SSV Jahn Regensburg braucht 7 Minuten in der 2. Halbzeit, um das Spiel gegen Hansa Rostock zu drehen. Wie beim 0:1 gegen RW Essen lädt der Jahn zuvor zur Führung ein: Diesmal patzt Keeper Hannes Hermann katastrophal. „Wir haben den Gegner beim Gegentor erneut herzlich eingeladen. Wenn du so ein Tor kriegst, musst du dich erstmal schütteln“, ärgert sich Trainer Sascha Hildmann über diese Fehler. Hansas Torschütze Leon Dajaku erweist seinem Team aber einen Bärendienst, geht noch vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz.

 

Hansa Rostock kommt weiter nicht ins Rollen: Ronald Maul, Vorstandvorsitzender bei Hansa, erhöht schon im Halbzeit-Interview bei MagentaSport den Druck: „Bis zur nächsten Länderspielpause muss der Kennenlernprozess abgeschlossen sein. Bis zur Winterpause sollten wir auf einer vernünftigen Schlagdistanz sein. Als Hansa Rostock ist unser Anspruch der Aufstieg. Daran gibt es nichts zu rütteln.“ Zur Bilanz von Neu-Trainer André Breitenreiter passt dieser nicht: aus 5 Spielen holen die Rostocker unter ihm bislang nur 4 Punkte. Kapitän Franz Pfanne verteidigt Breitenreiter leidenschaftlich: „Ich lese gar nichts mehr. Da wird nur scheiße über uns geschrieben und das tut einem gar nicht gut. Sie können mir glauben: Wir haben einen sehr, sehr guten Trainer gekriegt.“

 

Bei 2 anderen Teams ist der Trainer-Effekt dagegen greifbar. Ingolstadt und Wehen Wiesbaden haben den Anschluss an die Tabellenspitze geschafft. Ingolstadt lässt beim 1:1 gegen den TSV Havelse etwas Federn. Der SV Wehen Wiesbaden bleibt dagegen die im Moment heißeste Aktie der 3. Liga! Seit Amtsübernahme von Jochen Seitz gab es für die Hessen 13 Punkte aus 5 Spielen. In der Vorwoche ein 7:1 gegen Großaspach – gefolgt von einem 4:1 in Verl. Damit stehen die Hessen nach nur 5 Punkten aus den ersten 7 Spielen plötzlich auf Platz 4. „Das fühlt sich sehr gut an. Das war extrem harte Arbeit. In der 1. Halbzeit haben sie uns echt was abverlangt. Das muss man so sagen. Das fühlt sich sehr, sehr gut an, dass wir das heute wieder krönen können, vor allem nach den letzten Spielen“, freut sich Marius Müller, Torschütze zum 2:1. Und was Seitz so besonders macht: „Er hat zu uns gesagt, dass wir defensiv einfach kompakt sein müssen und dass das die Strategie ist, um Spiele zu gewinnen.“

 

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga am Samstag mit MSV Duisburg – VfB Stuttgart II sowie Jahn Regensburg – Hansa Rostock – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht‘s in der 3. Liga bei MagentaSport am 12. Spieltag am Sonntag mit der Partie 1. FC Saarbrücken – SV Waldhof Mannheim (live bei MagentaSport ab 13.15 Uhr).

3. Liga | 12. Spieltag: MSV Duisburg – VfB Stuttgart II 3:3 | MSV schenkt Blitzstart her: „Das ist schwer, etwas zu sagen, weil es sich nicht gerecht anfühlt“

 

Ernüchterung und Frust in Duisburg! Mit Abpfiff gibt es ein gellendes Pfeifkonzert. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=R3E0cHBObk9JbDZxR21RUDRmWTRoejdZa09tRk5ndnJqTndmNk96RXM1az0=

 

Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg: „Das ist schwer, etwas zu sagen, weil es sich nicht gerecht anfühlt. Das fühlt sich schwer an. Das waren verschiedene Faktoren, die dazu beigetragen haben. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, wir führen 3:0. Dann haben wir ein bisschen nachlässig gespielt. Dann kommt die Rote Karte. Fleckstein wird zuerst berührt, kommt dadurch ein bisschen ins Straucheln. So haben wir es empfunden. Er trifft ihn auch zuerst. Dann kommt Flecki ins Trudeln. Danach war eine Situation, wo der Torwart rauskommt und den Ball mit der Hand spielt. Das ist dann eigentlich auch eine klare Rote Karte. Nach dem 3:0 haben wir es nicht mehr gut gespielt, nicht mehr gut Fußball gespielt. Dann kriegen wir eine Doppelbestrafung, Rote Karte und den Freistoß. Das war natürlich ärgerlich. Dann wollten wir gut verteidigen, wollten Nadelstiche setzen. Wir haben nicht so gut gespielt, wie man es mit einem weniger machen kann. Ich hatte mir ein bisschen mehr Ballbesitz erhofft. Die letzte Situation musst du irgendwie verteidigen. Du musst dich in alles reinwerfen. Ein Strafstoß kann immer mal passieren. Das ist auch eine dumme Situation, aber es war einer. Mit der letzten Aktion, das tut extrem weh. Das habe ich auch im Kreis gesagt. Das fühlt sich blöd an, fühlt sich ärgerlich an. Das war ein blöder Spielfilm.“

…dazu, dass der MSV die Tabellenführung an Viktoria Köln abgeben musste: „Das tut schon weh. Du bist gerne da oben. Ich habe immer gesagt, wir spielen für die Tabelle. Wir sind punktgleich da oben. Man sieht aufgrund des Torverhältnisses: Wir kriegen zu viele Tore. Wir kriegen dumme Tore, blöde Tore. Das ärgert halt. Heute waren es eigentlich auch wieder zwei Standardtore: Strafstoß, Freistoß. Wir haben jetzt 8 Standard-Gegentore. Das ist dann auch einfach zu viel, viel zu viel.“

Joachim Llambi, internationaler Wertungsrichter für Tanzsport und MSV-Mitglied: „Das ist natürlich ärgerlich, 5 Sekunden vor Schluss das 3:3 zu kriegen. Stuttgart hatte in der 1. Halbzeit gar nichts zu melden. Sie kamen erst durch den Freistoß nach der Roten Karte ins Spiel. In der 2. Halbzeit haben sie es auch nicht großartig gespielt. Das war mit eine der schwächsten Mannschaften, die ich in diesem Jahr im Wedaustadion gesehen habe. Der Punkt ist glücklich.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SHpxcXVVMXNKeFpFSldUM09scEtZTkllWUNKeVNrelp5L0lmamlvR2hBUT0=

 

Lex-Tyger Lobinger, Duisburger Blitz-Doppelpacker nach 8 Minuten: „Das tut einfach weh, dass wir dieses Spiel nicht ganz aus der Hand gegeben haben. Aber es fühlt sich so an. Jetzt hier nur mit einem Punkt zu stehen, ist extrem bitter.“

…was nach den ersten 15 Minuten und der 3:0-Führung passiert ist, dass Duisburg den Sieg noch hergegeben hat: „Wir haben extrem gut angefangen und dann durch eigene Fehler den Gegner wieder ins Spiel kommen lassen. Das darf uns einfach nicht passieren. Die Rote Karte kann passieren. Da will ich überhaupt niemandem die Schuld in die Schuhe schieben. Das hat davor schon angefangen, dass wir nachgelassen haben. Dass dann eine Mannschaft wie Stuttgart II kicken kann, sollte jedem bewusst sein. Wir haben sie stark gemacht und nicht mehr ins Spiel zurückgefunden.“

…wie weh der Verlust der Tabellenführung tut: „Das ist extrem ärgerlich. Aber wir haben bis hierhin trotzdem gut Punkte gesammelt. Man darf jetzt nicht alles negativ reden. Nicht alles ist schlecht und alles ist eine blöde Situation. Wir müssen die Fehler analysieren. Die Saison ist noch lang. Am Ende zählt, was die Tabelle nach dem letzten Spieltag sagt.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UVNVSFgrV0s3dm1PRmhTUjd6QXN1NUI1R204aHJaU2xSaG5WeW12bmZOOD0=

 

Michael Preetz, Geschäftsführer Duisburg, über die DFB-Fairplay-Medaille 2025/26 für Joshua Bitter, Tobias Fleckstein, Rasim Bulic und Maximilian Braune, die Schiedsrichter Nico Fuchs im Topspiel gegen den VfL Osnabrück (1:0) vor einem heranstürmenden Fan beschützten: „Ehrlich gesagt ist [die Aktion] eine Selbstverständlichkeit. Der Fußball steht im Allgemeinen für Fairplay und sollte für Respekt und Verantwortung stehen. Vereine haben einen sozialen Auftrag, das auch vorzuleben. Wir haben eine Vorbildfunktion für ganz, ganz viele Menschen. Insofern ist das für mich eine Selbstverständlichkeit. Nichtsdestotrotz habe ich diesen Preis sehr gerne stellvertretend für die Jungs entgegengenommen. Die wird bei uns einen Ehrenplatz kriegen.“

…ob solche Aktionen aus seiner Sicht zu selten geehrt werden: „Das würde ich nicht sagen. Ich finde gut, dass der DFB einen solchen Preis vergibt, dass man sich Gedanken darüber macht. Und dass es ab und an auch die Möglichkeit gibt, dieses Thema auf eine größere Bühne zu heben.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=c2U5RTJYVER2Rjk4SzZzVmxxQmNKWHJaQnI4bG1nVGt3NTV4TE5SSFo4WT0=

 

Nico Willig, Trainer Stuttgart II, ob er mit dem Punkt zufrieden ist: „Natürlich. Nach 15 Minuten ist das Spiel weg. Wir wollten über uns hinauswachsen und sind unter die Grasnarbe gewachsen. Wir liegen 0:3 zurück. Da fragst du dich schon, über was wir eigentlich sprechen und was wir hier erreichen wollen. Deswegen darf man sich hinten raus freuen, vor allem freue ich mich sehr für Eliot [Bujupi, Torschütze zum 3:3]. Er war 10 Monate verletzt und hat sich rangekämpft. Dass er das 3:3 schießt, ist eine Belohnung für seine ganze Rehazeit, für die schwere Zeit, die er geschafft hat. Für ihn freue ich mich sehr. Und da kann ich auch grinsen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YUpvOXFmRndpT1hVc1pjMWlRcEJRZVpFdXpBNktJODhOMitWM1N0TERNbz0=

 

Joachim Llambi, internationaler Wertungsrichter für Tanzsport und MSV-Mitglied, vor dem Spiel über den Duisburger Saisonstart: „Der Saisonstart war hervorragend, wenn man die Spiele in Düsseldorf – das man nicht verlieren braucht – und Ingolstadt wegnimmt, das man hundertprozentig hätte verlieren dürfen, rausnimmt, ist das bisher eine sehr, sehr, sehr gute Saisonbilanz. Man ist Tabellenführer, man könnte noch ein paar Punkte mehr weg sein. Aber die Liga ist so eng, es kommen immer wieder Spiele, die eng sind, die vielleicht auch mal nur mit einem Punkt belohnt werden. Aber was der MSV bis jetzt abliefert, ist schon sehr ordentlich.“

…über die Stimmung in Duisburg: „Wenn man sieht, was hier im Hintergrund los ist. Das ist hier in Duisburg schon immer großes Kino. Das ist nicht 3. Liga. Als wir in der 4. Liga waren, war hier ein Schnitt von 17.000. Jetzt ist er weit über 20.000. Das ist schon großes Kino. Wenn Hoffenheim II gegen Stuttgart II spielt, kannst du die alle mit der Hand begrüßen. Ich hoffe, dass Hoffenheim II heute vielleicht sogar einen oder drei Punkte gegen Viktoria Köln packt. Dann reden wir mal später, wie das Spiel ausgegangen ist.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RUo3cHo4YXJqYUU3aWU4RjV4NmwyeDlPNmVwaHFTTnZqejBkSmVpV0pKYz0=

TSG Hoffenheim II – FC Viktoria Köln 0:1 – Mit „jugendlichem Elan“ auf Rang 1: Jakob trifft in seinem 100. Drittligaspiel zum 8. ungeschlagenen Spiel in Serie

 

Spitzenreiter-Rufe im Viktoria-Block! Nach dem späten Ausgleich in Duisburg sind die Kölner Erster.

Der Link zum Clip:

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Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln: „Die Fans feiern das frenetisch. Die Tabellenführung ist etwas Besonderes. Nun wird das genossen. Mit der Leistung auf dem Platz gibt es viel zu feiern. Aber in dieser Liga gibt es ohne Schmerzen keinen Punkt. Wir kommen mit einer extremen Breite von der Bank – das ist für unseren Verein nicht selbstverständlich. Das war ein schweres Stück Arbeit. Die Lösungen und der Mut waren enorm, den wir gezeigt haben.“

Der Link zum Interview:

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Kilian Jakob, Viktoria Köln, macht den Sieg mit seinem 2. Saisontreffer perfekt: „Die Tabellenführung ist für uns sehr schön. Wir haben viel jugendlichen Elan in der Mannschaft. Das sieht man an dem Fußball den wir spielen. Die Offensive ist nicht gerade meine Kernkompetenz – und dann mache ich auch ausgerechnet ein Tor mit dem Kopf. Ich bin Linksfuß und schieß meine Tore mit dem rechts und mit dem Kopf. In der Vorwoche dachten bei meinem Tor noch alle, dass es Zufall war. Nun habe ich es bewiesen, dass ich es auch mit dem Kopf kann.“

Tobias Eisenhuth, Viktoria Köln: „Wir haben ein Selbstverständnis entwickelt, ohne freizudrehen. Es muss viel passieren, damit uns ein Gegner schlagen kann. Ich weiß nicht, wer uns momentan schlagen kann. Die Heimreise wird laut im Bus. Aber wir haben bei Sandhausen im Vorjahr gesehen, wie schnell das in die andere Richtung gehen kann. Hoffenheim ist technisch und athletisch auf einem hohen Niveau, wir haben das hinten aber gut kontrolliert. Wenn wir kompakt sind, lassen wir sehr, sehr wenig zu.“

Der Link zum Doppel-Interview:

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Stefan Kleinheisemann, Trainer TSG Hoffenheim II, gibt 6 Spieler an den Bundesligakader ab – darunter Toptorjäger Yasin Zor: „Es ist schade für die junge Mannschaft, die wir am Start hatten. Dafür war es eine richtig gute Leistung gegen den aktuellen Tabellenführer. Die Durchschlagskraft nach vorn hat gefehlt. Solche Phasen gehören als U23 dazu mit den verschiedenen Aufstellungen.“

Der Link zum Interview:

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Leidenschaft 3. Liga: 60 Fans von Viktoria Köln begleiten ihr Team nach Hoffenheim. MagentaSport spricht mit einem Allesfahrer der Kölner. Christian Wollmerath ist immer dabei, wenn die Viktoria spielt.

Der Link zum Clip:

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SSV Jahn Regensburg – Hansa Rostock 2:1 – Maul erhöht den Druck auf die Rostocker nach dem Trainerwechsel: „Bis zur nächsten Länderspielpause muss der Kennenlernprozess abgeschlossen sein.“

 

Sascha Hildmann, Trainer SSV Jahn Regensburg, holt 8 Punkte vor heimischer Kulisse: „Ich freue mich für Benedikt Bauer. Er hat mit den härtesten Schuss der ganzen Truppe und macht das 2:1 überragend. Er war kurz davor wieder in die Startelf zu rücken. Wir haben uns zurückgebissen. Wir haben in der Pause umgestellt auf die Viererkette und einen zweiten Zehner gebracht. Wir haben uns darauf die 2 Tore erspielt. Man muss aber auch sagen: Wir haben den Gegner beim Gegentor erneut herzlich eingeladen. Wenn du so ein Tor kriegst, musst du dich erstmal schütteln. Wir waren bis dahin so gut drin im Spiel. Wir sind keine Roboter auf dem Platz.“

Der Link zum Interview:

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Benedikt Bauer, SSV Jahn Regensburg, trifft als Joker zum Sieg gegen Hansa Rostock. Es ist sein 1. Tor im Jahnstadion: „Wir konnten nach dem Platzverweis mehr nach vorn spielen und über die Außen kommen. Bei meinem Tor zum 2:1 hatte ich viel Platz und ich habe mir ein Herz gefasst. Wir hatten noch 2, 3 gute Möglichkeiten zum 3:1. Danach hat man gemerkt, dass wir nach den schwachen Vorwochen nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Wir waren dann mit den langen Bällen von Hansa beschäftigt und wollten keinen mehr fangen. Wir sind in die Zweikämpfe reingeflogen. Nun sollten wir vor dem Spiel gegen Meppen die leichte Euphorie genießen.“

Der Link zum Interview:

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André Breitenreiter, Trainer Hansa Rostock: „Wir müssen in jedem Spiel, dafür sind wir ein Ambitionsverein. Diesmal haben wir uns wieder selber gekilled. Wir schwächen uns wieder selbst durch den individuellen Fehler beim 1. Gegentor und den Platzverweis. Es hilft uns nichts, dass es Leon Dajaku leid tut. Wir wollten danach kompakt im 5-3-1 bleiben. Dann rutschen wir weg. So haben wir es nicht verdient zu gewinnen. Die Mannschaft hat hintenraus in Unterzahl alles probiert. Wir haben nach vorn gespielt und gekämpft. Da hatten wir die guten Momente. Ich war eher mit der 1. Halbzeit trotz der Führung nicht zufrieden. “

Der Link zum Interview:

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Franz Pfanne, Kapitän Hansa Rostock: „Wir sind einfach dumm. Wir geben so viel Aufwand in die Spiele und holen so wenig Ertrag – das ist in diesen Scheißphasen so. Ich lese gar nichts mehr. Da wird nur scheiße über uns geschrieben und das tut einem gar nicht gut. Sie können mir glauben: Wir haben einen sehr, sehr guten Trainer gekriegt. Endlich gegen wir mal in Führung nach einem Fehler des Gegners und haben das Spiel im Griff. Der Platzverweis war der Gamechanger und verlieren innerhalb von 4 Minuten das Spiel. Wir waren dann bis zum Ende die Mannschaft, die unbedingt wollte. Wir sind in den entscheidenden Situationen nicht klar genug und drücken den Ball einfach nicht mit letzter Kraft über die Torlinie. Das fühlt sich einfach scheiße an. Wir sollten das nun nicht auf Leon Dajaku schieben. Wir haben alle in dieser Saison schon genug Fehler gemacht. Jeder, der bei Hansa Rostock unterschreibt, weiß, dass der Druck groß ist und muss damit leben können.“

Der Link zum Interview:

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Ronald Maul, Vorstandsvorsitzender Hansa Rostock, : „Bis zur nächsten Länderspielpause muss der Kennenlernprozess abgeschlossen sein. In dieser Pause sind wir dann so weit, um den Kader zu bewerten. Wir stehen stabiler und haben eine gute Ordnung. Mit der Punkteausbeute sind wir noch nicht zufrieden. André Breitenreiter ist ein sehr erfahrener Trainer mit klaren Abläufen. Danach hat die Mannschaft gelechzt. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen oben dabei sind. Diesem Anspruch werden wir noch nicht gerecht. Bis zur Winterpause sollten wir auf einer vernünftigen Schlagdistanz sein. Als Hansa Rostock ist unser Anspruch der Aufstieg. Daran gibt es nichts zu rütteln. In Summe sind das 2 dusselige Aktionen von Leon Dajaku bei seiner gelb-roten Karte. Bei Regensburgs Oscar Schönfelder hat der Schiedsrichter kurz darauf die Konsequenz aber vermissen lassen.“

Der Link zum Interview:

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SC Verl – SV Wehen Wiesbaden 1:4 | Platz 4 nach Horror-Start! Seitz-Höhenflug hält an: „Er hat zu uns gesagt, dass wir defensiv einfach kompakt sein müssen“

 

Jochen Seitz, Trainer Wiesbaden: „Der Matchplan ging in der 1. Halbzeit nicht so auf, wie wir uns das gewünscht hätten. Wir haben in der 1. Halbzeit mit einer Fünferkette gegen den Ball gespielt. Wir haben dann nicht den richtigen Druck draufbekommen. Insofern waren die ersten 20-25 Minuten richtig schwierig für uns, weil Verl extrem viel Druck gemacht hat und wir aus unserer Passivität nicht rausgekommen sind. Das 1:0 hat uns geholfen, mit unserer ersten Chance. In der 1. Halbzeit hatten wir in der ein oder anderen Situation das notwendige Quäntchen Glück. In der 2. Halbzeit war es wesentlich besser. Wir haben auf Viererkette umgestellt. Da hatten wir mehr Zugriff im Mittelfeld drauf. Das hat dann wesentlich besser funktioniert.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NFJKdSsxb3FMWU10MjFnZm9wY0tNU29CQlg0aXQrSjBCeFAvTTFwUUlMVT0=

 

Marcus Müller, Wiesbadener Torschütze zum 2:1: „Das fühlt sich sehr gut an. Das war extrem harte Arbeit. In der 1. Halbzeit haben sie uns echt was abverlangt. Das muss man so sagen. Das fühlt sich sehr, sehr gut an, dass wir das heute wieder krönen können, vor allem nach den letzten Spielen. So wollen wir weitermachen.“

…zu den 13 Punkten aus den letzten 5 Spielen unter Jochen Seitz: „Er hat zu uns gesagt, dass wir defensiv einfach kompakt sein müssen und dass das die Strategie ist, um Spiele zu gewinnen. Das ist letztendlich so. Man sagt, Tore gewinnen Spiele und Defensive gewinnt Meisterschaften. Wir sind meilenweit entfernt, eine Meisterschaft zu gewinnen. Aber es ist so, dass wir defensiv kompakt stehen und kein Tor zulassen wollen und dadurch Chancen kreieren wollen. So wollen wir weitermachen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TjBFVThHQUdYM1p3cVFOdmNmQnlidDdyYlZ4QTRKSVc1ZHdPZWZMVUFaaz0=

 

Orest Shala, Trainer Verl: „Das Ergebnis ist natürlich Wahnsinn. Wenn du dir den Spielverlauf anschaust, spiegelt das Ergebnis das überhaupt nicht wider. Die letzten beiden Tore klammere ich jetzt mal aus. Da sind wir all-in gegangen. Wir wollten das 2:2 erzwingen, mit allem, was wir haben. Wir haben vorher auch die große Chance, [André] Leipold frei vor dem Tor. Einmal haben wir noch den Schuss von [António] Fóti. Dann laufen wir in den Konter rein. Dann ist das Ergebnis heftig. Aber die Art und Weise war heute deutlich verbessert zu den letzten Wochen. Das ist immer schwierig, gegen eine Mannschaft, die im Flow ist. Da sieht man, wie das erste Tor entsteht, aus dem Nichts, vom Pfosten springt er ihm doch perfekt in die Füße. Wenn du nicht im Flow bist, wie wir, kassierst du so ein Gegentor. Mit der zweiten Aktion, die sie hatten, fällt das 2:1. Das ist ganz, ganz bitter, weil wir so viel Aufwand betrieben haben, viele Dinge richtig gut gemacht. Aber natürlich, mit dem Ergebnis ist das ganz, ganz bitter.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZU93TFdKVWcvUC9zN0hUbHpubWR4RlZPV3ZXNVRyTjFrK1BOT05obkxTcz0=

TSV Havelse – FC Ingolstadt 1:1 | Verdiente Punkteteilung in Hannover – FCI bleibt unter Beierlorzer auf Platz 5 im Höhenflug

 

Achim Beierlorzer, Trainer Ingolstadt: „Am Ende war es leistungsgerecht. Das [1:0] war ein sehr überraschender Treffer. Da war ich mir sicher, dass diese Aktion gegen unseren Torwart abgepfiffen wird, wie da in ihn reingegrätscht wurde. Vor allem, nachdem der Torwart hier zuvor auch schon geschützt wurde. Aber wir sind gut wieder zurückgekommen und haben gleich den Ausgleich gemacht. Das war sehr, sehr wichtig in diesem Spiel, weil man gesehen hat, wie intensiv Havelse spielen kann. Das wussten wir vorher. Insofern war das auf Augenhöhe. Wir sind natürlich nicht zufrieden. Aber wir nehmen den Punkt mit und verbuchen den als erkämpften und erspielten Punkt.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eTRwcGVXMVpLRGZ5VWhhUXZ6T1ptZzU5ODhTVEJPenZXcDV5MGVHWm9iYz0=

 

Samir Ferchichi, Trainer Havelse: „Hinten raus kann man drüber sprechen, ob wir das nicht ziehen müssen. Ich glaube schon, dass wir die letzte halbe Stunde die deutlich aktivere Mannschaft waren. Wir hatten deutlich mehr Phasen im letzten Drittel, nochmal eine Riesenchance, Eckballflut. Nichtsdestotrotz muss man inhaltlich die Kirche im Dorf lassen. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die mit Wehen Wiesbaden die Mannschaft der Stunde ist. Da haben wir schon sehr gut gegengehalten und maximal verdient einen Punkt mitgenommen. Ich glaube, dass man das Spiel hinten raus sogar gewinnen muss oder kann.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R3ZVRklkY09KeHlyMFRidFBPdkdRd011M211SXR5N0hKTTk5dW9JT3phbz0=

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3. Liga | 12. Spieltag

 

 

Sonntag, 01.11.2026

ab 13.15 Uhr: 1. FC Saarbrücken – SV Waldhof Mannheim

ab 16.15 Uhr: SG Sonnenhof Großaspach – Rot-Weiss Essen

ab 19.15 Uhr: Alemannia Aachen – Preußen Münster

 

3. Liga | 13. Spieltag

 

Freitag, 06.11.2026

ab 18.30 Uhr: FC Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken

 

Samstag, 07.11.2026

ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Rot-Weiss Essen – Alemannia Aachen, Hansa Rostock – SG Sonnenhof Großaspach, SV Wehen Wiesbaden – TSV Havelse, SV Waldhof Mannheim – Fortuna Köln, FC Ingolstadt – Fortuna Düsseldorf

ab 16.15 Uhr: Preußen Münster – MSV Duisburg

 

 

Sonntag, 08.11.2026

ab 13.15 Uhr: SV Meppen – SSV Jahn Regensburg

ab 16.15 Uhr: VfB Stuttgart II – SC Verl

ab 19.15 Uhr: Würzburger Kickers – TSG Hoffenheim II

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