Fußball

Union-Coach Bjelica entschuldigt sich nach seiner roten Karte: „Nicht zu tolerieren“

Bayerns Goretzka über Transfergerüchte: „Das kommt für mich nicht in Frage“ - Dier feiert Debüt für den FCB: „Stolzer Moment“ - Berlins Vogt lobt die Defensive: „Das ist die Basis“ - Sky Experte Hitzlsperger zur roten Karte: „Nicht zu entschuldigen“

Unterföhring, 24.01.2024

Die wichtigsten Stimmen zum Nachholspiel des 13. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Union Berlin (1:0) bei Sky



Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern München) ...

… zum Spiel: „Ich habe kein Problem mit dem Spiel. Natürlich nicht mit dem Ergebnis, aber auch nicht mit der Art und Weise. Wir haben sehr aufmerksam, strukturiert und diszipliniert gespielt. Es war ein sehr tief verteidigender Gegner. Ein paar präzisere Schüsse in der ersten Halbzeit, wir hatten gute Torchancen. Es geht um die Präzision in der Flanke. Kingsley hat ein paar Bälle zu weit gespielt und die Flanken zum Tor waren nicht präzise genug. Jamal hat nicht das entscheidende Dribbling gefunden, aber das kann passieren, weil der Gegner extrem tief verteidigt hat. Wir haben gar keine Konter zugelassen. Ganz am Schluss haben wir eine halbe Chance zugelassen, aber ansonsten war es sehr stabil. Wir haben das Spiel im Griff gehabt, aber das zweite Tor hat gefehlt. Insgesamt war das heute okay.“ 

… zu den Unterschieden zum Spiel gegen Bremen: „Es war ganz anders als gegen Bremen. Bremen hatte von der ersten Minute an Gelegenheiten zum Kontern. Wir waren ganz anders geöffnet und hatten die Konterabsicherung gar nicht im Griff. Da waren wir heute viel aufmerksamer. Wir waren heute defensiver im Spielaufbau und waren aufmerksamer und griffiger.“  

… zur Viererkette nach der Verletzung von Dayot Upamecano: „Aktuell stellt sie sich von selbst auf. Wir sitzen in zwei Tagen im Bus nach Augsburg. Es ist der Klassiker. Der Griff an den Oberschenkel im Sprint. Wir können es uns alle vorstellen. Wenn es gut geht, ist es eine Zerrung, wenn es schlecht läuft, ein Faserriss. Bei Konrad Laimer ist die Wade komplett zugegangen und er hat einen Schlag draufbekommen. Das wird eng.“

… zur roten Karte gegen Union-Trainer Nenad Bjelica: „Nicht gut. Es ist schwer ihn zu verteidigen, aber ich möchte nicht mehr dazu sagen und Öl ins Feuer gießen.“ 

… zu Leon Goretzka: „Ich habe überhaupt kein Problem mit Leon und ich glaube er auch nicht mit mir. Er hat super trainiert in den letzten Wochen. Er hat gute Spiele für uns gemacht und war dann krank. Er hat zwei Spiele von der Bank gemacht und heute wieder begonnen. Bei Bayern geht es nur so. Wir haben 18 Spieler, die spielen können und wollen. Wir brauchen die Energie und du musst da sein, wenn der Trainer dich aufstellt. Es ist nicht immer gerecht. Es ist das Leben eines Fußballprofis, aber es gibt deutlich schlimmeres.“


Eric Dier (FC Bayern München) ...

… zur Frage, was ihm durch den Kopf ging als Dayot Upamecano sich verletzte: „Ich wollte bereit sein. In der Halbzeit haben wir gesehen, dass er nicht weiterspielen konnte und dann hatte ich ein wenig Zeit mich aufzuwärmen. Mental war ich bereit zu spielen, wann immer ich gebraucht werde.“

… zum Spiel: „Wir wollen immer mehr Tore schießen. Wir haben den zweiten Treffer in einem guten Moment erzielt, aber das Tor wurde aberkannt. Wir hätten uns gewünscht, dass wir mehr kreieren, um mehr Tore erzielen zu können. Nach dem letzten Ergebnis war das wichtigste wieder zu gewinnen. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und wenig zugelassen. Wir wollen immer mehr Tore schießen, aber heute sollte es nicht sein.“

… zur Frage, wie das Leben in München sei: „Es ist sehr gut. Ich bin noch nicht lange hier. Durch das Trainingslager habe ich noch nicht viel Zeit in München verbracht. Ich muss die Stadt noch kennenlernen, aber ich bin im Club sehr gut aufgenommen worden. Die Spieler und die Mitarbeiter sind fantastisch zu mir. Für mich persönlich ist es ein stolzer Moment, mein Debüt feiern zu dürfen. Ich hoffe, dass ich dem Team helfen kann.“ 

 

Leon Goretzka (FC Bayern München) ...

… zum Spiel: „Es ist ein wichtiger Sieg. Es war kein leichtes Spiel und es war wichtig, dass wir nach dem verlorenen Spiel die richtige Reaktion zeigen. Das allesentscheidende war, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das von einem auf den anderen Moment nicht alles perfekt läuft, ist klar. Es ist kein leichter Gegner. Sie haben mit acht Mann in der eigenen Box verteidigt und da muss man die Lücken erst einmal finden. Wir haben heute ein ordentliches Spiel gemacht. Es war eine solide Leistung.“

… zur Frage, ob es ein souveräner Sieg war: „Das kann man auf jeden Fall sagen. Wir haben keine richtige Torchance zugelassen und hatten vorne auch ein bisschen Pech. Wenn wir das zweite Tor machen, entsteht beim Gegner das Gefühl, dass nichts mehr geht und dann fällt einiges leichter. So war es am Ende ein wenig hitzig, aber insgesamt war es ein souveräner Sieg.“

… zu seiner Startelfnominierung: „Klar ist das ein gutes Gefühl. Ich möchte immer in der Startelf stehen, das ist mein Anspruch. Das weiß auch jeder, das habe ich oft genug gesagt. Dann freue ich mich natürlich, wenn es so kommt.“ 

… zu den Gerüchten, um einen Wechsel: „Ich weiß nicht, wo das herkommt. Ich habe es ehrlich gesagt nicht mitbekommen, aber ich habe im Sommer auch schon einiges erlebt. Es gehört im Fußball einfach dazu, dass diese Gerüchte manchmal entstehen. Das kommt für mich nicht in Frage und damit beschäftige ich mich überhaupt nicht. Keine Ahnung, wo das herkommt.“


Christoph Freund (Sportdirektor FC Bayern München) ...

… zu Thomas Tuchels Aussage, dass er nicht mehr über gute Trainingseinheiten reden wolle (vor dem Spiel): „Ich kann Thomas verstehen. Ich sehe die Trainings auch und die Woche vor dem Bremen-Spiel war richtig gut, aber das Spiel war nicht so. Dann ist es für Thomas schwer, das zu erklären. Wir diskutieren darüber und gehen den Ursachen nach. Unser großes Ziel ist es, die Leistung auf den Platz zu bringen.“

… zur sportlichen Entwicklung (vor dem Spiel): „Wir tun uns aktuell schwer, gegen tiefstehende Mannschafen Lösungen zu finden. Auch das Gegenpressing ist bei uns Thema. Wir spielen zu langsam, zu viel quer und haben zu wenig Bewegung und Kreativität. Vor allem haben wir zu wenig Leidenschaft, dass wir richtig reingehen und Löcher reißen. So kommt man dann auch nicht ins Gegenpressing. Wir müssen als Mannschaft besser funktionieren.“

… zu möglichen Neuzugängen (vor dem Spiel): „Es gibt so viele Spekulationen und so viele Namen, da will ich nicht auf einzelne Namen eingehen. Wir machen nur etwas, wovon wir hundertprozentig überzeugt sind. Es muss für den Spieler, für uns und für den abgebenden Verein passen und das war noch nicht der Fall.“

… zum gescheiterten Transfer von Kieran Trippier (vor dem Spiel): „Das ist erledigt.“

… zur Frage, ob noch Hoffnung bestehe, Nordi Mukiele zu verpflichten (vor dem Spiel): „Ja.“


Nenad Bjelica (Trainer 1. FC Union Berlin) ...

… zu seiner roten Karte: „Ich bin in meiner Zone, will den Ball holen und ihn Sane geben. Er hat mich in meinem Raum geschubst und ich habe reagiert. Was ich gemacht habe, ist nicht zu tolerieren und das geht nicht in Ordnung. Ich verstehe die rote Karte. Ich war aufgrund der Elfmeter-Szene etwas aufgeregt, es war eine schwierige Szene. Ich muss mich bei meiner eigenen Mannschaft entschuldigen, da es nicht zu tolerieren ist. Bei Sane nicht, denn er kommt in meinen Raum, um mich zu provozieren. Aber natürlich reagiere ich nicht so, wie ich reagieren sollte.“

… zum Spiel: „Wir haben wenig zugelassen. In der ersten Halbzeit waren es ein paar Schüsse und in der zweiten Halbzeit habe ich bis auf das Tor nicht viel von Bayern gesehen. Wir haben Bayern sehr gut kontrolliert und wollten auf unsere Chance warten. Wir hatten ein paar gute Abschlüsse vom Sechzehner, aber leider haben wir kein Tor gemacht. Der Sieg der Bayern geht in Ordnung.“


Frederik Rönnow (Torhüter und Kapitän 1. FC Union Berlin) ...

… zum Spiel: „Wir sind nicht zufrieden. Wir haben gut gekämpft, aber natürlich ist es hier gegen die Bayern immer schwierig. Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Mut mit dem Ball. Wir haben keine großen Chancen kreiert, aber mit ein bisschen Glück, nehmen wir vielleicht auch einen Punkt mit. Bayern war heute besser.“ 

… zur Elfmetersituation: „Es ist immer schwer. Es gibt immer ein bisschen Kontakt und der Schiedsrichter muss sich entscheiden. Ich habe ein Union-Trikot an. Für mich kann man ihn geben.“ 

… zur kommenden Partie, in der Nenad Bjelica gesperrt fehlen wird: „Es ist nicht optimal, wenn ein Trainer beim Heimspiel fehlt, aber wir müssen einfach dranbleiben. Wir haben es die letzten Spiele gut gemacht und jetzt gibt es eine große Chance gegen Darmstadt.“

 

Kevin Vogt (1. FC Union Berlin) ...

… zur roten Karte gegen Trainer Nenad Bjelica: „Da gibt es keine Diskussionen. Mit dem Nachschlagen ist aber auch Wahnsinn. Er will ihm den Ball geben. Der Ball tickt weg und er will ihn aufnehmen. Ich will nichts schönreden und es entschuldigt es nicht, aber es ist auch gut provoziert.“

… zur Wiederholung des Spiels: „Es ist eine spezielle Situation. Ein Spiel wird wiederholt, dann sind es zwei und dieselbe Mannschaft, das ist schon verrückt. Jetzt habe ich zweimal den 13. Spieltag mitgemacht.“ 

… zum Spiel: „Ich hätte heute gerne etwas mitgenommen, aber am Ende war es von den Torchancen zu wenig. Man bekommt nicht viele, und von denen, die wir hatten, hätten wir eine machen müssen. Wir haben gut verteidigt und wenig zugelassen. Wie das Tor fällt, ist super ärgerlich. Wir haben toll verteidigt und toll gekämpft, das ist die Basis. Das zeichnet Union aus und muss Union in den nächsten Spielen auch auszeichnen.“


Sky Experte Thomas Hitzlsperger …

… zur roten Karte gegen Union-Trainer Nenad Bjelica: „Es ist durch nichts zu entschuldigen. Ich habe es versucht zu verstehen. Behrens fällt im Sechzehner, er denkt, es muss Elfmeter geben und der VAR schreitet nicht ein. Kurz danach steht Leroy Sane vor ihm. Er kann einem Spieler nicht ins Gesicht fassen und sieht zu Recht die rote Karte. Wie lange er gesperrt wird, keine Ahnung, aber das geht nicht. Sane kann man in der Situation keinen Vorwurf machen, bei ihm liegt keine Schuld.“

… zur Frage, ob Raphael Guerreiro Tuchels Lieblingsspieler sei: „Er versucht ihn rumzuschieben. Er hat gesagt, dass er im Mittelfeld einen super Job gemacht hat und deshalb hat er wieder gespielt. Jetzt war er auf links. Er versucht immer ihn zu verschieben, anstatt ihn rauszunehmen. Das deutet daraufhin, dass er seine Qualitäten schätzt.“  

… zur Sechserposition der Bayern (vor dem Spiel): „Es ist schon auffällig, dass Thomas Tuchel immer über diese Position spricht. Er wollte im Sommer Declan Rice und dann Palhinha von Fulham. Die Spieler bekommen das mit. Ich traue Leon Goretzka zu, dass er die geforderte Reaktion zeigt, aber Tuchel macht die Spieler nicht stark, so wie er über diese Position spricht.“

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