Fußball

Zwei Standardgegentore - Herthas Trainer Dardai sauer: „Kann nicht mitspielen und den Ball wegköpfen“

Gladbachs Trainer Hütter adelt Embolo: „Spieler des Spiels“ - BVB-Torschütze Brandt nach Sieg erleichtert: „War ein Kraftakt“

Unterföhring, 02.10.2021

• Wolfsburgs Arnold nach zwei frühen Gegentreffern angefressen: „Haben völlig verschlafen“

• Sky Experte Hamann schonungslos: „Die ‚Alte Dame‘ hängt am Tropf“ 


Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.  

 

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC) ...  

... zum Spiel: „Schade, wir haben zwei Standardgegentore bekommen. Nach dem Ausgleich hatten wir genügend Chancen, um das 2:1 zu schießen. Da gibt es nichts schön zu reden. Wir haben wegen der Standardgegentore verloren. Die Freiburger sind in diesem Jahr sehr stark. Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten. Die Räume und Chancen waren da, aber wir haben sie nicht genutzt. Das ist sehr schmerzhaft.“ 

… zur Frage, was er in der Länderspielpause bewirken will: „Wir müssen nichts verändern. Wir mussten viermal wegen einer Verletzung wechseln. Die Spieler müssen sich sammeln. Natürlich werden wir arbeiten, es bleiben genügend Spieler hier.“ 

… zur Frage, ob er im Amt bleibt: „Bei uns hat sich noch niemand beschwert. Was von den Medien kommt, muss man aushalten. Dann werden wir sehen. Ich bin jeden Tag motiviert. Heute haben wir nicht taktisch verloren, ich habe mich auch nicht vercoacht. Das waren zwei Standardsituationen, ich kann nicht mitspielen und den Ball wegköpfen. Pal Dardai hat immer einen Einjahresvertrag, Pal Dardai erfüllt diesen Vertrag. Wenn dieser Mann stört, dann muss man das sagen. Das ist eine Win-Win-Situation, denn dann müssen sie mich nicht noch weiterbezahlen. Ich bin hier keine Last und arbeite immer leidenschaftlich.“ 

 

Suat Serdar (Hertha BSC) ...  

... zu Trainer Pal Dardai: „Ich stehe hinter dem Trainer. Er ist ein sehr guter Coach, der mich fordert und mir auch das Vertrauen schenkt. Wir müssen einfach an uns arbeiten. Wir dürfen keine zwei Standardgegentore zu Hause kassieren. So kannst du keine Spiele gewinnen.“ 

 

Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) ...  

... zum Spiel: „Ich will mich oben festbeißen, das ist mein Ziel und auch das der Mannschaft. Wir wollen an der Leistung aus den ersten sieben Spielen anknüpfen. Heute war es in der Offensive nicht so gut, aber man muss den Sieg auch mal mitnehmen. Wir können in diesem Jahr eine sehr gute Saison spielen.“ 

 

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) ...  

... zum Spiel: „So kann man das dritte Spiel einer englischen Woche nicht beginnen. Nach sieben Minuten waren wir bereits mit 2:0 in Rückstand. Wir haben völlig verschlafen, eigentlich hatten wir uns mehr vorgenommen. Dafür gibt es keine Erklärung. Wir sollten langsam anfangen, nicht so sorglos zu verteidigen.“ 

… zur Frage, ob die vielen Spiele eine Ausrede sein dürfen: „Nein, was ein Quatsch. Dafür haben wir in der letzten Saison den Grundstein gelegt. Wir wollen unbedingt international spielen, da gibt es keine Ausreden. Es geht darum, den inneren Schweinehund zu bekämpfen und bereit zu sein. Das waren wir in den ersten sieben Minuten nicht.  

 

Adi Hütter (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...  

... zum ersten Auswärtssieg nach 16 Partien in Wolfsburg: „Wir haben einen super Start hingelegt. Über 90 Minuten gesehen war es ein hochintensives und spannendes Spiel, in dem alles drin war, dass sich das Fußballherz vorstellt. Wir hätten früher den Sack zu machen müssen.“ 

… zur jüngsten Borussia-Mannschaft seit zwei Jahren: „Sie spielen, weil sie es sich verdient haben. Sie heizen den Konkurrenzkampf an. Ich habe aber keinen Jugendwahn, es geht um Leistung. Es freut mich für die Jungen, aber vor allem für die gesamte Mannschaft, die bereits nach dem Dortmund-Sieg unter der Woche konzentriert gearbeitet hat.“ 

… zu Breel Embolo: „Das muss ich ganz ehrlich sagen: Er ist der Spieler des Spiels. Er hat über 90 Minuten den Gegner beschäftigt, ein wunderschönes Tor erzielt und war die spielbestimmende Persönlichkeit auf dem Platz.“ 

 

Jordan Beyer (Borussia Mönchengladbach) ...  

... zum Auswärtssieg: „Wahnsinn, ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Wir freuen uns sehr, dass wir hier nach so langer Zeit wieder gewonnen haben.“ 

 

Manuel Akanji (Borussia Dortmund) ...  

... zum Spiel: „Wir hatten sehr viel Kontrolle, dann ist jedoch etwas glücklich der Ausgleich gefallen und wir haben bis zur Halbzeit nicht mehr so stark gespielt. Aber davor hatten wir eine wirklich gute Phase, nur auf den letzten Metern hat noch etwas die Genauigkeit gefehlt. Wir waren aggressiv, haben einige Bälle gewonnen, die wir verloren haben.“ 

… zur großen Kulisse: „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Schon 25.000 Fans haben eine riesige Stimmung gemacht. Ich kann es kaum erwarten, wieder vor einem ausverkauften Haus zu spielen. Das macht sehr viel Spaß.“ 

 

Julian Brandt (Torschütze Borussia Dortmund) … 

… zum Spiel: „Es war ein intensives Spiel. Ich glaube, man hat uns das Spiel gegen Sporting Lissabon noch angemerkt. Am Ende war es ein Kraftakt, aber wir haben das Spiel gewonnen. Das war sehr wichtig für uns. Mich hat es persönlich etwas geärgert, dass wir nicht noch das dritte Tor geschossen haben, denn die Chancen hatten wir. Damit hätten wir uns einiges ersparen können. Wenn wir da noch etwas mehr Glück haben, dann haben wir nicht mehr bis zur 90. Minute diesen Stress.“ 

… zu seinem Tor: „Wir spielen uns gut über die Seite durch. Marco Reus dreht dann auf und verlagert das Spiel. Ich habe gesehen, wie viel Platz in der Mitte ist und habe mich nur darauf konzentriert, dass der Kontakt gut ist und den Ball einfach draufgehauen. Der Treffer hat mich sehr gefreut, vor allem aber auch der Spielzug.“ 

… zur großen Kulisse: „Man hat vor allem in den Phasen gemerkt, in denen wir geschwommen sind, dass die Fans für uns da sind. Sie haben uns nach vorne gepeitscht. Das ist extrem wichtig für uns. Wir freuen uns auf das nächste Heimspiel, wenn noch mehr Zuschauer zugelassen sind. Es ist ein Traum von uns, darauf haben wir lange gewartet.“ 

 

Daniel Caligiuri (FC Augsburg) ...  

... zum Spiel: „Wir wollten eine Reaktion auf das Freiburg-Spiel zeigen. Ich denke, das haben wir über weite Strecken sehr gut gemacht. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, aber bekommen aus dem Nichts einen Elfmeter gegen uns. Dann rennen wir wieder einem Rückstand hinterher. Nichtsdestotrotz sind wir gut zurückgekommen, haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht, aber leider keine Punkte mitgenommen.“ 

 

Roberto Massimo (Torschütze VfB Stuttgart) ...  

... zu seinem ersten Bundesliga-Tor: „Jeder, der mit dem Fußball anfängt, träumt davon, in der Bundesliga zu spielen. Dann auch noch zu treffen, ist das Schönste für jeden.“ 

 

Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart) … 

… zum Spiel: „Wir haben mehr und mehr das Zepter in die Hand genommen und das Spiel in allen Phasen in unsere Richtung geschoben. Sowohl am Ball, aber auch in den Situationen, in denen wir verteidigen mussten. Wir mussten die nötige Zweikampfhärte an den Tag legen. Das haben wir geliefert.“ 

… zu Konstantinos Mavropanos: „Wir haben eine Kaufverpflichtung in Höhe von drei Millionen Euro im Falle des Klassenerhalts und eine freie Kaufoption, sollten wir unser Ziel nicht erreichen. In beiden Fällen hätten wir die Chance ihn zu verpflichten. Ich glaube, es ist relativ klar, was mit ihm passiert.“ 

 

Oliver Baumann (Torhüter 1899 Hoffenheim) ...  

... zum Spiel: „Es war für Stuttgart zu einfach, gegen uns ein Tor zu schießen. Wir beißen uns leider die Zähne aus, bis ein Ball mal reingeht. Es ist zu einfach. Wir müssen scharf sein, viel arbeiten und auch erwachsener werden.“ 

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...  

... zu Borussia Dortmund: „Die Dortmunder haben, ohne zu brillieren, den Dreier eingefahren. Das sind solche Spiele, die du gewinnen musst. Aber in dieser Saison hatten sie bereits einige dieser Partien. Irgendwann müssen sie jedoch anfangen, besseren Fußball zu spielen. Das haben sie in der letzten halben Stunde gezeigt. Über weite Strecken haben sie sich aber sehr schwergetan. Sie können ohne Erling Haaland nicht immer drei oder vier Tore schießen. Aber die Basis einer erfolgreichen Saison ist die Defensive. Da müssen sie sich verbessern. Sonst werden die Bayern im Februar außer Sichtweite sein.“ 

… zu Mönchengladbachs Breel Embolo: „Er ist für einen Mann mit seiner Stärke unheimlich geschmeidig. In der aktuellen Verfassung ist er fast unspielbar. Er ist ein toller Spieler und es freut mich sehr für ihn, weil er eine schwere Zeit auf Schalke hatte.“ 

… zum VfB Stuttgart: „Sie haben unheimlich interessante junge Spieler in der Mannschaft. Es fehlen sogar noch einige Spieler, allen voran Silas und Kalajdzic. Man kann nur den Hut vor dem ziehen, was die Stuttgarter in kürzester Zeit geleistet haben.“ 

… zu Hertha BSC: „In der ersten Halbzeit hatten sie nur 35 Prozent Ballbesitz, obwohl sie früh in Rückstand geraten sind. In der zweiten Hälfte hatten sie eine Phase, in der sie wirklich Druck gemacht haben und ausgleichen konnten. Da dachte man, dass sie als Mannschaft unbedingt wollen. Darauf kann man aufbauen. Über die ersten sieben Spiele ist es allerdings zu wenig. Ich wüsste nicht, wie das besser werden soll. Die ‚Alte Dame‘ hängt am Tropf. Das ist keine Mannschaft. Meiner Meinung nach haben sie noch Spannungen innerhalb des Teams. Es wurden viele Spieler geholt, die viel mehr als die anderen verdienen. Mit dieser Qualität kann man solche Leistungen nicht Woche für Woche abliefern. Unabhängig vom Trainer, egal ob das Pal Dardai ist oder jemand anderes, wird das eine schwierige Saison für die Berliner.“ 

 

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