Kompany nach Hinrundenrekord: „Alles steht wieder auf null“ - Coach Blessin wütend über Bauers VAR-Forderung: „Das ist deren Seite und ich bleibe auf meiner“ - Kramaric träumt von der Champions League: „Haben das Potenzial“ - Matthäus nach Karls Tor: „Muss mit seinen besonderen Fähigkeiten zur WM“
Unterföhring, 14.01.2026
Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochabendpartien des 17. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg) ...
... zu seinen Forderungen nach einem VAR-Beweis: „Ich habe das direkt mit dem vierten Offiziellen geklärt. Das nehme ich auf meine Kappe. Das war ein Zeichen an die Jungs. Unsere Jungs hatten nach draußen geguckt und wussten nicht, was los ist. Da habe ich nur VAR angezeigt. Das war kein protestieren.“
... zur Pleite gegen die Bayern (vor dem Spiel): „Bei einem 1:8 kann man nicht von einer normalen Niederlage sprechen. Die zweite Halbzeit tat sehr, sehr weh, das Ergebnis tat sehr, sehr weh.“
Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg) ...
… zu den Ursachen für seine gute Form: „Ich würde es gerne selbst wissen. Ich kriege das Vertrauen von den Spielern und vor allem vom Trainer. Ich versuche, das mit guter Leistung und Toren zurückzugeben. Gerade kann ich nur sagen, dass ich weiterarbeite und probiere, der Mannschaft zu helfen.“
… zum Treffer bei einem Sieg: „Es tut mir auch mal gut, dass ich ein Tor mache und wir ein Spiel gewinnen. Ich muss ehrlich sagen, dass wenn ich der Trainer wäre, ich mich ausgewechselt hätte, da ich nicht im Spiel war. Aber am Ende musste ich da stehen, wo ein Stürmer steht, und köpfe das Ding zum Sieg.“
... zur Niederlage gegen die Bayern (vor dem Spiel): „Die Nacht nach dem Spiel war schwer. Es hat natürlich jedem wehgetan, dass wir so in der Höhe verloren haben, das war inakzeptabel. Wir hatten keine Zeit zum Nachdenken, da es heute schon weiter geht.“
… zum Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir sind in einer nicht so schönen Position, so hatten wir es uns nicht vorgestellt. Gerade sind wir da, wo wir sind. Wir schauen, dass wir da schnellstmöglich wieder raus sind.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
... zum Elfmeter: „Der Arm geht schon weg. Man könnte sagen, dass er abgefälscht ist. Da könnte man sagen, dass er gar keine Möglichkeit hatte. Es ist wirklich ärgerlich. Bei so einer Situation ist es schwierig.“
... zu den VAR-Forderungen der Wolfsburger: „Da sage ich nichts zu. Das ist deren Seite und ich bleibe bei meiner.“
... zum Ausfall von Kapitän Irvine (vor dem Spiel): „Unangenehm. Er hat uns nach seinem langen Ausfall wieder Stabilität zurückgebracht. So sind wir langsam, aber sicher wieder zu dem zurückgekommen, wie wir spielen wollen. Dann haben wir auch die Ergebnisse gebracht. Dann ist es sehr schade. Es tut nicht nur menschlich, aber auch sportlich auf dem Platz, unheimlich weh. Wir haben zum Anfang der Saison auch bewiesen, dass es ohne ihn relativ gut geht.“
Eric Smith (Kapitän & Torschütze FC St. Pauli) zum Ausfall von Kapitän Irvine (vor dem Spiel): „Es ist ein herber Schlag für uns. Wir wissen, dass wir es schon mal ohne ihn geschafft haben, und das müssen wir wieder probieren. Es ist für jedes Team in der Liga ein harter Schlag, wenn der Kapitän ausfällt. Wir werden unser Bestes probieren.“
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) zum Hinrundenrekord: „Es ist vorbei, alles steht wieder auf null. Leipzig null Punkte, wir, Leverkusen und Dortmund null Punkte. Wir müssen einfach versuchen, die zweite Runde wieder zu gewinnen. Wir haben die erste Runde gewonnen – schön. Jetzt wollen wir die zweite Runde gewinnen und wenn meine Rechnung stimmt, dann gewinnen wir so die Meisterschaft.“
Serge Gnabry (Torschütze FC Bayern München) ...
... zum Hinrundenrekord: „Der Trainer hat eben erzählt, dass wir einen Rekord haben, das fühlt sich natürlich umso besser an. Ein wichtiger Sieg bei einem schwierigen Gegner.“
... zur Frage, ob man vom FC überrascht gewesen sei: „Überrascht waren wir nicht, wir haben schon im Pokal hier gespielt. Das Spiel war sehr ähnlich. Sie gehen in Führung, dann der Support der Fans. Wir wussten aber, dass wenn wir ruhig bleiben und unser Spiel spielen, irgendwann die Räume aufgehen würden. Dann haben wir verdient gewonnen.“
Leon Goretzka (FC Bayern München) zur schwachen ersten Halbzeit: „Ich möchte sie nicht kleinmachen, aber ich glaube, dass wir selbst dafür verantwortlich waren, dass es nicht so gut lief. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr unsauber gespielt. Der Platz ist nicht perfekt und dann kann das auch mal passieren. Die Räume waren aber schon in der ersten Halbzeit da.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...
... zur Frage, ob ihn die letzten Tage belastet hätten: „Am Ende belasten Ergebnisse mich immer am meisten, wenn sie negativ ausfallen. Wir haben zwei mehr als ordentliche Leistungen gezeigt und nur einen Punkt geholt. Ich finde nicht, dass das der Leistung entspricht. Gegen Mainz haben wir die Möglichkeit nachzulegen. Alles andere ist schon wieder ein paar Tage her. Das Leben geht immer weiter und man kann positiv in die Zukunft schauen.“
... zu den nächsten Spielen: „Es geht immer darum, am Ende, nach 34 Spielen über dem Strich zu stehen. Das tun wir aktuell, da sind mir Serien relativ egal. Ich will Spiele gewinnen, das haben wir länger nicht getan. Wir waren selten chancenlos. Das gibt mir Zuversicht, in den Heimspielen ins Punkten zu kommen.“
Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) ...
... zum Spiel: „Wir haben das Spiel lange offengehalten, gehen mit einem 1:1 in die Halbzeit, was in dem Moment gut war. Wir müssen die eins, zwei Umschaltmomente vielleicht klarer durchspielen. Insgesamt haben wir gut gekämpft. Das zweite Tor hätte vielleicht ein bisschen später fallen sollen.“
... zum Treffer von Gnabry: „Ich weiß, dass er sehr, sehr gut ist, daher Hut ab. Ob es gewollt war oder nicht, weiß ich nicht genau. Er geht genau über mich, passt perfekt unter die Latte. Da kann man leider nicht viel zu sagen.“
... zu den nächsten Spielen: „Es geht Schlag auf Schlag. Mit Mainz wartet ein Gegner auf Augenhöhe, der auch unten drin steht, aber auch seine Qualitäten hat. Für uns heißt es, auch da den Kampf wieder anzunehmen. Wir sind froh, dass wir zu Hause spielen. Heute hat man wieder gesehen, dass die Fans hinter uns stehen und die 50.000 im Stadion da sind, wenn wir sie brauchen. Darauf kommt es an.“
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) zur Stärke nach Standards: „Wir bereiten Dinge vor und tun das akribisch. Die Spieler sind aber auch immer wieder in die Entscheidungen eingebunden. Wir versuchen, wie wir es auch im offenen Spiel versuchen, die Spieler in die besten Positionen zu bringen. Am Ende sind es trotzdem die Entscheidungen und Qualität der Spieler auf dem Platz, die den Unterschied machen. Sie haben durchaus Freiheiten, sind aber auch gut vorbereitet.“
David Raum (RB Leipzig) ...
... zu den Standardtoren: „Ich freue mich, dass es sich auszahlt. Jeden Donnerstag stellen wir uns da in der Kälte hin und trainieren. Ein lustiger Fakt: Vor dem Freistoß kommt Willi zu mir und fragt mich, wohin ich schieße. Ich sage auf den ersten Pfosten, er sagt, dass ich ihn lieber auf den zweiten Pfosten chippen soll. Dass es so klappt, ist schön. Wir spielen auch vier Jahre schon zusammen. Ich bin froh, dass ich seinen Kopf mal wieder gefunden habe.“
... zum anstehenden Spiel gegen die Bayern: „Wir sind eine ganz andere Mannschaft – nicht nur personell, wir sind auch gereift. Wir haben nochmal mehr Abläufe gegen den Ball, aber auch mit dem Ball. Wir sind insgesamt mutiger, spielen zu Hause. Das Spiel hat andere Vorzeichen. Wir gehen es mutig an, freuen uns auf das Spiel. Ich bin happy, dass ich mitspielen kann. Ich hatte vier Gelbe Karten, bin gut durchgekommen und freue mich jetzt auf das Spiel am Samstag.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) zu den Gegentoren nach Standards: „Es ist unser Anspruch, das besser zu verteidigen. Keine Frage, dass Leipzig auch da Qualitäten hat. Das ist insgesamt eine Entwicklung, dass es ein erhöhtes Bewusstsein für Standards gibt. Wenn die Topvereine wie Arsenal es vormachen und sich alle daran orientieren, kann man sich vorstellen, dass allen im Verein klar ist, wie wichtig Standardsituationen sind.“
Max Moerstedt (TSG 1899 Hoffenheim) zur Frage, was er sich bei Kramaric abgucken könnte: „Ich glaube alles. Andrej ist ein Vollprofi, auch in dem Alter ist es Wahnsinn, was er Woche für Woche leistet. Da kann man sich in jeglichen Phasen etwas abschauen.“
Andrej Kramaric (Dreifachtorschütze TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zu seinem Hattrick: „Es könnte nicht besser sein. Ein Hattrick in der ersten Halbzeit, ein Wahnsinnstor. Beim dritten Tor muss ich ehrlich sagen, dass ich schon ein paarmal im Training so getroffen habe. Heute hat alles geklappt.“
... zu seinen Ambitionen: „Wir haben viel Potenzial in dieser Truppe. Ich träume. Unser Ziel muss Champions League sein. Wir können das, wir haben Potenzial. Ich habe keine Angst, sowas zu sagen.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
... zur Niederlage: „Wir haben gegen Augsburg ein super Spiel gemacht, auch verdient gewonnen. Heute haben wir auch in der Höhe verdient verloren. Es ist ein Auf und Ab. Wir werden da gar nichts beschönigen. Es ist eine Leistung in der ersten Halbzeit, die so nichts in der Bundesliga zu suchen hat, obwohl wir es zehnmal besser können. Das ist das, was mich aufregt.“
... zur Frage, ob sein Freund Kramaric sich für seinen Hattrick entschuldigen müsse: „Nein, er muss sich nicht entschuldigen. Ich hätte es ihm gerne schwerer gemacht, als er es bei uns hatte. Er ist ein super Fußballer, der noch das eine oder andere Tor in der Bundesliga machen wird. Aber wenn man so eingeladen wird, hätte wahrscheinlich auch der Polanski getroffen.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zur Lage beim FC: „Es sind jetzt acht Spiele, sie müssen irgendwann mal wieder ein Spiel gewinnen. Am Wochenende kommen die Mainzer. Dass grundsätzlich im Verhältnis Trainer, Mannschaft und auch Fans, die eine riesige Unterstützung waren, alles in Ordnung ist, hat man gesehen.“
... zu den Tumulten um den FC (vor dem Spiel): „Ich will natürlich keine Gerüchte kommentieren. Es passiert einiges. Jedes Mal, wenn Kwasniok spricht, höre ich ihm gerne zu, weil er die Sachen so sagt, wie sie sind. Sollte Wahrheit an diesen Gerüchten dran sein, hättest du dich wahrscheinlich sofort trennen müssen. Er hat mit dem Mannschaftsrat gesprochen und gesagt, dass es nur um das Sportliche geht. Daher sind es für mich im Moment Nebenkriegsplätze.“
Sky Experte Lothar Matthäus zu Karls WM-Chancen: „Er kommt rein, macht das Tor überragend mit dem ersten Kontakt. Er ist im Abschluss sehr stark, sieht aber auch die Mitspieler. Daher ist er ein Spieler, den man mitnehmen muss. Er kann in kurzer Zeit dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Lennart Karl ist ein Spieler, der aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten zur WM muss.“
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