3:4 nach 3:0! Berlin „lullt“ sich selbst ein! Noebels schimpft: „Das darf in einem Playoff-Spiel nicht passieren“
Bonn, 04.12.2024
Superstart, die meiste Spielzeit geführt und dann doch noch mit 3:4 verloren: Berlin bekommt die Offensiv-Klasse des Schweizer Meisters Zürich im Viertelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League mit voller Wucht zu spüren. Bereits nach 24 Minuten führten die Eisbären mit 3:0. Durch einen Doppelschlag binnen 3 Minuten verkürzten die Schweizer noch im 2. Drittel auf 3:2, was Lean Bergmann sauer aufstieß. „Je länger das Drittel ging, desto schlechter haben wir gespielt. Haben angefangen uns gegenseitig einzulullen und geil zu fühlen und direkt 2 Scheiß-Tore bekommen. Wir tun gut daran in der Kabine ein paar ernste Wörter zu sprechen und wieder so zu spielen wie davor.“ Sein Appell verhallte, schlimmer noch! Die ZSC Lions drehen das Spiel im Schlussabschnitt komplett auf ihre Seite und gewinnen mit 3:4. „Sehr bitter, weil wir einen richtig guten Start hatten. Wenn wir ehrlich sind, auf die Zukunft gesehen, hoffe ich, dass es eine Lehrstunde war. Das darf in einem Playoff-Spiel nicht passieren. Es ist noch nichts passiert. Es ist ein Tor im Endeffekt fürs Rückspiel, aber es war mehr drin als das, was das Ergebnis zeigt“, analysiert Marcel Noebels und macht Hoffnung auf das Rückspiel am 17. Dezember in Zürich. Ein gute Nachricht gibt es für alle Eisbären, Fans und die Eishockey-Familie: der an Krebs erkrankte Tobias Eder gab im MagentaSport-Studio ein vorsichtiges Update zu seinem Gesundheitszustand – er lächelte dabei. „Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich bin in Therapie, das läuft alles.“ Eder fehlt den Eisbären weiterhin auf unbestimmte Zeit. Kurzfristig nicht zur Verfügung stand Kapitän Kai Wissmann. „Auf dem Weg hier her habe ich das Lineup gesehen und gesehen, dass Kai nicht spielt. Ich habe ihn sofort angerufen und gefragt, was los ist. Er hat eine kleine Blessur, sollte aber nicht allzu lange ausfallen“, verriet der Teamkollege Tobias Eder in seiner souveränen Analyse.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips der Champions Hockey League – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport verwenden. In der DEL eröffnen die Schwenninger Wild Wings und der ERC Ingolstadt den 23. Spieltag – Donnerstag ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport.
Eisbären Berlin - ZSC Lions 3:4
Aus 3:0 wird ein 3:4! Die Eisbären Berlin verspielen eine komfortable Führung und gehen mit einer Niederlage ins Rückspiel des CHL-Viertelfinals gegen die ZSC Lions. Der Schweizer Meister feiert ein beeindruckendes Comeback und nutzt vor allem die Überzahlsituationen eiskalt aus.
Marcel Noebels, Eisbären Berlin: „Sehr bitter, weil wir einen richtig guten Start hatten. Wenn wir ehrlich sind, auf die Zukunft gesehen hoffe ich, dass es eine Lehrstunde war. Das darf in einem Playoff-Spiel nicht passieren. Es tut weh, weil wir nicht schlecht gespielt haben und aus diesen Sachen hoffentlich lernen. Es ist noch nichts passiert. Es ist ein Tor im Endeffekt fürs Rückspiel, aber es war mehr drin als das, was das Ergebnis zeigt. Wir können uns den Vorwurf machen, dass wir 30 Minuten gutes Eishockey gespielt haben und danach, zugeschaut ist das falsche Wort, aber nicht mehr beim Geschehen dabei waren.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NWhRNHhUUzlBcVNhTUU0L1crc29oL3N3WmFGbitjQU1FZzhTOUVrdDZJcz0=
André Rankel, Eisbären Berlin: „Wir haben 30 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht, sind 3:0 in Führung gegangen. Dann haben wir 1, 2 dumme Fehler gemacht und haben Zürich so wieder ins Spiel kommen lassen.“
Über die Lehren aus diesem Spiel. „Wir haben 30 Minuten unser Spiel gemacht. Wir haben geradlinig und schnell nach vorne gespielt, waren stark im Vorchecking und in den Zweikämpfen. Nach dem ersten Gegentor sind wir davon weggekommen und so lässt du die Züricher zurückkommen. Sowas darf uns nicht passieren. Wenn wir so spielen wie wir es in den ersten 30 Minuten getan haben, haben wir eine gute Chance in Zürich.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Y0dCWk9VUUNUdzhoTE96WU0xYXhpUURGRFR4NEVEY2dmY05Yb0NFbkZ5UT0=
Marc Crawford, Trainer ZSC Lions: „Wir müssen vor unseren Spielern den Hut ziehen, sie haben sich nie unterkriegen lassen und aufgegeben. Sie haben weiter das gemacht, was uns auszeichnet. Auch das Assistenzteam hat einen guten Job in der Vorbereitung gemacht. Das gesamte Meeting vor dem Spiel ging darüber, wie gut die Eisbären starten. Das war das ganze Jahr das Geheimnis von Berlin in der DEL. Unser Powerplay war sehr gut. Da haben wir 2 Tore erzielt und unser Torhüter war vor allem Ende entscheidend. Was wir gelernt haben, ist, dass wir den Puck so schnell wie möglich aus unseren gefährlichen Zonen herausbringen müssen, weil sie sehr starke Jungs in ihren Reihen haben.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=MDhSV1RUR01yYnNMUGNxOWdmeTdPSHlMSXQ2cW96MWlIb3pyMGNRR3ArMD0=
Tobias Eder, Eisbären Berlin, in der 1. Drittelpause über seinen Gesundheitszustand nach der Krebserkrankung – und gab sich ganz souverän in der Analyse: „Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich bin in Therapie, das läuft alles.“ Über den Ausfall von Kai Wissmann. „Auf dem Weg hier her habe ich das Lineup gesehen und gesehen, dass Kai nicht spielt. Ich habe ihn sofort angerufen und gefragt, was los ist. Er hat eine kleine Blessur, sollte aber nicht allzu lange ausfallen.“
Über das K.o.-Duell mit den ZSC Lions. „Ich bin der Meinung, dass die Champions League-Spiele und vor allem die K.o.-Spiele zusammen mit den Playoffs die spaßigsten Spiele der ganzen Saison sind. Du misst die dich mit den Top-Mannschaften aus ganz Europa. Zürich ist letztes Jahr Meister geworden, sie stehen auch dieses Jahr wieder ganz oben und wir haben gesehen, dass sie das nicht ohne Grund tun. Wir haben das gut im Griff, sind gut im Saft. Auch unsere Spielweise, das Schnelle, das Körperliche kommt uns zugute. Das gefällt den Zürichern nicht so, wenn man ihnen ein bisschen auf die Finger klopft.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=WlFiWkZ2R1NBVm0vNS9oQXRTcXo1Q0pCcW5ETXVrYVVtcU51R3QwWUl1Zz0=
Lean Bergmann, Torschütze zum 3:0 für die Eisbären Berlin, in der 2. Drittelpause: „Man merkt, dass die Schweizer überhaupt keine Lust haben hart zu spielen und die Zweikämpfe zu führen. Je länger das Drittel ging, desto schlechter haben wir gespielt. Haben angefangen uns gegenseitig einzulullen und geil zu fühlen und direkt 2 Scheiß-Tore bekommen. Wir tun gut daran in der Kabine ein paar ernste Wörter zu sprechen und wieder so zu spielen wie davor.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZGZZSXZxKzA2RUJITjNCYzZzd25rU2FjT0xSMUpuSm1XbjJlN2NRSnVQaz0=
Thomas Bothstede, Geschäftsführer Eisbären Berlin in der 2. Drittelpause: „Wir machen ein sehr gutes Spiel. Wenn uns vorher gesagt hätte, dass wir nach 40 Minuten mit einem Tor führen, hätten wir es wahrscheinlich genommen. Wir wissen ja wer da kommt und wer da auf dem Eis steht. Aber unsere Jungs zeigen gerade, dass auch sie nicht schlecht sind.“
Über die genervten Aussagen von Lean Bergmann im MagentaSport-Interview in der 2.Drittelpause. „Der Ehrgeiz und die Lust hier zu Hause gewinnen zu wollen., wir spielen hier gegen den Schweizer Meister. Ich finde das super und wenn es wirkt und hilft, bitte.“
Über die Wertigkeit der CHL. „Es ist schade, dass so ein Spiel nicht wie am Freitag 14.200 Zuschauer bringt. Das Spiel hat viel, viel mehr verdient (als 6.200 Zuschauer, die da sind). Aber es wird besser. Die Champions Hockey League ist ein unglaublich wichtiger und guter Wettbewerb. Das sieht man ja. Wir sind sehr zufrieden, dass wir hier spielen dürfen und hoffen, dass wir es nochmal dürfen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NmdpNHZtL3ZOLzdUdjQxNWJTV2NJeVdpL3pNQlNKL1IxQTJDcUQ2UnREZz0=
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL, 23. Spieltag
Donnerstag, 05. Dezember 2024
Ab 19.15 Uhr: Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt
Freitag, 06. Dezember 2024
Ab 19 Uhr in der Konferenz: Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München, Augsburger Panther - Nürnberg Ice Tigers, Eisbären Berlin - Kölner Haie, Düsseldorfer EG - Löwen Frankfurt, Adler Mannheim - Straubing Tigers, Iserlohn Roosters - Pinguins Bremerhaven
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