Fußball

Frankfurts Defensive erneut unter Beschuss – Trainer Toppmöller: „Zu häufig, dass es diese Widerstandsfähigkeit nicht gibt“

Krösche zählt Eintrachts Verteidigung an: „Wenn wir oben dabei sein wollen, darfst du solche Fehler nicht machen“ - Werner glücklich mit Saisonverlauf: „Das ist einfach eine Entwicklung“ - Harder mit erstem Bundesligatreffer: „Bedeutet mir viel“ - Matthäus zu RB: „Die Krönung für diese Saison“

Unterföhring, 06.12.2025

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 13. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (6:0) bei Sky.  

 

Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...

... zum Spiel: „In der ersten Viertelstunde ist Frankfurt gut reingekommen, wir haben aber die Umschaltmomente immer gut gespielt. Manchmal sind es auch die Kleinigkeiten im Fußball: Vor dem 2:0 schießen die bei uns an die Latte, im Gegenzug machen wir das Tor. Wir haben den Fuß auf dem Gas gelassen, sind wieder scharf aus der Pause gekommen und mit dem dritten Tor war es entschieden. Insgesamt eine sehr gute Defensivleistung.“

... zur Entwicklung seit der 0:6-Auftaktpleite bei den Bayern: „Das sind zwei Extrembeispiele, die man da gegenüberstellt. Das ist einfach eine Entwicklung, also Zeit, die vergeht und Spieler, die besser werden. Die Verbindung der Spieler wird besser, eine mannschaftliche Idee wächst. Bis zum Ende des Transferfensters hatten wir auch wichtige personelle Veränderungen. Dann haben wir eine gute Hierarchie in der Mannschaft entwickelt. Das zeichnet uns aus, aber wir müssen weitermachen, die Aufgaben werden nicht leichter und die Gegner stellen sich auf uns ein.“

 

Conrad Harder (Torschütze RB Leipzig) …

… zum Spiel: „Wir haben sehr gut gespielt. Wir haben hart gearbeitet und einen großen Schritt gemacht. Eine unglaubliche Leistung des Teams.“

… zu seinem ersten Bundesligator: „Es bedeutet mir viel. Ich habe hart gearbeitet. Es war einfach ein perfekter Lupfer. Dann wusste ich, dass der Torwart rauskommen würde, daher ein großer Dank an den Torwarttrainer.“

 

Christoph Baumgartner (Torschütze RB Leipzig) …

… zum Treffer von Harder: „Mich freut es sehr für ihn. Er hatte sicherlich nicht den einfachsten Start hier, aber er gibt im Training Gas, hat auch in den Spielen Gas gegeben, aber im Abschluss Pech gehabt. Für Stürmer ist es immer wichtig, dass du Tore schießt, an denen wirst du immer gemessen.“

… zum Erfolg von RB: „Wir spielen ein anderes System als letztes Jahr und da ist es immer wichtig, eine Achse zu haben. Gerade wenn du im Mittelfeld drei Jungs hast, die sich blind kennen und hinten zwei, die immer spielen, wenn sie fit sind und vorne Flügelspieler, die unfassbare Qualität haben. Das macht richtig Spaß mit den Jungs.“

 

Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt) ...

... zur Frage, ob es eine Demütigung gewesen sei: „Es fühlt sich auf jeden Fall so an. Mit dem Resultat nach Hause zu fahren, tut schon sehr weh. So komisch es sich anhört, war es in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, wo wir gut im Spiel waren und unsere Situationen hatten, um Tore schießen zu können oder sogar müssen.“

... zur schwachen zweiten Halbzeit: „Das ist die Sache, die es zu besprechen geht. Das war in der zweiten Halbzeit von jedem nicht gut genug, so dürfen wir uns nicht präsentieren.“ 

… zur fehlenden Widerstandsfähigkeit: „Wir haben das schon oft gezeigt, aber es ist zu häufig so, dass es nicht diese Widerstandsfähigkeit gibt. Daran müssen wir arbeiten, individuelle Fehler abstellen, noch kompakter sein und als Gruppe verteidigen. Das war in der zweiten Halbzeit viel zu einfach für den Gegner, Tore zu schießen.“

… zur Frage, ob die Spieler mit der Art und Weise ein reines Gewissen haben könnten: „Wenn du hier 0:6 verlierst und mit der Art und Weise in der zweiten Halbzeit, hat keiner von uns hier ein reines Gewissen. Es tut uns für die mitgereisten Fans leid, da können wir uns nur entschuldigen. Der Support von den Jungs ist immer da, der war auch trotz des Ergebnisses wieder großartig. Es gilt, diesen einzigartigen Fans etwas zurückzugeben. Da sind wir in der Pflicht. Wir haben noch drei Spiele und da brauchen wir definitiv eine Reaktion.“

... zur Kritik (vor dem Spiel): „Wir haben in den letzten beiden Spielen nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgestellt haben. Dass dann mal eine Kritik kommt, ist das normal. Wenn du bei einem großen Verein bist, kocht das immer schneller hoch. Wichtig ist, dass wir bei den Fakten bleiben. Wir dürfen uns von den Dingen, die außen rum sind, nicht anstecken lassen.“ 

... zur Nichtberücksichtigung von Wahi im Kader (vor dem Spiel): „Fehleinkauf, mit solchen Begriffen würde ich vorsichtig sein. Grundsätzlich ist es meine Aufgabe, Entscheidungen zu treffen und immer die bestmögliche Entscheidung für den Verein und die Mannschaft. Was ich und die Fans sehen wollen, sind Bereitschaft, Wille, eine gute Einstellung. Fakt ist: Er ist nicht im Kader, das bedeutet, das 18 andere Spieler es besser gemacht haben.“

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) …

… zur Leistung der Eintracht: „Wir waren einfach viel zu schlecht, das muss man ganz einfach sagen. Es war eine schlechte Leistung, besonders die Defensivleistung. Wir starten mit einem individuellen Fehler, starten mit einem Rückstand. Wenn man den zweiten Treffer sieht, wir landen einen Lattentreffer und laufen dann in einen Konter. Wir verteidigen einfach schlecht und machen es den Leipzigern viel zu einfach. Dann reicht es nicht, Leipzig zu schlagen und dann verlierst du zu Recht 0:6.“

… zur Form der Eintracht: „In der Bundesliga war es okay in den letzten Wochen. Wenn du dir die Spiele und die Gegentore anguckst, häufen sich die individuellen Fehler, aber auch die mannschaftlichen Fehler gegen den Ball. Wenn wir oben dabei sein und auf die internationalen Ränge wollen, darfst du solche Fehler nicht machen.“

… zum Potenzial der Mannschaft: „Ich glaube schon, dass wir deutlich besser Fußball spielen können. Mit Jonny Burkardts Ausfall ist es in der Offensive nicht ganz so einfach, Uzun auch, das tut uns weh. Trotzdem musst du besser verteidigen.“

… zur Mentalität: „Es hat nichts mit Einstellung oder Mentalität zu tun. Es hat damit zu tun, mit welcher Bereitschaft und Konsequenz ich als Mannschaft verteidige.“

 

Robin Koch (Kapitän Eintracht Frankfurt) …

… zur Niederlage: „Extrem hart. In der ersten Halbzeit war es nicht so schlecht von uns, wir bekommen zwei Tore, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. In der zweiten Halbzeit ist es viel zu wenig und das darf uns so nicht passieren.“

… zum Support der Fans: „Wir müssen uns bei unseren Fans vor allem für die zweite Halbzeit entschuldigen. Die haben gesagt, dass wir zusammen gewinnen und verlieren, dafür steht Eintracht Frankfurt. Wir gehen immer zusammen nach vorne.“

… zum kommenden Spiel in Barcelona: „Mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit brauchen wir in Barcelona nicht auftreten. Ich hoffe, das weiß auch jeder bei uns im Team.“

 

Axel Hellmann (Vorstandssprecher Eintracht Frankfurt Frankfurt) zur Kritik (vor dem Spiel): „Wenn du dich in einem Jahr für die Champions League qualifizierst, hast du im nächsten Jahr eine hohe Erwartungshaltung. Man muss aber auch die Umstände sehen. Wir sind da etwas entspannter.“ 

 

Sky Expertin Tabea Kemme zur Leistung von RB: „Es ist RB – individuell sehr stark und im Verbund haben sie sich gefunden. Genau das macht sie gerade unschlagbar.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zu RB: „Die Mannschaft ist zusammengewachsen. Ein neuer Trainer, neue Spieler – junge, hungrige Spieler, die die Bundesliga nicht kannten. Dann die Erfolge, speziell nach der 0:6-Niederlage gegen Bayern München, wo man auf sie eingedroschen hatte, haben sie sich gefunden. Heute war es die Krönung für diese Saison.“

... zu RB-Spieler Baumgartner: „Ich habe ihn schon immer als einen Unterschiedsspieler gesehen. Ich habe mich im letzten Jahr gewundert, dass er nicht so oft gespielt hat. Da hat man auf einen Künstler gesetzt und nicht auf einen Mannschaftsspieler. Nicht nur hier, sondern auch in der österreichischen Nationalmannschaft ein wichtiger Spieler für seine Mannschaft.“

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