19.02.2022
Fußball

„Wir werden diesen Weg zusammengehen“: Mislintat will an Matarazzo festhalten

Reis freut sich über Bayern-Sieg und mahnt: „Wir müssen seriös bleiben“ - Schmadtke hört 2023 auf und lobt Schäfers „gute Entwicklung“ - Kramer „zieht den Hut“ vor Klos: „Wir müssen seine Entscheidung akzeptieren“ - Sky Experte Hamann hält Petersen-Wechsel für möglich: „Ich kann es mir vorstellen“

Unterföhring, 19.02.2022

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky. 


Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart) ...

... zu den Vorwürfen, der VfB wäre die ‚Mislintat One-Man-Show‘: „Die Frage haben schon viele Mitarbeiter beantwortet, weshalb ich diese Frage weglächeln kann. Wir haben eine sehr offene Kommunikation beim VfB und die beste Idee sollte immer gewinnen. Wir haben eine ehrliche Fehlerkultur. Ich kann diese Vorwürfe nicht ganz nachvollziehen, da sie nichts damit zu tun haben, wie der VfB Stuttgart intern arbeitet.“

... zu Thomas Hitzlsperger: „Thomas Hitzlsperger ist ja noch da. Er ist unser Vorstand und trifft alle Entscheidungen mit. Sein Vertrag läuft noch bis Oktober und ich finde es fast despektierlich, wie über ihn gesprochen wird. Das hört sich so an, als wäre es ihm total egal, was hier passiert. Wir haben eine konstruktive Streitkultur und ich werde nicht derjenige sein, der das aufbricht.“

… zu Trainer Pellegrino Matarazzo: „Im Prinzip ist es unabhängig von Ergebnissen, die das Spiel ergeben. Aber nicht von der Leitung und der Entwicklung der Mannschaft. Fußball gleicht sich über drei Jahre aus und es kommen Momentum und Zufälle dazu. Das alles gilt es zu beurteilen. Fußball ist auch ein Ergebnissport, aber ich muss dagegen rechnen und sehe die tägliche Arbeit. Solange ich es zu entscheiden habe, werden wir diesen Weg zusammengehen.“


Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart) …

… zur Bedeutung des heutigen Spiels: „Wir wollen dreifach punkten. Die Jungs ziehen gut mit und es ist Zeit, dass wir den Bock umstoßen. Es gibt verschiedene Spieler, die viel Verantwortung übernehmen und kommunizieren. Es macht Sinn auf diese Spieler zu setzen.“

… zu den Gründen für die Krise: „Es gibt unterschiedliche Gründe. Wenn die letzten Prozente fehlen, wird das bestraft, sowohl offensiv als auch defensiv. Wenn wir hundert Prozent auf den Platz bringen, haben wir eine Chance.“

… zu Sasa Kalajdzic: „Er hat Wadenprobleme und einen nicht vollständig verheilten Bluterguss. Er ist für den Notfall auf der Bank und hat 20 Minuten im Tank.“


Thomas Reis (Trainer VfL Bochum) ...

... zum Sieg gegen die Bayern: „Es war ein tolles Ereignis und die Jungs durften sich zwei Tage freuen, aber Fußball ist sehr schnelllebig. Wir müssen auf den Boden der Tatsachen kommen, seriös bleiben und heute Gas geben.“

... zur Frage, wie man zurück in den Alltag gekommen ist: „Wir haben nach einem Spiel immer einen freien Tag. Nach diesem Spiel war es auch sinnvoll, damit man es verarbeiten kann. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man gegen die beste Mannschaft der Welt gewinnt. Wir haben schon am Anfang der Trainingswoche gesagt, dass es toll war, wir uns aber jetzt auf den VfB konzentrieren müssen. Wir kennen die Statistik, dass die letzten Mannschaften, die gegen die Bayern gewonnen haben, danach verloren haben.“


Frank Kramer (Trainer Arminia Bielefeld) ...

... zum bevorstehenden Abschied von Fabian Klos: „Fabian ist auf mich zugekommen und hat mich informiert. Wir haben uns dann Zeit genommen und darüber gesprochen. Man muss immer einen gemeinsamen Nenner finden, gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass man zuhört. Er hat eine enorme Bedeutung für den Verein und deshalb kann man vor seinem Weg nur den Hut ziehen. Ich habe natürlich erstmal geschluckt, da es ein wenig überraschend kam, aber wir müssen die Entscheidung eines solch verdienten Spielers einfach respektieren.“

... zu Patrick Wimmer: „Der Junge hat eine Menge Energie und ist ein richtiger Draufgänger. Er tut uns Offensiv sehr gut, da er viele Aktionen auf seine Art setzen kann.“

 

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport VfL Wolfsburg) ...

... zu seiner Vertragsverlängerung über sieben Monate: „Es macht für die nächste Saison bis Januar Sinn. Ansonsten hätte ich ab Februar bis auf eine begleitende Rolle nichts mehr zu tun. In die Entscheidungen im Sommer würde ich nicht richtig eingebunden werden, beziehungsweise würde ich Entscheidungen treffen, die mich aber nicht mehr betreffen. Das würde keinen Sinn machen. Ein Klub sollte nicht noch fünf Monate Gehalt bezahlen, wenn ich nicht der Entscheider bin. Die Laufzeit ist deshalb sehr logisch. Der 30.06. ist weniger logisch. Ich werde meine Managerkarriere 2023 beim VfL beenden.“

... zu seinem designierten Nachfolger Marcel Schäfer: „Ich bin seit 2018 darin involviert. Die Idee war von Beginn an Marcel dazu zunehmen. Es könnte sein, dass er die Geschicke im Klub übernimmt, da das Sinn machen würde. Seine Entwicklung ist sehr gut, dass muss man auch objektiv so bewerten.“

 

Reiner Maurer (Co-Trainer FC Augsburg) ...

... zu BL Debüt Cheftrainer: „Ich habe viele Spiele in der zweiten Liga und im Ausland gehabt, deshalb ändert sich nicht viel, aber es ist schon eine gute Zeit her.“

... zu Trainer Markus Weinzierl: „Ich habe heute nicht direkt mit ihm gesprochen, aber wir sind im ständigen Austausch. Er ist physisch nicht da, aber grundsätzlich ist er eigentlich anwesend. Man wird ihn nicht sehen, aber wir werden ihn hören und uns mit ihm austauschen. Er kann jeder Zeit eingreifen, es gibt eine Verbindung.“

… zu Arne Maier: „Er hat noch Trainingsrückstand, deshalb steht er nicht im Kader. Wir wollen ihn für das Dortmund-Spiel aufbauen.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann …

… zu Benjamin Hübner: „Die ursprüngliche Verletzung war eine Verletzung die vier bis sechs Wochen dauert, aber dann dauert es 18 Monate. Dann kommt eine gewisse Ungewissheit und bei ihm kamen auch viele Rückschläge dazu. Du brauchst eine unheimliche mentale Stärke, um so etwas wegzustecken. Ihn nach 18 Monaten wieder auf dem Platz zu sehen und er macht gleich ein Tor, das ist eine wunderbare Geschichte.“

… zu Fabian Klos: „Einen Spieler zu finden, der in der heutigen Zeit über zehn Jahre bei einem Verein spiel, gibt es nicht mehr so häufig. Es ist immer eine gefährliche Sache sich von einem solch verdienten Spieler zu trennen. Es gibt dafür keinen richtigen, aber einen falschen Zeitpunkt. Ich finde es gut, wie sie es gelöst haben. Der Umgang mit dieser Entscheidung zeigt die Geschlossenheit im Verein.“

… zu den Gerüchten, dass Nils Petersen zum 1. FC Köln wechseln könnte: „Es ist vorstellbar, da er nicht über die Joker-Rolle hinauskommt. Wenn man sieht, was Baumgart aus Modeste gemacht hat, der ein ähnliches Standing in seinem Klub hat wie Petersen, könnte ich mir das schon gut vorstellen. Er ist ein Spieler, der von der Bank Tore macht und von diesen Spielern gibt es nicht so viele.“


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