Berlins nächste Niederlage – In Bietigheim kippt bald die Stimmung
Bonn, 23.10.2022
Die Eisbären Berlin verlieren das Duell der Giganten mit 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Adler Mannheim. Frust gab es bei den Berlinern aber nicht: „Natürlich haben wir immer noch Luft nach oben, aber es geht in die richtige Richtung.“ Dicke Überraschung in München. Die Schwenninger Wild Wings siegen mit 5:1 beim EHC Red Bull München. Das Ganze mit lediglich 4 Verteidigern. Dafür gab es „ein fettes Lob“ von Phil Hungerecker. Bei den Bietigheim Steelers läuft es weiter überhaupt nicht. Beim 3:6 gegen Nürnberg gab es erneut viele Gegentore – insgesamt 21 in den letzten 3 Spielen. „Das geht einfach nicht, das können wir nicht verantworten, was wir hier zurzeit zeigen“, wurde Maximilian Renner deutlich.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen des Tages – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Die nächste Englische Woche steht an und am Dienstag kommt es unter anderem zum Duell an der Spitze: Die Pinguins Bremerhaven empfangen den EHC Red Bull München – ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport.
Eisbären Berlin – Adler Mannheim 2:3 SO
Die Eisbären Berlin verlieren auch das 2. Spiel an diesem Wochenende. Gegen Mannheim verspielten die Berliner eine 2:0-Führung und mussten sich in einem langen Penaltyschießen geschlagen geben.
Berlins Manuel Wiederer blieb dennoch positiv: „Ich denke schon, dass es trotzdem ein Schritt nach vorne war. Natürlich haben wir immer noch Luft nach oben, aber es geht in die richtige Richtung.“
Die Adler Mannheim setzen sich mit dem Sieg weiter in den Top 5 fest.
Mannheims Nicolas Krämmer: „Wir sind nach dem 1. Drittel etwas enger zusammengerückt und dann ist es auch besser geworden von uns. Darauf können wir auf alle Fälle aufbauen. Es ist nie einfach, hier in Berlin zu spielen. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“
Düsseldorfer EG – Löwen Frankfurt 2:4
Die Düsseldorfer EG müssen sich den Löwen Frankfurt trotz Führung geschlagen geben und können ihren 8:2-Auswärtssieg in Bietigheim nicht bestätigen.
Düsseldorfs Co-Trainer Daniel Kreutzer: „Wir haben sehr gute Chancen gehabt und der Torwart von Frankfurt hat sehr gut gehalten. Aber nichtsdestotrotz müssen wir dann genauso weiterspielen und dürfen nicht von unserem Gameplan abkommen.“
Die Löwen Frankfurt können sich auch im 13. Spiel auf Brendan Ranford verlassen, der wieder an 2 Toren beteiligt war – noch ein Spiel bis er den DEL-Rekord mit der besten Scoringstreak zu Saisonbeginn einstellt. Unterstützt wurde die Frankfurter von 13 Fanbussen.
Frankfurts Dominik Bokk: „Das 1. Drittel war nicht gut. Das war nicht das, was wir hier spielen wollten. Danach haben wir es ziemlich einfach gehalten und einfaches Eishockey gespielt. So haben wir dann die Tore gemacht.“
EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 1:5
Der EHC Red Bull München bleibt erst das 2. Mal in dieser Saison ohne Punkte und muss direkt die Tabellenführung abgeben.
Münchens Daryl Boyle: „Es war nicht unsere beste Leistung, aber das passiert. Jetzt müssen wir morgen zurück an die Arbeit gehen und uns auf das Spiel in Bremerhaven vorbereiten.“
Die Schwenninger Wild Wings schaffen mit lediglich 4 Verteidigern den Überraschungssieg in München und feiern den ersten 3er nach zuletzt 7 Niederlagen in Folge.
Phil Hungerecker war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Erstmal ein richtig fettes Lob an unsere Verteidiger… Wir batteln hart und haben einen guten Schlussmann. Heute hat es einfach mal funktioniert und man kann nicht stolzer sein, als nach 7 Niederlagen so ein Spiel abzuliefern.“
Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven 5:7
Bremerhavens 4 Tore in 4 Minuten im 2. Drittel ebneten den Pinguins den Weg zur Tabellenführung in der PENNY DEL.
Wolfsburgs Mike Stewart: „Wir haben kurz davor unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt. Dann ist das Momentum in die falsche Richtung gegangen. Dann haben wir in 4 Minuten 4 Gegentore gefressen. Das darf nicht passieren… Im letzten Drittel waren wir dann wieder im Rennen. Die Jungs haben nie aufgegeben. Die haben gedrückt bis zum Schluss… Aber so leichte Gegentore zu bekommen, ist inakzeptabel.“
Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch: „Wir haben hinten sehr gutgestanden und uns vorne dann auch die Chancen erarbeitet. Dann hast du einen Lauf und die Scheiben fallen dir auf den Schläger… Zurzeit sind sehr viele Spiele und dann sind die Spieler auch mal unkonzentriert. Da ist es entscheidend, dass alle voll da sind und dann passieren auch gute Sachen. Aber genau deswegen passieren auch schlechte Sachen wie bei uns im letzten Drittel dann.“ Am Dienstag kommt es jetzt zum Spitzenspiel gegen den EHC Red Bull München: „Erstmal sind wir froh, dass unser Name bei einem Spitzenspiel fällt. Aber zum jetzigen Zeitpunkt glaube ich nicht, dass das eine große Bedeutung hat.“
Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 4:1
Die Iserlohn Roosters gewinnen auch das 3. Spiel unter Greg Poss und lösen sich immer mehr aus dem Tabellenkeller.
Iserlohns Goalie Andreas Jenike: „Den einen Schlüssel gab es nicht seit dem Trainerwechsel. Aber das heißt nicht, dass vorher alles schlecht war unter dem alten Trainer. Das hat uns einfach den Impuls gegeben. Nach dem Trainerwechsel spielen wir einfach solide. Das tut uns gut.“
Für die Straubing Tigers läuft es in der DEL weiterhin nicht so gut wie in der CHL. Das Team steht mit lediglich 16 Punkten auf Rang 11.
Stephan Daschner: „Wir waren eigentlich die überwiegende Zeit bei denen im Drittel. Das ist eigentlich das ärgerliche gewesen. Immer, wenn die in unser Drittel gekommen sind, wurde es irgendwie gefährlich. Die Anteile waren eher auf unserer Seite, aber das bringt am Ende gar nichts.“
ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 1:0
Der ERC Ingolstadt schlägt auch Augsburg und festigt damit den 3. Tabellenplatz.
Die Augsburger Panther können sich weiter nicht aus dem Tabellenkeller lösen und stehen nach 13 Spielen auf dem Vorletzten Platz.
Ingolstadt Mirko Höfflin: „Es war auf jeden Fall knapper, als wir uns das vorgestellt haben. Wenn man sich die Statistik anschaut, da hätten wir eigentlich ein paar Tore mehr schießen müssen. Aber am Ende zählt das Ergebnis und die 3 Punkte.“
Augsburgs Goalie Markus Keller über die knappe Niederlage: „Es ist natürlich bitter, hier das Derby so zu verlieren. Die ersten beiden Drittel hat uns Ingolstadt hinten reingedrückt, aber wir haben das gut verteidigt. Im letzten Drittel hatten wir zwar Chancen, aber wir müssen auch einfach ein Tor schießen. Da zahle ich auch gerne ins Phrasenschwein: Wenn du kein Tor schießt, kannst du nicht gewinnen.“
Nürnberg Ice Tigers – Bietigheim Steelers 6:3
Die Nürnberg Ice Tigers belegen durch den Sieg Platz 9 in der Tabelle.
Nürnbergs Daniel Schmölz: „Das war ein sauwichtiges Spiel für uns und sauwichtige 3 Punkte. Natürlich waren die Special Teams heute mitentscheidend, aber wir haben über die meiste Zeit vom Spiel die bessere Mannschaft.“
Für Bietigheim sieht es weiterhin nicht gut aus. Mit lediglich 12 Punkten aus 14 Spielen steht das Team auf dem letzten Tabellenplatz.
Bietigheims Maximilian Renner: „Wir haben fast das gesamte 2. Drittel in Unterzahl verbracht, da ist es in jeder Liga schwierig, irgendetwas mitzunehmen… Jetzt haben wir 3 Spiele so hoch verloren. Das geht einfach nicht, das können wir nicht verantworten, was wir hier zurzeit zeigen… Wir müssen unsere Defensive in den Griff bekommen. Mit so vielen Gegentoren kannst du kein Spiel gewinnen… Es schlägt mittlerweile fast kurz nach 12. Wenn es jetzt noch niemand begriffen hat, dann ist er am falschen Ort.“
Die PENNY DEL live bei MagentaSport
Der 15. Spieltag
Dienstag, 25.10.2022
Ab 19.15 Uhr: Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München, Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings, Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin, Bietigheim Steelers – Augsburger Panther
Mittwoch, 26.10.2022
Ab 19.15 Uhr: Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg, Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt, Adler Mannheim – Iserlohn Roosters
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