Fußball

Bremens Krise nach spätem Ausgleich nicht beendet – Trainer Steffen: „Sie spüren, dass ich nicht gut gelaunt bin“

SGE-Coach Toppmöller zu anhaltenden Defensivproblemen: „So können wir das nicht verteidigen“ - Njinmah niedergeschlagen: „Bitterer geht es nicht“ - Krösche stellt sich hinter Keeper Santos: „Er hat unsere volle Unterstützung“ - Harnik zu Werder: „Die Mannschaft lebt und kann Tore schießen“

Unterföhring, 16.01.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen SV Werder Bremen und Eintracht Frankfurt (3:3) bei Sky.  

 

Horst Steffen (Trainer SV Werder Bremen) ...

... zum Remis: „Wenn man den Spielverlauf sieht, darf man das gewinnen. Das hätten wir ziehen müssen und nicht noch ein Tor mehr kassieren dürfen.“

... zum späten Ausgleich: „Sie spüren, dass ich nicht gut gelaunt bin. Das ist schwer zu verdauen. Wir hatten den Sieg verdient und nehmen ihn nicht. Er lag da und das ist schade.“

… zum frühen Rückschlag: „Der war schon bitter, das war nicht gut. Wir hatten dann eine Phase, wo wir verunsichert waren. Mitte der ersten Halbzeit waren wir wieder besser im Spiel.“

… zu den positiven Aspekten des Spiels: „Dass das Stadion da war und unterstützt hat, war klasse. Wir liegen zweimal zurück und das Stadion feuert uns an. Das war gut. Dass unser neuer Stürmer getroffen hat, war auch gut. Am Ende fehlen uns zwei Punkte.“

… zur sportlichen Lage: „Wir sehen die Tabelle und wissen, dass wir nicht ganz so viel Abstand nach unten haben. Darauf achten wir und hoffen, dass wir Punkte sammeln.“

… zu den Berichten, es gäbe Probleme zwischen der Mannschaft und ihm: „Es stimmt nicht. Wir fühlen uns gut miteinander. Dass die Stimmung nicht gut ist, wenn du keinen Sieg einfährst, ist auch klar. Daher kann ich dem deutlich widersprechen.“

... zur Nichtberücksichtigung von Bittencourt im Kader (vor dem Spiel): „Das werde ich hier kurz vor dem Spiel nicht ausführen, da gibt es andere Themen.“

... zur Frage, ob es sportliche Gründe gehabt habe (vor dem Spiel): „Ja, natürlich.“

 

Justin Njinmah (Torschütze SV Werder Bremen) …

… zum späten Ausgleich: „Unfassbar, wenn man sich die letzten Wochen bei uns anguckt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an, wenn wir das Spiel aus der Hand geben. Bitterer geht es gar nicht. In der letzten Minute so ein Eierding zu kassieren, wird uns in den nächsten Tagen alle abfucken.“

… zu den Reaktionen nach dem Spiel: „Pure Enttäuschung bei uns Spielern und den Fans, weil viel mehr drin gewesen wäre, das haben alle gemerkt. Frankfurt hatte einen nicht so guten Tag. Wir machen drei Tore und gewinnen das Spiel trotzdem nicht.“

… zu seinen vergebenen Chancen: „Es ist enorm ärgerlich. Als Stürmer ist es das Ekligste, wenn du das Spiel nicht gewinnst und weißt, dass du das Spiel hättest entscheiden müssen. Ich mache ein Tor, aber wenn ich heute drei mache, gewinnen wir das Spiel definitiv.“

… zu den Gerüchten, es gäbe Probleme zwischen Mannschaft und Trainer: „Ich habe keine Ahnung, wo die ganzen Gerüchte immer herkommen. Wir sind alle positiv, vertrauen alle dem Trainer, dem ganzen Verein und der ganzen Arbeit, die gemacht wird. Wir stehen da voll und ganz hinter. Man hat auch gesehen, dass wir Fußball spielen und Tore machen können.“

 

Jovan Milosevic (Torschütze SV Werder Bremen) …

… zu seinem Tor: „Es ist toll, mein erstes Tor vor diesen tollen Fans zu erzielen. Hoffentlich war es das Erste von vielen.“

… zum späten Ausgleich: „Es ist schwer, das zu schlucken. Es ist eine Schande, dass wir nicht gewonnen haben. Am Ende hatten wir das Glück nicht.“

 

Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball SV Werder Bremen) ...

... zu den internen Fehlinformationen bezüglich der Möglichkeit, einen weiteren Spieler per Leihe zu verpflichten (vor dem Spiel): „Da wurde die Woche genug drüber gesprochen. Es war ein internes Missverständnis. Das darf uns nicht passieren, da ziehe ich mir auch den Hut auf. Wir haben das intern aufgearbeitet. Für uns ist wichtig, dass wir nach vorne gucken.“

... zur Frage, ob daraus Konsequenzen gezogen wurden (vor dem Spiel): „Wir haben es aufgearbeitet. Was wir intern besprechen, sollte auch intern bleiben. Wir sitzen alle in einem Boot und wollen alle das Bestmögliche für Werder Bremen. Daran arbeiten wir.“

... zur Nichtberücksichtigung von Bittencourt im Kader (vor dem Spiel): „Es ist eine sportliche Entscheidung. Es ist die Entscheidung vom Trainer, er versucht, die Mannschaft bestmöglich aufzustellen und trifft im sportlichen Bereich die Entscheidungen. Da hat er von uns im Management die Rückendeckung.“

 

Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt) ...

... zu seiner Message ans Team nach dem Spiel: „Es geht gar nicht um die Message. Die Form, wie wir die Gegentore bekommen, geht nicht, so können wir das nicht verteidigen. Wir schießen in einem Auswärtsspiel wieder drei Tore und das sollte definitiv reichen, um ein Fußballspiel zu gewinnen.“

... zum späten Ausgleich: „Das ist eine tolle Einzelleistung von Ayoube, der immer den Mut hat, ins eins-gegen-eins zu gehen. Er kann über außen mit seinem Tempo vorbeigehen und Ansgar hat es technisch anspruchsvoll gemacht. Trotzdem kann sich keiner so richtig freuen.“

… zur Frage, ob die Mannschaft seine Idee, zu verteidigen, nicht verstehen würde: „Am Ende ist es die gute Absicht. Wir wollten vorne draufgehen, den Druck hochhalten und das Spiel gewinnen. Es stand gerade 2:2, wir wollen nach vorne gehen, aber das müssen wir im Verbund machen.“

… zur Verletzung von Christensen: „Das ist die nächste Hiobsbotschaft. Aber auch das müssen wir schlucken und kompensieren. Jammern hilft nichts, es ist so, wie es ist.“

... zu den Kommentaren von Krösche zur Abwehr (vor dem Spiel): „Am Ende hat Markus sehr emotional nach dem Spiel reagiert, was auch vollkommen normal ist. Man kann den Finger auch in die Wunde legen. Das muss ich als Trainer aushalten, das können auch die Spieler aushalten.“

... zur Situation von Keeper Santos (vor dem Spiel): „Der Junge braucht eins, und zwar Vertrauen von mir, Markus und dem Verein. Am Ende muss er durch so eine Phase durch. Wenn du eine Karriere hinlegen willst, musst du schwierige Momente überstehen. Das ist eine Challenge für ihn, ob er bereit für den Erfolg ist.“

 

Nnamdi Collins (Torschütze Eintracht Frankfurt) …

… zur Defensivleistung: „Wenn man die Chancen und die drei Gegentore sieht, kann man nicht sagen, dass die gut war. Wir sind alle stets bemüht, sind dran und trainieren auch hart. Umso ärgerlicher, dass wir wieder drei Gegentore kassieren und zu viele Chancen zugelassen wurden.“

… zum Remis: „Wir sind schon hierhergekommen, um das Spiel zu gewinnen. Klar holen wir den Punkt in der letzten Minute, aber trotzdem ärgern wir uns alle und beißen uns in den Arsch. Es sind auf jeden Fall zwei verlorene Punkte.“

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...

... zur Frage, ob man sich mit der Defensive Europa verspielen würde (vor dem Spiel): „Es ist so, dass wir nicht immer drei oder vier Tore schießen können, um das Spiel zu gewinnen. Wir sind mit 25 geschossenen Toren die zweitbeste Offensive. Trotzdem geht es um die Balance zwischen Offensive und Defensive. Die müssen wir finden. “

... zu Keeper Santos (vor dem Spiel): „Das ist sein Spiel. Er ist ein sehr offensiver Torwart, in dem Dortmund-Spiel hat er viele Flanken abgefangen und war sehr mutig in der Strafraumbeherrschung. Kaua weiß, dass er in der Situation lieber hätte fausten sollen. Wenn wir mit jungen Spielern arbeiten, müssen wir akzeptieren, dass sie Fehler machen. Er bringt unheimlich viel mit, hat unheimlich viel Potenzial und hat auch schon gute Spiele gemacht. Er hat unsere volle Unterstützung.“

... zur Verletzung von Ebnoutalib (vor dem Spiel): „Für ihn tut es mir am meisten leid. Er hatte einen Traumeinstand bei uns mit dem Tor gegen Dortmund. Es ist ärgerlich, dass er sich jetzt verletzt hat. Das gehört leider auch zum Fußballerdasein dazu. Wir hatten einige längere Ausfälle, aber mit Kalimuendo noch einen Spieler. Schauen wir mal, was in den nächsten Wochen passiert.“

 

Rasmus Christensen (Eintracht Frankfurt) zur Ansage von Theate an Keeper Santos (vor dem Spiel): „Das ist normal im Fußball. Es ist nicht immer gut, aber es ist nicht immer einfach, seine Emotionen zu kontrollieren. Das ist der Grund, warum wir Fußball lieben, oder?“

 

Sky Experte Martin Harnik …

… zum Remis: „Beide Mannschaften sind enttäuscht. Die Frankfurter, weil sie wieder drei Gegentore fressen mussten. Beim späten Ausgleich hat man gesehen, dass wenig Freude in den Gesichtern zu erkennen war. Die Bremer mit einem sehr unglücklichen, sehr späten Punktverlust zu Hause. Da hätten sie einen riesigen Schritt machen können.“

… zur Lage der Bremer: „Es war kein schlechtes Spiel. Es ist erstmal wichtig zu erkennen, dass die Mannschaft lebt und Tore schießen kann. Am Ende ist es aber auch ein Ergebnissport. Man muss die Tabelle im Blick behalten und die Situation auch trotz guter Leistungen nicht schönreden. Es müssen Ergebnisse folgen.“

... zur Nichtberücksichtigung von Bittencourt in Werders Kader (vor dem Spiel): „Das passt in das Gesamtbild. Mich persönlich wundert es. Leo Bittencourt ist fit und voll im Saft. Er ist immer jemand, der etwas bewegen kann – auch auf der Bank.“

... zu Werder-Neuzugang Milosevic (vor dem Spiel): „Natürlich ist es eine Chance. Ich hätte mir gewünscht, dass er in der Startelf steht. Er kann befreit aufspielen, hat keinen Rucksack an.“

 

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