Pföderl kehrt stark zurück, zufrieden ist er noch nicht – Münchens „hartes Stück Arbeit“ gegen DEG
Bonn, 10.04.2022
Viel Kampf, ordentlich Feuer und zudem Favoritensiege in der 1. Runde der Playoffs-Viertelfinals der PENNY DEL. Berlin, Mannheim und München mussten allerdings erheblichen Aufwand betreiben. Meister Berlin schafft gegen die Kölner Haie ein 2:1, ein Mann stand im Fokus: Leonhard Pföderl war bei seinem 1. Spiel seit fast 3 Monaten mit einem Tor zum 2:0 und einem Assist erfolgreich, ganz zufrieden war er nicht: „Man hat gemerkt, dass jetzt Playoffs sind. Die Kölner sind schon mittendrin, bei uns hat es noch etwas gedauert. Dann haben wir uns aber ganz gut gefangen.“ Startschwierigkeiten hatte auch der EHC Red Bull München gegen die Düsseldorfer EG. Frederik Tiffels nach dem 4:2 gegen die DEG: „Es war ein hartes Spiel, ein hartes Stück Arbeit. Düsseldorf hat meiner Meinung nach super gespielt. Ich glaube, wir haben viele Chancen verpasst in Überzahl.“ Mannheim ist beim 3:2 glücklich über Straubings Nachlässigkeiten beim Toreschießen. „So viele Torschüsse wie heute hatten wir in der ganzen Saison noch nicht“, monierte Straubings David Elsner. Vize-Meister Wolfsburg kam gegen Bremerhaven zu einem ungefährdeten 5:0-Erfolg.
Nachfolgend die Stimmen vom Viertelfinal-Auftakt – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport verwende. Am Dienstag stehen alle Rückspiele in der 2. Runde der Playoff-Viertelfinals an – ab 19.15 Uhr komplett live bei MagentaSport. Gespielt wird im Best of 5-Modus.
EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 3:2
Der EHC startet erfolgreich in die Playoffs gegen die Düsseldorfer EG. 1:o, 1:2 und am Ende 4:2 – den Spielverlauf hätte der EHC sicherlich lieber etwas einseitiger gehabt. Kurz vor Schluss gelang den Münchnern in Form von O´Brien der entscheidende Treffer, da die DEG mit Empty-Net spielte. Die Düsseldorfer gehen im 2. Drittel kurz in Führung. Die ist aber nicht von langer Dauer, da Smith 40 Sekunden später wieder ausgleicht.
Luca Zitterbart, DEG: „Ich denke, wir haben sehr gut und hart gespielt. Wir haben unsere Checks zu Ende gefahren, unsere Scheiben vor das Tor gebracht. Am Schluss hatte München einfach ein bisschen mehr Energie. Wir haben mit 4 Verteidigern gespielt und in den Sturmreihen fehlen uns ein paar Spieler. Aber das macht nix. Am Dienstag geht es weiter und wir werden genauso hart kommen, wie davor.“
Frederik Tiffels, EHC Red Bull München: „Es war ein hartes Spiel, ein hartes Stück Arbeit. Düsseldorf hat meiner Meinung nach super gespielt. Ich glaube, wir haben viele Chancen verpasst in Überzahl. Das dürfen wir auf jeden Fall im nächsten Spiel besser machen. Es war ein harter Fight und wir sind froh, dass wir gewonnen haben.“
Yasin Ehliz, EHC, war nicht glücklich mit dem Start seiner Mannschaft: „Wir haben schlecht angefangen. Düsseldorf war besser im Spiel, gleich von Anfang an. Da hatten wir teilweise in paar Probleme. Im 2. Drittel hatte ich dann das Gefühl, dass wir das Spiel übernommen haben. Dann haben wir das clever runtergespielt.“
Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven 5:0
Die Grizzlys starten eindrucksvoll in die Playoffs und gewinnen gegen Bremerhaven mit 5:0. Ein Doppelschlag im 1. Drittel stellt die Weichen und im 3. Drittel sorgen Mingoia und Archibald für den Entstand. Das Team von Thomas Popiesch hat am Dienstag einiges zu tun, er war nach dem Spiel dennoch nicht ganz unzufrieden: „Ernüchterndes Ergebnis – zu 100 Prozent. Aber ich denke, dass wir über weite Strecken gut Paroli geboten und viele Chancen hatten. Aber leider haben wir in den entscheidenden Momenten zu viele Fehler gemacht… Man muss Tore schießen und wir haben zu leichte Gegentore bekommen.“
Mike Stewart, Coach Wolfsburg: „Wir haben entschlossen gespielt. Wir haben auch gewusst, dass Bremerhaven auch mal zurückschlägt. Die hatten eine Phase im 2. Drittel, wo sie einige gute Chancen herausgespielt haben. Dann haben wir unsere Chancen genutzt. Es ist zwar 5:0 ausgegangen, aber jeder weiß, dass in den Playoffs die nächste Partie um die Ecke steht.“
Christopher Desousa, 1 Tor und 1 Assist, Wolfsburg: „Das ist Playoff-Hockey. Ich habe mich immer als Playoff-Typ präsentiert. Ich springe immer ein, wenn es nötig ist. Ich bin zufrieden mit dem Spiel heute, aber es ist eben auch nur ein Spiel.“
Straubing Tigers – Adler Mannheim 2:3
Die Straubinger können die Führung nicht halten und kassieren kurz vor Schluss das 3:1 durch einen Schuss von Jordan Szwarz. Der Anschlusstreffer zum 2:3 kam dann einfach zu spät. Die Tigers vergeben zu viele Chancen.
Torschütze Andrew Desjardins, Mannheim: „Wir wussten, dass es von Anfang an ein anstrengendes Spiel und ein Kampf wird. Es war nichts anderes als das. Jeder Zentimeter wurde sich verdient. Wir haben einen guten Job gemacht in bestimmten Dingen und wir können das noch besser.“
David Elsner, Straubing Tigers: „Ich glaube, am Ende raus war es ein bisschen spät. Wobei man sagen muss, ich weiß nicht genau, wie viele Torschüsse wir hatten, aber so viele Torschüsse wie heute, hatten wir in der ganzen Saison noch nicht. Schade, dass keiner reingegangen ist. Das war ein starkes erstes Playoff-Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben halt leider den schlechteren Zug gezogen… So wie wir Eishockey gespielt haben, da kann man nur drauf aufbauen und stolz sein.“
Der Link zum Spiel: www.youtube.com/watch?v=GzQo0dvufS0
Eisbären Berlin – Kölner Haie 2:1
Die Berliner gewinnen das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Haie mit 2:1. Noebels und Comebacker Pföderl treffen für die Eisbären und der Anschluss durch McIntyre kommt 6 Minuten vor Schluss zu spät. Die Haie haben am kommenden Dienstag die Möglichkeit vor heimischen Publikum auszugleichen. Alexander Oblinger, Kölner Haie: „Ich glaube, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren von Anfang an im Spiel drin. Ich glaube, dass wir im 2. Drittel eine kleine Phase hatten, wo wir die 2 Gegentore kriegen und nicht ganz so konzentriert waren. Aber im Großen und Ganzen haben wir ein gutes Auswärtsspiel gezeigt. Das bringt uns aber nichts, da wir gewinnen müssen.“ Bei den Haien musste Maximilian Kammerer kurz behandelt werden. In der 2. Drittelpause klärte er auf warum: „Die Nase ist, glaube ich, gebrochen. Ich kriege aber Luft, also das passt so weit.“
Am 23.01 machte Leonhard Pföderl sein letztes Spiel für die Eisbären. Bei seinem Comeback gelang ihm direkt ein Treffer: „Es wäre mir lieber gewesen, wenn ich normal hätte spielen können, aber so Verletzungen gehören halt leider dazu. Wir haben nichts unversucht gelassen, dass es für die Playoffs wieder klappt. Das hat ganz gut funktioniert soweit… Man hat gemerkt, dass jetzt Playoffs sind. Die Kölner sind schon mittendrin, bei uns hat es noch etwas gedauert. Dann haben wir uns aber ganz gut gefangen.“
Der Link zum Spiel: www.youtube.com/watch?v=B5VAOuoYlGQ&ab_channel=MAGENTASPORT
Eishockey LIVE bei MagentaSport – Playoffs Viertelfinale 2. Runde
Dienstag, 12.04.2022
Ab 19.15 Uhr: Adler Mannheim – Straubing Tigers, Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg, Kölner Haie – Eisbären Berlin, Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München
Donnerstag, 14.04.2022 – 3. Runde
Ab 19.00 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - Pinguins Bremerhaven, Straubing Tigers - Adler Mannheim, Eisbären Berlin - Kölner Haie, EHC Red Bull München - Düsseldorfer EG
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