Ex-Dortmunder Tom Rothe über die Niederlage: „Tut brutal weh“ – Niko Kovac, Trainer von Dortmund, wirkt befreit: „Gönne mir ein Glas Rotwein“ – Union-Trainer Baumgart ist bedient: „Hatten keine Lösungen parat“ – Sky Experte Matthäus über Guirassy: „Einer der besten Stürmer in Europa“
Unterföhring, 22.02.2025
Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin (6:0) bei Sky.
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) …
… zum Sieg: “Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich. Die ersten 15 Minuten lief es noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dann haben sich die Jungs heute wirklich in einen Rausch gespielt. Das 1:0 war der Brustlöser. Heute haben wir das Glück, dass der abgefälschte Ball rein geht. Wir werden es genießen und uns ein Glas Rotwein gönnen. Die Jungs bekommen zwei Tage frei und am Dienstag legen wir wieder los.“
… zu Viererpacker Guirassy und Pascal Groß: “Weltklasse. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Pascal hat vier Tore aufgelegt, auch dafür ein großes Kompliment.“
… zur Frage nach seinem Optimismus (vor dem Spiel): „Ich verstehe die Leute, die uns kritisieren. Das ist auch völlig richtig, weil Fußball ein Ergebnissport ist, und die Ergebnisse haben wir in der Bundesliga nicht erreicht. Wenn ich mir die Spiele nochmal anschaue, sehe ich Sachen, die mir gefallen, die aber noch nicht zu Ende gespielt wurden. Wenn wir das schaffen und hinten unsere großen Fehler abstellen - daraus schöpfe ich den Mut und die Positivität.“
… zur Frage nach seinem schwierigsten Job (vor dem Spiel): „Frankfurt war schon schwierig. Das war mein erster Job, wir mussten in der Liga bleiben. Hätten wir es nicht geschafft, wer weiß wo ich gelandet wäre. Hier ist es auch nicht einfach, aber sehr interessant und spannend.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) zum Spiel: „Alle sind erleichtert. 6:0 zuhause, die Zuschauer waren lange nicht mehr so euphorisch, emotional und gelöst. Die Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Es brauchte diesen Zufallsmoment beim 1:0, danach haben wir uns hochverdient viele Chancen und Tore erarbeitet. Und Serhou Guirassy hat eine Riesenshow abgeliefert.“
Emre Can (Kapitän Borussia Dortmund) …
… zum Spiel: „Manchmal braucht man so einen Dosenöffner. Danach sind wir richtig gut ins Spiel gekommen und haben gute Tore geschossen. Die ganze Mannschaft hat heute geliefert, dafür ein großes Kompliment. Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht.“
… zum erleichternden Sieg: „Wir sind dafür zuständig, wie es auf der Tribüne abgeht. Wenn wir so ein Feuer abbrennen wie heute, ist die Stimmung immer gut. Es ist ein perfekter Samstag für uns alle.“
Serhou Guirassy (Borussia Dortmund) zu seinem Viererpack: „Es ist ein toller Abend. Das war ein wichtiges Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten. Ich freue mich natürlich über meine vier Tore, aber das wichtigste ist der Sieg für die Mannschaft. Der Schlüssel war, dass wir das erste Tor geschossen haben. Danach haben wir einfach weitergemacht.“
Lars Ricken (Geschäftsführer Sport Borussia Dortmund) zur sportlichen Situation (vor dem Spiel): „Wir sind ambitioniert in die Saison gestartet. Jetzt dümpeln wir seit fünf Spieltagen auf Platz elf in der Tabelle herum. Das ist nicht der Anspruch. Und für mich ist es auch nicht einfach, weil ich ehemalige Spieler und langjährige Mitarbeiter freistellen musste.“
Steffen Baumgart (Trainer Union Berlin) …
… zur Partie: „Sachlich gesehen war die erste Halbzeit von der Leistung her okay, aber vom Ergebnis her nicht. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehrere gute Situationen nach vorne, die nicht reingegangen sind. Dann bekommen wir das 3:0, was man auch mal so kassieren kann. Aber was danach passiert ist, ist schwer zu erklären. Das ist auch jetzt nicht zu analysieren, das muss man erstmal sacken lassen.“
… zur Frage, ob seine Mannschaft die letzten 15 Minuten aufgegeben hat: „Von Aufgeben waren wir weit entfernt. Die Jungs hatten dann einfach nicht mehr die richtigen Lösungen parat. Wir sind dann auch auf einen Gegner getroffen, der unsere Schwächen sehr gut ausgenutzt hat.“
… zur Herangehensweise (vor dem Spiel): „Wir wollen eine gute Aggressivität auf den Platz bringen und verhindern, die Stärken von Dortmund ins Laufen zu bringen. Aber wir wollen auch nach vorne spielen, mutig und klar sein.“
Tom Rothe (Union Berlin) zur Niederlage: „Es tut brutal weh und es ist leider nicht zu erklären. Eigentlich sind wir ganz gut ins Spiel gekommen bis zu den ersten beiden Gegentoren, aber nach dem 3:0 darf es uns nicht passieren, dass wir uns als Mannschaft einfach auflösen und gar nicht mehr in die Zweikämpfe gehen. “
Sky Expertin Julia Simic zu BVB-Trainer Kovac: „So wie ich ihn wahrnehme in der kurzen Zeit in Dortmund, macht er viele Sachen richtig. Es ist nach wie vor eine prekäre Situation, aber er war nicht in dem Negativstrudel der letzten Monate dabei. Er wirkt gelöst und das strahlt er auch aus.“
Sky Experte Lothar Matthäus
... zu Borussia Dortmund: „Man muss dieses Spiel richtig einordnen. Es ist ein großer Schritt, aber sie sind noch nicht da, wo sie hin wollen. Niko Kovac kennt diese Situationen aus seiner langen Karriere, er weiß, dass es sich auch wieder in die andere Richtung drehen kann. Er wird heute nicht tanzend am Tisch stehen, sondern Fehler und die richtigen Worte finden, um die Mannschaft weiter zu stabilisieren.“
... zu Serhou Guirassy: „Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt, dass er ein Stürmer für Bayern München ist. Seine Schnelligkeit, seine Wucht und sein Durchsetzungsvermögen machen ihn stark. Für mich ist er einer der besten Stürmer in Europa. Das hat er letztes Jahr in Stuttgart zeigt, und jetzt zeigt er es in der Liga und in der Champions League.“
… zu Union Berlin: „Die Dortmunder dürfen das Ergebnis nicht überbewerten, die Unioner dürfen nicht draufhauen. Das macht Steffen Baumgart auch nicht. Er hat die Mannschaft für die ersten 75 Minuten in Schutz genommen. Sie müssen sich jetzt an ihre Stärken zurückerinnern. Sie werden einen sicheren Platz in der Bundesliga haben, mit dem Abstieg werden sie nichts zu tun haben.“
… zur Situation von Borussia Dortmund (vor dem Spiel): „Sie stehen im grauen Mittelfeld. Vom Abstieg weit entfernt, aber auch von der Spitze weit entfernt. Sie müssen ein Ziel haben, und das heißt nächste Saison europäisch zu spielen. Ich rede gar nicht mehr von der Champions League, das sind zehn Punkte.“
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