Fußball

Kimmich feiert besondere Meisterschaft mit den Bayern: „So konstant und souverän wie in diesem Jahr haben wir sie selten gewonnen“

Bayern-Coach Kompany setzt Fokus auf Champions League und Pokal: „Es ist noch nicht vorbei, es geht weiter“ - FCB-Präsident Hainer zum Trainer: „Vincent Kompany ist ein Glücksgriff“ - DAZN-Experte Ballack zu Kompany: „Irgendwann wird er hier beim FC Bayern an den ganz großen Erfolgen gemessen“

Berlin/München, 19.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen SC Freiburg gegen 1. FC Heidenheim (2:1), FC Bayern München – VfB Stuttgart (4:2) sowie Borussia Mönchengladbach gegen 1. FSV Mainz 05 (1:1) am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...

… zur Meisterschaft: „Wunderschön. Für mich ist jeder Titel der erste. Sonst musst du nicht in diesem Geschäft sein. Diese Momente kosten viel Arbeit – und dann musst du sie auch genießen, wenn sie kommen.“

… zu seinen Emotionen: „Ich habe schon Emotionen. Wer mich als Fußballer gesehen hat, der weiß das. Aber dazwischen entsteht für mich die Ruhe. In diesen Momenten geht es darum, alles zu genießen. Alles andere ist heute nicht wichtig – und ab morgen fängt der Alltag wieder an.“

… zur Saison und den Zahlen: „Es ist noch nicht vorbei, es geht weiter. Aber es ist auch eine Mentalitätssache. Bei uns ist immer Vollgas. Wir nutzen den Kader, das gibt uns die Möglichkeit dazu. So genießt man Fußball – und das haben wir dieses Jahr gemacht. Ich möchte gerne noch weiter genießen. Es ist eine Geschichte, die nicht in einer Saison endet, es geht einfach immer weiter.“

… zu Leverkusen und PSG: „Jetzt kommt PSG, die haben letztes Jahr die Champions League gewonnen, das ist vielleicht die schwerste Aufgabe im Fußball. Erst mal kommt jetzt Leverkusen.“

… zum Real-Spiel (vor dem Spiel): „Wir haben mittlerweile gelernt, dass die Spiele ganz schnell vorbei sind. Wir haben uns sehr schnell wieder auf diesen Gegner fokussiert. Gestern gab es das Ergebnis von Hoffenheim gegen Dortmund, das beeinflusst das Gefühl natürlich. Wir können heute Meister werden, aber trotzdem ist Stuttgart ein unheimlich schwieriger Gegner. Wir haben gestern lange gearbeitet und alles gegeben, um dieses Spiel vorzubereiten.“

… zu Serge Gnabry (vor dem Spiel): „Das war sehr, sehr unglücklich. Es hat uns alle ein bisschen überrascht. Wir wünschen ihm weiter alles Gute. Serge hat für uns unheimlich viel geleistet in dieser Saison. Schauen wir mal, was jetzt mit der Verletzung passiert. Aber wir haben auch einige andere Jungs zurück. Ich glaube, dass der Kader weiter stark bleibt. Trotzdem ist es natürlich schade für Serge und auch für uns.“

… zu Jamal Musiala (vor dem Spiel): „Es ist eigentlich Zufall, dass jetzt diese Verletzung von Serge passiert ist und Jamal ist schon nicht mehr so weit weg. Ob er jetzt schon alle Minuten spielen kann, weiß ich noch nicht. Aber er ist auf jeden Fall auf einem guten Level. Er braucht nicht mehr so viel. Er hat schon viele gute Zeichen gezeigt und wir werden ihn in diesem Moment auf jeden Fall viel nutzen.“

 

Joshua Kimmich (Kapitän FC Bayern München) ...

… zur Meisterschaft: „Extrem speziell. Gerade in dieser Saison spielen wir eine sehr, sehr gute Bundesliga-Saison. Auch das Spiel heute: Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach den Madrid-Spielen hierherkommt und gegen den Tabellendritten so ein Spiel macht.“

… zur Besonderheit der 35. Meisterschaft: „Die Art und Weise, wie wir dahin gekommen sind. Es war keine Saison mit Ups und Downs, sondern wir waren sehr, sehr konstant. Das ist uns in der Form in den letzten elf Jahren nicht so oft gelungen, wenn wir da auch zehnmal die Meisterschaft geholt haben. So konstant und souverän wie in diesem Jahr haben wir sie selten gewonnen.“

… zu seiner persönlichen zehnten Meisterschaft: „Ich hoffe, da kommen noch zehn dazu. Mit 40 steht Manuel noch im Kasten, deswegen kann man sich das als Vorbild nehmen.“

… zu Serge Gnabry: „Eigentlich ist Serge der Partybeauftragte. Der fehlt uns natürlich extrem – in der Kabine und auf dem Feld. Das ist ein sehr, sehr großer Verlust, sowohl als Fußballer als auch als Mensch. Ich hoffe, dass wir das aufgefangen bekommen.“

… zur Feier am Abend: „Ich glaube, jetzt nicht so groß. Wir sitzen oben ein bisschen in unserer Players Lounge zusammen. Wir haben ja noch ein paar Ziele in dieser Saison.“

 

Jamal Musiala (FC Bayern München) ...

… zur Meisterschaft: „Es ist ein großer Moment für uns. Von unserem ersten Testspiel an haben wir gesagt, dass wir mit unserer Mentalität einen Schritt nach vorne machen wollen. Ich glaube, Spiel für Spiel haben wir das gezeigt – mit derselben Energie und demselben Hunger zu gewinnen, egal gegen wen. Das hat uns ein bisschen früher zu diesem Punkt gebracht. Es ist eine wichtige Lektion für uns und die müssen wir alle mitnehmen.“

… zu seiner Auswechslung: „Das war so geplant. Der Trainer hat schon vor dem Spiel gesagt, dass ich zur Halbzeit für Harry runtergehe. Jetzt muss man ein bisschen schauen, dass mein Fuß gut bleibt für die Spiele, die noch kommen.“

 

Herbert Hainer (Präsident FC Bayern München) ...

… zur Meisterschaft: „Wenn man die ganze Saison anschaut, dann ist das nicht nur ein verdienter Titel, sondern auch die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Die Mannschaft war so dominant, hatte aber auch so viel Spielfreude und hat nie aufgehört.“

… zu Vincent Kompany: „Ein ganz großes Kompliment geht natürlich an den Trainer. Vincent Kompany ist ein Glücksgriff. Er macht das unheimlich gut – nicht nur in der Art und Weise, wie wir spielen, sondern auch darin, wie er den Spielern Spielfreude gibt. Wir haben 22, 23 Spieler, die alle mal spielen wollen. Die rotiert er durch, er gibt allen das Gefühl, dass sie dazugehören. Das macht unheimlich viel aus. Er tut auch dem Verein durch seine ruhige Art und Weise sehr gut. Es war eine ruhige Saison und als Präsident freut mich das unheimlich.“

… zum Innenleben des Klubs: „Der Erfolg auf dem Platz spiegelt das Gesamtgefüge wider. Wir haben ein unheimlich gutes Miteinander und viel Ruhe. Man merkt, dass wir alle an einem Strang ziehen, dass wir alle das Wohl des FC Bayern im Auge haben. Ich glaube, das zeigt sich am Ende auch an den Ergebnissen.“

… zu Pokal und Champions League: „Eine Meisterschaft so zu spielen und vier Spieltage vor Schluss mit 15 Punkten Vorsprung die Meisterschaft zu gewinnen, gibt natürlich Mut und Selbstbewusstsein. Leverkusen wird kein einfaches Spiel, aber ich bin relativ optimistisch, dass wir nach Berlin fahren. In der Champions League gegen Paris würde ich sagen, stehen die Chancen 50:50. Ich habe unheimliches Vertrauen in unsere Mannschaft und wir haben im Herbst in Paris gezeigt, dass wir sie schlagen können.“

 

Leon Goretzka (FC Bayern München) ...

… zur Meisterschaft: „Wir wussten schon, dass wir es geschafft haben, aber wir wollten dieses Spiel heute unbedingt gewinnen – und zwar in der Art und Weise, wie wir es die ganze Saison gemacht haben. Das hat uns in diesem Jahr so stark gemacht. Unsere große Stärke war, dass wir keinen Unterschied gemacht haben, ob es um viel oder um wenig ging. Wir gehen jedes Spiel gleich an. So kann man den Sieg heute und den Titel richtig genießen.“

… zur letzten Meisterschaft mit den Bayern: „Ich habe mir eigentlich vorgenommen, alles aufzusaugen und zu genießen. Dafür bin ich aber zu kompetitiv unterwegs, ich will einfach alles gewinnen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen. Das ist am Ende genau mein Weg, wie ich es am besten genießen kann. Wir haben noch einiges vor dieses Jahr und genießen kann man danach.“

… zum Mannschaftsgefüge: „Wenn man das mit anderen Weltklasse-Mannschaften vergleicht, ist das bei uns schon eine extrem familiäre Atmosphäre. Unsere Chemie innerhalb der Mannschaft ist seit Jahren top. Unsere jungen Spieler sind einfach top vom Charakter her. Sie haben Selbstbewusstsein, sie arbeiten hart und können uns Spiele gewinnen.“

 

Alphonso Davies (FC Bayern München) ...

… zum Real-Spiel (vor dem Spiel): „Der Mittwoch war sehr cool, sehr emotional. Aber heute haben wir ein Spiel, auf das wir uns fokussieren. Wir sind glücklich wegen Mittwoch, aber heute haben wir einen Job zu erledigen.“

… zu Sebastian Hoeneß (vor dem Spiel): „Er ist ein Top-Trainer. Ich habe viel von ihm gelernt. Aber heute müssen wir die drei Punkte holen.“

 

Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München) ...

… zum Real-Spiel (vor dem Spiel): „Der Mittwoch hat Nachwirkungen gehabt, weil du am Donnerstag und Freitag, egal wo du warst, von den Leuten auf dieses fantastische Erlebnis angesprochen worden bist. Jeder hat sich für diesen Abend bedankt. Ich habe die Allianz Arena nie so mit Energie, Freude und Emotion erlebt. Das war schon besonders.“

… zur Saison des FC Bayern (vor dem Spiel): „Das ist super schön, und das ist auch der Grund, warum wir da stehen, wo wir stehen. Aber wir wissen auch, wie geredet wird, wenn wir vielleicht nur Deutscher Meister werden. Für mich wäre es trotzdem eine Top-Saison. Aber wir sind jetzt so weit, und jetzt wollen wir weitermachen. Wir haben noch schöne Halbfinals vor uns, die wollen wir gestalten.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum Spielverlauf: „Es ist ziemlich viel aufgegangen von dem, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren gut drin, machen das 1:0 – und dann ist es schon ärgerlich, wie wir das Spiel in fünf Minuten abgeben. Das zweite Tor braucht man nicht groß zu erklären, das sind Böcke, die du gegen Bayern nicht machen kannst. Dann rollt die Maschinerie. Grundsätzlich kannst du hier verlieren, das ist leider ein Satz, den man sagen muss. Aber die Art in der ersten Halbzeit ist ärgerlich, weil wir das Spiel dann in kurzer Zeit herschenken.“

… zum Niveau-Unterschied: „Der FC Bayern ist sehr weit entfernt von uns. Da braucht man keine Luftschlösser bauen, das muss man anerkennen. Und trotzdem geht es immer darum, sie in 90 Minuten mal richtig zu ärgern. Das haben wir heute nur 30 Minuten geschafft.“

… zum Blick nach vorn: „Das wird jetzt nicht so schwer sein abzuschütteln. Wir werden sehr heiß sein. Ab Dienstag ordnen wir alles dem Ziel unter, ins Finale zu kommen. Da ändert eine 4:2-Niederlage in München nichts.“

… zur Meisterschaft der Bayern: „Ich möchte dem FC Bayern zur deutschen Meisterschaft gratulieren. Ich finde, sie sind der absolut verdiente deutsche Meister. Auch in der Art und Weise, wie sie auftreten – komplett als Team, als Trainerteam, als Klub. Das verdient höchste Anerkennung. Es ist ein guter Repräsentant für den deutschen Fußball.“

… zum Rennen um die Champions-League-Plätze (vor dem Spiel): „Wie erwartet ist es sehr eng. Du musst davon ausgehen, dass die anderen Mannschaften am Ende, wenn es eng wird, ihre Spiele gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf uns schauen. Heute haben wir die schwierige Aufgabe in München. Das sind nicht die Punkte, die du vorher einplanst. Aber wenn du hier etwas holst, ist das auch noch einmal ein richtiges Statement. Es wird eng bleiben bis zum Schluss, das war mir vorher schon klar.“

 

Atakan Karazor (Kapitän VfB Stuttgart) zur Niederlage: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hätten vielleicht sogar das ein oder andere Tor mehr machen können. Dann haben wir das Spiel in fünf, sechs Minuten mit drei Gegentoren aus der Hand gegeben. Das tut natürlich weh. Nach dem Spiel ist man enttäuscht, aber Bayern kann verdient die Meisterschaft feiern.“

 

Chris Führich (Torschütze VfB Stuttgart) zum Umgang mit dem Rückschlag: „Wir sind mental sehr gut vorbereitet. Wir schütteln das schnell ab und fokussieren uns auf die nächsten beiden Spiele. Wir wissen, was für riesige Chancen jetzt kommen. Wir werden alles dafür geben, das Maximale rauszuholen.“

 

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

… zum Spiel: „Vor allem mit dem Beginn kann ich schon gut mitgehen. Das, was wir sehen wollten, was die Jungs auf den Platz bringen sollten, das haben wir gesehen. Sie haben die Zweikämpfe angenommen, es waren viele Möglichkeiten und Umschaltsituationen da, die wir besser für uns hätten nutzen können. Es war gut, dass wir in Führung gegangen sind. Die Phase nach der Halbzeit war dann etwas schwieriger, da hat es ein bisschen träge gewirkt. Bei Heidenheim ist es dann immer so, dass das Spiel kippen kann. Umso bemerkenswerter ist es, dass wir dann nach dem Ausgleich trotzdem noch als Sieger vom Platz gehen. Das ist schon sehr beachtlich.“

… zu seinem Dreifachwechsel: „Es ist schon auch so eine Phase, in der wir schauen müssen, dass wir die Kräfte bündeln. Bei dem einen oder anderen war auch geplant, bis zu diesem Wechsel Minuten zu sammeln, losgelöst vom Spielstand. Es war im Vorfeld die Planung, dass dann bestimmte Paare auf dem Platz sind. Aufgrund dessen gab es dann diese Entscheidungen.“

… zur Regeneration vor dem Pokal-Halbfinale: „Natürlich müssen wir alles investieren, was die Regeneration angeht. Da dürfen wir keine Fehler machen, auch jetzt direkt nach dem Spiel nicht. Das ist unglaublich wichtig, damit wir alle gut durchkommen. Ich glaube, man muss an der Stelle auch erwähnen, welche gute Arbeit unser Staff leistet, die Physios, die Ärzte, die Athletiktrainer, die Reha-Trainer. Alle legen da Hand an und unterstützen, damit die Jungs bestmöglich vorbereitet sind. Das wird für die kommenden Aufgaben sehr, sehr wichtig sein.“

… zum Spannungsmanagement (vor dem Spiel): „So professionell, wie es eben auch sein muss. Ich glaube, es ist total wichtig, das alle drei Tage hinzubekommen. Wir reagieren entsprechend mit neuen Jungs, um die Energie, die es heute wieder braucht, auf den Platz zu bringen. Man spürt, es ist gerade die richtige Mischung. Und natürlich entstehen Richtung Saisonende noch mal andere Kräfte. Ich glaube, das alles zusammen muss und soll heute reichen, um wieder eine gute Leistung zu zeigen.“

… zur Rotation (vor dem Spiel): „Die Spieler spiegeln mir immer wieder, dass jeder am liebsten auf dem Platz stehen möchte. Aber so muss es auch sein. Dieser Ehrgeiz ist bei unseren Jungs sehr ausgeprägt. Die ganze Saison geht es um diese Plätze und um diesen Kampf. Das war unter anderem auch ein Grund, warum wir jetzt da stehen, wo wir stehen. Sie motivieren und fordern sich gegenseitig. Und dann gilt es von Woche zu Woche, wieder die richtige Mischung zu finden.“

… zur Priorisierung der Wettbewerbe (vor dem Spiel): „Das Wichtigste ist, jedes Mal wieder den Reset-Knopf zu finden und nicht im Erfolg zu verharren, sondern sich wieder auf das zu fokussieren, was uns ausmacht. Ich glaube, es ist sehr, sehr wichtig, die Demut zu haben und ganz genau zu wissen, warum wir jetzt noch diese tollen Aufgaben haben und was uns auszeichnet. Im Vorfeld von heute war unglaublich wichtig, dass die Jungs wissen, was entscheidend für unser Spiel ist. Da darf kein Prozentpunkt fehlen.“

 

Maximilian Eggestein (Torschütze SC Freiburg) ...

… zum Sieg: „Ein sehr wichtiger Sieg für uns in der Liga. Wir haben damit Frankfurt überholt. Allgemein war es nicht einfach nach dem Donnerstag mit der Reise. Wir sind einfach sehr glücklich, dass wir gewonnen haben, auch wenn wir wissen, dass es nicht unser bestes Spiel war. Aber das ist heute nicht so wichtig.“

… zur Phase nach dem Ausgleich: „Ich glaube, wir hatten schon auch die Müdigkeit in den Beinen, das hat man gemerkt. Heidenheim hat das dann auch zurückgeholt, das muss man sagen. Aber insgesamt war es wichtig, dass wir noch einmal zurückgekommen sind, zum Schluss noch einmal ein bisschen Druck aufbauen konnten und ein, zwei Flankensituationen hatten. Wir sind einfach glücklich, dass wir gewonnen haben.“

… zur Kaderbreite: „Ich glaube, da freuen sich schon alle, dass das alles ein bisschen aufgeteilt wird. Heute haben ein paar andere Leute gespielt als am Donnerstag, und am Donnerstag werden sicher wieder ein paar andere spielen. Das ist gut und richtig so, dass wir einen breiten Kader haben und das auffangen können. Umso schöner ist es, dass wir das so aufteilen können.“

 

Vincenzo Grifo (SC Freiburg) ...

… zum Sieg: „50:50-Spiel. Wir waren heute glücklich und sind happy, dass wir das Spiel ziehen konnten. Vor allem nach Donnerstag gegen den Tabellenletzten zu spielen, zeigt das auch den Charakter dieser Mannschaft, dass nichts Überhebliches da ist und wir total fokussiert sind. Ich habe gesagt, jetzt kommen so schöne Wochen auf uns zu und darauf kann sich wirklich jeder Einzelne freuen. Das Spiel wollten wir unbedingt gewinnen, weil wir auch wussten, dass wir an Frankfurt vorbeiziehen können. Deswegen sind wir sehr, sehr glücklich, dass wir das Spiel heute für uns gestalten konnten.“

… zur schwierigen Phase im Spiel: „Heidenheim macht es einem schwierig, weil sie dir Räume geben und dann sind sie da mit einem Punch und machen das 1:1. Dann hast du für ein paar Minuten die Kontrolle verloren und genau dann ist es wichtig. Wir haben im Hinspiel das genauso erlebt, dass wir am Ende noch verloren haben, und das wollten wir heute auf keinen Fall zulassen. Heidenheim ist eine Mannschaft, die wirklich über die Physis kommt, kämpferisch sehr, sehr stark ist, immer auf die zweiten Bälle geht und genau weiß, was sie machen. Sie haben ihren Matchplan, aber vielleicht im Moment nicht das Momentum auf ihrer Seite. Und wir haben das Momentum im Moment. Deswegen waren wir heute die Glücklicheren.“

… zu den kommenden Wochen: „Im Fußball und auch im Leben gibt es einfach gute und schlechte Phasen. Im Moment erleben wir einfach eine sehr, sehr gute Phase, einen gewissen Flow, und den wollen wir mitnehmen. Jetzt versuchen wir, die nächsten Wochen auch zu genießen, aber trotzdem mit vollem Fokus und ohne uns ablenken zu lassen. Es werden gute, schöne und intensive Wochen. Darauf wollen wir aufbauen, dass wir total fokussiert sind, dass jeder Einzelne nichts liegen lässt und dass wir wirklich mit voller Energie in diese Spiele gehen.“

 

Christian Günter (SC Freiburg) ...

… zur Unterstützung für Eren Dinkci und Cinja (vor dem Spiel): „Ich habe ihm natürlich geschrieben und ihm die maximale Unterstützung zugesagt, von mir und von uns als Mannschaft. Man sieht, es gibt wichtigere Dinge als Fußball. Ich hoffe natürlich, dass es Cinja bald wieder besser geht. Wir sind für ihn da, wir sind für sie da und hoffen natürlich das Beste.“

… zur eigenen Erfahrung in einer solchen Situation (vor dem Spiel): „Ich glaube, genau das gibt Kraft: die Leute drumherum, die einen immer wieder unterstützen, gerade an schwierigen Tagen, an denen es nicht einfach ist. Da tut es sehr, sehr gut, wenn man nicht allein ist. Ich hoffe, dass die beiden das nicht sind. Ich glaube, sie haben ein Umfeld, das total hinter ihnen steht und sie maximal unterstützt. Das gibt positive Energie und ich hoffe, dass alles gut ausgeht und Cinja wieder gesund wird.“

… zur Registrierung zur Stammzellenspende (vor dem Spiel): „Das ist schon mal der Anfang. Nicht nur für Cinja, sondern für ganz viele Schicksale da draußen. Je mehr Leute sich registrieren, umso höher ist die Chance, dass für viele Menschen und auch für Cinja ein passender Stammzellenspender gefunden wird. Ich hoffe, dass sich heute und in den nächsten Tagen noch viele Leute registrieren und damit helfen können.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...

… zur Niederlage: „Wie so oft, muss man fast schon sagen, war das wieder eines dieser Spiele. Von dieser Kategorie hatten wir leider zu viele. Ich glaube, dass es über 90 Minuten ein ausgeglichenes Spiel war. Bezeichnend sind die letzten zwei Auswärtsspiele: drei Gegentore, alle abgefälscht. Ich glaube, diese Effektivität in den Sechzehnern ist mit der Grund, warum wir die Spiele eher verlieren als gewinnen. Das ist für uns sehr bitter. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine gute Reaktion gezeigt. Schon vor dem 1:1 hatten wir zwei, drei gute Möglichkeiten. Dann machen wir in der Phase verdient das 1:1. Danach haben wir es verpasst, das Spiel komplett zu drehen. Und dann verlieren wir leider im Konter den Ball und fahren mit null Punkten nach Hause. Das ist schon bitter.“

… zur fehlenden Effizienz: „Wir haben thematisiert, dass es wichtig ist, die Situationen besser auszuspielen. So wie Budu das 1:1 macht, so eine Chance hatte Arijon Ibrahimovic in der ersten Halbzeit schon. Da muss ich halt schauen, dass ich den Ball aufs Eck bekomme und nicht immer nur oben rein. Das fehlt uns in dem Moment: einfach Effektivität, eiskalt zuschlagen und in diesen Situationen die Ruhe zu haben, um das Tor zu machen. Wir hatten kurz vor der Halbzeit noch einmal eine spannende Balleroberung, als Atubolu weit aus dem Tor raus war. Es ist die Effektivität in beiden Sechzehnern. Der Rest war heute mindestens ausgeglichen.“

… zur Lage vor dem Spiel gegen St. Pauli: „Ich habe keine Lust, jede Woche eine Wasserstandsmeldung zu geben. Was soll ich sagen? Ein Prozent, 0,1 Prozent? Es war klar, dass wir heute dieses Spiel gewinnen mussten, um ein richtiges Endspiel Richtung Saisonendspurt gegen St. Pauli zu haben. Der Abstand ist groß. Da sollte man nicht rechnen.“

… zur Stimmung in der Mannschaft (vor dem Spiel): „Es wäre schön, wenn wir noch mal etwas draufpacken könnten. Aber ich habe es oft betont: Wir sind nie in ein Spiel gegangen und haben gedacht, heute wird es unmöglich. Die Mannschaft hat immer gut trainiert und immer das Gefühl weitergegeben, dass wir eine Chance haben. Zuletzt ist es uns häufiger gelungen, mit guten Leistungen verdient Punkte zu holen.“

… zur Unterstützung für Eren Dinkci und Cinja (vor dem Spiel): „Dafür steht unser Verein, dafür stehe auch ich, dass man den Job und die Arbeit nicht von einer menschlichen Geschichte trennt. Beide sind von Anfang an sehr positiv damit umgegangen. Wir haben gesagt, wir unterstützen, wo wir können. Natürlich ist er Fußballprofi und will seinem Job nachgehen. Aber in so einer Situation gilt es, der Familie die größtmögliche Unterstützung zu geben. Und da helfen wir alle mit.“

… zum Tod von Roger Prinzen (vor dem Spiel): „Er war einer von uns, schon sehr lange im NLZ als NLZ-Leiter. Er hat sehr viel dafür getan, dass wir das eine oder andere Talent nach oben bekommen haben. Aber am Ende geht es immer um die menschliche Komponente. Ein Familienvater, ein Ehemann ist nicht mehr unter uns, überraschend früh verstorben. Das kann man in Worten schwer ausdrücken. Es ist eine sehr schwere Zeit für den gesamten Verein, aber natürlich in erster Linie für die Familie.“

 

Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) ...

… zur Niederlage: „Sehr bitter, ärgerlich. Es ist gerade schwierig, das so zu akzeptieren, weil wir natürlich auch wissen, was das für die Tabelle bedeutet und was das für unsere Situation im Abstiegskampf bedeutet. Es tut extrem weh, weil ich glaube, dass das Spiel das gar nicht hergibt, dass wir jetzt am Ende mit null Punkten dastehen. Vor allem in der zweiten Halbzeit, denke ich, hat Freiburg bis zum Gegentor, glaube ich, nicht einmal aufs Tor geschossen. Wir hatten das Spiel im Griff, machen verdient den Ausgleich, sind dann eigentlich dran, das zweite Tor zu machen, halten das Spiel komplett offen und dann bricht das Gegentor wieder komplett in unsere Situation rein. Hinten raus versuchen wir noch einmal, den Druck zu erhöhen, aber es ist extrem schwer. Von daher fühlt sich das gerade extrem hart an, sehr bitter und es tut sehr weh, weil wir natürlich alle die Tabelle lesen können und wissen, dass es hinten raus extrem schwer wird und wir heute eigentlich drei Punkte, vielleicht sogar schon mit einem Punkt, das Ganze noch offener hätten gestalten können.“

… zum Abstiegskampf: „Solange es rechnerisch möglich ist, sind wir es den Fans auch schuldig, in jedem Spiel alles reinzuhauen und auch auszustrahlen, dass wir daran glauben. Sich jetzt aufzugeben und Harakiri zu machen, das sind nicht wir, das ist nicht der FC Heidenheim. Wir haben uns in den letzten Spielen reingehauen. Da war es vielleicht noch aussichtsloser als bis heute oder vor dem heutigen Spiel. Von daher werden wir das jetzt auch in den letzten vier Spielen zeigen. Wir haben nächste Woche gegen St. Pauli vielleicht sogar schon das Endspiel, wo es um alles geht. Da kann ich den Fans nur versprechen: Wenn wir zu Hause spielen, werden wir uns bis zur letzten Sekunde aufopfern, damit wir dieses Spiel gewinnen.“

 

Patrick Mainka (Kapitän 1. FC Heidenheim) ...

… zur Niederlage: „Es ist sehr, sehr enttäuschend heute. Irgendwie bezeichnend, wie wir die Gegentore bekommen. Zweimal abgefälscht - vor zwei Wochen in Gladbach war es genauso. Man muss ehrlich sagen: Jetzt sind es natürlich sieben Punkte bis zu St. Pauli. Ein Punkt hätte uns vielleicht schon mehr geholfen, aber diese Niederlage ist hart zu verarbeiten, das muss man wirklich sagen. Und trotzdem haben wir kein schlechtes Spiel gemacht. Es war okay, wir hatten unsere Druckphase, wir hatten unsere Chancen und vielleicht am Ende auch noch die Möglichkeit, den Ausgleich zu machen. Aber wie gesagt: Am Ende ist es irgendwo bezeichnend, wie wir dieses Spiel nicht herschenken, aber schon verlieren. Und das tut weh.“

… zur fehlenden Effizienz: „Natürlich brauchst du in der Bundesliga eine gewisse Effizienz, um die Spiele in deine Richtung zu drücken. So hat es Freiburg heute gemacht. Es war eigentlich ein Spiel, in dem wir den Ball auch gut laufen lassen haben. Natürlich fressen wir dann durch so eine Umschaltaktion auswärts in Freiburg das Gegentor. Effizienz ist, glaube ich, elementar für die Bundesliga. Und das haben wir dieses Jahr über weite Strecken nicht geschafft. So kommen dann solche Spiele heraus.“

… zu den letzten vier Spielen: „Positiv ist einfach, dass wir nicht aufhören. Das ist die DNA vom Verein und auch von mir. Wir hören nicht auf und werden auch in den letzten vier Spielen nicht aufhören. Auch wenn es jetzt irgendwo noch schwieriger wird. Wir werden nächste Woche gegen St. Pauli wieder mit voller Energie drauflosgehen. Und dann schauen wir, was danach passiert. Das werden wir bis zum Saisonende einfach durchziehen.“

 

Eren Dinkci (1. FC Heidenheim) ...

… zur Verfassung seiner Freundin Cinja (vor dem Spiel): „Den Umständen entsprechend. Ich glaube, wir sind beide noch relativ positiv. Es muss einfach so weitergehen. Uns geht es okay. Sie ist momentan zu Hause. Sie wollte unbedingt zum Spiel kommen, aber ich habe es ihr verboten, weil es einfach zu riskant ist.“

… zum veränderten Alltag (vor dem Spiel): „Am Anfang war es auf jeden Fall relativ schwer, das erst mal zu realisieren. Ich versuche, jede Sekunde und jede freie Sekunde mit ihr zu verbringen, sei es nach dem Training über FaceTime oder an freien Tagen zu ihr zu fahren.“

… zur Reaktion auf seine Aufrufe (vor dem Spiel): „Die Reaktionen sind echt gut und das freut uns richtig. Wir hatten schon über 1.000 Registrierungen vor dem Spieltag und hoffen, dass noch mehr dazukommen. Nicht nur für Cinja, sondern für alle, die es brauchen.“

… zur Rolle des Fußballs (vor dem Spiel): „Eher Halt. Ich konnte mich daran festhalten, um mich ein bisschen abzulenken und mich rauszuholen. Klar ist aber auch: Davor und danach hast du schon die Gedanken, wie es der Frau geht.“

 

Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim) …

… zum Glauben an den Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Ich habe immer wieder betont, dass wir so lange dran glauben, solange es rechnerisch möglich ist. Für die Fans, für unsere Partner und Sponsoren und alle, die es mit dem FCH halten, tun wir das logischerweise auch. Wenn es möglich ist, eine Serie zu spielen, dann muss man es auch versuchen. Wenn es nicht geht, können wir uns zumindest erhobenen Hauptes verabschieden. Aber wenn wir heute gewinnen, dann sind wir wieder dran. Wir wissen, dass wir krasser Außenseiter sind. Trotzdem glauben wir daran, sonst brauchen wir nicht Fußball zu spielen.“

… zur Planung für zwei Ligen (vor dem Spiel): „Ich finde es gar nicht so schwierig. Wir haben in den letzten drei Jahren immer auch ein anderes Szenario mitgedacht. Letztes Jahr war es nicht anders. Wir sind da geübt drin. Wir planen immer die Liga und eine Liga drunter. Als Bundesligist ist das für uns etwas ganz Normales. Deshalb ist es für uns ein gewisses Stück Alltag. Wir wissen, wie wir damit umgehen können.“

… zur DKMS-Aktion für Cinja (vor dem Spiel): „Es ist eine tragische Geschichte für Eren, für seine Frau und für alle, die an dieser schlimmen Krankheit erkrankt sind. Als Eren uns gefragt hat, ob wir das machen wollen, haben wir sofort gesagt: Das ist selbstverständlich. Es gibt ein hervorragendes Verhältnis zwischen den beiden Vereinen. Wir nutzen das Spiel heute und nächste Woche gegen St. Pauli auch. Es wird allen geholfen, die an dieser Krankheit leiden. Ich hoffe, dass viele passende Spender dabei sind, sodass viele Menschen davon profitieren. Wir tun alles, was im Rahmen unserer Möglichkeiten steht. Wir sind keine Ärzte, wir können nicht heilen. Aber wir können in der Öffentlichkeit viele Menschen motivieren, anderen zu helfen. Das ist das, was wir am meisten tun können.“

 

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

… zum Spiel: „Wenn wir 1:0 führen, wissen wir, dass Mainz kommen muss. Dann wollten wir auf Konter spielen. Wir hatten auch Situationen dafür, aber wir haben im Ballbesitz sehr schlechte Entscheidungen getroffen und dadurch verpasst, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken.“

… zur Elfmeter-Szene: „Da ist kein Heckenschütze da und wir fallen auch nicht einfach irgendwo auf den Fuß. Brutal unnötig, dass wir einem Spieler, der aus dem Strafraum raus will, so auf die Hacke treten.“

… zum Restprogramm: „Es sind die Gegner, die wir zu Beginn der Saison zugelost bekommen haben. Ich weiß nicht, ob das Restprogramm so brutal ist. Wir müssen es so nehmen, wie es ist. Anscheinend soll es so sein, dass wir diesen harten Weg gehen müssen als Borussia Mönchengladbach. Wir sind selber schuld. Jetzt müssen wir das so annehmen.“

… zur Tabellensituation (vor dem Spiel): „Mit dem gleichen Gedanken wie vor dem Spieltag, weil ich mir vorgenommen habe, vor dem Spieltag auf die Tabelle zu gucken, zu wissen, wie viele Punkte wir haben und dann weiß ich, dass es nicht reicht, um in der Liga zu bleiben. Dementsprechend müssen wir noch welche holen, unabhängig von den Ergebnissen, die vorgelegt haben. Und dementsprechend wollen wir jetzt einen Dreier holen.“

… zu Rocco Reitz (vor dem Spiel): „Wir haben das Thema jetzt geschlossen, weil gedanklich das Thema durch ist. Ich rechne damit, dass die Fans uns als Mannschaft komplett unterstützen, von der ersten bis zur letzten Minute. Es ist aber auch extrem wichtig, dass wir das anerkennen, dass wir das honorieren und dass wir dann auch unsere Leistung genau so auf den Platz bringen. Nicht immer nur von der einen Seite, sondern es sollte dann schon auch von uns kommen.“

 

Rocco Reitz (Kapitän Borussia Mönchengladbach) ...

… zum späten Ausgleich: „Ich hatte die Hoffnung, dass wir so ein Spiel mal über die Runden bringen und drei Punkte mitnehmen, auch wenn es vielleicht noch nicht einmal ganz so verdient gewesen wäre. Aber so ist der Fußball, dann schreibt er eben solche Geschichten.“

… zur Elfmeter-Szene: „Ja, das ist ein Elfmeter, da muss man nicht drum herumreden. Wenn das bei uns wäre, würde ich auch aufschreien. Vielleicht muss man in der Situation einfach einen Schritt weniger intensiv in den Zweikampf gehen, wenn der Gegner dir den Rücken zeigt und aus dem Strafraum rausläuft. Das hat Yannick ganz bestimmt nicht mit Absicht gemacht und daraus wird er lernen.“

… zu den Reaktionen auf seinen Wechsel: „Letzte Woche ging mir das schon nahe. Es ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen, definitiv. Aber jeder hat seine Meinung und darf sie auch kundtun. Ich nehme das so hin, auch wenn es mir wehtut und schade ist zu sehen.“

 

Moritz Nicolas (Torwart Borussia Mönchengladbach) ...

… zur zweiten Halbzeit: „Die war wieder viel zu wenig, das muss man ganz klar so sagen. Gefühlt waren wir irgendwo mausetot auf dem Platz. Wir schaffen es nicht, mal Ballbesitz zu haben und das Spiel in die Hälfte des Gegners zu verlagern. So drückt Mainz die ganze Zeit, spielt eine Flanke nach der anderen. Auch wenn es nicht permanent brandgefährlich wird, summiert sich das.“

… zum Elfmeter: „Was soll ich jetzt dazu sagen? Es ist natürlich maximal bitter und tut uns weh.“

… zur Tabellensituation: „Die Tabelle müssen wir die ganze Zeit im Auge haben. Aber am Ende des Tages müssen wir auf uns schauen und unsere Spiele gewinnen. Das haben wir heute leider nicht geschafft.“

 

Robin Hack (Borussia Mönchengladbach) ...

… zu seiner Rückkehr in den Kader (vor dem Spiel): „Ich kann es, glaube ich, gar nicht beschreiben. Ich bin einfach wieder froh, hier zu sein, hier in diesem Stadion spielen zu dürfen und gesund zu sein. Die Vorfreude ist riesig.“

… zu seinem Fitnesszustand (vor dem Spiel): „So lange, wie der Trainer mich braucht. Sobald ich bereit bin und der Trainer mich reinbringt, bin ich da. Ich gebe immer 100 Prozent. Und ich bin einfach sehr, sehr glücklich, dass ich wieder gesund bin, dass ich wieder Fußball spielen kann. Das überwiegt bei mir.“

… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel, weil wir, wenn wir gewinnen, sieben Punkte Vorsprung haben. Wenn wir verlieren, holen wir die anderen wieder mit ins Boot. Dann sind nächste Woche oder die nächsten ein, zwei Wochen noch einmal sehr, sehr kritische Spiele. Deswegen ist das heute schon ein wegweisendes und ein sehr wichtiges Spiel für uns. Ich glaube, wenn wir die drei Punkte einfahren, dann begeben wir uns ans sichere Ufer. Und wenn nicht, stecken wir voll mit drin.“

 

Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) ...

… zu seinem aktuellen Stand (vor dem Spiel): „Ich habe die erhofften Fortschritte gemacht, auf die man so lange gewartet hat. Man kann wieder individuell trainieren, man ist auf dem Platz, man spielt Fußball und steht auch wieder kurz vor der Integration ins Mannschaftstraining. Es läuft momentan alles sehr gut.“

… zu einer möglichen Rückkehr noch in dieser Saison (vor dem Spiel): „Ich glaube, das ist schon realistisch. Wenn man es sich durchrechnet und ich die Wochen gut nutze, kann das schon sehr realistisch sein. Ob es gegen Augsburg schon wird, könnte knapp werden. Dafür wäre es gut, wenn man länger an der Mannschaft trainiert. Für das letzte Spiel kann es sehr realistisch sein.“

… zur Weltmeisterschaft (vor dem Spiel): „Momentan habe ich keinen Kontakt zu Julian Nagelsmann. Ich wüsste nicht, was er mich anderes fragen sollte. Nichtsdestotrotz habe ich schon mal gesagt: Solange der Anruf oder eine Aussage nicht kam, dass es zu 100 Prozent vorbei ist, ist es trotzdem eine Chance. Die versucht man sicherlich wahrzunehmen. Bis zum WM-Start ist es deutlich länger als bis zum Saisonende. Deswegen sind da fast zwei Monate Zeit, in denen man sich viel erarbeiten kann. Solange dieser klare Anruf nicht kommt, lebt der Traum.“

… zur Rückkehr von Robin Hack (vor dem Spiel): „Ich freue mich sehr für Robin Hack. Er hatte in der letzten Zeit keine ganz so geile Zeit und auch mit Rückschlägen zu kämpfen, ähnlich wie ich. Mit seinen Dribblings und seinem guten Abschluss mit rechts hoffe ich, dass er viele Strafraumsituationen erzeugen kann, Standards rausholt, Tore schießt und Vorlagen gibt. Das ist das, was man von Hacki erwarten kann.“

… zu seiner Rolle trotz Verletzung (vor dem Spiel): „Man ist täglich bei der Mannschaft, man versucht sein Möglichstes. Im verbalen Bereich muss man viel miteinander reden. Am Ende hat man eine Aufgabe fast wie ein Analytiker. Man guckt sich die Spiele aus einem anderen Winkel an oder im Fernsehen. Da fallen einem gewisse Sachen auf, die man besprechen kann. Wenn man nicht direkt in der Mannschaft integriert ist, sondern ein bisschen außenrum, nimmt man das eine oder andere anders wahr. Man versucht trotzdem, seinen maximalen Input zu geben. Wie viel das am Ende beiträgt, ist dahingestellt. Aber man versucht, so zu helfen, wie man kann.“

 

Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...

… zum späten Ausgleich: „Ja, auf den letzten Drücker. Aber wenn ich sehe, was die Mannschaft geleistet hat, drei Tage nach Straßburg und nach einer heftigen Niederlage, dann hat sie Charakter gezeigt und einen hochverdienten Punkt geholt.“

… zur Schlussphase und zur Kraft seiner Mannschaft: „Ich glaube, das hat schon auch mit Ballbesitz zu tun. Gladbach hatte kaum noch Entlastung, wir haben gut gepresst und konnten dadurch immer mehr Druck aufbauen. So war es wichtig, dass wir am Ende noch den Ausgleich machen.“

… zu den Einwechselspielern: „Ich erwarte dann auch, dass von der Bank noch einmal etwas kommt. Heute war es wirklich so, dass uns alle Einwechslungen gutgetan haben.“

… zum Aus in Straßburg (vor dem Spiel): „Wir haben es thematisiert. In der Nachbesprechung haben wir uns die Bilder angeschaut. Es war deutlich, das haben auch die Jungs gesehen. Das muss man zeigen und ansprechen. Aber es ist wichtig, dass man nicht alles infrage stellt. Es war an diesem Abend kein gutes Spiel. Die Mannschaft hat zuvor zu vieles richtig gemacht, um nach einem Spiel den Hammer rauszuholen. Wir haben es thematisiert, es ist abgehakt.“

… zur Tabellenlage (vor dem Spiel): „Wir können einen weiteren Schritt machen. Es stehen 90 ganz schwere Minuten an. Wir müssen eine Reaktion zeigen auf das Spiel am Donnerstag. Ich glaube, dass Gladbach in einer ähnlichen Situation ist wie wir und auch die drei Punkte will. Ich denke, es wird ein enges Spiel. Wichtig ist für mich, dass wir eine Reaktion auf den Platz bekommen.“

 

Philipp Tietz (1. FSV Mainz 05 | 00:03:33) ...

… zum späten Punktgewinn: „Wir mussten nach Donnerstag Gesicht zeigen und haben bis zum letzten Augenblick daran geglaubt, dass wir das Ding noch ziehen. Es ist glücklicherweise so passiert, dass wir uns noch belohnen konnten.“

… zur Leistung nach Straßburg: „Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen, weil das, was wir am Donnerstag in Straßburg gemacht haben, nicht wir waren. Heute hat man gesehen, was für einen coolen Fußball wir spielen können und wie gut wir eigentlich sind.“

… zum Klassenerhalt: „Im Fußball geht es so schnell, du darfst dich nicht zufrieden geben. Jetzt ackern wir weiter, und dann heißt es Bayern München.“

 

Nadiem Amiri (Kapitän & Torschütze 1. FSV Mainz 05) ...

… zum Elfmeter in der Nachspielzeit: „Ich war wirklich entspannt. Ich habe Vertrauen in mich. Und wenn er da so viel Show macht, dann muss ich ihn vielleicht dafür bestrafen. Ich bin happy, dass ich getroffen habe.“

… zum Punktgewinn: „Bei allem Respekt gegenüber Gladbach: Ich glaube, jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, dass das für uns ein hochverdienter Punkt war. Wir hätten eigentlich gewinnen müssen, wenn wir unsere Chancen nutzen. Für uns war der Punkt brutal wichtig, jetzt können wir nächste Woche zu Hause den Sack zu machen.“

… zur Reaktion auf das Aus in Straßburg: „Urs Fischer hatte recht, wir haben dort versagt. Straßburg hat uns aufgefressen und ist hochverdient weitergekommen. Wir sind eine Mannschaft mit vielen Spielern, die noch nicht auf dem Niveau in solchen Spielen die Erfahrung haben. Aber ein paar Tage später in Gladbach so eine Leistung über 90 Minuten zu bringen, davor ziehe ich den Hut.“

 

Daniel Batz (Torwart 1. FSV Mainz 05) ...

… zur Reaktion auf das Aus in Straßburg (vor dem Spiel): „Wir probieren natürlich heute, eine Reaktion zu zeigen nach der auch enttäuschenden Niederlage, und möchten heute die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“

… zu seinen Statistiken (vor dem Spiel): „Die Statistiken sind für die Statistiker. Ich versuche, mich auf meinen Job zu konzentrieren. Den Rest sollen andere beurteilen.“

 

DAZN-Experte Sami Khedira ...

… zum entscheidenden Faktor dieser Meisterschaft: „Das alles Entscheidende ist der Teamgeist, der Zusammenhalt der Mannschaft. Der Grundstein dafür wurde, glaube ich, in Orlando gelegt, als die Spieler vier Wochen zusammen waren und dieser Zusammenhalt noch einmal gewachsen ist.“

… zum Halbfinaleinzug der Bayern gegen Real Madrid (vor dem Spiel): „Das war ein spektakuläres Spiel, über das auch noch zwei, drei Tage später gesprochen wurde. Vor allem hat die Bayern-Mannschaft sehr viel Charakter gezeigt, sehr viel Mentalität und am Ende absolute Extraklasse. Über zwei Spiele gesehen war das absolut verdient und deswegen können wir heute, glaube ich, auch den nächsten Schritt wagen.“

… zur Saison des VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Bis heute ist das wieder herausragend. Du verlierst wichtige Spieler, musst immer wieder Wechsel in deiner Hierarchie auffangen und schaffst es trotzdem, die Mannschaft auf einem hohen Level zu halten. Das ist Sebastian Hoeneß, das ist aber auch die Mannschaft. Aktuell stehen sie auf einem Champions-League-Platz und im Halbfinale des DFB-Pokals. Das ist wieder richtig stark.“

 

DAZN-Experte Michael Ballack ...

… zur außergewöhnlichen Qualität der Bayern: „Du hattest immer das Gefühl, dass sie noch einen Gang hochschalten können. Egal was passiert, auch wenn sie in Rückstand geraten, können sie in zwei, drei Minuten das Spiel drehen. Das ist eine außergewöhnliche Qualität.“

… zu Vincent Kompany: „Er ist super professionell und kennt dieses Level durch Man City. Er hat bis heute sehr, sehr viel richtig gemacht. Aber irgendwann wird er hier beim FC Bayern an den ganz großen Erfolgen gemessen.“

… zu Jamal Musiala (vor dem Spiel): „Man sollte ihn in die Verantwortung nehmen. Das ist der Spieler, der er war, und das verträgt er auch. Er ist noch jung, hat aber mittlerweile eine Stellung im Klub und auch in Deutschland, dass man das von ihm einfordern darf. Vielleicht ist genau diese Selbstverantwortung der Weg für den nächsten Schritt.“

… zur Saison des VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Sie sind eine absolute Konstante geworden im Rennen um die Champions-League-Plätze. Sebastian Hoeneß hat die Mannschaft erst über Ergebnisse und dann auch spielerisch wieder dorthin geführt, dass sie das inzwischen verkörpert. Sie glauben an sich und sie spielen auch so Fußball.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...

… zum Sieg des SC Freiburg: „Es war definitiv mehr Arbeit in der zweiten Hälfte. Freiburg hat lange gebraucht, um wieder Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Und dennoch wussten sie: Je länger wir dieses Ergebnis halten, desto mehr muss Heidenheim riskieren, desto mehr Platz gibt es wieder für uns. Das haben sie letztlich auch ausgenutzt. Das ist erneut diese neue Qualität des SC, dass sie einfach wissen: Wir haben irgendwie immer noch die Möglichkeit, zum Abschluss zu kommen. Wieder haben sie ein Tor mit einem Tor Unterschied gewonnen.“

… zur Priorisierung beim SC Freiburg (vor dem Spiel): „Unter der Woche hätte ich ganz klar gesagt: Fokus auf die Bundesliga. Mittlerweile ist für mich die Europa League Nummer eins. Dann die Bundesliga und dann erst der DFB-Pokal. Du kannst dich über die Europa League sogar für die Champions League qualifizieren.“

 

DAZN-Experte Sascha Bigalke ...

… zur Reaktion von Mainz nach Straßburg: „Urs Fischer hat Dinge hinterfragt, aber nicht grundsätzlich diese Truppe infrage gestellt. Genau diese Stabilität zeichnet Mainz aus. Egal, wer auf dem Platz steht, sie sind in jedem Spiel drauf und dran, es zu gewinnen.“

… zu den Protesten der Gladbach-Fans gegen Rocco Reitz (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass die Fans nicht happy darüber sind, dass der Kapitän zu einem Konkurrenten wechselt. Das ist nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz gibt es neben dem Spieler Rocco Reitz immer noch den Menschen Rocco Reitz. Und ich finde, dem wird es nicht gerecht. Denn er hat für diesen Verein von Anfang an alles gegeben und wird das auch weiterhin tun. Er wird heute die Mannschaft wieder von vorne über den Platz tragen, er wird sich zerreißen, er wird sein letztes Hemd geben. Und wer weiß, im Fußball gibt es immer wieder Geschichten, in denen jemand zurückkehrt. Deswegen kann ich mir auch vorstellen, dass Rocco Reitz jetzt zwar ab Sommer in Leipzig unterwegs ist, aber vielleicht irgendwann hierher zurückkehrt. Und ich glaube deswegen, dass die Fans ihn heute von der ersten Minute an unterstützen werden.“

 

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