Fußball

FC-Coach Kwasniok nach Pleite im Rheinderby: „Selten waren wir so klar unterlegen“

Rolfes zum Sieg: „Es war Pflicht“ - Carro zum Fernbleiben einiger Fangruppen: „Man sollte in unserem Land der Polizei schon vertrauen“ - Martel zu Terriers Treffer: „Wenn der so gewollt war, war es Weltklasse“ - Matthäus zu den letzten Hinrundenspielen des FC: „Vier Punkte müssen her“

Unterföhring, 13.12.2025

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer 04 Leverkusen und 1. FC Köln (2:0) bei Sky.  

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...

... zum Derby-Sieg: „Es schmeckt sehr gut. Es war ein superwichtiges Spiel für den Verein und unsere Mannschaft in der Tabelle. Sehr gut gespielt und ein hochverdienter Sieg.“

... zum 1:0 durch Terrier: „Martin hat es im Training gut gemacht und ist ein wichtiger Spieler für uns. Die Leute, die von der Bank kamen, waren sehr gut. Es ist ein Kader, eine Familie und ein Team.“

… zu den Ausfällen durch den Afrika-Cup: „Das werden wir sehen. Wir haben einen starken Kader und sind bereit. Wir sind im Pokal weiter, in der Champions League wieder da und in der Bundesliga sieht es wieder gut aus. Im letzten Spiel wollen wir das Bestmögliche für den Rest der Saison.“

 

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) …

… zum 1:0 durch Terrier: „Wir hatten eine Szene von Malik Tillman, wo wir den Dosenöffner haben können, aber es kam dann mit dem Tor. Dann haben wir es gut gemacht, viele Chancen gehabt und verdient sowie kontrolliert runtergespielt.“

… zur Bedeutung des Siegs: „Es war Pflicht. Wenn du zwei Bundesligaspiele in Folge verlierst, musst du das nächste gewinnen. Wir haben im Pokal gegen Dortmund gespielt und gewonnen, es waren intensive Wochen. Heute mussten wir gewinnen, nicht nur wegen des Derbys.“

… zum Fernbleiben einiger Fangruppen: „Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Fans sich mit den Kölnern solidarisieren. Super war, dass die anderen Fans im ganzen Stadion super Stimmung gemacht haben. Es ist bedauerlich, dass die beiden Fangruppen nicht da waren. Aber wieso und weshalb weiß ich nicht. Das Gerücht, dass es irgendwelche Kontrollen gab, die es aber nicht gab – wenn dann welche gehen, kann ich da auch nichts für.“

… zum anstehenden Spiel gegen Leipzig: „Ein schweres Spiel, ohne Frage. Super, wie die Entwicklung auch in Leipzig in den letzten Wochen und Monaten ist. Es wird ein schweres Spiel.“

 

Robert Andrich (Kapitän & Torschütze Bayer 04 Leverkusen) …

… zu seiner Familie im Stadion: „Ein brutal geiles Gefühl. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schön ist, wenn Kinder im Stadion sind und ich sie danach mit runternehmen kann. Das sind Sachen, die man schwer beschreiben kann.“

… zum Sieg: „Derby-Sieg, ein hochverdienter Derby-Sieg. Ich habe ein Tor gemacht, das musste ich auch, nachdem ich in der ersten Halbzeit eine Chance kläglich vergeben habe. Ich bin froh, dass der zweite sogar noch schöner war.“

 

Fernando Carro (Vorsitzender Geschäftsführung Bayer 04 Leverkusen) ...

... zum Fernbleiben einiger Fangruppen (vor dem Spiel): „Mich hat der Chef des Unternehmens angerufen und gesagt, dass die Polizei gewisse Kontrollen vorgenommen hat und die Kölner Fanszene das so nicht akzeptiert hätte und deswegen abgereist sei. Das ist eine polizeiliche Maßnahme, da können wir nichts zu sagen. Man sollte in unserem Land der Polizei schon vertrauen.“ 

... zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Nach zwei Niederlagen in Folge erwarten wir einen Sieg. Mehr als zwei Niederlagen in Folge sind nicht gut, das ist schon genug. Wir müssen an den top Vier weiter dranbleiben und daher ist der Sieg extrem, extrem wichtig.“ 

... zur Erfahrung in der Mannschaft (vor dem Spiel): „Wenn die Spieler noch jung sind, fehlt ab und zu die Stabilität, dass man jedes Spiel abliefert. Das Potenzial der Mannschaft ist enorm. Wir sollten aber nicht nur auf nächstes Jahr gehen, sondern dieses Jahr schon Vollgas geben. Vollgas im Pokal, wo wir schon im Viertelfinale sind, Vollgas auf die ersten vier Plätze und Vollgas in der Champions League, dass wir da so weit wie möglich kommen.“ 

... zum Vergleich zu Bayern München (vor dem Spiel): „Wir wissen, dass der FC Bayern in Deutschland auf einem anderen Niveau ist. Wir haben aber eine Mannschaft, die auch nächstes Jahr die Bayern mehr ärgern kann als dieses Jahr. Mehr ärgern bedeutet, dass wenn du in einer Meisterschaft anfängst, willst du am Ende auf Platz eins aufhören. Das Ziel, eine Meisterschaft zu gewinnen, habe ich am Anfang meiner Amtszeit 2018 benannt, da dachten viele, ich hätte eine Macke und am Ende haben wir es geschafft. Daher sage ich, dass wir auf jeden Fall nächstes Jahr von Anfang an angreifen wollen.“

... zu seinem Kontakt zu Ex-Coach Alonso (vor dem Spiel): „Wir haben einen sehr guten Draht, es ist die drei Jahre wie eine Familie gewesen. Wir verfolgen gegenseitig die Spiele. Wir schätzen uns sehr und haben regen Kontakt. Wir raten ihm zu nichts. Wir hätten uns damals gewünscht, dass er hiergeblieben wäre, aber er ist ein hochtalentierter Trainer, der in Madrid eine andere Gemengelage vorfindet.“ 

 

Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Wir waren auch die ersten 45 Minuten deutlich unterlegen, mit dem Ball war nichts und gegen den Ball hatten wir auch Probleme. Wir hatten einfach das Glück, dass Leverkusen die Lücken nicht gefunden hat. Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute leider unterlegen. Ein Champions-League-Aspirant gegen einen Aufsteiger, selten waren wir in dieser Saison so klar unterlegen. Heute muss man das neidlos anerkennen.“

... zur sportlichen Lage: „Uns war von Beginn an klar, dass wir einzig und allein um den Klassenerhalt kämpfen werden. Wir haben uns zu Beginn ein kleines Polster aufgebaut, das schmilzt aktuell. Es werden auch wieder andere Tage kommen, du musst nur die Ruhe bewahren, fokussiert weiterarbeiten und in den Duellen mit den Teams, die auf Augenhöhe mit dir sind, punkten.“

... zur Bedeutung der letzten beiden Spiele des Jahres (vor dem Spiel): „Die nächsten beiden Spiele geben uns die Möglichkeit, sechs Punkte zu holen und darum geht es. In Leverkusen wird es schwer und auch daheim gegen Union Berlin. Umso mehr Punkte wir holen, desto schöner wird Weihnachten. Es ist aber noch ein weiter Weg.“

 

Eric Martel (1. FC Köln) …

… zum 0:1: „Das war natürlich Weltklasse. Ich weiß nicht, ob er es genau so wollte, er brauchte nur den Fuß hinhalten und er fällt perfekt rein. Wenn es so gewollt war, war es Weltklasse. Unmöglich, das zu verteidigen.“

… zum Spiel: „Es war allgemein schwer für uns, man hat auf jeden Fall einen Klassenunterschied gesehen. Wir hatten ein paar Momente, wo wir das 1:0 hätten erzielen können. Wir haben verdient verloren.“

… zu seiner Zukunft: „Ich habe gesagt, dass ich die Hinrunde abwarten werde, die Hinrunde ist noch nicht vorbei. Ich fühle mich hier wohl.“

 

Marvin Schwäbe (Torwart & Kapitän 1. FC Köln) …

… zum Spiel: „Die erste Halbzeit hat es mit dem Ball nicht so gut funktioniert, die Leverkusener haben uns gut angelaufen. In der zweiten Hälfte war es besser, die Leverkusener haben uns mehr tun lassen. Wenn wir uns das erste Tor anschauen, ist es schwer, das zu verteidigen.“

… zum Fernbleiben einiger Fangruppen: „Es geht immer ein großes Lob an unsere Kurve. Es ist extrem schade und bitter, ich kenne die Hintergründe nicht. Wenn es irgendwelche Maßnahmen gibt, ist es extrem schade, dass der Fußball darunter leiden muss. Natürlich hätten die uns gepusht und extra Prozentpunkte gegeben. Es tut uns auch für die Leute leid.“

 

Sky Expertin Julia Simic …

… zum Spiel: „Leverkusen hat nochmal ein paar Gänge hochgeschaltet und dann mit einem klareren Plan und guten Wechseln hintenraus deutlich mehr Energie als Köln gehabt. Dadurch haben sie verdient gewonnen.“

… zu Kölns Martel: „Er hat sich hier unheimlich weiterentwickeln können und hat einen Trainer, der total auf ihn setzt, der ihn zum Chef in der Zentrale gemacht. Er ist sehr ballsicher und ein Stabilisator für seine Mannschaft.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit hatte Köln eine riesige Chance zum 1:0, haben es nicht gemacht. Wenn man sich den ganzen Spielverlauf anschaut, geht der Leverkusener Sieg vollkommen in Ordnung. Mehr Ballbesitz, mehr Abschlüsse, Köln kam in der letzten 30 Minuten gar nicht in den Strafraum der Leverkusener. Entweder hat Leverkusen es zu gut gemacht oder Köln hat keine Lösungen gefunden.“

... zur sportlichen Lage des FC: „Sie haben jetzt zwei Spiele gegen Union vor Weihnachten und dann das erste Spiel 2026 in Heidenheim. Das sind Mannschaften, wo mindestens vier Punkte her müssen. Wenn es gegen die Bayern dann nichts wird, sind es 20 Punkte aus der Hinrunde. Wenn du das den Kölnern vor der Saison gesagt hättest, hätten sie es wahrscheinlich unterschrieben.“ 

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