Fußball

TSG-Kapitän Baumann zur Champions League: „Der Traum ist da“

Polzin: „Wir werden von unserem Weg nicht abkommen“ - Ilzer nach Europapokal-Quali weiter motiviert: „Dementsprechend ist dieser Sieg schon wieder Vergangenheit“ - Glatzel wieder mit mehr Spielzeit: „Der Wunsch von jedem Spieler“ - Matthäus zur TSG: „Die Mannschaft steht nicht durch Zufall da oben“

Unterföhring, 25.04.2026

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 31. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Hamburger SV und TSG 1899 Hoffenheim (1:2) bei Sky.  

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...

… zur Niederlage: „Ich habe der Mannschaft auch gerade gesagt: Wenn du in der Bundesliga bestehen willst, dann musst du als Aufsteiger maximal am Limit unterwegs sein. Am Ende ist entscheidend, was vorne und hinten in den beiden Boxen passiert. Dazwischen haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Aber am Ende müssen wir uns vorwerfen, dass wir die Situationen in den Boxen nicht gut genug gelöst haben.“

… zum Fehlen von Luka Vuskovic: „Natürlich ist es so, dass gute Spieler nicht jede Mannschaft immer ersetzen kann. Aber wir haben von vornherein gesagt, dass es nicht um die Spieler geht, die heute nicht zur Verfügung stehen, sondern um die, die auf dem Platz stehen. Und dann sieht man einfach, warum Hoffenheim international spielt nächste Saison und warum wir es halt nicht tun.“

… zur Leistung: „Wir haben uns klar das Ziel gesetzt, ein unangenehmer und ekliger Gegner zu sein und zu jeder Sekunde des Spiels die Chance zu haben, zu punkten. Und das war bis zum Abpfiff der Fall. Wir haben die letzten Wochen nicht so performt, wie wir es wollten. Heute habe ich wieder eine Mannschaft gesehen, die maximal investiert hat.“

… zum Abstiegskampf: „Wir werden nicht von unserem Weg abkommen. Wir haben am Anfang der Saison gesagt, wir wollen immer einen realistischen Blick auf die Situation haben. Den haben wir weiter. Wir wissen, dass jetzt noch drei Spiele auf uns warten, wir wissen, dass wir Spiele gewinnen können, dass die Mannschaft maximal investiert. Dann haben wir schon Bock auf die nächste Herausforderung.“

… zur Einschätzung, der HSV sei durch (vor dem Spiel): „Grundsätzlich habe ich das schon häufiger gesagt: Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen. Aber ich glaube, Lothar kann auch verstehen, dass wir maximal auf uns fokussiert sind. Wir haben die Ergebnisse vom Nachmittag mitbekommen, aber wir wollen uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können und das ist unsere Leistung heute.“

… zur Wucht des Volksparkstadions (vor dem Spiel): „Viele sprechen immer davon, dass die Geschichte und die Größe des HSV Druck erzeugen oder irgendwie negativ sind. Aber wir kehren das Ganze einfach um. Wir haben maximal die Unterstützung von allen, die heute hier im Stadion sind.“

 

Robert Glatzel (Torschütze Hamburger SV) ...

… zur Entstehung des Elfmeters: „Ich nehme das Tempo raus, deswegen weiß ich, okay, da muss jetzt bestimmt noch ein, zwei Verteidiger in der Nähe sein. Ich spüre dann trotzdem Kontakt. Ich nehme es an, klar. Trotzdem ein klarer Elfmeter.“

… zu seinem Tor-Jubel: „Nachwuchs ist auf dem Weg.“

… zu seiner aktuellen Situation beim HSV: „Klar, dass ich jetzt in den letzten Spielen so viel gespielt habe und auch getroffen habe, freut mich natürlich. Das ist der Wunsch von jedem Spieler, auf dem Platz stehen zu dürfen und als Stürmer dann auch noch treffen zu dürfen. Plus Bundesliga, plus hier bei meinem Verein, plus Nachwuchs – persönlich könnte es gerade schon schlechter sein.“

… zu seiner Zukunft: „Das wird man sehen. Erstmal liegt der Fokus darauf, dass wir den Klassenerhalt sichern. Dann wird man sehen, was passiert.“

… zur geringen Zahl an Strafraumaktionen des HSV: „Es ist halt Bundesliga, nach wie vor. Wir spielen fast Woche für Woche gegen Topmannschaften. Es ist einfach was anderes als die 2. Liga. Es ist selbstverständlich, dass man sich da nicht Chance für Chance gegen so gute Gegner erspielen kann. Aber klar ist auch unser Ziel, uns da weiter zu verbessern und noch mehr Torgefahr auszustrahlen.“

 

Daniel Heuer Fernandes (Torwart Hamburger SV) ...

… zur Niederlage: „Wenn man sich die Leistung anguckt, können wir uns wenig vorwerfen. Wir haben das gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten intensiv gegen eine brutal intensive Mannschaft Fußball spielen und dagegenhalten. Das ist uns über große Teile des Spiels gelungen. Aber das ist dann auch Bundesliga: In den kleinen Momenten war der Gegner konsequenter und das ist der Grund, warum wir als Verlierer vom Platz gehen.“

… zur Frage, ob das Fehlen von Luka Vuškovic eine Rolle gespielt hat: „Nein. Wenn man auf Jordan guckt, wie er sich in viele Sachen reingeworfen hat, kurz vor Ende noch den Fuß dazwischen kriegt – Jordan hat ein gutes Spiel gemacht. Das sind andere Momente gewesen heute, die uns wehgetan haben.“

… zum Blick auf die Konkurrenz: „Das ist uns egal, weil wir da, wo wir gerade stehen, uns das hart erarbeitet haben durch eine sehr, sehr gute Saison. Deswegen wollen wir das auch vergolden und darauf liegt unser Blick.“

… zu seiner persönlichen Zukunft: „Das weiß ich nicht, aber natürlich ist der Fokus gerade auf die Phase, die wir haben. Da bringt es nichts, über andere Sachen zu reden, weil wir haben noch etwas Großes zu schaffen.“

 

Claus Costa (Sportdirektor Hamburger SV) ...

… zur Lage des HSV im Saisonendspurt (vor dem Spiel): „Wir wissen genau, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Es war von Anfang an klar, dass es für uns eine brutal herausfordernde Saison wird und dass wir in den wenigsten Spielen als großer Favorit ins Rennen gehen. Wir versuchen jetzt, die Saison bestmöglich zu Ende zu bringen.“

… zur geringen Torquote des HSV (vor dem Spiel): „Im Sturm ist es natürlich immer schwer. Derjenige, der zweistellig trifft, ist in der Regel für den Aufsteiger nicht unbedingt günstig zu erwerben. Wir haben es auf mehrere Schultern verteilt und können uns nicht auf einen Knipser verlassen.“

… zur Kaderplanung mit vielen Leihspielern (vor dem Spiel): „Wenn man den Kader als Aufsteiger plant, dann geht es darum, kurzfristig Qualität hinzuzufügen. Da helfen manchmal Leihspieler, weil Spieler wie Luka Vuškovic oder Fabio Vieira als feste Transfers niemals für uns darstellbar gewesen wären. Im Sommer müssen wir wieder unsere Hausaufgaben machen.“

… zur offenen Nachfolge von Stefan Kuntz (vor dem Spiel): „Das ist kein Thema, das mich beschäftigt. Das ist auch kein Thema, das ich zu beurteilen habe oder wo ich in den Prozessen eingeweiht bin. Ich bin im täglichen Austausch mit Eric Huwer als Vorstand und mit dem Trainerteam und versuche, in meiner Rolle bestmöglich einzuwirken.“

 

Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) ...

… zum Schlüssel des Auswärtssiegs: „Sicher die Führung, dass wir dann auf den Ausgleich sehr schnell wieder mit guter Energie reagiert haben, dass wir vor der Pause noch das 2:1 erzielt haben. Das war ein Tor auch des Willens. Und dass wir in der zweiten Halbzeit ein wildes Spiel so gestaltet haben, dass wir wenig zugelassen haben. Wir nehmen den Sieg sehr, sehr gerne mit. Es ist ein schwieriges Auswärtsspiel, hier herrscht eine tolle Stimmung.“

… zur Leistung seiner Mannschaft: „Die TSG Hoffenheim muss immer an ihre Leistungsgrenze gehen – in jedem einzelnen Spiel. Das haben wir genauso heute auch versucht. Es hat hier Bayern nicht gewonnen, es hat hier Dortmund nicht gewonnen, Stuttgart und Leverkusen haben hier nur mit einem Tor gewonnen, wie wir. Von dem her muss man hier an die Leistungsgrenze gehen.“

… zum Kampf um die Champions League: „Dementsprechend ist dieser Sieg schon wieder Vergangenheit. Es geht wieder auf Nullpunkt los. Wir müssen wieder eine super Trainingswoche haben, eine sehr konzentrierte Trainingswoche, um am kommenden Samstag für mich nach Bayern die spielstärkste Mannschaft Deutschlands auf extrem hohem Level zu bespielen. Klar: Wir fantasieren von der Champions League, aber für mich gilt es, dementsprechend eine Haltung zu entwickeln. Diese Entwicklung heißt, diesen Sieg zu genießen, viel Kraft mitzunehmen, uns dann aber wieder top auf das nächste Spiel vorzubereiten.“

… zur Einheit bei Hoffenheim als Erfolgsfaktor: „Nicht nur der TSG Hoffenheim, das ist ein Erfolgsgeheimnis im Fußball. Wenn sich die handelnden Personen ihrer Aufgabe bewusst sind und auch die Personen, die nicht immer im Rampenlicht stehen, einen Top-Job machen. Das sind alle meine Spieler, die nicht oder nur kurz zum Einsatz kommen. Die arbeiten hart unter der Woche, dass die Spieler, die im Spotlight stehen, performen können.“

 

Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG Hoffenheim) ...

… zum Ziel Champions League: „Das wird sich zeigen, aber wir wollen das Maximale rausholen. Der Traum ist da.“

… zum Spiel: „Wir sind sehr gut gestartet, haben uns nicht ablenken lassen von diesem extrem tollen, lauten Stadion und sind auch gleich nach dem Gegentor wieder zurückgekommen, direkt nach vorne gespielt und einfach zusammengeblieben. Wir haben zusammengehalten und den Kampf hier angenommen.“

… zum Elfmeter: „Ich will ja zum Ball. Er wartet sehr lange, das macht er sehr gut. Er kann ja ganz normal weiterlaufen, da passiert gar nichts. Er sagt zu mir: Falls noch einer kommt.“

… zu 520 Bundesliga-Spielen (vor dem Spiel): „Da steckt jahrelange Arbeit drin. Das war natürlich erst mal nie das Ziel, aber über all die Jahre sind die Spiele zusammengekommen. Viel Professionalität und viel Arbeit stecken auf jeden Fall drin.“

… zur Frage nach einer möglichen Jagd auf Charly Körbel (vor dem Spiel): „Das ist schon noch ein bisschen weit weg. Bis dahin nach vorne zu schauen, weiß ich nicht. Ich habe es aber schon oft gehört.“

 

Fisnik Asllani (Torschütze TSG Hoffenheim) ...

… zur sicheren Europapokal-Qualifikation: „Richtig geil. Das hätte vor der Saison, glaube ich, niemand gedacht, dass wir nächstes Jahr international spielen können. Ich glaube, wir haben es uns einfach verdient. Wenn man nach so vielen Spieltagen oben steht, dann hat man es sich auch verdient.“

… zu seinem Tor: „Das Stadion ist einfach ein richtig geiles Stadion. Letztes Jahr habe ich schon einmal hier drin gespielt und das genossen. Dann auch noch ein Tor zu machen – vor so vielen Leuten – ist einfach richtig geil. Das war, glaube ich, das Tor mit den meisten Zuschauern in einem Stadion, das ich geschossen habe. Das macht einen immer happy.“

… zu seiner Zukunft: „Ich glaube, wir tun einfach gut daran, wenn wir jetzt erstmal die restlichen Spiele zu Ende bringen. Wir haben ein großes Ziel und wollen einfach Gas geben. Dann wird man am Ende sehen, was passiert.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

… zur Saison der TSG Hoffenheim: „Die Mannschaft steht nicht durch Zufall da oben, sondern wie sie heute über lange Zeit gespielt hat, muss ich sagen, gehört sie dahin, wo sie zurzeit steht. Was da in den letzten acht, neun Monaten passiert ist, das war schon speziell.“

… zum HSV im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass alle Mannschaften, die jetzt hinter dem HSV stehen, es sehr schwer haben werden, diese fünf, sechs Punkte zu holen, die sie noch bräuchten, um den HSV zu überholen.“ (00:15:50)

… zur Entwicklung der TSG Hoffenheim unter Christian Ilzer: (vor dem Spiel) „Christian hat in Österreich schon gezeigt, was er bei Sturm Graz angestellt hat. Jetzt hat er die Zeit genutzt, seinen Spielstil auf Hoffenheim zu übertragen. Die Mannschaft glaubt an sich und ist überzeugt, dass sie das kleine Wunder Champions League aus eigener Kraft schaffen kann.“

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