Berliner Pleite gegen den Erzrivalen FCB „einfach frustrierend“
Bonn, 29.10.2021
Dramatisch, hitzig, gut. Der FC Bayern gewinnt das 1. Aufeinandertreffen der deutschen Top-Klubs in dieser Saison am Ende deutlich mit 69:82 bei ALBA Berlin. Bis 5 Minuten vor Schluss waren die Albatrosse gleichauf, ehe sich die Münchner dann langsam, aber sicher mit einem 15:4-Lauf absetzen konnten. „Der Punktestand ist nicht aussagekräftig für das Spiel“, ärgerte sich Maodo Lo, der diese Niederlage gegen den Erzrivalen „einfach frustrierend“ fand. „Das ist ein Teamerfolg“, lobte Bayerns Head Coach Andrea Trinchieri seine Mannschaft trotz angeblicher Müdigkeit, weil so ein Doppelspieltag wie „Wrestling im Schlamm“ sei. München gewann, weil auch die Neuen in dem Schlussminuten stark warfen. Münchens Darrun Hilliard, mit 25 Punkten bester Werfer, lobte seinen FCB: „Wir wollten es am Ende mehr.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des EuroLeague-Krachers – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen emfpangen die Hamburg Towers zum Auftakt des 6. Spieltags die MLP Academics Heidelberg – ab 20.15 Uhr live bei MagentaSport.
ALBA Berlin – FC Bayern München 69:82
ALBA Berlin leistete lange Gegenwehr und ließ die Bayern nicht wegziehen. Im letzten Viertel mussten sie jedoch ein 14:25 hinnehmen.
Berlins starker Maodo Lo ärgerte sich über den deutlichen Ausgang des Spiels: „Einfach frustrierend. Das ist eine frustrierende Niederlage. Wir haben das ganze Spiel gut gespielt. Ich glaube, der Punktestand ist nicht aussagekräftig für das Spiel. Überhaupt nicht… In den letzten 2, 3 Minuten hat sich das Spiel dann so entfaltet, dass es schwer wurde für uns und die haben dann auch schwere Würfe getroffen.“
Für die Bayern ist es der 3. Sieg in Folge in der EuroLeague. Auch, „weil sie sich keine Schwächephase erlaubt haben“, so MagentaSport-Experte Pascal Roller.
Bayerns Head Coach Andrea Trinchieri fand lobende Worte: „Solche Doppelspieltage sind schwer. Man spielt, als würde man Wrestling im Schlamm machen. Die Beine sind schwer und langsam, aber wir haben einen Weg gefunden, unsere heißen Spieler in Szene zu setzen. Das war sehr wichtig. Corey Walden, Nick Weiler-Babb und Darrun Hilliard waren die Gamechanger, aber das ist ein Teamerfolg.“
Der angesprochene Darrun Hilliard ergänzte: „Wir wollten es am Ende mehr. Der Trainer hat uns in der Umkleide gesagt, dass das eine große Möglichkeit sei und die haben wir genutzt. Berlin ist ein gutes Team mit guten Spielern, aber wir wollten es ein bisschen mehr. Am Ende hatten wir noch große Plays. Nick Weiler-Babb war fantastisch für uns. Aber das war ein Teamerfolg.“
Bayerns Trainer Andrea Trinchieri vor dem Spiel, wie zufrieden er mit der bisherigen Saison seiner Mannschaft ist: „Ich sehe, wie sich mein Team entwickelt. Die Jungs finden zurück in die Spur. Wir hatten ein paar gute Spiele und wichtige Siege. Aber es ist erst Oktober und es ist noch viel zu tun und es gibt noch viele Sachen, die wir verbessern müssen.“
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