Fußball

Gladbach-Kapitän Kleindienst wütend: „Wir dürfen nicht solchen Kindergarten-Fußball spielen“

Petkov zum ersten Bundesligatreffer der SVE: „Der Treffer ist natürlich besonders“ - Leipzig-Coach Demichelis zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Trainer: „Ich werde diesen Tag nie vergessen“ - DAZN-Experte Petersen zur Leverkusen: „Sie haben genau das gemacht, was sie nicht hätten machen dürfen“

Berlin/München, 29.08.2026

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Martin Demichelis (Trainer RB Leipzig) ...

... zum Sieg: „Ich werde diesen Tag nie vergessen. Was ich heute erlebt habe, ist ein Traum. Die Fans, das Stadion und dann so eine überzeugende Leistung der ganzen Mannschaft. Natürlich hätten wir noch mehr Tore erzielen können, aber wir haben zu null gespielt. Ich freue mich sehr, dass wir so gestartet sind.“

... zur Taktik und zum Saisonziel (vor dem Spiel): „Unser Saisonziel ist klar. Wir wollen die Champions-League-Plätze erreichen. Wir wollen aggressiv nach vorne spielen und eine gute Struktur gegen den Ball haben.“

 

Rocco Reitz (Torschütze RB Leipzig) ...

... zu seinem Tor: „Für mich persönlich freue ich mich, weil ich letzte Saison noch nicht so viele Tore erzielt habe. Dass ich aber ausgerechnet gegen meinen Heimatverein treffe, ist skurril. Ich würde sagen, ich würde gegen jeden anderen Verein lieber treffen als gegen Mönchengladbach. Aber trotzdem bin ich happy.“

... zur Frage, wie gut er das Treffen auf seinen Ex-Verein ausblenden konnte: „Ich habe da ein sehr dickes Fell. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, ich kann es sowieso nicht ändern. Ich versuche, das so gut es geht zu ignorieren, und ich glaube, das hat gut funktioniert.“

 

Tim Kleindienst (Kapitän Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Ich glaube, dieses Gefühl von der Dominanz der Leipziger hatte ich in der ersten Halbzeit noch nicht. Da hatten wir selbst einige gute Aktionen. Das kam erst durch den Rückstand, weil wir dann viel dem Ball hinterherlaufen mussten. Wenn Leipzig führt, dann sind sie eine Top-Mannschaft. Aber wir hatten schon Chancen, sie zu schlagen. Dann dürfen wir halt nicht solchen Kindergarten-Fußball spielen, sondern müssen Männerfußball spielen.“

 

Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...

... zu den Transfers im Sommer (vor dem Spiel): „Als Sportler ist man nie zufrieden, aber wir haben im Sommer viel bewirkt. Wir haben Entscheidungen getroffen, von denen wir überzeugt waren. Wir haben frühzeitig Transfers getätigt und die Grundstruktur im Verein verändert. Wir haben alles auf den Prüfstand gestellt und dann eine sehr ordentliche Vorbereitung absolviert.“

... zur Veränderung von Eugen Polanski (vor dem Spiel): „Es war für uns wichtig, ein erfahrenes Trainerteam um ihn aufzubauen, das viele Momente schon erlebt hat. Damit er sich auch mal zurückziehen kann. Er hat sich im Sommer verändert, ist jetzt mehr zum Leader geworden. Und das haben wir uns gewünscht: dass er diesen Prozess als Trainer durchläuft.“

 

Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) ...

... zum Sieg: „Ein deutlich klügerer Trainer hat mal gesagt, erste Spieltage muss man gewinnen. Das ist uns zum Glück gelungen, deswegen ist der erste Sieg immer der schwerste.“

... zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir werden auch heute wieder unsere Blockphasen haben, aber wir sind auch sehr gut im Umschaltspiel. Dennoch müssen wir sehr gut und schlau pressen. Wir werden nicht auf die Mann-Mann-Verteidigung gehen, aber wir wollen trotzdem auch Ballbesitz-Fußball spielen.“

 

Lukas Petkov (Torschütze SV Elversberg) zu seinem Tor: „Der Treffer ist natürlich besonders. Das ist klar. Ich denke, für mich persönlich bin ich nach einer langen Reise da angekommen, wo ich als kleiner Junge immer hinwollte. Umso schöner, dass es dann im ersten Spiel und in den ersten zehn Minuten so reibungslos funktioniert hat. Danach war der Sieg schon harte Arbeit.“

 

Nicolas Kristof (Torwart SV Elversberg) zur Aufregung vor dem Bundesliga-Debüt (vor dem Spiel): „Bisher ist es wie immer. Wir kommen hierher, man freut sich. Klar ist jetzt ein attraktiver Gegner bei uns zu Gast, der sehr viel Qualität mitbringt. Aber wir haben schon vor ein paar Jahren gezeigt, dass wir Leverkusen schlagen können. So ein Spiel brauchen wir heute auch wieder.“

 

Mark Flekken (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zur Niederlage: „Als gesamte Mannschaft müssen wir uns hinterfragen, wie wir diese beiden Halbzeiten angefangen haben. Mit der Mentalität und der Attitüde, die wir an den Tag gelegt haben, können wir kein Spiel gewinnen.“

 

Carles Martinez (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zum Gegner Elversberg (vor dem Spiel): „Wir dürfen Elversberg als Aufsteiger nicht unterschätzen. Es ist ein ähnliches Spiel wie gegen Wiesbaden. Wir haben vom Etat her den besseren Kader, aber trotzdem spielen wir Fußball, und da kann alles passieren. Wir müssen in der Defensive sowie im Angriff immer bereit sein. Wenn wir das auf den Platz bekommen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.“

 

Said El Mala (Torschütze 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Ich glaube schon, dass wir auch in der ersten Halbzeit gute Ansätze gezeigt haben, aber wir mussten dann den Rückschlag durch das 0:1 verkraften. Doch wir haben uns danach nicht hängen lassen und an unsere Chance geglaubt. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, so weiterzuspielen, mehr draufzugehen. Dann kommen die Fehler von Hoffenheim von allein – und so ist es dann gekommen.“

... zur Frage, wie er mit dem Trubel um sich umgeht: „Ich weiß selbst noch nicht so genau, wie ich es verkrafte. Ich habe eine super Familie, eine super Mannschaft und eine tolle Stadt, die mich jeden Tag dabei unterstützen, alles zu verarbeiten. Im Spiel versuche ich, mich dann zu fokussieren und den Trubel auf der Bank zu lassen.“

 

Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) zur Vertragsverlängerung von Said El Mala (vor dem Spiel): „Er hat in der Vorbereitung die komplette Aufmerksamkeit bekommen, aber genau um so etwas wie Erwartungsmanagement geht es. Er ist ein junger Spieler. Wir wissen, dass er letztes Jahr eine gute Debütsaison gespielt hat. Aber genauso wissen wir auch, dass er noch Schritte zu gehen hat.“

 

Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) zur Frage, wie er den Verein weiterentwickeln will (vor dem Spiel): „Vieles haben wir uns letztes Jahr schon erarbeitet, aber wir müssen das weiter vertiefen. Außerdem haben wir versucht, den Kader breiter aufzustellen, die Anzahl der Leistungsträger zu erhöhen und unsere Spielidee etwas flexibler auszubauen.“

 

Tim Skarke (Torschütze 1. FC Union Berlin) ...

... zur Schlussphase: „Ich glaube, wir haben nach dem 3:1 für Frankfurt ein bisschen umgestellt. Wir haben alles noch einmal reingeworfen, mit dem 2:3 hat uns das Stadion dann noch mehr gepusht. Umso schöner, dass dann noch der Ausgleich fällt.“

... zum neuen Trainer: „Er gibt uns viel Energie und überträgt diese auch auf die Mannschaft. Wir haben nach dem 1:3 nicht zurückgesteckt und noch einmal alles reingeworfen.“

... zur Frage, ob sich das Remis wie ein gefühlter Sieg anfühlt: „Ja, das kann man schon so sagen.“

 

Mauro Lustrinelli (Trainer 1. FC Union Berlin) zur Frage, was für eine Mannschaft wir diese Saison sehen (vor dem Spiel): „Es geht in die richtige Richtung. Wir entwickeln uns täglich und wöchentlich, und jedes Spiel, das wir gewinnen, wird uns weitere Energie geben.“

 

Noah Atubolu (Torwart Eintracht Frankfurt) zum Remis: „Am Ende haben wir zu viel zugelassen. Das eine waren die drei Gegentore, das andere waren die vielen Paraden. So viele Schüsse dürfen wir, wenn wir 3:1 führen, nicht zulassen. Wir dürfen das auf gar keinen Fall herschenken. Das fühlt sich fast wie eine Niederlage an, aber an der Defensivleistung müssen die Abwehr und ich arbeiten.“

 

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) zur Leihe von Noah Atubolu (vor dem Spiel): „Wir freuen uns, dass er jetzt bei uns ist. Die Tür ist aufgegangen, und dann haben wir zugeschlagen. Er ist jetzt unsere neue Nummer eins. Wir sind glücklich. Er hat viel Bundesliga-Erfahrung und weiß, was heute auf ihn zukommt.“

 

Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn) zum Bundesliga-Start für den SC Paderborn (vor dem Spiel): „Die Bundesliga ist die größte Bühne. Wir wissen nicht genau, was uns erwartet. Die Anspannung ist schon da, aber ich freue mich auf das Spiel.“

 

Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...

... zur Frage, ob sich in der Sommerpause etwas in Mainz verändert hat (vor dem Spiel): „Es wird nichts Neues auf dem Platz zu sehen geben. Wir werden den gleichen Fußball zeigen wie in der Rückrunde. Wir freuen uns auf das erste Spiel.“

... zum Gegner Paderborn (vor dem Spiel): „Wir spielen zu Hause am ersten Spieltag. Wir wollen Paderborn direkt zeigen, wo es langgeht, und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“

 

DAZN-Experte Nils Petersen ...

… zum Auftaktsieg von Elversberg: „Vor dem Spiel habe ich nicht an den Sieg gegen Leverkusen geglaubt, aber deshalb lieben wir die Bundesliga für solche Überraschungsmomente. Die Leverkusener haben genau das gemacht, was sie nicht machen sollten: Sie haben den Gegner früh stark gemacht.“

… zur Frage, ob Leverkusen in diesem Jahr eine Wundertüte ist (vor dem Spiel): „Ja, für mich ist Leverkusen in diesem Jahr schon eine kleine Wundertüte. Auch intern im Verein wissen viele noch nicht so genau, was sie in dieser Saison erwartet. Aber die Verantwortlichen haben alle sehr viel Euphorie. Sie haben eine sehr talentierte Gruppe, bei der ich von mehreren Spielern den nächsten Schritt erwarte.“

 

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